Hallo,

prinzipiell kannst du das, aber ich rate im Fach BWL sogar eher zu einer FH als zu einer Uni. BWL ist ein praktisches Fach und ich kann regelmäßig mit Uni-Bachelor-Absolventen wenig anfangen. Die FHler sind da praktischer veranlagt, allein schon vom Design des Curriculums.

Das Einstiegsgehalt kann sich in beide Richtungen unterscheiden - Es kommt auf den Kandidaten, die Firma und den "Fit" zwischen beiden an. Nach ein paar Jahren (3 bis 5) gibt sich der Unterschied aber, weil dann deine beruflichen Erfolge in den Vordergrund treten.

VG

dongodongo

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Hallo,

das kommt auf das Fach an. Wenn du an einer deinen Bachelor gemacht hast, die ein gutes Renommee in dem Gebiet hat, dem der Studiegang zugeordnet ist, erscheint ein Wechsel wenig sinnvoll. Gerade im Master geht es ja eher um die wissenschaftliche Vertiefung. Ein Masterabschluss mit sehr guten Noten an einer unbekannten Uni mit sehr guten Durchschnittsnoten wird einfach nicht so wahrgenommen, wie ein guter Masterabschluss an einer Weltklasseuni, die streng mit der Bewertung ist.

Was allerdings von Vorteil sein kann, ist einen Master im Ausland gemacht zu haben. Das ist dann einfach ein sehr lange Auslandserfahrung, die internationale Konzerne gerne sehen. Bei mittleren Unternehmen kommt es ein bisschen darauf an, teilweise sind die sogar skeptisch.

Letztlich ist das aber eine inhaltlich Frage: Wenn an deiner Uni deine gewünschte Vertiefungsrichtung angeboten wird, würde ich einfach da bleiben. Ggf. kannst du ja auch nur deine Masterarbeit an einer anderen Hochschule abfassen.

VG

dongodongo

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Die Aussage ist falsch. Sei a eine beliebige Quadratzahl, insbesondere also natürlich. Dann gibt es ein natürliches b, so dass b^2 = a. b ist dann die Quadratwurzel aus a.

Richtig ist, dass es rationale Zahlen gibt, deren Quadratwurzel nicht rational ist. Der Körper der rationalen Zahlen ist also nicht unter der Operation "Wurzel ziehen" abgeschlossen.

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Sei ein Quader mit den Kantenlängen a,b,c gegeben. Ein Quader hat 12 Kanten insgesamt. Davon haben je 4 dieselbe Länge. Es gibt also vier Kanten der Länge a, vier der Länge b und vier der Länge c. Für die Gesamtlänge aller Kanten folgt also k = 4*a+4*b+4*c. Aufgelöst nach a,b bzw.c resultiert jeweils a = k/4 - b - c, b = k/4 - a -c bzw. c = k/4 - a - b.

VG

dongodongo

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Praktische war schwerer

Ich fand die praktische Prüfung anspruchsvoller. Für die theoretische Prüfung (Anfang 2017) musste man halt diese App mit den Fragen ein paar mal durchmachen. Dann war die theoretische Prüfung sehr einfach und nach ein paar Minuten zu Ende. Die praktische Prüfung (auch Anfang 2017) dauert länger und beinhaltet mehrere Prüfungsbestandteile. Das Fahren selber ist natürlich nicht anspruchsvoll, allerdings ist es recht atypisch, dass jemand hinten sitzt und beobachtet wie man fährt, so dass bereits kleinste Lappalien auch beim Bestehen der praktischen Prüfung als "negativ" gesehen werden. Schwer war im Endeffekt beides subjektiv für mich nicht, im Vergleich würde ich aber die praktische Prüfung selber als schwerer bezeichnen, von der Vorbereitung her aber als angenehmer, was ich nicht zuletzt meiner sehr freundlichen und witzigen Fahrlehrerin anrechnen muss. Der theoretischen Prüfung war eine ödere Vorbereitung vorgelagert, aber die Prüfung selber war sehr simpel, weil ich ja die Fragen und Antworten bereits kannte und nach ein paar Minuten bereits fertig war.

