Wieso müssen Atheisten immer auf Christen rumhacken?

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21 Antworten

Manche halten sich für besser, weil sie nicht glauben können.

Übrigens: Auch wenn es in deiner Gemeinde vielleicht anders ist, auch viele Christen halten sich für besser als Atheisten und vergessen dabei, dass es ein unglaubliches Geschenk ist, dem lebendigen Gott vertrauen zu können.

Das sind die vielleicht 3% Idioten, die es in praktisch jeder Gruppe gibt. Meistens übrigens die, die von beiden Weltanschauungen am meisten Halbwissen (https://de.wikipedia.org/wiki/Dunning-Kruger-Effekt) haben.

Leute, die mit ihrer Weltanschauung anderen auf die Nerven gehen, stellen allerdings signifikant häufiger fest, dass Andersdenkende auf ihnen und auch auf ihrer Anschauung herumhacken.

Ah das ist interessant. Werde mir nacher mal den Link anschauen. Ja wenn ich dauernd bei diesen Leuten über meine Religion sprechen würde dann wäre ich ja nicht so überrascht über solche Gemeinheiten. Aber es ist eben so, dass ich ausserhalb so gut wie gar nicht darüber rede. Solche Reaktionen sind einfach schon des öfteren gekommen als ich z.B. gefragt wurde ob ich am Freitag Zeit habe aber absagen musste weil ich bereits in der Gemeinde bei was helfen musste... oder einfach wegen meinem kleinen Kreuzanhänger an meinem Armband.

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@KimieRaili

Du solltest diese Leute bedauern - ihr Verhalten ist höchstwahrscheinlich ein Symptom von eigener Unsicherheit und Schwäche - ich nehme an, dass sie sich anders verhalten, wenn ihr euch 1:1 gegenübersteht?

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Sie versuchen im Einzelgespräch selbstbewusst zu sein oder sagen auch direkt sie wüssten zu 100% dass das und das falsch oder richtig sei. Und jeder der halt anderer Meinung ist wird seelisch in den Boden gehämmert.

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@KimieRaili

Spätestens seit Kurt Gödels großer Entdeckung sind sie da "selbstbewusster" als die Mathematiker: https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%B6delscher_Unvollst%C3%A4ndigkeitssatz

(Kurz: Es lässt sich beweisen, dass es in der Mathematik Aussagen geben muss, die weder beweisbar noch widerlegbar sind.)

Gleiches gilt auch für die andere Richtung - die axiomatische Grundlegung der Mathematik - hier mein Lieblingszitat von Professor Günter Ludwig (aus Marburg): "Die Mathematik ist eine Wissenschaft auf Hoffnung hin."

So viel zur Logik - zur Psychologie wendest du dich am besten an Fachleute.

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Gründe wesgenen einige Atheisten derart hart auf Konfrontation gehen:

  • Die christliche Zwangserziehung, welche in Elternhäusern, Schulen und Kindergärten stattfand und teilweise noch stattfindet
  • Die Politik der großen Kirchen, worunter z.B. auch Homophobie und Sexismus fallen
  • Das moralisch fragwürdige Verhalten einzeler Kirchenvertreter, wie z.B. Korruption, Antisemitismus, Islamophobie...
  • Die Geschichte der Kirche

Als Christen machen wir uns völlig lächerlich, wenn wir nach außen so widersprüchlich repräsentiert werden, wie es heute immer noch der Fall ist.

Natürlich ist es nicht die Schuld des einzelnen Gläubigen und Menschen sollten dazu in der Lage sein, zwischen Glauben, Religion und Kirche zu unterscheiden.

Das ist ja schon mal begrüßenswert selbstkritisch. Mein Kompliment dafür. Es fehlt aber m.E. noch etwas sehr wichtiges.

Und zwar dass die Bibel von Euch unwidersprochen als etwas ethisch-moralisches akzeptiert wird. 

Hat man sie komplett gelesen, ist es wirklich unbegreiflich wie man deren Inhalte nicht reflexartig ablehnt. 

Details glaube ich braucht es nicht. Du wirst wissen was alles gemeint ist.

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Als erste Motive würde ich Neid und Angst annehmen - was der Atheist aber nie zugeben würde ;)

Der Christ ist in sich (durch Gott) geborgen. In ihm findet er Stütze, Hilfe und Trost .... Dinge, die (eigentlich) ja jeder gerne für sich haben würde. Nicht alle finden sie im Christentum. Aber da gibt es ja noch die anderen Religionen, die ihren Gläubigen das Gleiche bescheren ...

Anders geht es dem Atheisten: Er hat nichts als sich selbst und seine Bemühung, mit sich und der Welt ins Reine zu kommen. Er hat keinen, den er um etwas bitten (beten) kann. Keinen, der ihn nach dem Tod aufnimmt, usw Das ängstigt ihn und macht ihm den Christ zugleich "unheimlich"

Und nun schaue dich im Tierreich um: Alles, was unheimlich erscheint, wird erst einmal angebellt (so machte es der Nachbarswelpe mit der Mülltonne, die ihm nie was tat) oder in anderer Weise attakiert.

Der Atheist zeigt also eigentlich nur ein "ganz natürliches" Verhalten. Ihm das zu verzeihen, sollte einem Christenmenschen nicht schwer fallen ;)

Als erste Motive würde ich Neid und Angst annehmen - was der Atheist aber nie zugeben würde ;)

:)))) Neid? Auf was?

Auf ein irrationales Weltbild? Auf eine Sklavenmentalität, die sich nur als erlösungsbedürftig und sündbeladen betrachtet? Auf mangelnde Empathie?

Du hast wirklich keine Ahnung von was Du sprichst.

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Es gibt einen grundsätzlichen Unterschied zwischen Atheisten und Christen.

Für Atheisten endet alles mit dem Tod. Sie haben nach dem biblischen Glauben keine Zukunft. Diese Meinung vertreten viele von ihnen selbst.

Christen glauben an die Auferstehung und ein Leben auf der von Gott angekündigten neuen Erde. Das ist eine Perspektive, über die man sich nie einig werden wird. Da gibt es genug Ansatzpunkte zu Kontroversen. Wie sollte man die überwinden?

Am Ende wird sich alles beweisen, aber dann ist es zu spät, eine andere Richtung einzuschlagen.

Deshalb möchte der Atheist lieber gottlos bleiben, denn es gibt für ihn keine größere Katastrophe als die Existenz eines lebendigen Gottes. Wenn es ihn (Gott) aber doch gibt, was dann? Dann waren alle Beleidigungen der Atheisten gegenüber Christen Lappalien und sinnlos und umgekehrt auch. Recht wird dann gesprochen sein und zwar endgültig.

Mir ist auch aufgefallen ,dass es viele Atheisten gibt , die dann über andere Religionen urteilen .( aber halt nicht normal sondern beleidigend)
Heute habe ich einen Kommentar gelesen wo ein Atheist davon sprach wie er auch ' dumm angemacht ' wird , weil er Atheist wird . Also es wurden halt Sachen gesagt wie du kannst nicht begraben werden , weil du nicht in den Himmel kommst oder sowas ( habs leider vergessen aber halt Sachen in dieser Richtung :D ) Und ich als Muslima habe auch atheistische Freunde und es tat mir weh sowas zu hören .
Das hat mir einfach gezeigt , dass es egal ist was du tust oder wer du bist , es wird immer jemanden geben der über sich schlecht urteilen wird . Deswegen sollten wir meinigen anderer einfach ignorieren und uns über unsere Dinge kümmern anstatt sich darüber noch aufzuregen.

Es ist sch***** egal welcher Religion man angehört oder woher jemand kommt . Die humanitär ist gefragt und dass man normal zusammenleben kann .

Ich muss natürlich immer irgendwelche Fehler machen .

* Atheist ist.
* Sachen die in diese Richtung gehen
*humanität

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Ach die Schreibfehler sind doch egal :) Ja ich denke eben auch so aber es fällt mir schwer Beleidigungen zu ignorieren. Ich bin sehr sensibel und beurteile Menschen unabhängig von ihrem Glauben aber diese Angriffe verletzen einen halt schon. :/

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Das sehe ich etwas anders. Ich verurteile niemanden, weil er/sie an einen Gott glaubt, sondern höchstens wegen der Art und Weise wie diese Person diesen Glauben "präsentiert". 

Ein gutes Beispiel ist ja die Diskussion um den vermeintlichen Konflikt zwischen Glauben und Wissenschaft, im speziellen Evolution. Da werden haarsträubende "Argumente" als "Wahrheiten" verkauft, die jedem, der sich auch nur einen Hauch mit dem Thema auseinandergesetzt hat, sofort als falsch auffallen... Des weiteren wird man als Atheist auch gerne von Gläubigen vorverurteilt... frei nach dem Motto als Atheist muss man sich nicht an irgendwelche Regeln halten und kann "sündigen" wie man will... als Atheist wäre man quasi das Abbild des Bösen... Und ebenfalls habe ich auch noch nie erlebt, dass jemand von Atheisten auf der Strasse, vor der Haustür o.ä. angesprochen worden wäre mit dem Versuch diesen zum Atheismus zu konvertieren. Den exklusiven Wahrheitsanspruch habe ich bisher (so gut wie) immer nur bei meist fanatisch gläubigen angetroffen. 

Also: glaube doch an was immer, aber wenn man sich dann in der Öffentlichkeit hinstellt und solche Geschichten, wie die Sintflut mit vermeintlichen Tatsachen untermauern will, die Grundschüler schon als falsch entlarven können, oder die ET angreift mit "Argumenten" die z.T. absichtlich falsch sind (von solchen Sachen wie "quote-mining" erst gar nicht zu reden), oder schon hundert mal widerlegt worden sind (vor allem, wenn man sich dann wortlos aus der Diskussion zurückzieht, nur um kurze Zeit später wieder das Gleiche zu posten), tja... dann muss man sich auch nicht wundern, wenn da ein gewisser Eindruck entsteht...

Ich bin genauso gegen Missionieren, etc.. Das regt mich selbst genug auf da jeder an das glauben soll was er will. Mich wundert es nur, dass man aus dem nichts,selbst in der Öffentlichkeit, angegriffen wird und sich dann nicht mal wehren darf, weil sonst noch mehr Beleidigungen folgen.

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@KimieRaili

Hab ich um ehrlich zu sein noch nie erlebt. Gerade wenn man hier mal in den religösen Themen (und auch beim Thema "Evolution") reinschaut, bekomme ich immer den Eindruck, dass gerade die fundamentalistisch Religiösen sich allen -insb. den Atheisten- gegenüber moralisch und ethisch überlegen fühlt. 

Die Frage, die sich halt stellt, ist wie man mit seinem Glauben auftritt... Wenn man meint, nur die eigene Meinung sei die einzig Wahre oder man sein anderen überlegen, wird das naturgemäß zu Reibereien führen. Im meinem Bekanntenkreis habe ich viele Gläubige und wir unterhalten uns auch gerne über rel. Themen vor allem bei einem schönen Lagerfeuerabend... da ist es noch nie zu Angriffen oder gar Beleidigungen gekommen, auch wenn es manchmal hitzig kontrovers zuging, aber jeder war in der Lage die Meinung des anderen zu akzeptieren. Ich persönlich sehe da aber das Problem... meiner Erfahrung nach verbietet es vielen die Kirche/Sekte/Glaubensgemeinschaft die Meinungen anderer zu respektieren, da diese davon ausgehen, dass sowieso nur sie Recht haben... klar gibt es das auch bei Atheisten, ist aber meiner Erfahrung nach die Ausnahme

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@Hyperhaes

Genau diese Lagerfeuerdiskussionen liebe ich auch.

