Philosophie und Mathe studieren

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6 Antworten

Philisophie und Physik waeren perfekt, denn diese Faecher, obwohl auf den ersten Blick kontraer, sich gegenseitig ergaenzen und dem Studierenden ungeahnte Blicke in seine wahre Natur eroeffnen werden, sofern natuerlich Bereitschaft und Bewusstsein dafuer vorhanden ist. Mathematik dagegen haette den Vorteil sehr gute Berufschancen spaeter auch im IT-Umfeld zu bekommen. Da ich Mathe mehr als Hilfswissenschaft ansehe, und Physik viel mit Mathe umgeht, wuerde ich dir eher zu Philo/Physik raten. Alles Gute und viel Erfolg!

Philosophie und Mathematik haben eine Vielzahl von Berührungspunkten und deswegen finde ich die Kombination keineswegs merkwürdig, gerade die phil. Logik hat sehr viel mit MAthe zu tun. Philo bringt dir eine sehr klare Art zu denken, zu beurteilen wie zwingend Argumentationen sind usw. es gibt durchaus Berufschancen damit, aber es gibt eben kein festes Berufsbild. Es hilft dir allem so ein bisschen, das ist der Vorteil und zugleich das Problem. Ich denke aber gerade mit MAthematik dürftest du keine sonderlich großen Probleme haben, die werden zB bei Versicherungen usw eingestellt, außerdem solltest du studieren was dich interessiert, weil was bringt es etwas zu studieren was dich langweilt und dann nen Job zu haben, der dich auch nicht wirklich interessiert? Also mach es!

Denken ist nicht studiengagsspezifisch. Ich habe selber Physik, und damit Nebenfachmäßig auch Mathematik, studiert. denken konnte ich schon vorher, da hat's das Studium nicht gebraucht...

Was dir Philosophie arbeitsmarktmäßig bringt, weiß ich ehrlich gesagt nicht.

Viele Universitäten bieten einen Studiengang Mathematik an, der ein nebenfach Philosophie zulässt. Vice-versa müsste das aber auch gehen, d.h., dass du Philosophie als Hauptfach und Mathematik als nebenfach nehmen kannst. da würde ich dann nach Interesse gehen (Hab ich auch so gemacht, weil mich mathematisch einiges nicht so interessiert hat, sondern eher die physikalische Mathematik...)

VG, dongodongo.

Es gibt nicht viele Unis, an denen Philosophen mit Mathematikern reden können, die meisten haben so überhaupt keine Ahnung und ergehen sich in Ethikgeschwalle und Lehrerausbildung -- dazu noch paar feministische Philosophinnen, die alle aussehen wie Christine Prayon in der heute-show und irgendwelchen Ästhetikscheiß machen. Was mir sofort einfällt: Konstanz (W. Spohn, Laws of Belief), München (2. Generation von Stegmüllerianern), Lausanne (M. Esfeld). Es gibt sicher noch einige andere, aber spontan fällt mir halt nix ein. An den meisten hängt nur ein Wissenschaftsphilosoph als Adabei rum.

Übrigens ist die Sache mit der "Grundausbildung" vollkommen überholt-- leider, leider. Wenn in der Wirtschaft ein ein Pressesprechervorsitzendervertreter gebraucht wird, dann such man sich jemanden mit Pressesprechervorsitzendervertretenausbildung und Pressesprechervorsitzendervertreterpraktikum. Irgendwo gibt es so einen auch, siehe Globalisierung.

...da man eine Grundausbildung für praktisch alles hat was denken erfordert.

Das ist vielleicht etwas weit gegriffen.

Komische Kombination. Wenn schon Mathematik, warum nicht ein zweites Studienfach, von welchem man noch mehr fürs Leben haben kann?

Komische Kombination.

Wieso? Ich finde sie alles andere als komisch. Es gibt nicht umsonst Universitäten, die Mathematik mit "Anwendungsfach" bzw. Nebenfach Philosophie anbieten.

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@Drainage

Ist heutzutage einfach nicht mehr zeitgemäß. Zur Erinnerung: Wir leben im 21. Jahrhundert. Heutzutage gelten andere (zweifellos auch subjektive) Kriterien für die Einstellung eines Mitarbeiters. Die Gründe hierfür sind vielfältig.

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