Oberkörper beim Reiten total verdreht und blöd -.-
Beim Reiten habe ich ein großes Problem!! Im Trab passiert mir es manchmal das ich mich in die Kurve lege wie auf einem Motorrad. Und dadurch sitz ich halt mit den Schultern total doof, da einer der in der Mitte von einem Zirkel stehen würde nicht nur meine innere Schulter sondern auch meine äußere sehen würde und das soll ja nicht so sein. Meine RL weist mich des Öfteren daraufhin und ich verbesser mich dann auch aber von alleine bekomme ich das nicht mit und das macht sich nicht gut.
Aber im Galopp ist es noch schlimmer...
Beiim angaloppieren verdrehe ich mich genauso und dadurch mache ich es meinem Pferdchen noch schwerer richtig anzugaloppieren. Meine RL sagt auch das ich ihm gar keine richtige Chance gebe, da ich mein Gewicht auch sehr doof verlege ( ein weiteres Problem). Und das kotz mich halt mächtig an! Zudem falle ich wenn mir alles zu schwer wird auch gerne mal nach vorne oder ziehe meine Hacken hoch!
Das hört sich jetze so an als wenn ich das reiten einfach lassen sollte, aber das kann ich nicht. Es ist hauptsächlich nur die Verdrehung in den Schultern bzw. Oberkörper.
Und meine Frage ist jetz wie ich das ändern kann. Am meisten liegt mit die Sache mit den Schulter am Herzen. Da ich es nicht mitbekomme frage ich mich ob ich es in der Freizeit auch mache ?! Vielleicht kennt ja jemand die Situation und kann mir da einen Tipp geben :)
Meine RL meinte das man sich das nur durchs Üben abgewöhnen kann, aber ich merke das es total lange dauert und auch nicht immer besser wird. Samstag war es für meine Verhältnisse sehr gut aber heute wieder gar nicht..
Bitte helft mir !!! :( :( :(
P.S. : Es war auch nicht immer so erst seit zwei Monaten oder so.
6 Antworten
Bei mir war der Durchbruch für einen ausbalancierten Sitz das Reiten an der Longe OHNE Sattel. Ich habe insgesamt 4 Sitzschulungen gebucht und da hat es endlich "klick" gemacht. Davor hatte ich immer Probleme beim angaloppieren, fühlte mich irgendwie schwammig, der Oberkörper war nach vorn gebeugt und ab und zu zog ich auch die Absätze hoch. Eigentlich eine typische Angsthaltung....Das mit den Schultern kannst Du dann lösen, wenn Du Dich nicht mehr um Deine Balance kümmern musst. Da hilft nur bewusst Deinen Körper kontrollieren, bis es in Fleisch und Blut übergegangen ist. Was hat sich verändert in den letzten 2 Monaten? Anderes Pferd, anderer Sattel?
das ist vielleicht der Schlüssel: Du verkrampfst Dich, willst alles richtig machen und da beißt sich die Katze in den Schwanz. Bleibe schön hinten im Sattel, schaue gerade aus, sitze richtig eingebildet auf Deinem Pferd und gebe ganz bewusst die Galopphilfen. Du wirst sehen, Dein Pferd galoppiert aus dieser Position an. Wenn man sich zu viel Mühe gibt, geht das oft nach hinten los. Ich kenne das aus eigener Erfahrung. Erst als ich mir den Ablauf ganz bewusst gemacht habe und nach der oben beschriebenen Sitzschulung funktioniert das Angaloppieren einwandfrei.
Ich werd das mal ausprobieren mit dem nicht verkrampfen :)
Ich weiß, das ist schwierig......denke an etwas anderes, vielleicht kannst Du leise Musik hören. Das mach lockerer und lenkt ein wenig ab.
