Nebenkosten für Aufzug - trotz Wohnung im Erdgeschoss? Beleuchtungskosten trotz Defekt?

9 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Die Kosten für Flurbeleuchtung erscheinen mir sehr hoch. Hast du oder ein anderer Mieter die Nebenkostenabrechnung vom Vorjahr als Vergleich? Wenn große Unstimmigkeiten sind, teil dieses schriftl. dem Vermieter mit. Bitte ihn, die Rechnungsunterlage, z. B. für die Flurbeleuchtung einsehen zu können. Kosten für Rechnungskopien muß der Mieter übernehmen.

Wenn im Mietvertrag die Aufzugskosten enthalten sind, muß auch der Mieter im Erdgeschoss diese Nebenkosten bezahlen. Hier ein Auszug von "immobilienscout24.de:

11.Irrtum: Fahrstuhl

Falsch: Erdgeschossmieter müssen keine Fahrstuhlkosten zahlen. Richtig: Nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs dürfen Vermieter die Kosten für den Betrieb eines Aufzugs bei entsprechender Vereinbarung im Mietvertrag als Betriebskosten auf alle Mieter des Hauses umlegen. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Erdgeschossmieter den Fahrstuhl nutzt oder theoretisch überhaupt nutzen kann. Auch wenn der Mieter mit dem Aufzug weder Keller noch Dachboden erreichen kann, muss er anteilige Kosten zahlen.

Hier noch ein Link, welche Betriebskosten dürfen abgerechnet werden. http://www.immobilienscout24.de/de/umzug/ratgeber/miete-nebenkosten/betriebskosten.jsp

In den Kosten für die "Flubeleuchtung" dürften auch die Stromkosten für den Fahrstuhl enthalten sein...

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Sie können sich dagegen wehren, wenn Sie den Aufzug nachweislich ebenfalls nicht in richtung Keller nutzen. Die Rechtsprechung gibt teilweise Erdgeschossmietern in solchen Fällen Recht. Ein gewisses Restprozesskostenrisiko kann Ihnen allerdings niemand nehmen, da Sie bei einem Rechtstreit der Entscheidung des jeweiligen Richters ausgeliefert sind. Sofern Sie alo ein mutiger Mieter mit Mut zum Risikos sind, dann prozessieren Sie die Sache halt aus!

Schreib Deinem Vermieter, dass Du gegen die Nebenkostenabrechnung Einspruch einlegst, für die Lichtrechnung im Flur einen nachvollziehbaren Nachweis möchtest - mit Nachweis der Kosten und Umlage auf alle Mieter - und dass Du eine Beteiligung an den Liftkosten ablehnst, da Du den Lift logischerweise nicht nutzt.

Vorsichthalber würde ich dem Mieterverein beitreten, dort hilft man Dir preisgünstig.

Diese Antwort ist blödsinnig, da dieser Fall vom BGH bereits eindeutig entschieden wurde...

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Wie oft dürfen Nebenkosten abgerechnet werden?

Hallo zusammen, ich wohne seit März diesen Jahres in einer Wohnung. Laut Mietvertrag sind neben der Miete eine Abschlagszahlung für Nebenkosten von 150,- EUR mon. zu zahlen. Dies ist in einem Einheitsmietvertrag (aus dem Schreibwarenfachhandel) so geregelt. Der Vermieter hat durch ankreuzen ausdrücklich vermerkt, dass die NK-Pauschale alle anfallenden Betriebskosten (Kalt-/Warmwasser, Steuern, Versicherungen, Heizung, Müll, etc.) abdeckt. Bereits 2 Monate nach Einzug habe ich eine erste Nebenkostenabrechnung bekommen. Hierfür ist der Vermieter ohne Absprache ins Haus gegangen, hat Wasserstände abgelesen und die verbrauchte Menge an Kaltwasser und Abwasser anhand der letztjährigen Gebührensätze eigenmächtig abgerechnet. Von den Stadtwerken wurde ihm dieser Verbrauch noch gar nicht in Rechnung gestellt. Meine bereits geleisteten Abschlagszahlungen wurden nicht berücksichtigt. Vor 3 Tagen kam die zweite Nebenkostenabrechnung, hierin werden Heizung, Versicherungen und Steuern abgerechnet. Hier wurden 2 Abschlagszahlungen angerechnet, ergibt aber trotzdem eine erhebliche Nachzahlung, da Gemeinkosten ja das ganze Jahr betreffen. Laut der Aussage des Vermieters kommt er im November wieder, liest wieder Wasser ab und stellt dies wieder in Rechnung. Eine Jahresabrechnung gibt es nicht. Nun meine Frage: Ist dies gesetzlich überhaupt vertretbar und wie kann ich mich am besten wehren.

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Kann mein Vermieter bei Warmmiete einen Nachzahlung der Nebenkosten verlangen?

Hey, ich lebe in einer 3-er WG und jede Person muss 50€ Nebenkosten pro Monat bezahlen, also zahlen wir zu dritt insgesamt 150€ Nebenkosten pro Monat. Ich ziehe nun am 22.07.2017 aus meiner WG aus aus und habe Angst, dass mein Vermieter bei Warmmiete einen Nachzahlung verlangen kann. Rein rechtlich ist das doch nicht erlaubt, weil in meinem Mietvertrag auch nichts von einer Nachzahlungspflicht der Nebenkosten drinsteht. Vielen Dank schon mal für alle Antworten.

Liebe Grüße, marlenemaly98

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Keine nebenkostenabrechnung - Grund für Mieter zur fristlosen Kündigung?

Hallöchen!

Wenn man als Mieter nach dem 31.12.2010 noch keine nebenkostenabrechnung vorgelegt bekommen hat, trotz Nachfragen, wäre das ein Grund das Mietverhältnis von Seiten des Mieters fristlos zu kündigen?

Wenn man sicher ist, dass der Mieter Geld rausbekommt, aber keine Abrechnung vorliegt, kann der Mieter dann die Miete einbehalten bis die NK-Abrechnung vorliegt?

(kurz erklärt wir wollen möglichst schnell aus de Wohnung raus, haben 3 Monate Kündigungsfrist, müssten also fur 2 Monate doppelt Miete zahlen, haben aber keine Abrechnung der NK bekommen, wer kann uns helfen, was können wir noch machen?)

Danke für eure antworten

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heizkostenabrechnung trotz defekter thermostate

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danke für eure antworten

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