Und natürlich glaube ich als Christ, dass ich Recht habe und auf Mission gehen soll. Steht ja in der Bibel drin :-)

ABER das gibt mir ja noch lange nicht das Recht, überheblich zu sein. Oder Andersdenkenden zu diskreditieren.

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Das wirst Du hier gleich bei Deiner Frage wieder erleben... Der Hintergrund ist ein emotionaler - Leute, die pöbeln, tun das, weil sie es nötig haben. Und das meine ich durchaus im Wortsinn. Es steht eine emotionale Not dahinter, heftige Gefühle, die wer weiß wodurch verursacht werden. 

Manchmal ist es Neid - jemand hat etwas, das ihn glücklich macht, man gönnt es ihm nicht. Manchmal ist es eine geistige Not - jemand hat tatsächlich oder vermeintlich eine Erkenntnis über das Leben und Gott; man kann sie nicht nachvollziehen, also muß es Mist sein. Manchmal ist es eine Kränkung, für die man sich rächen muß - ein Pfarrer hat mich mal geärgert und jetzt zahl ich es "der Kirche" heim. Manchmal ist die Denke zu kurz - in der Kirche haben es alle nur auf kleine Kinder abgesehen... und so weiter.

Es steht immer ein emotionales Problem dahinter, wenn jemand ausfällig wird. Das gilt nicht nur in Sachen Religion, es gilt auf für Fußball-Hooligans, für rechte Schreihälse, für den "Schwarzen Block" der Chaoten, für prügelnde Volltrunkene und auch für jemanden wie Erdogan ;-).

Nicht ärgern, nur wundern. Gruß, q.

Es steht eine emotionale Not dahinter, heftige Gefühle, die wer weiß wodurch verursacht werden. 

Nö, steht es nicht. Aber das erklär ich nur falls Interesse vorhanden ist.

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Ob Glaube oder Nicht-Glaube, eine Bestätigung der eigenen Position bekommt man am  einfachsten indem man entweder das Gegenüber bekehrt oder niedermacht bzw. bloßstellt.

Es ist einfach der Drang danach selber auf der Seite der Wahrheit sein zu wollen. Und das schafft man am einfachsten, indem man alles andere nieder macht oder diskreditiert.

Also die Motivation ist nur selber sicher sein zu wollen.


PS: Ich finde das total interessant: Wenn jemand vollkommen ohne Zweifel ist, dann kann man auch nicht seine Position beleidigen. Doch in den allermeisten Fällen ist es eben Glaube. Und da reagieren die Meisten äußerst unwirsch oder werden sogar noch aktiv und rücken zum verbalen Angriff aus.

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Danke für die Antwort. :)

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''Die ungeistlichen Altweiberfabeln aber weise zurück; übe dich selbst aber in der Frömmigkeit!''

(1. Timotheus 4,7)

Was Paulus mit ''Altweiberfabeln'' meint, schreibt er in seinem zweiten Brief an Timotheus im Kapitel 2, Vers 23: ''Aber die törichten und unnützen Fragen weise zurück; denn du weißt, dass sie nur Streit erzeugen''. Solche Erfahrungen haben vermutlich schon viele Christen gemacht, und manchmal hat man dabei den Eindruck, je klarer und eindeutiger eine biblische Aussage ist, umso mehr wird sie kritisiert und in Frage gestellt. Selbst unter den Christen reissen die Diskussionen nicht ab, wie man was, gefälligst zu verstehen hat und wie nicht.

Da ist manchmal zwischen Anmaßung und Wichtigtuerei auf der einen Seite, und Nüchternheit sowie Erkenntnis auf der anderen Seite, ein schmaler Grad. Es gibt sicherlich auch gläubige und ungläubige Menschen, die ohne böse Absichten, oder weil sie sich für klüger halten als andere, so manche Fragen haben oder einfach unsicher sind, oder sogar in seelischen Nöten sich befinden. Wichtig ist, solchen Menschen auch mit Respekt und Ernsthaftigkeit zu begegnen und nicht jede kritische Anfrage als persönlichen Angriff auf sich oder sogar Gott zu werten. Letztlich ist es aber auch so, daß wir Christen nicht besser sind als Ungläubige - nur besser dran! Die Atheisten sehen das natürlich anders.

Wenn es doch so ist, daß man persönlich angegriffen wird, sollte man, bevor man aber mit dem Finger auf andere zeigt, auch in der Lage sein das Wort Gottes zu verstehen und wissen, was in diesem Buch auch wirklich steht (Apostelgeschichte 17,11). Viele Kritiker sind da nur planlos und denken in Schubladen. Etwas abzulehnen und zu kritisieren, was man nicht wirklich versteht und erkennt, ist aber auch nicht weniger überheblich als über das hinaus zu gehen, was man kennt und weiß. Auch als Christ hat man nicht auf alles eine Antwort. Wer auf Argumente gar nicht eingehen will, mit dem muss man sich auch nicht abgeben. Ansonsten ist es ein Stück weit auch normal, daß man als Christ kritisiert, angefeindet und lächerlich gemacht wird. Steht so (wie vieles anderes) in der Bibel. In anderen Ländern werden Christen sogar verfolgt und ermordet. Der Feind schläft eben nicht.

daß wir Christen nicht besser sind als Ungläubige - nur besser dran!

Nicht "besser" dran, sondern "schneller"!

In anderen Ländern werden Christen sogar verfolgt und ermordet.

Und in noch anderen Ländern verfolgen Christen und morden!

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@666Phoenix

Schneller woran? Willst du leugnen, daß z.B. in Nordkorea Christen verfolgt und getötet werden? Und von welchen mordenden Christen sprichst du?

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@joergbauer

von welchen mordenden Christen sprichst du?

Bitte, ich gebe auch Dir kostenlosen Nachhilfeunterricht in Geschichte:

ich spreche z. B. von mordenden Serben gegenüber muslimischen Bosniern, von mordenden "Superchristen" aus den USA gegenüber Vietnamesen und Koreanern, von mordenden christlichen Konquistatoren gegenüber südamerikanischen Nichtchristen (ist schon ein wenig her, wird aber immer gerne vergessen), von Oberchristen, die in Form von "Rattenlinien" und "Klosterrouten" Nazikriegsverbrecher schützten und ihnen zu Flucht verhalfen...

Soll ich fortfahren?? Da könnten einige Seiten rauskommen!

Und nein, ich leugne nicht (im Unterschied zu Dir), dass in N-Korea Christen verfolgt werden. So wie in Indonesien, Namibia und in anderen Gegenden! Und da gibt es auch  nichts zu entschuldigen. Allerdings einiges zu erklären!. Wenn sich Christen (wie in Deutschland) permanent in die Belange von Staaten (wo sie absolut keine soziale und historische Grundlage haben) einmischen, bekommen sie eben ein paar auf die Finger. Das hat erst sekundär was mit Jesus zu tun!

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@666Phoenix

Du tust mir leid - was soll diese ganze Hetze jetzt aussagen? Daß Jesus alles falsch gemacht hat? Was Kirche und Politik aktuell und in der Vergangenheit im "Namen Gottes" alles verbrochen hat, sehe ich auch. Aber mit dem Gott (der Bibel) an den ich glaube, hat das gar nichts zu tun. Die Lehre und Praxis der Kirche, oder von Leuten die sich auf Gott berufen, beweist ihren Wahn und unbiblischen Glauben. Und das mordende Bosnier, die die Moslems verfolgt haben, etwas mit Jesus Christus zu tun hatten, glaubst du wohl selbst nicht. Jesus hat sie nie groß um Politik gekümmert. Wenn sich die Kirche heute darin einmischt, dann wohl eher aus moralischen Gründen. Ansonsten bekomme ich davon nicht viel mit. Kein Grund polemisch zu werden. Mir geht es um das Evangelium was diese kranke Welt braucht. Wenn dir mein Engagement nicht passt, ist mir das egal. Nochmals, worin sind Christen "schneller"...? Woran glaubst denn du - 666Phoenix...?

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@666Phoenix

Das Christentum ist also schlecht, weil im Namen Gottes gemordet wurde.

So gesehen hat kein Glaube, kein Unglaube und kein Land irgendwas positives, weil alles und Jeder Dreck am Stecken hat.

DAS deckt sich wiederum mit dem christlichen Glauben: Wir alle sind Sünder und brauchen Jesus.

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Wieso müssen Atheisten immer auf Christen rumhacken?

Sie müssen das keinesfalls! Dein Beispiel hat nichts damit zu tun, dass da "immer" mal etwas geschieht! Es geschieht eben bei Dir da ab und zu in der Nähe!

Nun aber mal etwas Wesentliches: 

Es gibt keine Glaubensrichtung, die so wie die "Christen" untereinander auf einander herum hacken. Katholiken und evangelische Christen hacken auf den Zeugen Jehovas herum, griechisch-orthodoxe Christen hacken auf den Kopten herum, Mormonen hacken auf den Ur-Christen herum, jüdische Christen hacken auf den Heidenchristen herum, usw., usf.

Also bleib bei Deinen Glaubensgenossen, wenn Du herausfinden willst, wer auf wem herum hackt!

Den religiösen Glauben kritisieren heißt im Übrigen noch lange nicht, auf ihm "herum zu hacken". Das ist meist reiner gesunder Menschenverstand, der da waltet! Den können allerdings so einige Gläubige seit vielen Jahrhunderten nicht leiden. 

Deswegen verunglimpfen sie ihn eben als "herum hacken"! 

Das Problem ist ja nicht dass im Alltag die Menschen auf meinen Glauben losgehen sondern direkt auf mich wegen meinem Glauben. Es kommen dann solche Dinge wie: "Du bist dumm und naiv weil du an so etwas glaubst", "Mich wundert es wieso ein so dummer Mensch wie du auf dem Gymnasium ist, denn wer an einen Gott glaubt kann nicht intelligent sein..", "Jemand der an soetwas Glaubt hat keinen Respekt verdient von daher hast du meinen erst recht nicht", etc.. Ja von diesen Beschimpfungen innerhalb des Christentums weiß ich. Ich habe Freunde aus den verschiedensten Glaubensrichtungen (u.a. Zeugen Jehovas, Mormonen) und bin eigentlich gegen jede Beschimpfung gegen irgeneinen Glauben (ausser vllt gegen den KKK aber das ist berechtigt).

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@KimieRaili

Nochmals: wenn es solche Leute gibt, dann lebst Du eben in einer intelligenzresistenten Gegend. Keinesfalls solltest Du das verallgemeinern.

Allerdings ist auch meine Meinung:

wer an ein nicht-existentes Wesen (also z. B, Gott o. ä. glaubt), hat ein Intelligenzmanko!

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@KimieRaili

Es wäre nicht sehr christlich, mit Sarkasmus zu antworten, aber es bietet sich ja fast an, den Spieß mal umzudrehen.

"Du glaubst NICHT an Gott, nicht mal an eine irgendwie geartete, höhere Intelligenz?". Dann zeigst Du mit dem Finger auf ihn/sie und fährst fort: "Du willst mir allen Ernstes erzählen, dass wir durch Zufall aus einer Ursuppe entstanden sind? Mit Geist und Bewusstsein? Einfach so? Und nur wir weit und breit? Hast Du dir mal eine einzige, lebende Zelle angeschaut? Der Mensch hat es bis heute nicht geschafft, eine verdammte Zelle nachzubauen, die sich selbst reproduziert". Dann verschränkst Du die Arme und schließt mit: "Meinst Du, wenn wir einem Computer genug Zeit geben, dann erfindet er einen Webbrowser? Oder ein Office-Paket? Ist ja putzig!"

