Paralleluniversum? Wie?

6 Antworten

Also wissen ob und was in einem Paralleluniversum los ist kann keiner wissen, das Problem an deiner Frage ist, dass sie für uns Menschen nichr lösbar ist, da sie die grenze des vorstellbaren überschreitet.

Aber "Paralleluniversen" gibt es theoretisch sogar überall, denn wenn man Raum und Zeit im Wechselwirken als einen "Ort" bezeichnen kann, ist jede Abweichung davon ein Paralleluniversum... im Klartext Zuerst muss man wissen dass Zeit Relativ ist, selbst hier auf der Erde vergeht Zeit nicht gleichmäßig, da die Erde ein gleichmäßig runder planet ist, ist die Raumzeit nahezu gleichnäßig gekrümmt, das bedeutet dass alles in allem auf jedem Punkt der erde eine Minute 60,00e Sekunden dauert, aber das scheint nur so, den begriff der Zeit hat der Mensch erfunden um sich erwas Erklärbar zu machen, denn eigentlich ist "Zeit" so relativ dass sie nicht existiert wenn ich mit einem Raumschiff mit Überlichtgeschwindigkeit mich von der erde entferne, reise ist somit in die Vergangenheit, während bei mir nur minuten vergehen, vergehen auf der Erde, weil dort der raum gekrümmt ist, Jahrzehnte. Und sollte ich mit einem Teleskop von meinem Raumschiff auf die erde Schauen, könnte ich z.b den Bau des Eiffelturms Live mit ansehen da ich das Licht aus dieser Zeit "Überhole" und ich somit in einem Paralleluniversum bin obwohl es Örtlich noch das selbe ist, aber "Zeitlich" nicht mehr. Aber zurück zur Frage, man hatt herausgefunden dass sich "Zeit" in einem sich bewegenden Raum (z.b Flugzeug) Gleichzeitig Langsamer verhält as auf der Erdoberfläche... somit ist ALLES wa sich bewegt minimal abweichend vom Hier und jetzt. Jede Entscheidung die du getroffen hast, jeder eingriff in die Welt, eröffnet eine neue Variable.

Werden wir wohl nicht mehr erfahren. Aber eine interessante Theorie ist es schon, dass es unendlich viele Universen gibt, die mal fast identisch, mal völlig anders sind als unseres. Ich lese gerade Schätzings Buch "Die Tyrannei des Schmetterlings", das sich auch mit Paralleluniversen beschäftigt und sogar Reisen erlaubt.

2

Werd mal einen blick drauf werfen, danke :)

0

Was Sheldon deiner Meinung nach über Clowns in einem Paralleluniversum sagt, ist blanker Unsinn.

Das einzige Paralleluniversum, von dessen Existenz wir Menschen sicher wissen, ist die Region im Weltall, die hinter unserem Beobachtungshorizont liegt. Wir wissen, dass sie existiert, da ja der Expansion des Raumes wegen ständig ganze Galaxien aus unserem Universum (= dem Teil des Weltalls, den Menschen im Prinzip einsehen können) in jenes Paralleluniversum hinauswandern — und das sogar mit mindestens Lichtgeschwindigkeit relativ zu uns).

|

Auch der Kosmologe Alexander Vilenkin ist dafür bekannt, dass er glaubt, bewiesen zu haben, das durch Menschen beobachtbare Universum existiere in den Weiten des Weltalls nicht nur einmal, sondern gleich unendlich oft. Daher, so argumentiert er, müsse auch jeder von uns irgendwo im Kosmos unendlich viele Doppelgänger haben.

Seine Argumentation aber ist nicht schlüssig, da sie zwei ganz gravierende Denkfehler enthält. Lies mehr dazu im Aufsatz

» Warum Vilenkins Argument nicht nachvollziehbar ist «

den Google dir findet.

38

Ich finde es schon einen gravierenden Denkfehler, dass etwas, das man nicht sieht, deshalb existieren muss.

Und dass man Galaxien, die man mal entdeckt hat, plötzlich verschwunden sind, habe ich auch noch nicht gehört. Wo hast du das her?

0
37
@Zalla55

Es wäre ganz sicher noch ein viel größerer "Denkfehler", anzunehmen, dass alles, was über unseren Beobachtungshorizont hinauswandert, deswegen aufhört zu existieren.

Und: Galaxien, die schon entdeckt wurden, sind noch nicht wirklich nahe an unserem Beobachtungshorizont. Wir werden deswegen so schnell nicht erleben, dass sie plötzlich verschwunden erscheinen.

0
37
@grtgrt

... und zudem sehen wir ja stets nur ein sehr altes Bild von ihnen (eines, das schon Milliarden Jahre alt ist).

0
38
@grtgrt

Die Galaxien, die am weitesten von uns weg sind, bilden unseren Horizont. Und das Alter des Lichts hat damit ja nichts zu tun. Auch vor Milliarden Jahren wären ja dann Galaxien auch verschwunden, was wir jetzt erst sehen müssten.

Natürlich ist es auch falsch zu sagen, dass etwas nicht existiert, was wir NICHT (mehr) sehen können. Mal abgesehen von dem Whiskey, den ich gleich trinke :D

Aber dadurch wird ja der andere Denkfehler nicht obsolet.

0
37
@Zalla55

Gemessen mit kosmischen Maßstäben sind die wenigen Jahrzehnte, seit denen wir einige (nur ganz wenige) derzeit in der Nähe unseres Beobachtungshorizonts weilende Galaxien wirklich sehen können, ja nur ein Augenblick.