Echte ? Sollte man sich nicht lieber auf das Reiten konzentrieren anstatt auf die Musik ?
sicher, aber um gelassen und locker zu werden und im Pferd zu sitzen, kann das helfen. Ich habe das auch probiert und dann direkt die Musik gewählt, die dem Trab und Galopp im Takt am nächsten kam. Ich war auch total verkrampft, weil ich alles richtig machen wollte. Zuerst geht es ja nur um Deinen Sitz, eine mitschwingende Hüfte und um das Gefühl. Wenn das da ist, dann kannst Du Dich auf die Bahnfiguren konzentrieren. Alles ist recht, was hilft....
Ich war heut wieder beim Reiten und auf beiden Seiten hat es gleich beim ersten Mal geklappt :D
ich hab die Ecken genutzt. Und auf der einen Seite ist er mit leider auseinandergefallen. Dann waren wir auf dem Mittelzirkel und da sollten wir nochmal angaloppieren und da hab ich mich wieder klein gemacht und es wurde nichts, dann hab ich mich nochmal gesammelt und ohn groß nachzudenken einfach die Hilfen gegeben und zack war er da :)
Das freut mich, linnspinn....Ist ein tolles Gefühl, wenn der Knoten platzt, nicht wahr?
Also es war schon eine gutes Gefühl. Und letzens hat es auf der rechten Hand beim ersten Mal geklappt und auf der linken Hand zuerst wieder nicht, da waren wir denn nur noch im Mitteltrab und total auseinandergefallen aber dann hab ich ihn nochmal zusammen geholt und es nochmal probiert. Als Unterstützung hab ich ihn mit der Gerte noch angetickt und dann war es richtig :)
Hallo, linnspinn (:D). Ich habe noch nie ein solches Problem gehabt und kenne auch niemandem, den es so geht, wie dir. Aber ich hätte da eine Idee. Es gibt sogenannte Protektoren, einfach mal googeln. Die sind ähnlich wie beim Motorradfahren. Und die gibt es auch in so ganz unverbiegbar (gibt's das Wort? :D). In anderen Situationen finde ich das hinderlich und manche kommen damit auch nicht gut zurecht. Du kannst dich natürlich trotzdem gut bewegen, aber die Bewegung, die du dir abgewöhnen willst, wird so ein Protektor relativ gut unterbinden. Du solltest einen nehmen, der durchgehend so ist, das man ihn nicht leicht verbiegen kann, und er sollte über den Rücken und unbedingt die Schultern gehen. Am besten auch noch vorne. Ich weiß, die sind meist nicht besonders modisch, aber du wirst dich bestimmt dran gewöhnen und sie schützen ja auch bei Stürzen sehr gut. So einen würde ich dir also empfehlen, du kannst ja auch nochmal nach schöneren und passenderen Modellen suchen, nur dass du weißt, in welche Richtung es gehen soll:
Und zu dem Hacken hochziehen und dem Nach-Vorne-Fallen: Wie wäre es mit einigen Stunden ohne Sattel oder wenigstens ohne Steigbügel? Stärkt den Gleichgewichtssinn und du musst die Hacken unten lassen, sonst fliegste ;)
Aber das wird auch alles mit der Zeit besser, Reiten braucht Übung! Nicht den Kopf in den Sand stecken, das klappt schon!
Liebe Grüße und viel Glück, TomatenTitte :))
Hallo, TomatenTitte (:D).
Danke für dein Vorschlag, ich werde mal drüber nachdenken. Mit den Hacke ist es so, dass ich, wenn ich die Bügel verlieren (durchs Hochziehen) meinen Hacken beim weiterreiten wenn ich sie nicht gleich finde auch wieder die Hacken runter nehmen kann..