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@danhof

danhof, diesen dämlichen Kreationistenquark habe ich schon mehrfach abgebügelt!

Als ob ein Webbrowser wie eine sich über Jahrmillionen entwickelte lebende Zelle funktionieren würde! Eine Boing kann auch nicht "zufällig" durch Orkaneskraft aus einem Müllhaufen entstehen.

Ihr Christen glaubt an eine Jungfrauengeburt, an die Wiederauferstehung eines für tot erklärten Gekreuzigten, an die Wiederbelebung einer bereits stinkenden Leiche, an durch nichts nachzuweisende transzendente Gestalten, an die Auffahrt eines Wanderpredigers zur Rechten seines göttliche Vatis, an den Käse der Wiederkunft, an die Verköstigung tausender Leute mit ein paar Fischen und einigen Laibern Brot....

Daran glaubt Ihr!

Euch fehlt aber die Phantasie für die Unendlichkeit des Weltalls und für die rein zufällige, aber gesetzmäßig ablaufende  Entstehung von Leben??!!

Lächerlicher kann man sich fast gar nicht machen!

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@666Phoenix

Lächerlicher kann man sich fast gar nicht machen!

Richtig. 

Die Ansicht, wir hätten unseren Ursprung in einem Haufen Matsch. 

Lächerlich geht es wirklich nicht. 

Ist in etwa so lächerlich wie diese kindliche Erklärung, warum es lächerlich ist.

Coci Schlau hat heute wieder einen anstrengenden Tag. Der Haushalt muss gemacht und einige Kinder versorgt werden.

Sie erinnert sich an die Zeit zurück, als sie noch in die Schule ging und ihr etwas vom Urknall erzählt wurde. Die ganze Materie soll vor vielen Millionen Jahren in einem Körnchen verborgen gewesen sein. Dann kam der Knall, und seitdem breitet sich das Universum aus. "Es ist ja ganz schön hübsch groß geworden", denkt Coci.

Coci hat mit dieser Theorie einige Probleme:

In ihrer Grübelei ruft sie einen Professor an, der schon viele Leute den Urknall vermittelt hat. Sie fragt, wie man denn die Naturgesetze in Einklang mit dem Urknall bringen soll. Mit bedächtiger Stimme sagt dieser: "Liebe Frau, vertrauen Sie doch der Wissenschaft. Das ist alles ganz einfach. Die Naturgesetze lassen zwar einen Urknall nicht zu, aber die Naturgesetze entstanden doch erst nach dem Urknall. Was vorher genau passiert ist, kann man nicht erklären. Aber sie als Hausfrau würden es ja auch ohnehin nicht verstehen ..."

"Interessant", denkt Coci, "die Wissenschaft rühmt sich immer, sich streng im Rahmen der Naturgesetze zu bewegen, aber wenn die Wissenschaftler nicht mehr weiter wissen, werden sogar die Naturgesetze einfach beiseitegelegt. Da bleibe ich doch lieber bei meinem Glauben an die Bibel."

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@AaronMose3

Die Ansicht, wir hätten unseren Ursprung in einem Haufen Matsch.
Lächerlich geht es wirklich nicht.

Bitte, Dir steht es frei, das Gegenteil oder etwas anderes zu beweisen! Ich hoffe nur, Du kommst mit dem Begriff "beweisen" klar! - Und kennst den Unterschied zu "blindem, nicht nachvollziehbarem Glauben"!

Zu Deiner lachhaften Story kann ich Dir viele, viele andere bringen, die genau das Gegenteil aussagen und Deinen (und jeden anderen Glauben) ad absurdum führen und lächerlich machen (was er auch ist)!

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Was kümmert dich denn der Atheist ?? Wisse: Gott kann man nicht beleidigen ,denn Beleidigung bedeutet,ein Leid zuzufügen. Doch nur ein Stärkerer kann dem Schwächeren ein Leid zufügen. Fühlst du dich aber beleidigt, so steht die Ansicht des Atheisten,eben seine Beleidigung,über deine Ansicht von Gott. Dann aber hast du selbst jedes Anrecht darauf verloren, deine Gottesansicht, also das, worauf du deine religiöse Gesinnung beziehst, als die dem wahren und vollkommenen Gott gemäße zu sehen. So habe die Einsicht davon, dass der >wahre Gott< größer ist, als du jemals von ihm zu erkennen vermagst !! In der Konsequenz dieser Einsicht liegt die Wirkungslosigkeit der Beleidigung .

Keiner weiß zu 100% ob es einen Gott gibt oder ob es keinen gibt. Wieso hacken diese Menschen dann auf Gläubigen rum?

Wie sagte Jesus noch seinerzeit so treffend? 

"An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen! ... Ein guter Baum kann nicht schlechte Früchte bringen; und ein fauler Baum kann nicht gute Früchte bringen. Jeder Baum, der nicht gute Früchte bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen ..." (Mt 7, 16 + 18-19)

Jede einzelne "Leistung" der christlichen Gemeinschaften bis ins 20. Jahrhundert hinein ist auf Blut und Tränen gebaut. 

Insofern ist es durchaus im Sinne des biblischen Jesus, wenn man feststellt, dass runde 1.500 Jahre Vorherrschaft des Christentums und gesellschaftlicher Rückschritt** in Europa und der Welt mehr als genug "schlechte Früchte" sind.

**) Unter den Römern kamen beispielsweise fließend Wasser und sogar Wassertoiletten nach Zentraleuropa. Unter den Christen kackten die Menschen wieder auf die Straßen, rissen die Aquädukte ab, um daraus Kirchen zu bauen, und lebten mit den Schweinen in einem Raum. Das ist nicht im übertragenen Sinne gemeint; sondern wörtlich. 

Und das änderte sich erst wieder, als die Christen die Vorherrschaft an die Atheisten verloren...

"... an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen ..."

Und da laut Bibel schlechte Früchte von einem schlechten Baum stammen; und ein schlechter Baum niemals gute Früchte bringen kann und daher abgehackt gehört, ... nun ... lies es in der Bibel nach: Jene, die "herumhacken" sind oft bibeltreuer als die Christen selbst...

Das frage ich mich auch oft! Ich bin zwar keine Christin, finde es aber unglaublich, dass jedes Mal vom Thema abgeschreckt wird und unnötig herumdiskutiert und beleidigt wird.

Vielleicht hacken einige Atheisten gerade auf das Christentum herum, weil einige Passagen fragwürdig sind und sie dies als Chance sehen, erneut den Glauben anzuzweifeln.

Fragwürdig?

"So tötet nun alles, was männlich ist unter den Kindern, und alle Frauen, die nicht mehr Jungfrauen sind; aber alle Mädchen, die unberührt sind, die lasst für euch leben." 4. Mose 31,17-18.

Da ist nix "fragwürdig" dabei.

Das ist einfach kranker, unmoralischer Dreck. Kann man das anders sehen?

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@HumanistHeart

"So tötet nun alles, was männlich ist unter den Kindern, und alle Frauen, die nicht mehr Jungfrauen sind; aber alle Mädchen, die unberührt sind, die lasst für euch leben." 4. Mose 31,17-18.

Altes Testament. Für Christen heute - fast völlig irrelevant. 

Krank ? Mag sein. 

Früher aber möglicherweise eine durchaus gängige Sicht ? Mag sein

Für uns heute nicht akzeptabel ? Eindeutig.

Man sollte lernen, auch als Gläubiger, zu verstehen, das man nicht alles aus der Bibel auf heutige Zeit übertragen kann. So wie es so gerne getan wird. Daraus zu schließen das der Glaube im Christentum auf kranken und unmoralischen Dreck basiert ist nämlich alles andere als richtig.

In diesem Sinne.

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@AaronMose3

In diesem Sinne bezeugst Du nur wieder mal wenig Wissen mit schlechten Argumenten darzubieten. Business as usual.

Du kannst das Neue Testament nicht ohne das Alte haben. Die Erlösung des Neuen, bedarf der Verdammung des Alten. Untrennbar verbunden. Sollte man wissen. Es ist der selbe Gott. 

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Natürlich ist das eine Frage, die man sich im ethisch-moralischen Bereich stellen kann. Tatsache ist, dass es in der Vergangenheit Christenverfolgung gegeben hat. Manchmal sogar von sogenannten Christen selbst. So hat die Kirche darauf hingewirkt, dass nach Schätzungen ca. 60 Millionen Menschen von der Kirche selbst oder staatlichen Vertretern ermordet wurden. Das führt man zum Teil darauf zurück, dass die meisten Menschen die Bibel weder lesen noch schreiben konnten oder sie bewusst verdrehten. Aber ganz so ist die Sache nicht. Hinter dieser Geschichte steckt leider auch eine Politik, die man in höchstem Maße als unchristlich bezeichnen muss.

Durch Darwin bis Hawkings und andere, die sich Wissenschaftler nennen bzw. nannten kam dann die sogenannte Aufklärung. Man wollte Nachweise für verschiedene Glaubens- bzw. Unglaubens Punkte. Man führte die Göttin der Vernunft ein (Paris Louvre) und scheiterte damit entsetzlich. Allerdings blieb ein Gedanke davon zurück: Alles muss nachweisbar sein. So meinen Atheisten, dass die Ablehnung Gottes und des Glaubens wissenschaftlich nachweisbar ist. Das kommt daher, dass sie sich mit der Materie nicht wirklich beschäftigt haben. So fühlen sie sich intellektuell überlegen.

Sie erkennen ihre Naivität hinter ihrer Glaubenshaltung nicht. Eine der Hauptthesen der Atheisten ist, dass alles aus "Nichts" entstanden ist.

Wenn man einen solchen Glauben analysiert, dann muss man sagen, dass man seinen Verstand ausgeschaltet haben muss. Kein Mensch würde eine solche These glauben, wenn sie offen ausgesprochen wird.

So muss man davon ausgehen, dass die Atheisten ein unbegründetes höheres Selbstbewusstsein spielen. Da sie das selbst aber auch im Grunde anzweifeln, wiederholen sie ihre Thesen, um besser zu erscheinen.

Sie schließen sich im Grunde den historischen Christenverfolgern an und sind kein Haar besser als sie. Nur heute haben sie nicht die Macht, Christen umzubringen - und das ist auch gut so. Solange nur ein paar "dumme" Worte geredet werden, kommt es nur darauf an, was man selbst glaubt! Man kann ihr Gerede getrost ignorieren, auch wenn es beleidigend klingt.

... so, wer hackt hier jetzt wohl auf wem rum?....

Aber mal substanziell:

Sie erkennen ihre Naivität hinter ihrer Glaubenshaltung nicht. Eine der Hauptthesen der Atheisten ist, dass alles aus "Nichts" entstanden ist.

Bevor du anderen Naivität unterstellst, frag dich mal ob du nicht selbst so naiv bist enfach hinter irgendwelchen Thesen her zu rennen. Atheismus hat mit dem Urknall rein gar nichts zu tun, und selbst dort wird eben nicht von dem "Nichts" ausgegangen, sondern von einer physikalisch nicht näher beschreibbaren Singularität... und auch dafür gibt es diverse Erklärungsansätze.

