Namensänderung des Mieters in Mietkautionskonto?

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2 Antworten

Abzocke - Wucher; das klingt ja alles grauenhaft!

Haben Sie denn so gar kein Vertatuen in Ihre eigene Wirtschaftskraft und persönliche Bonität?

Nur falls Sie als Vermieter pleite gehen, greifen die gesetzlichen Vorschriften und Sie machen sich gegenüber dem Mieter haftbar!

Bis zum Eintritt eines solchen Falles prüft die Anlage einer Kaution  kein "Aas" und erheischt auch niemend Auskunft darüber.

Sind Sie folglich klug und legen simple Sparkonten auf Ihren Namen für eine jede Ihrer Mietparteien an und kleben eine Haftnotiz mit der Bezeichnung des Mieters in das entsprechende Sparbuch, können Sie nicht durcheinander geraten und wissen immer wem gegenüber Sie zu gegebener ohne jede Zustimmung des Mieters oder gar Kostenscheiderei einer Bank die Kaution später mal samt Zinsen abzurechnen wäre.

Die früher einmal bedenkliche Kapitalertragsbescheinigung hat spätestens seit der Niedrigzinsphase jegliche Bedeutung in steuerechtlicher wie auch wirschaftlicher  Hinsicht für den Kautionskontoinhaber eingebüßt!

Man kann  sich das Vermieterleben auch unnötig schwer machen!


Vertrauen in die eigene Wirtschaftskraft und persönliche Bonität?

Was haben gesetzliche Vorschriften wie eine Mietkaution angelegt werden muss, damit zu tun? Nicht das Geringste.

Ich mache mich nicht nur gegenüber dem Mieter haftbar, wenns drauf ankommt, sondern er kann sich in dem Fall für diese Haftbarkeit nichts kaufen (ist damit in diesem Fall komplett wertlos) während seine Kaution im Sondervermögen geschützt ist. Im schlimmsten Fall würde ich mich mit so einem Ignorieren der gesetzlichen Vorschriften und einer daraus resultierenden wertlosen Haftung gegenüber dem Mieter u.U sogar der Strafverfolgung (mindestens Ermittlungen) aussetzen. 

Dann ist mit heutiger Bequemlichkeit ja wirklich was gewonnen. Na bravo - ein wirklich kluger Mann [Ironie Ende]

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@Polaroid

Sie mögen die Qualität Ihrer Haftbarkeit so einstufen, wie Sie sich selber von der eigenen Bonität her einschätzen und eine nicht weiter mangels Prüfbarkeit im Einzelfall nachvollziebare Rechtsvorschrift nach Ihrem Gewissen ausleben.

An der geschilderten Einschätzung und der vereinfachten kostenschonenden Abwicklung des Kautionswesens von Vermietern mit selbstsicherer Bonität ändert sich deshalb jedoch rein garnichts!

Die Kaution nebst Zinsen hat bei der Beendigung des Mietverhältnisses schlicht da zu sein. - weiter garnichts. -

Es erfolgt da keinerlei Prüfung. Der Gesetzgeber sieht dies nicht vor.

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@schelm1

Im Falle meines Ablebens freut sich der Mieter dann vermutlich auch, wenn seine Kaution mangels klarer Identifikation in die Erbmasse übergeht. Und die Erben freuen sich, wenn sie ggf. die Anlage der Kaution vergeblich suchen und dann persönlich haftbar sind. Klar kann man alles wischi-waschi machen, aber ich bin trotzdem überzeugt dass mir ein wenig mehr Aufwand heute viel Aufwand in der Zukunft erspart (oder dann evtl auch anderen).

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@Polaroid

Manche Vermieter die im größeren Umfange tätig sind, verfügen da über eine vernünftige und transparente Buchführung und vertragliche betriebsinterne Vorkehrungen, die das Anlagevermögen in jeder erdenklichen Form vor der Gier von Erben schützen!

Ein Sparbuch  das auf den Namen des Vermitrers lautet und einen fetten Hinweis auf die Eigenschaft des Guthabens hinweist, reicht intern vollkommen aus!

Ihre Grundlagen sind da nicht bekannt. Sie dürfen sich aber gerne Ihr Mietwesen so einrichten, wie es Ihnen gefällt und auch den gesetzlichen Gegebenheiten entspricht.

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Technisch hätte das vorherige Konto aufgelöst werden müssen, und für den neuen Mieter neu angelegt.

Warum?

Nur weil ich eine Auszahlung und eine Neueinzahlung auf ein "Sparbuch" (mit festgelegtem Verwendungszweck) mache, muss doch das "Sparbuch" nicht aufgelöst werden. Haben wir im Übrigen auch noch nie machen müssen (und wäre ja jetzt auch nicht nötig).

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@Polaroid

Die Lösung liegt beim pragmatischen Vermieter!

Der WG erspart dies Kopfzerbrechen.

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