Nebenbei: Diejenigen, die im Begriff sind, ihn zu überqueren, tun das relativ zu uns mit fast genau Lichtgeschwindigkeit. Es ist daher falsch, davon zu sprechen, dass irgendwelche Galaxien unseren Beobachtungshorizont bilden würden. Er besteht vielmehr aus einer nur gedachten Kugeloberfläche, in derem Zentrum wir sitzen.

0
45
@grtgrt
dass sie plötzlich verschwunden erscheinen.

Wie sollen sie denn "verschwunden erscheinen"? Entweder verschwinden sie, oder sie erscheinen. Aber sie verschwinden mit Sicherheit nicht wegen der Expansion des Universums. Licht hat zwar immer eine feste Geschwindigkeit im Vakuum, aber wenn sich der Raum ausdehnt, und sich daher die lichtemittierenden Objekte von uns entfernen, findet eine Rotverschiebung statt, die man anhand von Spektrallinien messen kann, wodurch man auch ermitteln kann, wie schnell sich das beobachtete Objekt von uns entfernt.

Diese Rotverschiebung kann durch Expansion sicher auch extrem werden, wenn die Entfernung und dadurch die Entfernungszunahme besonders groß wird, aber allein wegen der Expansion werden sie ganz sicher nie verschwinden.

Sie würden nur dann verschwinden, wenn unsere Teleskope nicht mehr genau genug sind, sie noch wahrnehmen zu können oder wenn eine ausreichende Anzahl ihrer Sterne erloschen sind, sodass wir sie mit unseren Teleskopen nicht mehr messen können.

Richtig ist zwar, dass Lichtgeschwindigkeit im Vakuum immer 299792,458 km/s beträgt, aber falsch an Deiner Vermutung ist, wenn Galaxien Deiner Ansicht irgendwann verschwinden würden, dass Licht nicht rot- bzw. blauverschoben erscheinen könnte - letzteres würde nicht bei einer Entfernungszunahme geschehen, sondern bei einer Annäherung.

Anderen Denkfehler vorzuhalten, aber selbst ebenso offensichtliche zu begehen, ist schon heuchlerisch.

0
37
@JTKirk2000

Falsch, denn:

Die Expansion des Raumes bedeutet, dass der Abstand weit von uns entfernter Galaxien immer größer wird. Sobald er (derzeit) größer wird als 13,8 Mrd. Lichtjahre, kann von ihnen abgestrahltes Licht uns nicht mehr erreichen, was dann bedeutet, dass sie für erdgebundene Beobachter verschwinden (aber deswegen natürlich noch lange nicht aufhören zu existieren). In der Milchstraße bemerken wird man dieses Verschwinden natürlich erst nach weiteren 13,8 Mrd. Lichtjahren. Vorher nämlich sieht man von der Erde aus ja nur einen Zustand jener Galaxien, wie er vorlag, lange bevor sie über unseren Beobachtungshorizont hinaus verschoben wurden.

0
45
@grtgrt

Ja, falsch, was Deine Behauptung angeht, denn der Raum wird im Laufe der Zeit größer, daher vergrößert sich die Wellenlänge und daher die Rotverschiebung. Alles klar?

0
37
@JTKirk2000

Die Lichtgeschwindigkeit ist immer dieselbe - ganz unabhängig von der Wellenlänge, mit der Licht beim Beobachter ankommt.

0
37
@JTKirk2000

Zudem strahlen Galaxien ja Licht jeder nur denkbaren Wellelänge ab. Und es beobachten zu können bedeutet keineswegs, dass es bei uns als Licht im sichtbaren Bereich des Spektrums ankommen muss.

0
45
@grtgrt

Ich sehe schon, dass Du es einfach nicht kapieren willst. Von daher hat sich jeder Sinn einer weiteren Unterhaltung mit Dir für mich erübrigt. Fakt ist und bleibt, dass durch zunehmende Entfernung, egal ob durch Eigenbewegung oder durch Raumexpansion eine Dehnung der Wellenlänge hervorgerufen wird, welche man als Rotverschiebung bezeichnet. Fakt ist ebenso auch, dass jedes chemische Element charakteristische Spektrallinien aufweist, die so eindeutig sind, wie bei einem Fingerabdruck und dass man anhand ihrer Verschiebung im Wellenspektrum eine entsprechende Rotverschiebung (und in einigen Fällen auch Blauverschiebung) messen kann. Das scheinst Du aber nicht begreifen zu wollen und eben deshalb hat eine weitere Diskussion mit Dir keinen Sinn.

0
37
@JTKirk2000

Du scheinst nicht zu begreifen, dass die Rotverschiebung rein gar nichts damit zu tun hat, ob Licht aus einer gegebenen Lichtquelle bei uns ankommt oder nicht. Das nämlich hängt einzig und allein davon ab, wie weit jene Lichtquelle von uns entfernt war, als das Licht abgestrahlt wurde.

0
37
@grtgrt

Genauer: Es hängt einzig und allein davon ab, welche Entfernung hin zu uns das Licht zurückzulegen hat. Sie wird - bei anhaltender Raumexpansion - etwas größer sein als der Abstand, den die Lichtquelle hin zu uns hatte, als das Licht abgestrahlt wurde.

0

Was möchtest Du wissen?