Zusammenfassend lässt sich alles gut meistern und auch sind die Prüfer im praktischen Teil echt keine Unmenschen. Trotz aller Lästerei meinerseits, war der Prüfer persönlich wohlwollend und faktisch objektiv.

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Hallo.

Der Trick bei dieser Aufgabe besteht darin, die Höhe des gleichschenkligen Trapezes so zu verschieben, dass einer der Höhenfußpunkte mit einem der Endpunkte der Seite [DC] des Trapezes zusammenfällt.Da [DC] parallel zu [AB] resultieren rechtwinklige Dreiecke, in denen trigonometrische Überlegungen angestellt werden können.

Wir finden zu einen d = h/sin(alpha) = b, wegen Gleichschenkligkeit des Trapezes, und c = a - 2*(h/tan(alpha)), wiederum wegen Gleichschenkligkeit des Trapezes.

Der Umfang des Trapezes ist leich zu berechnen:

U = a+b+c+d = 2*(a-h*(1-cos(alpha))/sin(alpha)). Hier kann man Einsetzen und Ausrechnen.

Für den Flächeninhalt findet man

A=a*h(1-cos(alpha))/(sin(alpha))

nach der Gleichung für den Flächeninhalt eines Trapezes. Einsetzen der Angaben liefert dann den numerischen Wert.

VG

dongodongo

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Man kann sich auch fragen, was die Matrix D eigentlich mit A zu tun hat. Vergleich mit meinen (alten) Numerik-Notizen liefert, dass D diejenige Diagonal--Matrix ist, deren k-tes Diagonal Element gleich den reziproken Wert des betragsgrößten Elements der k-ten Zeile der Matrix A hat. Wenden wir diese Definition an, so finden wir D = diag(1/4,1/4,1/2). Die 2--Norm von D berechnet sich leicht: ||D||_2 = (3/2)^(1/2)/2. [Ich weiß nicht, wie ihr die 2-Norm definiert habt, vmtl. aber über ||D||_2'=min_{k}(\sum_{j=1}^n |A_{kj}|^2)^(1/2).

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Sei die Notation wie in der Angabe. P=(x,y) ist Wendepunkt von G_f genau dann wenn f^{(2)}(x)=0 und f^{(3)}\neq 0. Zu finden ist also zuerst die Nullstellenmenge durch Nullsetzen der zweiten Ableitung des Ausdrucks f(x). Anschließend verifiziere man, dass für jeden Wert von x in jener Menge die dritte Ableitung von f an dieser Stelle von 0 verschieden ist. Die Ableitungen sind schnell gefunden f(x)=x^4/12-9/8*x^2 => f'(x)=x^3/3-9/4*x=>f''(x)=x^2-9/4 => f'''(x)=2*x. Nullsetzen der zweiten Ableitung liefert x = 3/2 oder x= -3/2. Da der Absolubetrag in beiden Fällen von 0 verschieden ist, folgt aus f'''(x)=2*x linear sofort, dass die dritte Ableitung von f für jeden der beiden Werte von x von 0 verschieden ist. Damit liefert das obige notwendige und hinreichende Kriterium für Wendepunkte, dass die Menge W der Wendepunkte gegeben ist durch W={(-3/2,f(-3/2)),(3/2,f(3/2))}. Es ist leicht zu sehen, dass für beliebige x in R gilt f(x)=f(-x), so dass insbesondere f(3/2)=f(-3/2). Damit ergibt sich f(3/2)=3^4/(2^6*3)-3^4/2^5 = (-2*3^4+3^3)/2^6 =(-162+27)/(64)=-135/64. Per Augenmaß stimmt das gant gut mit dem Wert aus der Graphik überein, sollte aber nochmal in Ruhe nachgerechnet werden. Damit finden wir W = {(-3/2,-135/64),(3/2,-135/64)}.

VG

dongodongo

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Am besten, indem du zügig die fehlenden Module nachholst bzw. dich erst zum nächsten regulären Starttermin des Mathematikstudiums, meistens Wintersemester, umschreibst.

Darüber, dass du mehr Zeit als nötig in der Uni verbringst, musst du dir in der Regel keine Sorgen machen, gerade wenn du die letztgenannte Variante anpeilst. Bei einem moderaten "Ausdauerlauf" ist das Mathestudium (und auch das Physikstudium) mit gutem Ergebnis in Regelstudienzeit zu schaffen.

