Normal dass man in der Oberstufe keine Freizeit mehr hat? Gutes Abi = 2/3 Jahre schuften bis zum (möglichen) Burnout?

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Ich hatte jeden Tag Nachmittagsunterricht in der Oberstufe. Dafür dann so lustige Späße wie 2 oder 4 Freistunden mitten drinnen...

Besondern Freitags ist es motivierend die 5.+6. frei zu haben und dann 7.+8. Stunde noch Sport. Ok, der Sportkurs war vom Thema her selber gewählt und daher ok, aber bitte nicht Freitag Nachmittag.

Trotz allem hatte ich total viel Freizeit. Ich habe mir aber auch gesagt, dass mir mein Leben und meine Freunde wichtiger ist als ein einser-Schnitt. Wenn man gut von sich überzeugt bekommt man auch mit mittelmäßigen Noten einen guten Job, ich habe viele mit deutlich besserem Abi bei der Bewerbung um ein duales Studium geschlagen, wie ich später erfuhr.

Die Frage ist ob du wirklich so viel lernen musst oder dir zu viel Druck machst.

Wenn du mit 2 Stunden lernen 11 Punkte und mit 7 Stunden lernen 12 Punkte bekommen kannst, kann man eben auch mal den einen Punkt weniger nehmen, wenn es für dich ok ist. Wenn nicht ist es eigenes Pech und dann muss man da durch.

Im Studium wird es eher noch mehr, da man selber erst mal rausfinden muss was man lernen sollte, da gibt einem keiner mehr vor.

Und mal so als kleiner Tipp: Nicht alle Fächer zählen in die Abi Note rein, zumindest in Niedersachsen. So war mir Spanisch total egal, das habe ich Just for Fun und für die Stundenzahl belegt, im Abi-Durchschnitt wurde nur Englisch gezählt. Da war es mir so egal, solange es kein Unterkurs war, wie die Note ist, Hauptsache ich kann noch gratis ein wenig die Sprache lernen.

 

Dass Leute sich so überfordert fühlen, kommt wohl eher davon, dass sie entweder selber zu viel Druck aufbauen oder zu viel von ihren Eltern gefordert werden. Wenn es nicht geht, geht es nicht. Es gibt Leute, für die ist das Abitur kein Problem und sie schaffen es ohne Probleme, trotz Freizeit. Es ist halt so gemacht, dass nicht jeder das Abitur schaffen kann. 

Ich habe auch nie verstanden, warum ich manche Fächer noch so lange mit rumschleppen musste, obwohl mir schon klar war, dass ich sie abwählen werde. Aber bis zum Abwählen musst du ja noch was lernen, das Abitur ist ja die ALLGEMEINE Fachhochschulreife. Würdest du es früher abwählen können, würdest du dich auch früher fragen, warum du es nicht schon abwählen kannst. Irgendwo muss man einfach eine Grenze setzen.

Der Druck rührt eher daher, dass die Eltern/ der eigene Ehrgeiz einen jungen Menschen in eine Schulform pressen , für dir er nicht die nötigen Voraussetzungen hat. In den 90er Jahren haben etwa 35% eines Jahrgangs das Abitur erreicht (ja und auch damals gab es auch damals welche, die das nur mit Mühe geschafft haben).Seit den 2010er Jahren sind es etwa 53% eines Jahrgangs und da ich nicht glaube, dass der Herrgott mehr Hirn vom Himmel regnen lässt, ist das Abitur deutlich leichter geworden oder man schiebt dort mehr Schüler hin, die eigentlich nicht das Zeug dazu haben. De facto - es gibt mehr Schüler, denen das Abitur sehr schwer fällt.

Übrigens einige meines Realschuljahrgangs (Abschluss 1993) haben heute als Handwerksmeister mit eigenen Betrieben deutlich mehr auf dem Konto als ich als Akademikerin. Man muss nicht unbedingt Abitur haben um erfolgreich durchs Leben zu gehen. Aber man muss etwas finden worin man gut ist und woran man Spaß hat.

Meine Mutter erlaubt mir keinen Fernseher. Was kann ich tun?