Im Gegensatz ist es doch eher so, dass viele Gläubige an eine Schöpfung aus dem Nichts glauben... Irgendwann war da mal ein "Gott", der hat irgendeine x-beliebige Zeit gewartet (warum?), dann das Universum erschaffen (warum?, wann genau?), dann wieder eine x-beliebige Zeit gewartet, dann die Erde (übrigens alles aus dem Nichts) und dann wieder -je nach Glaubensrichtung variable- x-beliebige Zeit bis zur Erschaffung des Menschen... Und da traut man sich mit dem Finger auf andere zu zeigen, die wenigstens Fakten vorlegen können?

So meinen Atheisten, dass die Ablehnung Gottes und des Glaubens wissenschaftlich nachweisbar ist. 

Nein, meinen Atheisten nicht. Atheisten meinen nur, dass es keinen Gott gibt, bzw. glauben nicht an einen Gott... Man kann die Nichtexistenz per se nicht beweisen (oder kannst du beweisen, dass es keine rosa Einhörner gibt?)... Gläubige meinen eher, dass ihr subjektiver Glaube ausreichend ist, um Gott zu beweisen, wobei es da jedesmal wieder neue Definitionen für "Beweis" gibt.

Das kommt daher, dass sie sich mit der Materie nicht wirklich beschäftigt haben. 

Immer wieder lustig sowas zu lesen. Meiner Erfahung nach haben sich viele Atheisten sehr viel genauer mit Bibel und Wissenschaft beschäftigt als solche, die nur das nachplappern, was ihnen vorgegeben wird... Ich jedenfalls habe noch nie einen ET-Kritiker erlebt, der sich wissenschaftlich mit dem Thema auseinandergesetzt hätte, geschweige denn in der Lage wären sich abseits vorgegebener Texte einer fundierten Diskussion zu stellen.

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@Hyperhaes

Die These des Atheisten, die ich zitiert habe (Alles stammt aus dem Nichts), stammt immerhin von Herrn Hawking.

 "So meinen Atheisten, dass die Ablehnung Gottes und des Glaubens wissenschaftlich nachweisbar ist". Auch diese These stammt von Herrn Hawking.

Welche Beweise würdest Du denn akzeptieren. Die Bibel sicherlich nicht. Selbst wenn Gott zu Dir persönlich reden würde, würdest Du das akzeptieren? Was gibt es dann aber noch, was Verbindlichkeit garantiert?

Nichts! Auf welche Weise setzen sich denn Atheisten mit der Bibel auseinander? Vielleicht um Gründe zu finden, warum alles was darin steht Märchen sind? Führt das zu einer fundierten Diskussion? Die Festlegung ist doch schon längst erfolgt, oder bist Du frei zu einer anderen Entscheidung?

In 2. Petrus 3,3-7 steht folgendes:"Ihr sollt vor allem wissen, dass in den letzten Tagen Spötter kommen werden, die ihren Spott treiben, ihren eigenen Begierden nachgehen 4und sagen: Wo bleibt die Verheißung seines Kommens? Denn nachdem die Väter entschlafen sind, bleibt es alles, wie es von Anfang der Schöpfung gewesen ist.
5Denn sie wollen nichts davon wissen, dass der Himmel vorzeiten auch war, dazu die Erde, die aus Wasser und durch Wasser Bestand hatte durch Gottes Wort; 6dennoch wurde damals die Welt dadurch in der Sintflut vernichtet. 7So werden auch der Himmel, der jetzt ist, und die Erde durch dasselbe Wort aufgespart für das Feuer, bewahrt für den Tag des Gerichts und der Verdammnis der gottlosen Menschen".

Nach Deiner Meinung dürfte dieses Zitat für Atheisten unbedeutend und nicht diskussionsfähig sein. Aber es bleibt natürlich jedem überlassen, ob er das so sehen will. Es gibt keine Brücke zwischen Atheismus und Realität des Glaubens. Und das hat dann etwas mit Glauben auf beiden Seiten zu tun. Wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet, so sagt Gott, will ich mich von Dir (Euch) finden lassen.

Ein enges Verständnis von Glauben als religiöses Attribut habe ich nicht verwendet. Es gibt nämlich auch außerhalb des Religiösen Thesen, die nur geglaubt werden. In der Wissenschaft verwendet man da das Wort Axiome.

Der Glaube, dass ohne Zutun von Materie, Energie und Intelligenz etwas entstanden sein soll, ist das nicht "Naivität"?

Mir ist natürlich klar, dass diese Sicht immer wieder ein Gegenargument zulässt, aber dann wird die Diskussion sinnlos.

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@Wilfri

Mir ist völlig egal was Hawking sagt oder nicht sagt, jedenfalls solange das nur seine Meinung ist und nicht argumentativ untermauert wurde.

Du hast über den Urknall gesprochen und da ist nunmal der Punkt dass eine physikalisch derzeit nicht beschreibbare Singularität etwas anderes ist als "nichts". Wie schon gesagt, gibt es auch andere Erklärungsansätze, auch die reden nicht von einem Nichts, sondern immer nur von bisher nicht beschreibbaren Vorgängen. Wie du bemerkst ist schon in der Grundlage etwas völlig anderes als die religiös-konträre Behauptung "war schon immer da" (was ja streng genommen auch für die Materie gilt, da Zeit ohne Materie nicht beschreibbar ist, jednefalls meines wissens nach)

Welche Beweise würdest Du denn akzeptieren. Die Bibel sicherlich nicht. Selbst wenn Gott zu Dir persönlich reden würde, würdest Du das akzeptieren? Was gibt es dann aber noch, was Verbindlichkeit garantiert?

Die Bibel sicherlich nicht, schlicht weil sie von a bis z sehr deutlich Menschengemacht und -erdacht ist. Wenn mir plötzlich ein Gott erscheinen würde und mir sinnvolle Antworten geben würde, klar dann wäre es wohl auch das logischste an dessen Existenz zu glauben. Was denn sonst? Überleg doch mal, was wäre wohl besser? Als Gott... Ein Buch zu "inspirieren" was auf tausendfach-unterschiedliche Weise ausgelegt werden kann und zu x-Problemen und Konflikten geführt hat, voll ist von absolut unhumanen Grausamkeiten und unmenschlichen Regeln, oder einfach persönlich jedem Menschen zu erscheinen, den Standpunkt zu erklären und diesem dann die Wahl zu lassen sich für oder gegen ihn zu entscheiden... So ganz ohne Angst, Drohungen etc.

 Auf welche Weise setzen sich denn Atheisten mit der Bibel auseinander? Vielleicht um Gründe zu finden, warum alles was darin steht Märchen sind? Führt das zu einer fundierten Diskussion?

Für andere kann ich nicht reden, ich jedoch habe mich ziemlich ausführlich mit der Bibel und zwar neutral und unvoreingenommen auseinandergesetzt und habe sie nach entsprechender Recherche für unglaubwürdig erachtet. Meines Erachtens nach, kann man die Bibel als Autorität auch nur annehmen, wenn man an vielen Punkten per se davon ausgeht, dass sie ja wahr sein muss und dann seine folgenden Gedankengänge und Recherche darauf ausrichtet, diesen Wahrheitsanspruch zu bestätigen. Sonst klappt das einfach nicht.

Bzgl. Spötter... Seit gut 2000 Jahren gibt es Spötter der Bibel, von daher ist das mit den letzten Tagen so eine Sache... des weiteren ist Kritik auch nicht gleichzusetzen mit Spott.

Der Glaube, dass ohne Zutun von Materie, Energie und Intelligenz etwas entstanden sein soll, ist das nicht "Naivität"?

Wie gesagt, glaubt ja so auch keiner. Aber dass auch komplexe Strukturen ohne Intelligenz entstehen können, ist offensichtlich... schonmal eine Schneeflocke unter der Lupe, oder dem Mikroskop betrachtet? Des weiteren ergibt sich daraus dann wieder die Frage woher "Gott" kommt. Man kritisiert an allem möglichen herum, aber bei der Frage baut man dann den Gedankenstopp "ewig" ein... das wars... bloß nicht weiter fragen... Aber: wie lange hat denn Gott gewartet, bis er/sie/es das Universum (die Universen?) erschaffen hat und warum? Gab es ein davor? 

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Sie erkennen ihre Naivität hinter ihrer Glaubenshaltung nicht. Eine der Hauptthesen der Atheisten ist, dass alles aus "Nichts" entstanden ist.

Der Satz alleine ist bereits so grundsätzlich falsch, dass alles andere was Du gesagt hast quasi obsolet wird.

Falls Fragen dazu bestehen, ich bin bereit.

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"Narren sprechen in ihrem Herzen: es gibt keinen Gott".

Das sage nicht ich, das ist Gottes Aussage für einige Menschen (Ps.53,2).

Deshalb empfiehlt eben derselbe, solchen Menschen nicht zu antworten (Spr.26,4).

Wenn du einen Erwachsenen siehst/kennst, welcher an den Weihnachtsmann glaubt und jedes Jahr Briefe an ihn schreibt und ihm Kekse und Milch vorbereitet, dann lachst du sicher (innerlich) über die Person und lässt sie weiter in Ruhe.

Wenn du 10 erwachsene Leute kennst, die das praktizieren, dann nimmst du wahrscheinlich an, dass es sich um eine Art Kult oder Club handelt und bleibst lieber auf Abstand.

Wenn du jedoch 1.000 Leute kennst, die das praktizieren und die allen erzählen es wäre die Wahrheit und sogar versuchen andere davon zu überzeugen mitzumachen, Kultstätten für den Weihnachtsmann errichten, ihr Weltbild entsprechend verformen und ihren Kindern und deinen Kindern versuchen beizubringen es wäre richtig so und ihnen und dir androhen ihr würdet zu Weihnachten nur Kohlestücke bekommen anstatt Geschenken, wenn ihr nicht praktiziert, dann würdest du wahrscheinlich aufstehen und sagen:

"Hey Leute, was ihr da glaubt ist falsch. Es gibt keinen Weihnachtsmann und ich habe etwas dagegen dass ihr versucht mich und meine Kinder vom Gegenteil zu überzeugen und euch in die Politik einmischt!"

So geht es den Atheisten. Sie sehen eine große Gruppe an Menschen, welche für ihre lächerlichen Glaubensvorstellungen Logik, Vernunft, Wissenschaft und Menschlichkeit auf den Müll werfen und versuchen andere von ihrer Sache zu überzeugen.

Und bei dem Thema soziale, psychische und physische Gewalt gegen Ungläubige waren wir noch gar nicht.

Der Glaube an Religionen ist eine gefährliche Sache. Er macht Menschen manipulierbar. Sie geben die Interpretationsgewalt über ihr Leben an ihre Priester und Götter weiter, Menschen welche diesen Umstand auszunutzen wissen, wie die Geschichte uns viele Male gelehrt hat.

Und auf diese Weise manipulierbare Menschen können so schnell wie niemand sonst, Moral und Ethik für ihren Glauben in die Tonne werfen und lassen sich leichter als jeder andere für Schandtaten im Namen des Glaubens motivieren.

Wenn du ein Kind siehst, das mit einer Gabel in der Steckdose stochert, versuchst du es dann davon abzuhalten, oder ermutigst du es?

Jetzt verstehst du hoffentlich warum Atheisten den Drang verspüren Gläubigen die Unsinnigkeit, Lächerlichkeit und Unlogik ihres Glaubens vorzuführen.

Ich verstehe schon die Annahmen nicht, auf denen die Antihaltung basiert.

ihr Weltbild entsprechend verformen

In wiefern? Wie sollte ich als Wissenschaftler mein Weltbild verformen, nur weil ich an Gott glaube?