Gerade Mathe zu Physik bzw. umgekehrt gestaltet sich bis auf eine Vorlesung relativ unproblematisch. Dadurch, dass du bereits mehr Kenntnisse im Umgang mit Uni-Mathe mitbringst, sollte dir das Bestehen einer eventuell noch ausstehenden Vorlesung zum nächstmöglichen Termin wenig bis keine Schwieirigkeiten bereiten.

VG

dongodogo

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Die Laplace--Annahme und die relative Häufigkeit sind verschiedene Dinge. Die relative Häufigkeit ist einfach nur eine Eigenschaft einer bestimmten Menge an Daten, beispielsweise kann bei 10 Datenpunkten zur Frage Kopf oder Zahl das Ergebnis viermal Zahl rauskommen (absolute Häufigkeit). Das korrespondiert zur relativen Häufigkeit p'=0.4. Im Gegensatz dazu, besagt die Laplace--Annahme, dass alle auftretenden Elementarereignisse das gleiche Warscheinlichkeitsmaß besitzen. Das bedeutet, wenn die beiden Elementarereignisse Kopf/Zahl sind, dass p = 0.5.

In der praktischen Statistik verschwindet dieser Unterschied aber: Man testet dann z.B. die "Güte" der Laplace-Annahme gegen Stichrpoben im Rahmen von Hypothesentests. Abgesehen von typischen "Lern"-Aufgaben, bei denen das Modell bereits fixiert ist, spielt in der Praxis das Finden des geeignenten Modells die Rolle der "handwerklichen" Herausforderung.

VG

dongodongo,

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Das ist eine interessante Kombination. Wenn du den Weg gehen möchtest, empfehle ich dir dich im letzten Semester Bachelor für Jura zu immatrikulieren. Sonst wird es schwieirig, weil du in die Kategorie der Zweitstudienbewerber fällst. Für diese stehen nur sehr wenige Studienplätze zur Verfügung (in lokal zulassngsbeschränkten Fächern wie Jura es meistens ist.)

Viel Erfolg, ich halte es für eine interessante Kombination auch wenn ich dann bei der Physik und Mathe geblieben bin. :)

VG

dongodongo.

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In der Regel besteht das Mathematikstudium aus zwei großen Mathematikvorlesungen und einer Nebenfach-Vorlesung. Je nach Universität kann noch eine kleine propädeutische Vorlesung hinzukommen. Es ist empfehlenswert, gerade am Anfang, die Tutorien zu besuchen. Dort werden unter Beaufischtigung eines erfahrenen Studenten (Ende Bachelor oder Master) Aufgaben bearbeitet oder vorgerechnet und du hast die Gelegenheit Fragen zum Vorlesungsstoff zu stellen.

In der Regel hast du im Mathestudium wenig Präsenzveranstaltungen dafür entfällt viel auf die häusliche Arbeit im Vergleich zu anderen Studiengängen. Auch wenn mittlerweile nicht mehr alle Universitäten im Vergleich zum Diplom die Abgabe von Hausaufgabenblättern als Zulassungsvoraussetzung für die Teilnahme an der Klausur am Ende der Vorlesung fordern, ist es mit Nachdruck empfohlen, die Hausaufgben zu bearbeiten auch wenn es 6 Stunden dauern kann. Sonst ist die Warscheinlichkeit groß, in der Klausur durchzufallen.

Viele Grüße

dongodongo

Kenne die Antwort aus Berufserfahrung, promoviere in Mathe.

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Hallo,

ich bin selber Physiker und Doktorand in angewandter Mathematik, aber arbeite an einem Lehrstuhl der theoretischen Physik.

Grundsätzlich ist Ingenieurstechnik im Physikstudiumnicht vorgesehen, genausowenig wie tiefere Einsichten in die theoretische Physik oder aber modernere Theorien in der Ingenieursausbildung enthalten sind. Die Zielsetzungen sind andere.

Grundsätzlich ist das Ingenieursstudium selbst wenn du dich auf theoretische Bereiche verlegst eher praktischer orientiert als die Physik in den von dir genannten Gebieten.

