Pädagogik studieren & dann?

4 Antworten

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Pädagogen sind gesucht, z. B. im Verlagswesen für Schulbücher, spezialisiert an Theatern und Museen, in Integrationskursen, in der Beratung und in der Altenpflege. Du siehst also, man kann als Pädagoge allerlei machen, außerhalb von Schule und Kinderkram.

inwiefern beratung?

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@MimiMarq

z. B. Erziehungsberatung, aber auch Lebensberatung usw.

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Na ja, es gibt etliche Pädagogen, die das Staatsexamen nicht schaffen und die dann mehr oder minder notgedrungen irgendwo außerhalb des Schuldienstes landen. Aber dass man Pädagogik ohne das Berufsziel "Lehramt" studiert, ist die absolute Ausnahme.

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@Ragnar12983

Kannst du das näher erläutern? Wie hoch ist der Prozentsatz? z. B. bei den TheaterpädagogInnen, die ursprünglich auf Lehramt studiert und aufgrund fehlender Qualifikationen im Theater gelandet sind.

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es werden in nächster Zeit besonders Fachlehrer auf natwisstechn. Basis gesucht werden -also Ma, Ph, Ch, Bio, Info,... Aber wenn du Pädagogik studieren möchtest, dann solltest du vorher prüfen, ob du auch jetzt schon, ohne Ausbildung mit Menschen umgehen kannst und ob sie dich ausreichend akzeptieren, denn das kann man nicht lernen/studieren, das ist angeboren. Außerdem solltest du dich während des Studiums ergänzend mit Hirn- und Verhaltensforschung beschäftigen (Desmond Morris "Der nackte Affe", Gerhard Roth "Aus Sicht des Gehirns", Manfred Spitzer, Gerald Hüther, John-Dylan Haynes, Wolf Singer, Franz Wuketitz, Konrad Lorenz, Eibes-Eibesfeld,... beschäftigen, weil diese Wissenschaften nach meinen Erfahrungen in der Pädagogik und in vielen anderen Studienfächern, die eigentlich darauf aufbauen (wie beispielsweise die Physik auf Mathematik) müssten dies bisher wenn überhaupt nur sehr unzureichend tun! und deshalb unzureichende bis falsche Schlussfolgerungen ziehen und damit zu falschem Handeln führen.

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Auszug aus

www.berufenet.arbeitsagentur.de

Die Tätigkeit im Überblick:

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Berufspädagogen und -pädagoginnen planen und organisieren sowohl Aus- und Weiterbildungen als auch berufliche Bildungsprozesse. Dabei beraten, begleiten und beurteilen sie die Bildungsteilnehmer/innen, stellen neben Bildungserfordernissen auch Kompetenzen fest und koordinieren sowie optimieren Lernprozesse.

Arbeitsplätze finden Berufspädagogen und -pädagoginnen in Aus- und Weiterbildungseinrichtungen, z.B. von Industrie- und Handelskammern, oder in berufsbildenden Schulen. Darüber hinaus können sie in Unternehmen unterschiedlicher Wirtschaftszweige tätig sein. Sie arbeiten in Industrie-, Handels- und größeren Handwerksbetrieben, im Dienstleistungsbereich oder in der öffentlichen Verwaltung.

Die Ausbildung im Überblick Berufspädagogik kann man als eigenständiges Studienfach an Universitäten , Pädagogischen Hochschulen und Fachhochschulen studieren. Das Fach wird auch in Form von Zwei-Fach-Bachelors angeboten, wobei Berufspädagogik mit einem weiteren Studienfach kombiniert wird. Darüber hinaus kann man Berufspädagogik im Rahmen von Lehramtsstudiengängen studieren.

Nachfolgend wird das Bachelorstudium Berufspädagogik beschrieben.

Die Dauer des Studiums bis zum Bachelorabschluss beträgt mindestens 3 und höchstens 4 Jahre. Für Berufspädagogen und -pädagoginnen ist damit häufig ein direkter Berufseinstieg möglich. Führungspositionen, spezialisierte Aufgabenstellungen oder Tätigkeiten in Wissenschaft und Lehre sowie Forschung erfordern in der Regel im Anschluss an den Bachelorstudiengang ein Masterstudium (Dauer: 1-2 Jahre).

