Nachteile am buddhistischen Glaube? Gibt es die?

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13 Antworten

Objektiv betrachtet, hat ein Glaube ja nur dann Nachteile, wenn er nicht ausreichend Auslegungsspielraum bietet um ihn nach der Logik der Nützlichkeit an die jeweiligen Bedürfnisse der Menschen anzupassen. Würde man die sehr alten Texte der Religionen 1 zu 1 umsetzen, dann würden sich die Religionen ganz schnell als unbrauchbar erweisen und verschwinden. Man sieht also, das es an unserer Interpretation liegt, ob ein Glaube Nachteile hat oder nicht.

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Also das ist für den Französisch-Unterricht? Um diese Frage richtig zu beantworten, ist es nämlich wichtig zu wissen, wofür Du die Pro- und Kontraargumente sammeln sollst. Die Vor- und Nachteile sind nämlich aus jeder Sicht andere.

Ich erinnere mich, als ich noch Mitglied bei den Baptisten war und etwas über Vorzüge des Buddhismus erzählte, konkret das respektvolle Verhalten von Buddhisten gegenüber Tieren, da bekam einer gleich Angst, ich würde buddhistische Lehren in die Gemeinde bringen.

Aus Sicht von Christen, die glauben, dass sie den Kreuzestod von Christus für ihre eigene Rettung brauchen, hat der Buddhismus den Nachteil, dass er diese Art der Sündenvergebung nicht bieten kann. Aus der Sicht vieler Christen ist das deshalb ein Nachteil, weil sie glauben, dass es außer das Opfer Jesu keine andere Möglichkeit der Sündenvergebung gibt und wenn andere Religionen was anderes behaupten, seien das Irrlehren. Also aus deren Sicht klingt der Buddhismus sehr schön, führt aber ins Verderben.

Es kommt also immer drauf an, aus welcher Sicht Nachteile gesucht werden.

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Kommentar von ThorstenBorsten
10.12.2012, 10:59

So eine schöne Antwort! Bravo!

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Der einzige Nachteil am buddhistischem Glauben ist der Glaube, es handele sich um einen Glauben.

Buddhismus setzt ein gesundes Maß an Vertrauen voraus, welches aber richtigerweise hinterfragt werden soll und muß, wenn man sich auf den Weg macht, den B. zu erfahren/zu erleben und dann zu leben. Aber Glauben soll man im B. NICHT !

Ein viel verbreitetes und als Nachteil dargestelltes Vorurteil, oftmals aus Unkenntnis oder unzureichendem Wissen heraus resultierend, ist die vermeindliche Benachteiligung der Frauen im B.

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Werden Frauen in irgendeiner Weise vielleicht niedriger gesehen als Männer?

In einigen buddhistischen Gruppierungen ja. Aber soweit ich weiß, hat es wenig Auswirkung auf normale Frauen. Sondern es geht darum, dass in diesen Gruppierungen Nonnen niedriger gesehen werden als Mönche. Das resultiert aus überlieferten Praxen und Traditionen.

Tut dieser Glauben irgendetwas, was irgendwie gegen irgendeine Moral spricht?

In der chinesischen Geschichte wurde Buddhismus paar mal unterdrückt, u.a. mit der Begründung, dass Buddhismus Werten der Familie widerspricht und den Fortschritt der Gesellschaft hindert. Die Mönche verlassen ja ihre Familie und sie sind auch nicht besonders produktiv in der Wirtschaft. Aber natürlich waren die eher Ausreden, es gab andere, politische Gründe für die Unterdrückung. Ich bin der Meinung, dass Buddhismus wenig versucht, Einfluss auf die Wirtschaft auszuüben, so dass dieser Aspekt unwichtig ist. Was mir noch als interessant einfällt, ist, dass nach Max Weber der Puritanismus großen Einfluss auf den Nationalcharakter der USA, insbesondere den Kapitalismus haben soll. Ansonsten denke ich, dass Buddhismus mit seiner überwiegend neutralen Position geeigneter ist in einer säkularen Gesellschaft.

Ich persönlich mag z.B. Karmalehre nicht. Aber im Vergleich zum Kastenglauben des Hinduismus oder dem ganzen Kram mitn Sünden im Christentum ist die Karmalehre schon etwas weiter.