In der Physik kannst du, bei geeigneter Vertiefung, von den typischen Ing.-Wiss. die theoretischen grundlagen besser und tiefer lernen als ein Ingenieur plus angrenzende Gebiete kennen lernen. Als Ingenieur ist man da spezialisierter was die Theorie angeht, aber praktisch flexibler. Maschinenelemente oder Konstruktionslehre findet im Physikstudium nicht statt. Mathematisch wirst du als Maschinenbauer ein bisschen, aber nicht viel, hinter den Physiker zurückbleiben. Letzteres ist aber nur eine Mittewertaussage. Die Ing.s lernen in der Regel auch mehr Informatik in Vorlesungen und Kursen als Physiker. Wir durften uns das selber in unserer Freizeit beibringen.

Beides hat seinen Reiz und wenn dir beides Spaß machen könnte, würde ich mir eher überlegen, wo du später damit hinmöchtest. Für die Forschung bist du mit einem Physikstudium besser aufgestellt, allerdings stellen viele gegen Ende des Studiums fest, dass sie sich lieber in die Wirtschaft verabschieden möchten. Für letzteres erscheint mir Ingenieurswissenschaften, v.a., E-Technik, wesentlich zielführender.

Als Physiker setzt man nach dem Master zudem öfters als in Ing.-Wiss. einen Doktor oben drauf. Das hat erstens arbeitsmarkttechnische Gründe und zweitens weil das Studium eben primär auf Forschung vorbereitet, in den Ing.-Wiss. ist man mehr auch an Anwendungen außerhalb des Wissenschaftsbetriebs interessiert.

Leichter ist mit Sicherheit keines der genannten Fächer.

Viele Grüße

dongodongo

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Die Mischung macht es. Ein absolut bombenfester Job, bei dem du dich selbst nicht einbringen kannst, wird dich auf Dauer trotz Krisensicherheit und guter Bezahlung nicht zufrieden stellen. Auf der anderen Seite ermöglicht es dir ein Job, den du zwar toll findest, aber der meinethalben sehr kurz befristet ist und ggf. schleht bezahlt ist, weder eine Bestreiung deines Lebensunterhalts noch eine Planung deines Lebens über das Ende der Befristung hinaus.

Sinnvoll finde ich eine Mischung aus beidem - Sicherheit und Selbstverwirklichungsöglichkeit bei gutem Gehalt. Die genannten Kriterien sind natürlich ausegungsbedürftig. Was ich als gutes Gehalt bezeichnen würde, mögen andere als sehr wenig ansehen, wieder andere als sehr viel. Ebenso im Punkto Sicherheit. Gerade der Punkt selbstverwirklichung ist sehr subjektiv. Mir ist wichtig, dass ich meine Ideen umsetzen kann. Andere priorisieren eine vertikale Karriere, d.h., Aufstiegsmöglichkeiten sind für sie wichtiger.

Im Zweifslfalls würde ich aber den sicheren Arbeitsplatz vorziehen und lieber in der Freizeit versuchen mich selbstzuverwirklichen. Dann kann man zumindest Miete bezahlen und Essen kaufen.

VG

dongodongo.

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Das Latinum ist für die wenigsten Fächer eine zwingende Eingangsvoraussetzung. Aber die über das Lateinische erworbenen Kenntnisse helfen schon im Alltag weiter. Portugiesisch und Spanisch sind romanische Sprachen, die auf das Lateinische aufbauen. Auch im Englischen und mehr noch im Deutschen finden sich viele Fremdwörter lateinischen Ursprungs.

An vielen Universitäten wird ein Lateinkurs angeboten, wenn Latein für das Studium erforderlich ist.

Latein erfodert im Vergleich zu Englisch einen höheren aktiven Lernaufwand, da im Alltag eben nirgends mehr (ausgenommen Vatikan-Stadt) Latein gesprochen ist und viele auf Latein abgefasste Texte in die Antike oder bis ca. 18XX datieren. Andererseits habe ich keine Sprache gelernt bisher, die eine so klare Grammatik und Wortstruktur aufweist wie Latein. Ich fand Latein bis zum Latinum (=10. Klasse) eine tolle Sprache, die wirklich viel Spaß machen kann.

In der Oberstufe habe ich aus pragmatischen Überlegungen dann Englisch weiter genommen, was mir jetzt zusammen mit Latein viel hilft - gerade wenn ich Texte auf Spanisch o.ä. lesen muss.