Logik, Vernunft, Wissenschaft und Menschlichkeit auf den Müll werfen

Wer macht denn das? Und wie soll sich das bei Christen zum Beispiel äußern? Wie kann es dann sein, dass uns Professor Harald Lesch als Protestant das Weltall erklärt? Muss man deshalb skeptisch sein? Ihn vielleicht irgendwie markieren? Vielleicht mit einem hübschen Stern auf der Brust?

Der Glaube an Religionen ist eine gefährliche Sache.

Warum sollte das so sein? Ich habe mich in den 8 Jahren meines Christseins bisher keiner großen Gefahr ausgesetzt gesehen. Außer vielleicht, dass ich über die Menschen, das Zusammenleben und die Welt intensiver nachdenke als vorher.

leichter als jeder andere für Schandtaten im Namen des Glaubens motivieren

Aha. Ausnahmen sind dann z.B. der Erste und Zweite Weltkrieg und Nordkorea. Oder war Hitler etwa ein religiöser Führer? Nur weil er zu faul war, aus der katholischen Kirche auszutreten? Das macht ihn noch lange nicht zum Christ, sieht man ja an seinen Taten.

Wenn du ein Kind siehst, das mit einer Gabel in der Steckdose stochert,

Was für ein Vergleich. Ein paar Milliampere, die über das Herz laufen, können tötlich sein. Das ist eine konkrete Gefahr, die alle Eltern von ihren Kindern abzuwenden versuchen.

Christen allerdings sterben nicht früher oder leben länger als Atheisten. Sie leiden nicht mehr oder weniger an Armut. Sie haben nicht die besseren oder schlechteren Berufe. Sie wählen nicht extremer als Atheisten. Sie schlagen ihre Kinder nicht öfter oder seltener. Sie bilden ihre Kinder nicht besser oder schlechter aus.

Es bleibt also nur Diskreditierung und Beleidigung übrig:

Unsinnigkeit, Lächerlichkeit und Unlogik ihres Glaubens

Na sag ich doch. Es ist nicht einfach ein "Du glaubst an Gott, ich eben nicht", sondern ein "Ich habe natürlich Recht und du bist doof"

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@danhof

In wiefern? Wie sollte ich als Wissenschaftler mein Weltbild verformen, nur weil ich an Gott glaube?

Was hätten wir denn da als Beispiel? Wie wäre es mit jüdischen Archäologen, welche ägyptische Pyramiden und Grabkammern Jahrzehnte lang sperren lassen, weil sie ihrem Glauben widersprechen?

Wie wäre es mit der bloßen Annahame ein kosmischer Zauberer hätte die Welt und das Universum, ja die gesamte Existenz erschaffen, obwohl bereits gegenteiliges bewiesen wurde?

Wer macht denn das? Und wie soll sich das bei Christen zum Beispiel äußern? 

Jede/r der/die keine Kritik am Glauben/der Religion zulässt, jede/r der/die die Schöpfunsglehre der Evolutionslehre vorzieht, jede/r der/die sämtliche uns bekannten Naturgesetze ignoriert um damit die Existenz seines/ihres Gottes zu rechtfertigen etc.etc. such dir was aus.

Lustig übrigens dass du Adolf Hitler nicht als Christ zählst, weil er deiner Meinung nach "zu faul" war um auszutreten, aber Harald Lesch dazurechnest, obwohl seine Abhandlungen nichts mit seiner Religion zu tun haben.

Mir wäre nicht bekannt dass Harald Lesch seine Vorträge und Abhandlungen mit den Worten "Es gibt Gott und ich bin Protestant" beginnen würde, womit sein Wirken gänzlich frei von religiösen Einflüssen ist.

Was du da machst ist dir die Rosinen herauspicken. Einer Person sprichst du den Status Christ zu sein ab, weil dir das was sie getan hat nicht passt und der anderen sprichst du den Status zu, weil dir passt was sie tut.

Christen allerdings sterben nicht früher oder leben länger als Atheisten

Das kann man sicher nicht pauschalisieren, aber es gibt durchaus konkrete Fälle in denen Christen sehr wohl weitaus früher sterben. Und zwar hat man nachgewiesen dass Gebete den Krankheitsverlauf von Patienten maßgeblich verschlechtern können und über kurz oder lang sogar zum Tod führen.

Da für Atheisten nicht gebetet wird, leben sie in diesen Fällen weitaus länger.

Sie leiden nicht mehr oder weniger an Armut.

Wenn du geistige Armut dazurechnest, dann schon.

Sie haben nicht die besseren oder schlechteren Berufe. Sie wählen nicht
extremer als Atheisten. Sie schlagen ihre Kinder nicht öfter oder
seltener. Sie bilden ihre Kinder nicht besser oder schlechter aus

Okay, DAS ist nichts weiter als eine grobe Pauschalisierung. Dazu muss ich nichts weiter sagen, weil das einzige was diese Aufzählung zeigt, sind deine gigantischen Scheuklappen.

"Ich habe natürlich Recht und du bist doof"

Da hast du offenbar etwas falsch verstanden, der genaue Wortlaut war:

Unsinnigkeit, Lächerlichkeit und Unlogik ihres Glaubens

Sprich

Der Glaube macht keinen Sinn

Der Glaube an deine fitkiven Figuren und ihre Geschichten ist lächerlich

Der Glaube und die Glaubensgrundlage sind unlogisch-

Nirgendwo ist ein "ich habe Recht", nirgendwo ein "du bist doof", das sind die Schlüsse die DU persönlich aus diesen Sätzen ziehst.

Das solltest du dir mal durch den Kopf gehen lassen. Warum fühlst du dich persönlich durch so neutrale Aussagen angegriffen?

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@Andrastor

Wie wäre es mit der bloßen Annahame ein kosmischer Zauberer hätte die Welt und das Universum, ja die gesamte Existenz erschaffen, obwohl bereits gegenteiliges bewiesen wurde?

Au backe. BEWIESEN gar? Nicht mal mehr nur BELEGT? Auf den Beweis bin ich ja gespannt :-)

Ich richte schon mal mein Labor entsprechend her... müsste sich ja reproduzieren lassen. Zumindest, wenn wir von seriöser Wissenschaft sprechen.

Lustig übrigens dass du Adolf Hitler nicht als Christ zählst, weil er
deiner Meinung nach "zu faul" war um auszutreten, aber Harald Lesch dazurechnest, obwohl seine Abhandlungen nichts mit seiner Religion zu tun haben.

Wenn er über die Planetenbewegungen spricht, was hat das auch mit Religion zu tun??? Darf ein Christ kein Wissenschaftler sein? Muss ich immer oben links aufs Blatt schreiben, dass ich Christ bin? Was hat Leschs Christsein mit seinen Abhandlungen als Wissenschaftler zu tun? Wer trägt denn hier die Scheuklappen? ;-)

dass Gebete den Krankheitsverlauf von Patienten maßgeblich verschlechtern können [...] Da für Atheisten nicht gebetet wird, leben sie in diesen Fällen weitaus länger.

Au warte, das wird ja immer besser. Wo gibt es dazu handfeste Studien? Beim Koppverlag? Beim Postillon?

Kannst Du mir mal grob erklären, wie ein Gebet den Krankheitsverlauf verschlechtern kann? Und zwar nicht Fantasie, sondern wissenschaftlich?

Langsam wird es echt lächerlich...

Was du da machst ist dir die Rosinen herauspicken. Einer Person sprichst du den Status Christ zu sein ab

Nein, mit cherry picking hat das nichts zu tun. Millionen Menschen abzuschlachten ist nun mal kein christlicher Akt. "An ihren Taten werdet ihr sie erkennen" heißt es in der Bibel. Das lernt ein Baby bei der Taufe. Jesus predigt Liebe und Nächstenliebe, nicht Genozid. Und Hitler war ein total durchgeknallter, größenwahnsinniger Diktator. Daran ist nichts, aber auch gar nichts christlich.

weil das einzige was diese Aufzählung zeigt, sind deine gigantischen Scheuklappen.

Das ist leicht und schnell dahingeschrieben. Kommt da noch was substanzielles?

Der Glaube macht keinen Sinn - Der Glaube an deine fitkiven Figuren und ihre Geschichten ist lächerlich - Der Glaube und die Glaubensgrundlage sind unlogisch-

Nirgendwo ist ein "ich habe Recht",

Doch, in den Zeilen direkt darüber. Das ist eine feine Unterscheidung in der Deutschen Sprache, ob ich sage "Der Glaube macht keinen Sinn" oder "Der Glaube macht FÜR MICH keinen Sinn". Du schwingst dich auf, DEINE Meinung als universelle Wahrheit darzustellen.

Pass auch, ich erkläre es ganz einfach: Stell dir vor, Du bist BMW-Fan und ich stehe auf Audi. Nun begebe ich mich in das BMW-Forum und poste überall, "BMW zu kaufen macht überhaupt keinen Sinn". Na, klingelt's? Klar, ich als Audi-Anhänger sehe das so, aber tu ich mit dieser pauschalen Aussage nicht allen BMW-Fans unrecht?

Audi und BMW stehen für die unterschiedlichen Weltbilder. Der eine meint, es gibt keinen Gott und der andere meint, es gibt Gott.

Es ist nun eine Frage des gegenseitigen Respekts, sich einer ausgewogenen Ausdrucksweise zu befleißigen, bei der sich beide Teilnehmer auf Augenhöhe befinden können.

Warum fühlst du dich persönlich durch so neutrale Aussagen angegriffen

Neutrale Aussagen also? Die "Lächerlichkeit meines Glaubens" nennst Du neutral? Vielleicht fehlen dir einfach nur christliche Werte der Ethik und Moral... oder das simple Verständnis für gutes Benehmen... keine Ahnung...

Wenn ich die Glaubensüberzeugungen eines Mitmenschen der Lächerlichkeit bezichtige, ist das für mich keine neutrale Aussage.

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@danhof

ach herrjeh, da scheine ich ja mal wieder jemandem gegen den Karren gefahren zu sein.

Jemandem der sich so sehr mit dem Kopf in den Wolken befindet, dass er Dichtung von Wahrheit nicht mehr unterscheiden kann, habe ich nichts weiter zu sagen.

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@Andrastor

ach herrjeh, da scheine ich ja mal wieder jemandem gegen den Karren gefahren zu sein.

Alles ist gut. Ich nehme an, du hast micht verstanden.

Jemandem der sich so sehr mit dem Kopf in den Wolken befindet

Sei beruhigt, ich bin ein sehr bodenständiger Mensch.

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Und was machst du in deiner Freizeit?

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@Tilgung

Menschen auf Gutefrage.net eines Besseren belehren und gelegentlich selber Fragen stellen.

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Die Antwort ist relativ einfach: wenn sie auf Moslems rumhacken würden, wären sie ausländerfeindlich, und es kann leicht passieren, dass ein paar Bomben hoch gehen.

So holen sich die Atheisten ihre Ration Selbstbefriedigung eben bei den Christen.

Ich (und alle Atheisten die ich kenne) machen da absolut keinen Unterschied.

Und mit Befriedigung von irgendwas hat das auch nichts zu tun.

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Die radikalen, neuen Atheisten, die das betrifft (und nur DIE meine ich hier) begehen einen grundlegenden Fehler. Auf der einen Seite halten sie sich für wahnsinnig aufgeklärt, logisch, rational und empathisch. Auf der anderen Seite kommt es eben zu o.g. Ausfällen in Form von Beleidigungen etc.