Der Beruf Berufspädagoge/-pädagogin ist folgenden Berufsfeldern zugeordnet:

•Berufe in Erziehung, Schule, Aus- und Weiterbildung

•Berufe mit Kindern und Jugendlichen

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@Ragnar12983,

Das Lehramtsstudium ist KEIN Studium der Pädagogik

Auszug aus

www.berufenet.arbeitsagentur.de

Die Tätigkeit im Überblick:

Lehrer und Lehrerinnen an Gymnasien erteilen allgemein bildenden Unterricht entweder in allen Klassenstufen eines Gymnasiums oder einer Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe (Sekundarstufe I und II) oder ausschließlich für die Klassen 11 bis 12 bzw. 13 (Sekundarstufe II). Neben ihren fachlichen erfüllen sie auch erzieherische und organisatorische Aufgaben. Sie sind an Gymnasien, an Gesamtschulen mit gymnasialer Oberstufe, in Internaten und Schülerheimen sowie an Volkshochschulen tätig. Die Ausbildung im Überblick: Lehramt für Gymnasien kann man an Universitäten studieren. Lehrveranstaltungen in den Fächern Kunst und Musik werden häufig in Zusammenarbeit mit Kunst- bzw. Musikhochschulen durchgeführt. Je nach Bundesland und Hochschule schließt das Studium mit der Ersten Staatsprüfung oder - bei Studiengängen mit gestuften Abschlüssen (Bachelor und Master) - mit dem Masterabschluss ab. Mitunter ist der Masterabschluss der Ersten Staatsprüfung für ein Lehramt gleichgestellt und berechtigt zum Eintritt in den Vorbereitungsdienst. Die Regelstudienzeit bis zum Ersten Staatsexamen beträgt neun bis zehn Semester. Bachelorstudiengänge dauern mindestens sechs Semester, nach weiteren vier Semestern kann in der Regel der Masterabschluss erreicht werden. Der anschließende Vorbereitungsdienst beträgt je nach Bundesland 15 Monate bis zwei Jahre. Lehramt an Gymnasien kann man im Rahmen von Zwei-Fach-Bachelorstudiengängen studieren, wobei jedoch darauf geachtet werden muss, dass die entsprechenden Fächer kombiniert werden dürfen und als Unterrichtsfächer angeboten werden. Je nach Studienaufbau sind zudem pädagogische und didaktische Veranstaltungen zu besuchen. Aufgrund der Umsetzung des Bologna-Prozesses werden Staatsexamensstudiengänge zunehmend durch konsekutive Bachelor- und Masterstudiengänge ersetzt. Derzeit existieren diese verschiedenen Studienmodelle nebeneinander. Während die Lehramtsstudiengänge in manchen Bundesländern schon vollständig umgestellt sind, wird in anderen weiter nach dem alten Modell ausgebildet. In einigen Bundesländern ist die Umstellung derzeit im Gange beziehungsweise in Vorbereitung. Nachfolgend werden deshalb das konsekutive Bachelor-/Masterstudium und das Staatsexamensstudium gemeinsam beschrieben. Studiengangsbezeichnungen Die Lehramtsausbildungen orientieren sich an den jeweiligen Schulsystemen der Bundesländer.

Normalerweise studiert man Pädagogik, um Lehrer zu werden - oder einen anderen Beruf im Bildungswesen (z.B. in der Erwachsenenbildung) zu ergreifen - oder man bleibt halt an der Uni und wird Pädagogikprofessor.

Anders gesagt: Außer Lehrer gibt es da nicht viel...

Gruß Ragnar

Das stimmt so nicht.

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@Maeldae

Das stimmt - konkret sieht das so aus:

  • 32 % der Pädagogen werden Gymnasiallehrer,
  • 28 % Grund- und Realschullehrer,
  • 25 % Berufsschullehrer,
  • 12 % Sonderschullehrer

der Rest von 3 % macht etwas anderes. Wenn man dann noch die Leute abzieht, die an der Uni bleiben, bleibt praktisch nichts übrig.

Gruß Ragnar

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@Ragnar12983

Es handelt sich um Lehramtsstudenten und deren Lebensweg nach der ersten Lehrerprüfung, die die zweite Lehrerprüfung anstreben, also ein Referendariat machen. Über alle andere Pädagogen schweigt der Artikel.

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