VG

dongodongo

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22 Jahre sind kein Alter. Für das eine Jahr später Schule kannst du nicht, eine Klasse wiederholen passiert auch mal und ein Jahr Auszeit nach dem Abitur ist ja auch nicht verboten. Das haben viele meiner ehemaligen Klassenkameraden gemacht.

Wenn du in ca. 6 Jahren (ich rechnen für Ba und Ma einfach mal 6 Jahre) fertig bist, bist du 28. Das ist doch ein gutes Alter für den Berufseinstieg.

VG

dongodongo

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Der Prozess wird durch eine lineare gewöhnliche Differentialgleichung mit konstanen Koeffizienten und Inhomogenität beschrieben:

dn/dt = k(n_{up}-n),

wobei k die Wachstumsrate in Einheiten von [t]^{-1} ist und n_{up} > n(t) für alle t gefordert wird. Spezifiziert man n(t_0)=n_0 ergibt sich n(t)=n_{up}-(n_{up}-n_0)*exp(-k*(t-t_0)) als Lösung der Differentialgleichung.

VG

dongodongo

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Hier liegt eine kleine begriffliche Verwechslung vor. Beschränktes Wachstum einer Größe Q(t) in der Zeit t bedeutet Q(t_2)-Q(t_1) > 0 für alle t_2 > t_1 und Q(t) < Q_{up} für alle t. Exponentielles Wachstum hingegen bezeichnet einen funktionalen Zusammenhang der Form Q(t)=Q(t_0)*a^(t-t_0), wobei a > 1 der Wachstumsfaktor, t_0 die Startzeit und Q(t_0) der Wert der Größe Q(t) zur Zeit t_0 ist.

Im Hinblick auf die Aufgabe meinst du wohl eher exponetielle Abnahme? Diese ist charakterisiert dadurch, dass der Wachstumfskator a < 1 ist.

In deinem Beispiel modellieren wir die Größe N(t), wobei N die Anzahl der Bewohner von Lohnstadt zur Zeit t bezeichnet. Gegeben haben wir N(t=2006)=40000. Ferner wissen wir, dass N(t+1)/N(t)=1-0.024 = 0.976 = 97.6 %. D.h., ein Jahr später leben in Lohnstadt nur noch 97.6 % der Einwohner des Vorjahres. Damit können wir für das Modell schreiben

N(t) = (N(t)/N(t-1))*(N(t-1)/N(t-2))*....*(N(2007)/N(2006))

= 0.976^(t-2006)*N(2006)

=40000*0.976^(t-2006).

Beschränkt ist das prinzipiell nichts, weil wir auch fragen können, wie die Bevölkerung Lohnstadts zur Zeit t = -100, -1000,-10000 usw aussieht. Entsprechend hätten wir zur Zeit "Unendlich vor Chr." N(-unendlich)=unendlich. Hier kannst du sehen, dass das Modell deines Beispiels nur in einem bestimmten Zeitfenster, z.B. von 2006 - x Jahre bis 2006 +y Jahre sinnvolle Ergebnisse liefert. Außerhalb dieses Bereichs könnte man durch Vergleich mit realen Daten das Modell als unzuverlässig verwerfen.

VG

dongodongo

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Im englischsprachigen Wikipedia findest du unter Johnson's rule die Originalpublikation. In Abschnitt 2 wird die 3-stage Technik vorgestellt. Notation wird in der Einleitung und Abschnitt 1 erklärt.

Im Prinzip muss man geeignete Zeitfunktionen für die jeweiligen Maschinen-cluster aufstellen.

Vielleicht hilft dir die Referenz weiter.

VG,

dongodongo

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S:=s(t)=s*sin(w*t)<=> S/s = sin(w*t)<=> arcsin(S/s) = arcsin(sin(w*t)) <=> arscin(S/s) = w*t <=> t = w^(-1)*arscin(S/s).

Der Arkus-Sinus, arcsin, ist hierbei die Umkehrfunktion des Sinus, d.h., dass für alle x für die die Sinus-Funktion umkehrbar ist, arcsin(sin(x))=sin(arcsin(x))=x.

VG,

dongodongo.

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