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Nein also nicht in der Urform des Buddhismus aber es gibt bestimmt irgendeine kleine Gruppe davon aber wenn du nen Nachteil sucht könnte es sein ich will nix sagen aber Die Buddhisten dürfen keine Waffen benutzen

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Kommentar von NanuNana10
22.10.2012, 22:21

Das kann man irgendwie so hinbiegen, dass es als Nachteil gewertet werden könnte. Den Dialog brauch man ja nicht so ernst nehmen, danke. ^^

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Der Buddhistmus ist wie alle Religionen schon Ok, die Menschen fuehlen sich wohler usw. Letztlich sind alle Glaubenrichtungen ein Konzept, dem zu folgen ist. Das worauf die Religionen mehr oder weniger hinweisen, hat kein Konzept, das Einzige, das Wahre, die Totalitaet, Gott oder wie du es auch immer nennen willst ist nicht beschreibbar, und laesst sich nur erfahren. Jedes Konzept ist eine Einbahnstrasse, die dich davor zurueckhaelt frei zu sein. Aber sonst sehe in keine Nachteile. Viel Erfolg

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Ich persönlich empfinde es als nachteil wenn ich all meinen besitz teilen müsste mit anderen. Wir leben in einer materiellen welt.. wenn man hier etwas sein will muss man entweder riesig viel glück haben oder meistens halt viel dafür arbeiten. Und wenn ich viel für etwas arbeite, möchte ich es nur soweit teilen wie ich es will. Der rest gehört mir und geht niemanden was an..

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Hallo NanuNana.

Ich fand dieses Video sehr aufschlussreich. Der Sprecher war praktizierender Buddhist und ist heute Christ. Dass es verschiedene Buddhismen gibt, wusste ich auch noch nicht. Auf die Stellung der Frau geht er auch ein. Hauptsächlich ist dieser Vortrag ein vergleichender. Die Stellung von Christentum zu Buddhismus und vice versa werden auch beleuchtet. Die persönliche Geschichte des Redners macht das ganze zusätzlich interessant. Am Ende ist ein Interview mit einem ehemaligen Stern-Redakteur angefügt, der wohl als einziger ein fünftägiges Interview mit dem Dalai Lama führen durfte.

Lieben Gruß

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Nachteile liegen immer im Auge des Betrachters meiner Meinung nach . Du bist es im endeffekt der einen Nachteil oder einen Vorteil in einer Sache wertet.

Viele Grüße

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Kommentar von NanuNana10
22.10.2012, 22:20

Nenn mir deine Nachteile? Gibt es für dich welche, ich habe zu wenig Wissen darüber, mir Nachteile zu bilden.

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An allen Religionen gibt es "Nachteile", solange sie von Menschen "erfunden" wurden und nicht die Wahrheit Gottes beinhalten (Joh.17,17; Offb.12,9).

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Apostelg. 4 12 Und es ist in keinem anderen das Heil, denn auch kein anderer Name ist unter dem Himmel, der unter den Menschen gegeben ist, in welchem wir errettet werden müssen (Jesus Christus)

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der buddhismus kennt NICHT das ICH des menschen

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Sorry aber der Buddhismus ist wohl der einzigste glaube, der nichts negatives aufweist ;-)

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Kommentar von NanuNana10
22.10.2012, 22:19

Deswegen ist es einer schöner Glaube, trotzdem muss ich sagen, so ein dreck. ;D

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Kommentar von BigTumbler
23.10.2012, 10:38

der Buddhismus ist wohl der einzigste glaube, der nichts negatives aufweist ;-)>

Da habe ich aber was anderes gehört und gelesen:

− Sri Lanka: Kampf Buddhismus-Hindus: Ermordung des ersten gewählten Präsidenten Sri Lankas durch buddhistischen Priester;

− Dalai Lama: von Himmel selbst ernannter König, Feudalherrschaft, Erbmonarchie, Leibeigenschaft der parasitären Klosterelite gegenüber der örtlichen Bevölkerung;

  • Dalai Lama laut für Atomtests der indischen Regierung eingetreten;

− jap. Buddhisten: loyale Diener des jap. Imperialismus und dessen Massenmorde, z. B. in China, gegen indischen Shakyamuni, sondern für den Kaiserlichen Weg, Mitgliedschaft in nationalsoz.-faschist. Achse = Manifest der Befreiungstheologie: „einen töten, auf dass viele leben werden“ (jap. Mahayana-Buddhismus);

  • gegen Ende des Krieges Rekrutierung und Ausbildung der Kamikaze durch buddhistische Geistliche und Shinto-Priester;

  • Vergöttlichung des Tenno ("warum solle man sich einem solchen Diktator nicht zu Füßen werfen, da Zen doch Leben und Tod gleich behandele");

− „ein Glaube, der den Verstand und das freie Individuum gering schätzt, Unterwerfung und Resignation predigt und das Leben als ärmliches und vorübergehendes Stadium betrachtet“ (engl. Publizist und Journalist Christopher Hitchens);

− 50/60er Jahre grauenhafte Kämpfe in Burma, um Buddhismus zur offiz. Staatsreligion zu machen

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