Aber der eigentlich grundlegen Fehler besteht darin, ein sehr von Scheuklappen geprägtes Menschenbild zu haben. Nach deren Ansicht ist man entweder gläubig oder nicht gläubig. Und wer gläubig ist, lehnt automatisch und in vollem Umfang die Wissenschaft ab. Der Gläubige sucht seine Antworten auf ihm unbekannte wissenschaftliche Fragen in Gott. Und das ist natürlich totaler Nonsens. Das wäre, als würde man festschreiben, dass ein Fahrradfahrer nicht Autofahren kann.

Am wissenschaftlichen Fortschritt sind sowohl Gläubige, wie auch Atheisten beteiligt. Es ist nicht so, dass dem Atheisten die Wissenschaft gehört.

Ich habe nur noch nicht herausgefunden, WARUM sie diese Fehleinschätzung haben. Oft genug habe ich zu diskutieren versucht, aber immer wieder erfolglos. Ein Atheist weiß nun mal besser wie ein Christ denkt, als der Christ selbst. Schon kindisch.

Ich habe mal gelesen, dass die Aggression der radikalen Atheisten daher rührt, dass sie sich auf diese Weise an ihrer Restreligiosität abarbeiten.

Wie gesagt, meine Ausführungen beziehen sich nur auf die radikalen Vertreter ihrer Art.

"Radikale, neue Atheisten". Dieser sinnlose Neologismus hat mich schon immer fasziniert. Er kann nur von jemandem kommen, bzw. von jemandem verwendet werden, der nicht versteht was Atheismus bedeutet.

Er ist nur eine einzige Sache: Fehlender Glaube an Gott/Götter.
Nicht mehr, nicht weniger. Das ist alles. 
Atheismus ist weder Glaube, noch Ideologie, noch Weltanschauung. Sondern nichts als fehlender Gottesglaube.

Insofern frag ich mal wie man "NEU" nicht an Gott glaubt. Wie man "RADIKAL" nicht an Gott glaubt. 

Solche Zuordnungen sind nichts als albern, kennt man die korrekte Definition.

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@HumanistHeart

Wie ich bereits schrieb, beziehe ich mich nur auf die RADIKALE Ausprägung des Atheismus.

Ja, NORMALERWEISE bedeutet Atheismus, einfach nur nicht an Gott zu glauben. Oder aktiv zu glauben, dass es Gott nicht gibt.

Das ist ja auch alles OK soweit.

Es gibt aber auf Facebook beispielsweise eine Gruppe, die sich "Die Atheisten" nennt und den lieben langen Tag nichts besseres zu tun hat, als provokative Spruchbildchen (teilweise bezahlt) unter die Leute zu bringen. Das geht soweit, dass man die Ursache des Zweiten Weltkriegs den Gläubigen zuschiebt und behauptet, Hitler sei Christ gewesen. Wenn dann im Rahmen einer Diskussion die Argumente ausbleiben, wird zensiert und blockiert.

DAS ist sicher nicht die Definition von Atheismus, von der du sprichst :-)

Es ist für mich schon ein deutlicher Unterschied, ob ich einfach nur nicht Tennis spiele, oder ob ich in der Fußgängerzone Flugblätter verteile, die Tennisspieler als Mörder und kindliche Kleingeister bezeichne.

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@danhof

Ermm.... Hitler WAR nun mal Christ. Sorry.

Und was den Rest angeht, lies Dir mal dieses Zitat hier durch, bzw. scroll mal lose durch den folgenden Link.....

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@danhof

“I'll tell you what you did with Atheists for about 1500 years. You outlawed them from the universities or any teaching careers, besmirched their reputations, banned or burned their books or their writings of any kind, drove them into exile, humiliated them, seized their properties, arrested them for blasphemy. You dehumanised them with beatings and exquisite torture, gouged out their eyes, slit their tongues, stretched, crushed, or broke their limbs, tore off their breasts if they were women, crushed their scrotums if they were men, imprisoned them, stabbed them, disembowelled them, hanged them, burnt them alive.

And you have nerve enough to complain to me that I laugh at you.”

 

Madalyn Murray O'Hair

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@danhof

Es ist für mich schon ein deutlicher Unterschied, ob ich einfach nur nicht Tennis spiele, oder ob ich in der Fußgängerzone Flugblätter verteile, die Tennisspieler als Mörder und kindliche Kleingeister bezeichne.

http://imgur.com/mpQA0

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@HumanistHeart

Emmm... nein, war er nicht. Sorry.

Christen ermorden nicht Millionen Menschen.

Er war vielleicht Mitglied der katholischen Kirche. Von Geburt an. Das sagt nichts darüber aus, ob man Christ ist.

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@HumanistHeart

Klasse. Lauter Extremisten.

Und was hat das jetzt womit zu tun?

Die Frage war, warum Atheisten auf Christen rumhacken.

Darauf schrieb ich, warum das aus meiner Sicht bei den Neuen Atheisten so ist.

Darauf wurde mir gesagt, dass die Definition für "Neuer Atheismus" Quatsch ist.

Darauf hin erklärte ich das mit dem Bild des Nicht-Tennisspielers.

Was haben nun die Bekloppten damit zu tun, die für ihre Überzeugungen morden? Was soll mir dieses Bild zeigen?

Ist das Steuerrecht grundlegend schlecht, weil es Steuerbetrüger gibt?

Oder ist das eine Frage der Quantität? Wollen wir jetzt getötete Abtreibungsärzte gegen in Nordkoreanischen Arbeitslagern Gestorbene aufrechnen, oder wie?

Ich finde jede Form von extremistischer Gewalt verabscheuungswürdig. Linke, rechte und auch christliche. Deshalb ist aber die Bibel und ihre Botschaft und Jesus Christus nicht schlecht.

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@danhof

Das Steuerrecht ist nicht schlecht. Aber das Recht der Bibel ist es.

Hast Du das Ding mal gelesen? Sklaverei, Infantizid, Genozid, Erbsünde, Verdammnis, usw., etc..

Das mit "Steuerrecht" zu vergleichen wird dem ganzen nicht im Ansatz gerecht.

Glaub das Zeug gern. Aber ich und andere haben das Recht Dir und anderen zu sagen was davon zu halten ist. 

Und wer Götter anbetet die mal Sklaverei propagierten, die mal alle Erstgeborenen eines ganzen Landes umbrachten, usw., der kann sich schon auch mal fragen lassen was mit seinen Prioritäten nicht in Ordnung ist.

Und gleich mal vorausgegriffen...

Das Alte Testament zählt nicht mehr?

Ist nicht der Punkt. 

Du kannst das NT nicht ohne das AT haben. Es ist nun mal der exakt gleiche Gott.

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@HumanistHeart

Man darf sich nicht ein paar Teilaspekte herauspicken und von ihnen auf die Gesamtaussage schließen.

Die Bibel schreibt an keiner Stelle, dass Sklaverei was tolles sei. Sie schreibt, wie man mit seinen Sklaven umgehen soll.

Dasselbe ist zu beachten, wenn man vom Alten und Neuen Testament spricht. Jesus ist gekommen, um das Alte Testament zu erfüllen. Das ist einfache Logik. Er nahm alle Schuld an sich und opferte sein Blut stellvertretend für all die Opfer, die wir täglich bringen müssten für die Sünden, die wir immer und immer wieder begehen.

Das ist auch der Grund dafür, dass die strengen Opferrituale, die das Alte Testament beschreibt, für keinen Christen mehr relevant sind. Oder kennst Du Christen, die aus Glaubensgründen kein Schweinefleisch essen? Oder verschiedenes Kochgeschirr für Milch und Fleisch verwenden? Oder ständig Tiere opfern?

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@danhof

Die Bibel schreibt an keiner Stelle, dass Sklaverei was tolles sei. Sie schreibt, wie man mit seinen Sklaven umgehen soll.

Sie stellt an keiner EINZIGEN Stelle klar, dass es etwas falsches ist Sklaven zu halten. Im Gegenteil behandelt sie Sklavenhaltung als etwas komplett normales. Inkl. dessen wie Du Deine Sklaven zu markieren und zu prügeln hast. Wann und wie Du nicht zu belangen bist wenn der Sklave unter Deinen Schlägen stirbt, denn er ist ja schließlich "Dein Geld".

Das Buch ist moralisch Schrott.

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@HumanistHeart

Zunächst sollte man wissen, was Sklave überhaupt damals und heute bedeutet. Ich bin nicht sicher, dass zu Zeiten der Bibel der ausgepeitschte Mann mit Kugel am Fuß gemeint ist.

Zweitens ist die Bibel keine Staatliche Verfassung, die Bezug zu diesem und jenem und zu jeder Zeitgeisterscheinung nehmen muss. Sie wird - von uns Christen - als das Wort Gottes angesehen. Die Botschaften, die Jesus für uns hat, sind der eigentliche Kern. Nicht, ob Sklavenhandel gut oder schlecht ist.

Und dann hätte ich gern mal ein paar konkrete Bibelstellen, die deine Aussagen untermauern.

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@danhof

Zunächst sollte man wissen, was Sklave überhaupt damals und heute bedeutet. Ich bin nicht sicher, dass zu Zeiten der Bibel der ausgepeitschte Mann mit Kugel am Fuß gemeint ist.

Aber liebend gerne zeig ich Dir da was. Ich find es immer höchst amüsant wenn der Christ sein eigenes Buch nicht kennt.

(2. Mose 21,20-21): "Wer seinen Sklaven oder seine Sklavin schlägt mit einem Stock, dass sie unter seinen Händen sterben, der soll dafür bestraft werden. Bleiben sie aber einen oder zwei Tage am Leben, so soll er nicht dafür bestraft werden; denn es ist sein Geld."


Das sind keine Hausdiener, auf was sich der Christ gern herausredet. Das ist Leibeigentum. Das ist gehorsam oder Prügel. 
Du hast ihn zu stark geschlagen und er stirbt? Macht nichts, es ist ja  "DEIN GELD"!


(Sir 33,27):"Ein böser Sklave gehört in den Block und verdient Schläge!"


(1. Petr 2,18): "Ihr Sklaven, ordnet euch in aller Furcht den Herrenunter, nicht allein den gütigen und freundlichen, sondern auch den wunderlichen."



Gott forderte Moses nach einer gewonnenen Schlacht auf, die Beute an Frauen und Männern mit ihm zu teilen (4. Mose 31): "Du sollst aber für den Herrn als Abgabe erheben von den Kriegsleuten (...) die gesamteBeute an Menschen und Vieh (...) an 32.000 Mädchen, die nicht von Männern berührt waren."

Gott befürwortet die Sklavenhaltung unmissverständlich, zum Beispiel wenn Frauen aus eroberten Völkern verschleppt werden sollen (5. Mose 21,11): "Und siehst du unter den Gefangenen ein schönes Mädchen und gewinnst sie lieb, dass du sie zur Frau nimmst, so führe sie in dein Haus und lass sie ihr Haar abscheren (...) und lass sie in deinem Hause sein und einen Monat lang ihren Vater und ihre Mutter beweinen. Danach geh zu ihr und nimm sie zur Ehe und lass sie deine Frau sein."

Die Barmherzigkeit Gottes beschränkt sich auf einen Monat Trauer, die man einer versklavten Frau zu gönnen hat, bevor man sie zum Sex zwingen, also vergewaltigen darf.




...

Zweitens ist die Bibel keine Staatliche Verfassung, die Bezug zu diesem und jenem und zu jeder Zeitgeisterscheinung nehmen muss. Sie wird - von uns Christen - als das Wort Gottes angesehen. Die Botschaften, die Jesus für uns hat, sind der eigentliche Kern. Nicht, ob Sklavenhandel gut oder schlecht ist.