Hi Leute,

Ich werde bald 17 und meine Mutter will einfach nicht dass ich einen eigenen Fernseher im Zimmer habe. Ich habe ihr schon soo viele Vorteile für uns beide genannt, aber dann hat sie mir irgendwie Sachen an den Kopf geworfen, die ich so nicht akzeptieren kann. Sie meinte, ich bin suchtkrank, faul und noch viele weitere Dinge. Ich bin nicht süchtig, und das sage ich nicht einfach so, das weiß ich, weil ich wirklich nicht viel Zeit mit Medien verbringe. Außerdem bin ich richtig gut in der Schule und verstehe mich mit allen Leuten, sowohl in- als auch außerhalb der Familie, super, zudem helfe ich sehr viel im Haushalt mit. Sie wirft mir Dinge vor, die so einfach nicht stimmen, um diese quasi als Gegenargumente zu benutzen. Daher bin ich seit Tagen auch ein bisschen depri und spreche auch nicht mehr mit ihr. Jetzt will ich euch fragen: Wie soll ich da vorgehen bzw. sie dazu überreden, dass ich mir vom eigenen Geld einen Fernseher kaufen darf, den ich mir wirklich schon seit langem wünsche? Meine Gedanken und Vorstellungen sind schon die ganze Zeit bei diesem einen Fernseher und ich "träume" quasi schon nachts davon. Die Situation erinnert mich die ganze Zeit sogar daran, dass ich mich in eine Frau krass verliebt habe, diese aber weder Kontakt mit mir haben will, Geschweige denn mit mir zusammen sein möchte:/ Übrigens: Mein Vater würde eigentlich nicht im Weg stehen, aber der sagt immer, ich soll auf meine Mutter hören.

Grüße,
cowboy21

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Nuk Saugtrainer vor und nachteile ?

hallo ich (16)habe mir den Nuk Saugtrainer in einem sanitäts haus gekauft was schon eine Überwindung war (obwohl es sehr diskret abgelaufen ist ) soo nun zu meiner frage dar ich nachts schnarche sehr unruhig schlafe und zudem sehr sehr viel in den Mund nehme und daran kaue lutsche oder weiteres (ich weis selbst nicht warum und dies passiert ehr passiv und wurde weniger in Gegensatz zu früher) soo und jetzt habe ich mir den saugtrainer (Schnuller) gekauft dar ich mir wie im vielen Bewertungen und auch in der beschreibung gelesen habe das dieser ("schnuller") gegen zahn knirschen,schnarchen,unrüges schlafen helfen soll nun erhoffe ich mir das dies auch klappt es würde wirklich helfen (dass ich dafür hald zimlich lange am tag den saugtrainer benutzen muss ist mir zimlich egal ) soo nun bitte ich euch eure persönliche meinung zu schreiben ob dass kalppen wird oder nicht .

(wenn nicht is es mir auch egal dan nehme ich ihn hald ausschlislich zur beruhigung .) ich bitte euch auch noch nicht respecktlos gegenüber den anderren komentar schribern zu sein also keine beleidigungen aber dar ich ja nach eurer meinung frage ist alles anderre erlaupt wenn ihr mir eure meinung noch erklärt wäre dies auch sehr nett

ah so ich werde euch warscheinlich über meine erfahrungen berichten und auch gerne selbst fragen beantworten . (benachrichtigung werden warscheinlich in 1, dan am 2 und im 3 monat kommen inklusive der Reaktionen meiner Eltern Geschwister (freunde evt)

ich bedanke mich schonmal im forraus für eure antworten und abstimmungs teilnahme :D

(ich entschuldige mich schonmal für meine leserechtscheibschwäche)

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Stress und Erniedrigung von Familie

Hey.

Ich hatte es schon in einer anderen Frage erwähnt. Ich lebe mit meinen Eltern und den Eltern meiner Mutter zusammen. Meine Oma ist fast 60 und mein Opa ist 62. Zuerst war es noch Okay aber jetzt (nach 2 Jahren) hängt es mir echt zum Hals raus. Dauerhaft kommt Oma mit einem Psychologen gequatsche um die Ecke. Ich werde immer angemotzt und wenn ich mal versehentlich anfange zu reden während ein anderer auch gerade anfängt (also Gleichzeitig) soll ich gefälligst ihn nicht unterbrechen. Aber wenn ich mal was erzähle werde ich Angeschrien, dass ich andere doch nicht alle unterbrechen solle. Mich macht das so fertig. Dann kommen sie noch damit um die Ecke das ich jeden Monat, wenn meine Ausbildung angefangen habe, mit bezahlen darf. Da ich in meinem Job den ich dann ausüben möchte auf ein Auto angewiesen bin sollte mein ganzes Geld in meinen Führerschein fließen. Aber dann fing Oma noch an aufzuzählen wofür in diesem Drecks Haus (Ich wollte hier nie Leben) ich hier bezahlen muss und kam darauf das ich im ersten Lehrjahr vielleicht nur noch 100 € habe.. Dann machen sie mir mit Dummen sprüchen oder Kommentaren Angst vor der Ausbildung. Sie denken das sie mich wie eine Blöde Puppe steuern können.