Jaja, mein Name ist cool, ich weiß :DD
Ja, denk' mal drüber nach ;) Achso, hm, keine Ahnung ;) :D
Ich habe mich nicht lustig gemacht!! :DD Bist du Linn, oder wer spinnt? :D
eigentlich als spitzname Linne aber mein papa hat mich immer linnespinne gennant und irgendwie kam ich auf linnspinn :D
Wie bist du auf TomatenTitten gekommen ? :D
das ist manchmal so ne dumme angewohnheit, die man aber wegbekommen kann. wie lange reitest du denn schon? das mit dem sitz dauert eben sehr lange. aber ich würde mal meine reitlehrerin fragen, wie man das beheben könnte. denn die sollte dir nicht nur sagen, was du falsch machst, sondern auch wie du es verbessern und üben kannst. wenn du sie mal fragst, hilft sie dir bestimmt gern und erklärt es dir. deswegen würde ich aber auf keinen fall gleich die flinte ins korn werfen!!! man lernt halt nie aus als reiter und du wirst es ganz bestimmt lernen!
Ich reite 4 Jahre. Ich hab sie mal gefragt und sie meinte nur: Üben Üben Üben !! Sie erklärt mir halt jedes mal warum das Pferd es nicht richtig machen kann und ich versteh es aber auch aber ich bemerk es nichtmal das ich mich verdrehe..
Und ich möchte die flinte nicht ins Korn werfen, ich hab es geschrieben weil ich antworten wie: denn musst du halt aufhören verhindern wollte.
Da hilft nur ordentlich Sitzen lernen - an der Longe. Nimm 'mal 10 Longenstunden, 10 weil Du ALLE klassischen Anfängerfehler machst.
Konzentriere Dich erst einmal auf EINE Sache, den Sitz - der Rest kommt dann wie von selbst. :)
Der ordentliche Sitz war ja schonmal da. Bloß in letzer Zeit nicht mehr so ..
Ne, den verlernt man nicht - Du machst ja alles falsch, steht ja in Deinem Beitrag.
das alles hört sich danach an als wärst du zu früh von der longe gekommen.
ein reitschüler sollte idealerweise die ersten stunden an der longe bekommen. und erst, wenn der sitz an der longe auf beiden händen in allen gangarten okay ist, darf so ein reiter die zügel in die hand nehmen und selbständig reiten.
eine übung, die du beherrschen musst an der longe ist z.B. die hände im nacken verschränken- auch im galopp ;-)
das garantiert einen ausbalancierten, ruhigen, tiefen sitz ( gibt noch andere übungen aber die zeigt dir dein reitlehrer, reiten ohne bügel gehört z.B. auch dazu.
also mein tip:
nimm nochmal longenstunden. das ist kein grund sich zu schämen oder angst davor haben zu müssen, vor den anderen reitschülern doof da zu stehen, ganz im gegenteil.
der ruhige, ausbalancierte sitz ist die grundlage für jegliches weitere reiten lernen. wenn du deine reiterliche ausbildung als gebäude betrachtest ist der sitz das fundament- und wenn das nicht passt wirds kein hohes gebäude- also wirst du auch beim reiten nicht weit über das anfängerstadium hinauskommen....
ihren sitz lassen auch berühmte reiter ( vielleicht hast du schonmal von den klimkes gehört- der herr doktor war dressur olympiasieger und die ingrid hat damon hill ausgebildet- das pferd sollte dir ein begriff sein... ) lassen ihren sitz von zeit zu zeit kontrollieren und auch korrogieren wenn etwas nicht passt ( was bestimmt nicht oft vorkommt aber immerhin ;-) )
also fang beim reiten nochmal von vorne an- es wird dir viel bringen glaub mir das.
hoffe geholfen zu haben
Also es leuchtet mir ja schon alles ein. Aber das ist erst seit kurzer Zeit und ich das blödeste ist das sch*** verdrehen von den Schultern ..
Davor hat es ja auch immer gut geklappt und deswegen glaube ich nicht das ich zu früh von der Longe gekommen bin..
...eigentlich :)
Es hat sich eigentlich gar nichts verändert. Es fing halt mit den Schultern an und dann ging es weiter, dass ich mich nach vorne beim angaloppieren nach vorne gebeugt hab. Ich hab im Moment Schwierigkeiten das Pferd richtig anzugaloppieren und vielleicht verkrampf ich mich darauf zu doll.. Ich hab keine ahnung..