 Mir ist komplett egal ob Verfassung, Anleitung, Ratgeber, Nachschlagwerk, Gedichtband, whatever. Punkt ist dass es moralisch auf ganzer Linie versagt. Dieser Gott den ihr da anbetet propagiert und reglementiert Sklaverei. Sklavenhandel IST nun mal schlecht. Und Euer Gott hat hiervon offensichtlich keine Ahnung.

Und wie man sich denken kann, ist das nur die Spitze des Eisbergs. Genozide, Infantizide, usw....




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@HumanistHeart

Dazu kann ich ad hoc nichts schlaues sagen. Ich werde es in unserer Studienbibel nachschlagen und dann antworten. Oder ich frage mal unseren Pastor dazu.

Danke für den Diskussionsstoff!

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@danhof

Immerhin keine ignorante Art zu antworten. Mein Kompliment. 
Solches kommt nämlich in 98% aller Fälle von Euch Christen.

Jedenfalls, ja! Grab mal weiter in der Richtung. Und hab ein offenes Visier dabei.

Ich war auch mal Christ und habe dann irgendwann – eben aus Gründen der Moral – davon gelassen. 

Die Bibel ist keine moralische Instanz. Wir sind besser als das.

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@crashy2002

*seufz*....

Katholiken SIND Christen, Crashy.
Kathoiken, Protestanten, Pfingstler, Baptisten, Adventisten, Orthodoxe, usw., etc., pp. .... Alles Christen.

Das mag Dir nicht in den Kram passen, aber das Zeug ist nun mal so definiert.

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@crashy2002

Als Katholik ist man ja nicht per se KEIN Christ.

Ich wollte darauf hinaus, dass Hitler kein Fernsehfan war, nur weil er aus Faulheit versäumte, seine GEZ-Einzugsermächtigung zu kündigen. Übertragen auf das Bild des Christen hatte er vermutlich nicht mal einen Fernseher im Haus.

Christ ist man nicht, weil man in die Katholische oder Evangelische Kirche reingeboren oder getauft wird, sondern weil man an Gott und Jesus Chrisus und das, was in der Bibel steht, glaubt.

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@HumanistHeart

Woher weißt du das?

Das Beste ist es, das Christentum eines natürlichen Todes sterben zu lassen. Ein langsamer Tode hat etwas Tröstendes an sich. Das Dogma des Christentums wird mit den Fortschritten der Wissenschaft erledigt weden.

(Aus "Hitlers Tischgespräche")

Klingt jetzt nicht SO bibeltreu, wenn du mich fragst...

Sobald die Erkenntnisse von dem Universum weit verbreitet sind,
sobald die Mehrheit der Menschheit weiß, daß die Sterne keine
Lichtquellen, sondern Welten sind, vielleicht sogar bewohnte Welten wie die unsrige, wird die christliche Doktrin zur Absurdität verurteilt werden.

(Aus "Hitlers Tischgespräche")

Spricht so ein Christ?

Indem ich mich des Juden erwehre, erfülle ich das Werk des Herrn.

(Aus "Mein Kampf")

Mit dem dummen kleinen Fehler, dass Jesus Jude war und kein Arier, wie er uns glauben machen wollte.

Fazit: Wenn er an einen Gott geglaubt haben SOLLTE, dann sicher NICHT an den Christlichen Gott der Bibel.

Wikipedia schreibt:

Der aufkommende Nationalsozialismus stellte den Kampf um die Vorherrschaft der „arischen Herrenrasse“, die Eroberung von „Lebensraum im Osten“ als antibolschewistischen Kreuzzug und die Vernichtung des Judentums ins Zentrum seines Programms. Diese Ziele waren nur mit einer im nationalsozialistischen Geist erzogenen Bevölkerung zu erreichen, die sich von der „jüdischen Mitleidsmoral“ des Christentums abkehren würde.
Die NS-Ideologie erhob daher Anspruch auf eine totale Weltanschauung, die keinen Raum für konkurrierende religiöse oder politische Weltdeutungen und Sinngebungen ließ

Überzeugt micht jetzt auch nicht sooooo sehr, muss ich sagen.

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@danhof

Mir ist komplett egal wie christlich oder unchristlich der war. Das ist ein Maßstab an dem Christen sich aufhängen, nicht ich.

Er hat an Gott geglaubt. Der Gott war der christlich-biblische. Er war Katholik. 

Weiter oben schrieb ich eh bereits dass ihm das ziemlich am Arsch vorbeiging. Dennoch war dem so. In welchem Grad auch immer.

Und Schau Dir die Koppelschlösser der Wehrmacht an. "GOTT MIT UNS".

Oder Wikipedia mal den Führereid der SS...

Vollständige Eidesformel der Schutzstaffel (SS):„Wie lautet Dein Eid?“ – „Ich schwöre Dir, Adolf Hitler, als Führer und Kanzler des Deutschen Reiches Treue und Tapferkeit. Wir geloben Dir und den von Dir bestimmten Vorgesetzten Gehorsam bis in den Tod. So wahr mir Gott helfe!“„Also glaubst Du an einen Gott?“ – „Ja, ich glaube an einen Herrgott.“„Was hältst Du von einem Menschen, der nicht an einen Gott glaubt?“Die Antwort lautet: „Ich halte ihn für überheblich, größenwahnsinnig und dumm; er ist nicht für uns geeignet.“[3]


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@HumanistHeart

Ich finde es bei solchen Diskussionen einfach immens wichtig, dass wir alle vom selben sprechen, wenn wir Begriffe wie Christ, Glaube, Religion, Katholisch oder Bibel verwenden.

Der Führereid widerspricht bereits schon im Ansatz dem Christlichen Glauben. In der Bibel heißt es nämlich, man solle nicht schwören.

"Gott mit uns". Ja, über dem KZ steht auch "Arbeit macht frei". Deshalb ist Arbeit an sich nichts schlechtes. Wusstest Du, dass der Schriftzug "Jedem das Seine" im KZ Buchenwald zu finden war? Der Spruch wird dennoch weiter verwendet.

Fazit: Das Christentum, der Christliche Glaube sind nicht per se schlecht, nur weil ein größenwahnsinniger Diktator diesen Glauben angeblich hatte. Und wie gesagt: HÄTTE er diesen Glauben gehabt, hätte er anders gehandelt.

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@danhof

Der Führereid widerspricht bereits schon im Ansatz dem Christlichen Glauben. In der Bibel heißt es nämlich, man solle nicht schwören.

Dann red mit der SS. Mir ist das egal. Die haben Gott gesagt und damit auch Gott gemeint. 
 


Und wie gesagt: HÄTTE er diesen Glauben gehabt, hätte er anders gehandelt.


Ja, klar. Es waren demnach auch keine Christen die Südamerika wie eine Weißwurst ausgelutscht und kulturell nivelliert haben. Es waren keine Christen die Kreuzzüge und Inquisition betrieben haben, es sind keine Christen die in den USA Abtreibungsärzte erschiessen, es sind keine Christen die Nazis nach 45 bei der Flucht behilflich waren. Usw., etc., pp..

Wenn Du den Namen Deines Fehlschlusses wissen willst....

Kein wahrer Schotte“ ist ein Ausdruck, der von Antony Flew in seinem 1975 erschienenen Buch Thinking About Thinking eingeführt wurde. Prinzipiell wird dabei ausgesagt, dass das Fehlen einer (gesellschaftlichen, legislativen oder wissenschaftlichen) akzeptierten Definition für das Subjekt einer These zu einem Trugschluss führen kann. Flew bezieht sich auf eine Argumentation, die folgende Form annimmt:


Argument: „Kein Schotte gibt Zucker in seinen Haferbrei.“
Antwort: „Aber mein Onkel Angus ist Schotte, und er gibt Zucker in seinen Haferbrei.“
Widerlegung: „Ja, aber kein wahrer Schotte gibt Zucker in seinen Haferbrei.“

https://de.wikipedia.org/wiki/Kein\_wahrer\_Schotte
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@danhof

Das Christentum, der Christliche Glaube sind nicht per se schlecht, nur weil ein größenwahnsinniger Diktator diesen Glauben angeblich hatte

Das ist wiederum richtig. 
Die Gründe warum das Christentum schlecht ist, sind andere.

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@HumanistHeart

Ist das echt so schwer zu verstehen?

Wenn dein Sohn in Mathe versagt, völlig falsch rechnet und sich wundert, dass er nicht auf das richtige Ergebnis kommt, ist die Mathematik dann ein Irrweg? Ist sie der letzte Mist?

Gott kann nichts dafür, dass ihm Menschen seine Worte in der Bibel umdrehen, dass sie sich hinter einer Christlichen Fassade verstecken. Das heißt weder, dass es Gott nicht gibt, noch dass der Glaube schlecht oder falsch ist.

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@danhof

:) Die Bibel ist keine Mathematik, Danhof. Auch und gerade als Analogie nicht. Du lieferst mit mit dem Vergleich nur noch mehr Material gegen Deinen Gott.

Das Buch ist blanker Kaugummi, den Du in JEDE gewünschte Richtung interpretieren kannst. Exakt das also was mit Mathe nicht geht.

Gott hätte somit seinen Quatsch besser ausdrücken und formulieren lassen sollen, EBEN DAMIT es zu solchem nicht kommen KANN.

...

Du sprichst damit eins der stärksten Argumente gegen den biblischen Gott an, welches es gibt.

Wenn ich der Chef des Universums bin und ich habe die wichtigste aller Botschaften die es gibt für meine Schöpfung und ich möchte diese Botschaft ihnen unbedingt mitteilen....

– dann bediene ich mich nicht der Buchform.

– speziell nicht zu einer Zeit da der Buchdruck noch nicht mal erfunden war.

– speziell nicht, wenn ich weiß meine Botschaft muss übersetzt, kopiert, kopiert, übersetzt, kopiert, übersetzt, kopiert, kopiert und kopiert werden. Hirnrissig!

– dann suche ich mir keine ungebildeten Wüstenvölker dafür aus.

– dann suche ich dafür keine später dann tote Sprache aus.
Dieser biblische Gott ist damit inkompetent bis zum geht nicht mehr und ja, doch, es heißt mit größtmöglicher Wahrscheinlichkeit eben genau das: Dass es Gott nicht gibt und dass der Glaube schlecht oder falsch ist.

Von Göttern darf man nämlich erwarten dass sie sich nicht so dumm anstellen.

Ist das echt so schwer zu verstehen?

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@HumanistHeart

Dafür, dass sich Gott angeblich so dumm angestellt hat, und dafür, dass es damals noch keinen Buchdruck gegeben hat, ist die Bibel heutzutage aber erstaunlich weit verbreitet, findest Du nicht?

In Tausende Sprachen übersetzt, in Dutzenden verschiedenen Übersetzungen vorliegend, von Luther bis Volxbibel, von Elberfelder bis Schlachter. Milliarden Menschen, die sich Christen nennen. Und viele davon brennen vor Freude über Jesu Botschaft.

Gott hätte somit seinen Quatsch besser ausdrücken und formulieren lassen sollen

Tja, das war schon vor 2.000 Jahren problematisch. Dort haben die Menschen Jesus live und in Farbe gesehen. Er hat vor ihren Augen geheilt und Wunder getan. Ein richtiges Showprogramm. Und was war? Als Zauberei hat man es abgetan. Genauso ungläubig wie eh und je.

Gott kann in flüssigen, goldenen Lettern in die Kornfelder schreiben "Ich bin Gott" und die Leute würden es nicht glauben.