Ich bin hier NIE wieder alleine..Aber wirklich nie. Beide Großeltern arbeiten nicht mehr und meine Mutter ist Selbstständig auf unserem Gelände.. Dauerhaft meckern die über mich..

Ich dreh hier langsam durch..

Habt ihr vielleicht Tipps oder so? :( LG Blaire

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Mit 18 Burnout?

Guten Abend Liebe Community, ich bin männlich, 18 Jahre und gehe in die 12 Klasse, mache also gerade mein ABI und bin ein "G8-Kind" und ich glaube, dass hier auch der Grund meines Problemes liegt: Heute sein ABI zu machen ist keine schöne Sache, die Schulzeit grundsätzlich ist am Gymnasium nicht mehr mit der Damaligen zu vergleichen - Es ist eine reine Tortur, unter der ich sehr leiden muss, sowohl psychisch als auch physisch, wobei ersteres letzteres bedingt-. Ohne lange auszuschweifen möchte ich kurz ein "G8-Leben" schildern um ein Verständnis für mein darauf beschriebenes Problem zu erzeugen. G8-Kind zu sein heißt 3-4 mal in der Woche lange Schule zu haben (damit meine ich meistens bis 16:00 oder auch bis 18:00 Uhr), zu Hause endlich angekommen heißt es dann maximal 1,5 Stunde Pause (mit Mittagessen, sonst ist man vor 00:00 Uhr nicht fertg), danach nie aufhörende Berge von Hausaufgaben zu erledigen (meistens aufwändige Analysen) und dann für mindestens 2 Klausuren pro Woche zu lernen. (seit Anfang Oktober schreibe ich jede Woche 2-3 stets 4-5 Stündige Klausuren). In der Schulzeit heißt es Höchstleistung zu erbringen, die Lehrer sind angehalten immer genauer zu bewerten, wenn ich in einer Stunde mal nicht 100% gebe, kann ich die 1 beispielsweise knicken. Es besteht also ein enormer ständiger Leistungsdruck, viel viel Arbeit, keine Freizeit (Schule steht schon seit Beginn der Oberstufe in meinem Lebensmittelpunkt), der ständige Kampf um Noten. Am Wochenende kann man sich auch nicht leisten, abzuschalten. Sowohl Samstags als auch Sonntags bin ich in der Regel 5-6 Stunden mit Hausaufgaben-Machen und Lernen beschäftigt. Und man muss sich zusätzlich immer im klaren darüber sein, dass man mindestens ein 1,X Durchschnitt braucht, um ein Studium aufnehmen zu können oder in den Beruf zu gehen, denn auch dort hat sich der Leistungsdruck enorm verschärft. Auch das Studium, wie ich durch meinen Bruder weiß, setzt auf die Schule eigentlich noch "einen drauf". Nun, ich bin 18, das ist mein Leben, es war noch nie anders. Meine Freunde leben genauso. Wozu führt das? ..Meine Freunde und ich sind alle fast schon Alkoholiker (Freitags und Samstags Abends brauchen wir ein Ventil namens Alkohol). Obwohl ich mich auf Grund meiner guten Noten glücklich schätzen könnte (Durchschnitt 1,5) bin ich am Ende. Ich kann nicht mehr. Auf Grund des Stresses verliere ich nachweislich meine Haare, ich nehme stetig zu und bin verbittert. Nach einem Wochentag bin ich so fertig, dass fast weinen muss, ich kann mich nicht mehr bewegen, ich bin kraftlos und lebensmüde und ich frage mich, wie lange ich das noch durchhalten kann. Also meine Frage: "Habe ich ein Bornout und was kann ich dagegen tun??" . Fast allen anderen, die ich kenne, geht es übrigens ähnlich oder schlechter. Die Bildungspolitik treibt uns alle ins Verderben, es ist kaum noch auszuhalten und ich habe wirklich Angst um mich. Freuden hatte ich im Leben kaum (Freundin, Selbstständigkeit, "wilde Jugend" etc. )

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