Fristlose Kündigung nach der Probezeit in der Ausbildung?

Hallo liebe Leser,

ich habe folgendes Problem:
Seit dem 01.08.2015 befinde ich mich in Ausbildung zum Kaufmann für büromanagement.

Meine Probezeit ist seit diesem Monat beendet. Mein Chef hat mich dazu gebracht einen Aufhebungsvertrag zum 31.12.2015 zu unterschreiben, er meinte das macht er nur so und er würde den wieder zerreißen.

Selbstverständlich war mir klar, dass er das auch nur so sagen kann, weshalb ich mir eine neue Stelle gesucht habe, hier habe ich noch keine Zusage sondern nächste Woche erstmal ein Gespräch.

Nun ist das Problem, dass ich mehrere male nicht in der Schule war, da ich hier nicht mit dem Stoff hinter her gekommen bin.

Diese Woche war ich krank und heute sagte er mir, er will mir eine fristlose Kündigung aufgrund des Fehlens in der Schule schicken. Kann er das machen ? Bekomme ich Arbeitslosengeld oder irgendwas ?

Ich möchte zwar so oder so bei ihm aufhören, aber natürlich gerne zum 31.12 wie es im Aufhebungsvertrag steht, denn ich habe eine Wohnung etc. zu zahlen, wobei ich davon ausgehe, dass er das Gehalt sowie meinen Urlaubsanspruch eh nicht zahlen wird.

Kann mir jemand helfen? Ich habe leider kein Geld für einen Anwalt und ich kenne mich hier nicht so gut aus..

Außerdem sind folgende Sachen vorgefallen, weshalb ich hier aufhören möchte :

- wir werden per Kamera überwacht
- ich arbeite jeden tag 45 Minuten über meine 8 Stunden
- ich muss einen Samstag im Monat alleine im Büro arbeiten
- der Chef redet schlecht hinter meinem Rücken
- ich muss Versicherungen verkaufen (Versicherungsbüro), obwohl ich eine andere Ausbildung ausübe, dies ist auch der Grund dafür, dass ich in der Schule nicht hinter her komme

Ich wäre euch sehr dankbar, über hilfreiche Antworten :)

Liebe Grüße

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Wende dich an den Betriebsrat oder die Gewerkschaft (auch möglich Innung oder Handelskammer). Die können die im konkreten Fall weiter helfen.

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Die Schulkonferenz hat nur einen eingeschränkten Bereich, wo ihre Beschlüsse gelten. Dieser umfasst die Schule, den Unterricht und das schulische Leben. Leider wirst du wenig konkret, worum es sich in deinem Fall handelt. Daher ist es schwierig, eine Antwort zu geben.

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Manchmal spielen die Hormone einen Streich und daher muss man dann weinen.

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Nimm deine eigenen Worte. Danke dem "Schöpfer aller Dinge und Wesen" für den Tag, für die Gäste und für das gute Essen. Ein Muslim wird sich unter Schöpfer Allah vorstellen und du den Christengott.

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Bewerben trotz Vollzeitpraktikum?

Meinem Sohn fällt es schwer, einen normalen Tagesrhythmus zu finden, ist leicht aus der Bahn zu werfen und hat auch deshalb schon immer Probleme mit Schule und Ausbildung. Er hat jetzt eine Riesenchance auf eine Wunsch-Ausbildung in einem kleinen Betrieb, in dem ein Verwandter sich für ihn eingesetzt hat. Der Betrieb verlangt aber - auch weil er eigentlich nicht die nötigen Zensuren hat - ein Praktikum vorher.

Das mit dem Praktikum ist jetzt mit dem Jobcenter geklärt, über eine »Aktivierungshilfe«, "Inhalt der Maßnahme": "Heranführung und Eingliederung in das Ausbildungs- oder Beschäftigungssystem". Dadurch muss der Betrieb wohl nichts zahlen.

Nun kommt aber vom Sachbearbeiter ein Bescheid, dass sich Sohn weiterhin um Arbeit bemühen muss. Auch wenn es nur 5 "ernsthafte Bewerbungsbemühungen" in 6 Monaten sind - für viele sicherlich eine Kleinigkeit -, ist es für ihn eine große psychische Belastung und gefährdet die ohnehin nicht so sehr guten Aussichten, diesmal Praktikum und anschließende Ausbildung durchzuhalten.

Ich hoffe, es kommt jetzt nicht eine Wulst von "guten" Ratschlägen, sondern einfach jemand, der sich mit der rechtlichen Lage etwas auskennt: Darf Jobcenter Arbeitsbewerbungen fordern, wenn ein Vollzeitpraktikum mit anschließender (mündlich versprochener) Wunsch-Ausbildung gemacht wird?

PS: Sohn hat sich extra für das Praktikum vom Psychiater gesundschreiben lassen, zuvor war Krankschreibung, um psychischen Druck zu mindern.

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So lange Leistungen bezogen werden und eine Eingliederungsvereinbarung vorliegt, muss man sich um einen Job bemühen. Wie lange soll dein Sohn das Praktikum machen? Wird es automatisch in eine Ausbildung übergehen? Wenn er die Ausbildung nur bekommt, wenn er sich im Praktikum bewährt, soll er erst sein Praktikum ruhig angehen und in der letzten Woche fünf "ernstgemeinte Bewerbungen" schreiben. Dann ist der Druck in der ersten Praktikumszeit nicht so groß.

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