Onkel gestorben - wie komme ich damit klar?

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4 Antworten

Hallo,mein Onkel ist am 23.6 gestorben.Früh um 9 Uhr bekan´m ich den Anruf.Er war nur 2 Jahre älter als ich.Ich habe mir gedacht,wie kann ein Sonntag so elendig beginnen,´.Ich habe ihn geliebt,wie meinen Bruder und er mich auch.Ich hatte bis dahin jeden Tag gebetet,für meine Kinder,meine Mutti usw.!Ich nahm alles,was man zum beten braucht und steckte es in eine Tüte,weil ich das so ungerecht fand,dass Andere,die nichts im Leben auslassen und anderen Menschen weh tun,nichts passiert.Die werden noch mit einem langen Leben belohnt.Doch dann,nachdem ich tagelang geweint habe und mich mit meiner Tante untehielt,gab sie mir das Gefühl,dass ich seine Lieblingsnichte war und er mich immer geliebt hat.Das hat mich so stark gemacht,dass ich wieder alles rausgeholt habe,was man zm beten braucht,und seitdem muss ich sagen,dass es mir besser geht,Die Beerdigung ist zwar erst am 26.7.,doch ich weiss ganz genau,wenn dass vorbei ist,dann geht es mir auch wieder besser,Das weiss ich deshalb,weil ich das bei meinem Vati auch so erlebt habe.Und er ist schon 17 Jahre tot.Und noch heute rede ich mit ihm,schimpfe,wenn bei mir was nicht klappt und habe immer das gefühl,dass er immer noch da ist.Und genauso rede ich mit meinem Onkel,und auch wenn er mir nicht antworten kann,weiss ich doch,dass er mir zuhört.Und das tut unheimlich gut.Ich wünsche nir für dich,dass auch du mit deinem Onkel sprichst,was du so am Tag erlebt hast,und auch,dass du mal mit ihm schimpfst und deinen Tränen freien Lauf lässt.Dann wirst du erkennen,dass es da ist,auch wenn du ihn nicht sehen kannst,Alles Liebe und Gute für divch und deine Familie. LG

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Kommentar von Linojoel
14.07.2013, 16:25

Danke für den Stre.Und ich wünsche dir alles Liebe und viel Kraft.LG von Lino

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du kannst dich leider nicht selbst dazu zwingen von jemandem zu träumen :( der tod gehört leider zum leben mit dazu, auch wenn das schwer zu akzeptieren ist. mein opi ist auch letztes jahr verstorben und ich kenne deinen schmerz.. und den schock... ich denke mir einfach immer, dass er nicht weg ist, sondern irgendwo da oben und wie immer seine späßchen macht und uns beobachtet. wenn wir bei ihm am grab sind unterhalten wir uns immer mit ihm, meine tante schimpft dann immer, dass sie auf knien rumrutscht und ihm blümchen einpflanzt, während er da "so faul liegt" versuch an seine guten seiten zu denken und, an das, was ihn ausgemacht hat und behalte ihn so in deinem herzen.

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Die Zeit heilt alle Wunden...Ich war meiner Oma sehr nahe...Noch näher als meinen Eltern.Als ich klein war haben neine Eltern gearbeitet und bevor ich in den Kindergartem gekommen bin musste ich mit meiner Oma in die Türkei.So bin ich ihr nochmal viel näher gekommen.Als sie gestorben ist kam es mir vor wie der Weltuntergang.Doch jetzt komme ich damit klar und denke voller Liebe immer wieder an sie :').Ich denke du wirst auch damit klarkommen :)

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Kommentar von NYANBANANA
08.07.2013, 21:03

Danke :) Ich weiß wie das bei Großeltern ist, da blättert man eine Seite des Lebens um, weil man immer im irgendwo weiß, dass sie eines Tages nicht mehr da sein werden, aber hier ist es einfach was anderes... :( Trotzdem Danke ich hoffe eines Tages kann ich mit einem Lächeln an ihn zurückdenken :)

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rede lieber mit jemanden den du kennst und vertauen kannst

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Kommentar von NYANBANANA
08.07.2013, 21:02

Meine Mutter und meine beste Freundin sind Leute denen ich vertrauen kann!

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