PHYSIK AUFGABE : Motrrad Kurve Hilfe!

3 Antworten

Etwas, was du mit deinen tollen Formeln nicht berechnen kannst, ist die maximal mögliche Schräglage. Motorräder mit moderner Sportbereifung erreichen nämlich eher den Bodenkontakt der Karosserie, als dass die Haftung ihre Grenze erreicht. Und Sandbahnfahrer fahren jenseits der Reifenhaftung im Slide. Dass man damit eine höhere Geschwindigkeit erreichen kann als mit einem Supersportler auf griffiger Fahrbahn, möchte ich doch bezweifeln. Die Karosserie als Begrenzer der Kurvengeschwindigkeit ist übrigens auch der Grund, warum ein Motorrad einem Sportwagen in der Kurve immer unterlegen ist, Profifahrer vorausgesetzt.

Die Schräglage bzw. der Winkel ß gegen die Vertikale ergibt sich aus der "tollen Formel" tanß = v²/rg. Wenn tanß > f (Haftreibungszahl), dann rutscht das Rad weg. Beispiel: Die maximale Schräglage für f = 0,65 (üblicher Wert für Gummi - Asphalt) ist ß = 33°. Zum Sliden s. oben.

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a) Dein Ansatz Fz = Fr ergibt mv²/r = fmg mit Haftreibungszahl f. Daraus folgt v² = fgr. Also wird die Geschw. außer durch r nur von der Haftreibung und der Erdschwerkraft beschränkt.
b) Die Frage ist sinnlos, denn je größer f, desto größer v. Die korrekte Antwort wäre "maximal".
c) So paradox es klingt: Rein theoretisch kann man durch das Driften nur geringere Kurvengeschwindigkeit erreichen, da dann Gleitreibung statt Haftreibung herrscht, und die ist kleiner. Der Vorteil beim Driften muss in irgendwelchen Dreckeffekten liegen, die ich nicht googeln mag, da mich Motorradfahren nicht interessiert. Dreckeffekte sogar im wahren Sinne des Wortes, weil durch die lose Fahrbahnauflage die Haftreibung(szahl) eh sehr schlecht ist.

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also zum Driften würde ich mir an deiner Stelle mal die Winkel der angreifenden Kräfte ansehen ;o)

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