Gebrauchtwagen mit Mangel?
Hallo zusammen,
ich brauche einen kurzen Realitätscheck zu meiner Situation:
Ich habe am 21.01. einen Gebrauchtwagen gekauft, bei dem bereits bei Übergabe ein Mangel bestand (schleifendes Geräusch). Der Händler hat die Reparatur als unkompliziert dargestellt und verbindlich im Kaufvertrag sowie in einem Zusatzdokument zugesichert, dass der Mangel behoben wird.
Das Fahrzeug blieb zunächst in der Werkstatt des Händlers.
Erster Reparaturversuch: Das Kupplungslager wurde gewechselt, das Problem besteht weiterhin.
Danach wurde mir das Auto Anfang Februar übergeben mit der Aussage, es sei fahrbereit, und es wurde ein zweiter Termin vereinbart.
Der Termin am 20.02. wurde kurzfristig abgesagt, da angeblich kein Leihwagen verfügbar war, auf den ich angewiesen bin.
Zwischendurch habe ich das Auto erneut abgegeben. Es wurde erneut diagnostiziert, nun besteht der Verdacht eher in Richtung Getriebe bzw. Lager. Der Händler hat mir schriftlich bestätigt, dass das Schleifgeräusch weiterhin besteht.
Aktueller Stand ist ein neuer Reparaturtermin am 07.04.
Mein Eindruck ist, dass sich alles sehr verzögert und teilweise unorganisiert wirkt, auch in der Kommunikation. Gleichzeitig ist der Mangel von Anfang an dokumentiert und vom Händler anerkannt.
Der Autohändler tritt nach außen seriös auf. Es handelt sich um einen Fachhändler, welcher an zwei Standorten in der Stadt vertreten ist. Auf Google ausschließlich positive Bewertungen.
Meine Frage an euch:
Wie schätzt ihr das ein?