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@danhof

Denk einfach mal mit beim argumentieren. So schwer ist das nicht. 

Die Bibel ist also wahr, weil sie sich so verbreitet hat und ihr so viele folgen?

Na wenn das Dein Argument ist, dann muss wohl Allah der wahre Gott sein, denn bis 2050 haben die Muslime Euch Christen zahlenmäßig überholt. 
Somit ist also Allah der einzig wahre Gott.

Gratuliere! Du hast gerade Allah bewiesen. Toll gemacht.

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@danhof

Außerdem...

Gott kann in flüssigen, goldenen Lettern in die Kornfelder schreiben "Ich bin Gott" und die Leute würden es nicht glauben.

Richtig. Denn das wäre kein Beweis für Gott, sondern ein Beweis für flüssige goldene Lettern.

"Ich verstehe nicht wie sonst das passiert sein kann, also muss es Gott gewesen sein", das ist Logik auf dem Niveau von Kleinkindern.

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@HumanistHeart

Ich verstehe nicht wie sonst das passiert sein kann, also muss es Gott gewesen sein", das ist Logik auf dem Niveau von Kleinkindern.

Richtig. D'accord. Unsere Kinder werden christlich erzogen und kämen NIE auf die Idee, so zu argumentieren. Ich weiß nicht, wo dieses Zitat nun auf einmal herkommt.

Wenn ich nicht verstehe, warum die Gezeiten nicht genau 6 Stunden dauern, dann lese ich es nach. Natürlich hat das nichts mit "muss wohl Gott gewesen sein" zu tun. Dazu gibt's Wissenschaft und Forscherdrang und -geist. Das würde ich auch nie ablehnen oder schlecht finden.

Oder geht es darum, grundsätzlich ALLES infrage zu stellen? Weil nicht sein kann was nicht sein darf?

Das ist schon interessant. Wir leben in der selben Welt. Es gibt große Überschneidungen, was Essen, Arbeiten, vielleicht Freizeitgestaltung etc. angeht. Nur die Anschauungen unterscheiden sich. Das, was wir für Realität halten, unser Weltbild. Da kommen wir auch vermutlich nie zusammen. Du sagst, es ist alles einfach so entstanden, und ich sage, es war Gott. Das Selbstverständnis unserer Existenz läuft einfach diametral auseinander. Aber Auswirkungen auf unsere konkrete Existenz hat das dennoch kaum.

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@HumanistHeart

Prognosen, die so weit in die Zukunft reichen, sind wissenschaftlich betrachtet unseriös.

Man denke an den grauen "Streuungs-Schlauch" in der TV-Wettervorhersage. Morgen 20°. In sieben Tagen 23°. Aber eigentlich irgendwas zwischen 18° und 28°.

Im übrigen muss ich die Aufforderung, nachzudenken zurück spiegeln. Es war Dein Argument, dass Gott einen Happen dämlich war, weil der Buchdruck noch nicht erfunden wurde und die Sprache tot war und das Hirtenvolk geistig unterbeeimert. Daraufhin kam dann mein Einwand, dass es offenbar angesichts dieser ganzen Einschränkungen dann ja doch noch für eine hinreichende Popularität gereicht hat.

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@danhof

Richtig. D'accord. Unsere Kinder werden christlich erzogen und kämen NIE auf die Idee, so zu argumentieren. Ich weiß nicht, wo dieses Zitat nun auf einmal herkommt.

Du schnallst es echt nicht, oder? 
DU argumentierst so!!!

 

Du sagst, es ist alles einfach so entstanden

Nein, ich sage eben NICHT dass alles "einfach so" entstanden ist!! Wie doof soll das hier noch werden?
Ich sage dass es hochgradig kompliziert ist wie alles entstanden ist, jedoch machst DU ein "einfach so" daraus, weil es Dir zu hoch ist. Und weil es Dir zu hoch ist, wird das denken eingestellt und simsalabim, Gott war es!

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@danhof

Ja. Und warum hat es für Popularität gereicht?
Weil Kaiser Konstantin um das Jahr 300 erkannt hat dass ein Volk mit nur EINEM Gott wesentlich leichter zu steuern ist als ein Volk mit VIELEN Göttern. Er hat aus reinem politischen Machtkalkül vom Polytheismus zum Monotheismus gewechselt, was aus Eurer keinen Sekte endlich eine Religion machte.

Und meine Argumente von oben bleiben damit vollständig erhalten. Ein Gott der eine Botschaft von Absoluter Wichtigkeit hat, er sich dabei aber einer toten Sprache bedient, der ist schlicht ein Depp.

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@HumanistHeart

Wie doof soll das hier noch werden?

Ich hatte dir ja extra die Hand gereicht, damit dieser Thread mal so langsam zur Ruhe kommt - aber dieses Friedensangebot hast du ja ausgeschlagen :-)

Und weil es Dir zu hoch ist, wird das denken eingestellt und simsalabim, Gott war es

Da muss man differenzieren. Wenn es um empirische Naturwissenschaft geht, dann bin ich voll dabei – mit Herz und Seele! Biologie, Vererbungsregeln, Kernphysik, Astronomie. Auch Mathematik. Alles roger.

Wenn es aber um die Entstehung des Universums geht, um das Aufkeimen des Lebens auf der Erde, um das Bewusstsein des Menschen, um den Bauplan von Zellen, wenn wir auf einmal von Milliarden Jahren in der Vergangenheit liegend sprechen, wenn die Prognosen in beide Richtungen immer unschärfer werden, dann erlaube ich mir, die Dinge zu hinterfragen, mir auch selbst Gedanken dazu zu machen und meinem Schöpfergott für so viel Kreativität dankbar zu sein.

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@HumanistHeart

Interessant. Geschichte ist nicht so mein Steckenpferd, aber ich habe mal bei Wiki nachgelesen zum Thema "Konstantin der Große" und "Konstantinische Wende". Cool, dass er sich zum Christengott bekannte und der Verfolgung der Christen ein Ende gesetzt hat, und dass er diese bereits recht starke Minderheit ein bisschen gefördert hat.

Ob das nun Kalkül war, darüber ist sich die Forschung noch lange nicht sicher. Ich würde es für Spekulation halten. Wikipedia: "Konstantins Religionspolitik, insbesondere sein Verhältnis zum Christentum,wird bis heute in der Forschung kontrovers diskutiert. Die Spezialliteratur dazu hat einen kaum überschaubaren Umfang angenommen, und in kaum einem Punkt herrscht wirklich Einigkeit".

Aber Danke für die Infos!

Und meine Argumente von oben bleiben damit vollständig erhalten. Ein Gott der eine Botschaft von Absoluter Wichtigkeit hat, er sich dabei aber einer toten Sprache bedient, der ist schlicht ein Depp.

Das heißt, Gott ist zwar ein Depp, hat aber unverschämtes Glück gehabt, dass Konstantin Christ wurde und deshalb die alten Schriften in lebendige Sprache übersetzt wurden?

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@danhof

Weder bist Du beim genannten "voll dabei", noch hinterfragst Du.
Wäre dem so, würdest Du nicht einem Schöpfergott danken.

Du lässt Dich von einer bereits von Dir festgelegten Antwort leiten.

Wer "dabei" ist und die Dinge hinterfragt, der lässt sich von Fragen und Fakten leiten. Und zwar ergebnisoffen. 

Und das bist Du nicht.

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@danhof

Nein, das heißt dass es den Deppen nicht gibt und ein Mensch den Blödsinn dieser Geschichte jener Sekte für sich und seine Zwecke ausgenutzt hat.

Schmeckt Dir nicht?

Dass das hervorragend klappt, kapierst Du ja sofort, nehmen wir nur Mohamed und den Koran als Beispiel. Da schnallst Du es sofort, richtig?

Nun, das gleiche gilt für die Bibel.

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@HumanistHeart

Über den Islam werde ich mich nicht äußern, weil ich mich dort nicht  auskenne. Abgesehen davon geht es hier ja auch ums Christentum.

Aber im Prinzip können wir an dieser Stelle auch einfach aufhören. Ich denke, dass der Fragesteller genug Informationen hat, um seine Frage "Warum müssen Atheisten immer auf Christen herumhacken" beantworten zu können.

- Als Christ verfügt man nur über ein kindliches Gemüt ("Logik auf dem Niveau von Kleinkindern")

- "Du schnalles es echt nicht"

- Christen lassen sich nicht von Fakten leiten. Nicht mal dann, wenn es Schlussfolgerungen oder Mutmaßungen sind. So eine Sauerei!

- "Denk einfach mal mit beim argumentieren"

- Gott ist ein Depp, weil sein Vertriebskanal mies war. Der Erfolg ist reiner Zufall.

- Hitler war Christ - wird diese Behauptung entkräftet, ist es auf einmal egal.

Wie war das mit ergebnisoffen und ohne Scheuklappen? Gilt nur für den Christen auf dem Weg zur Bekehrung zum Atheisten, oder?

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@danhof

Über den Islam werde ich mich nicht äußern, weil ich mich dort nicht  auskenne. Abgesehen davon geht es hier ja auch ums Christentum.

Zu Deutsch: "Dein Argument ist so gut, dem weiche ich lieber aus." 
Du musst nichts über den Islam wissen um mir hier recht zu geben. Es reicht eine der tausenden Statistiken über Demografie heranzuziehen und Du weißt dass ich recht habe.

Und das ist symptomatisch für den ganzen Rest Deiner Liste.

Wenn ich schreibe dass Du was nicht "schnallst", dann ist der Grund dafür nicht dass ich auf Dir herumhacke, sondern DASS DU NUN MAL EBEN WAS NICHT GESCHNALLT HAST.

Und dort wo Du was nicht schnallst, wird eben gelogen:
"Hitler war Christ - wird diese Behauptung entkräftet"
Es wurde mitnichten "entkräftet", sondern Du hast es einfach nicht wahrhaben wollen, dass er nun mal Christ war. Die Gründe dafür wurden geliefert. Gründe dagegen waren allenfalls Empörung. Und das ist kein Grund.

Und so weiter und so fort.....

Ja. Bisweilen wird wirklich auf Christen herumgehackt. 
Aber das ist nicht um der herumhacken willens, sondern weil sie wie man hier gut ablesen kann, Dinge entweder nicht schnallen oder sie einen offen anlügen.

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@HumanistHeart

Fazit: Des Atheisten Argumente sind grundsätzlich plausibler als die des Gläubigen. Dass Hitler KEIN Christ war, habe ich mehr als deutlich mit Textbelegen dargelegt. Wenn man davor die Augen verschließt, ist es nicht mehr mein Problem. Ich lasse jedenfalls nicht zu, dass Hitlers Massenmorde auf den Bierdeckel des Christentums geschrieben werden. Oder bist Du dann auf einmal auch Christ, wenn ich dich auch nur einmal dabei erwische, wie du "Adieu" sagst? Oder "Oh mein Gott!" oder "Gott sei Dank"?

Und nein, ich weiche nicht aus. Ich bin nur so fair, mich zurückzuhalten, wenn es um Themen geht, bei denen ich mich nicht auskenne. Ich habe den Koran nicht gelesen. Ich gehe nicht regelmäßig in die Moschee. Darum werde ich keine Aussagen dazu treffen. Das ist nur konsequent.

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@danhof

Des Atheisten Argumente sind grundsätzlich plausibler als die des Gläubigen.

Sehr gut erkannt. So ist es nahezu immer.

 

Dass Hitler KEIN Christ war, habe ich mehr als deutlich mit Textbelegen dargelegt. Wenn man davor die Augen verschließt, ist es nicht mehr mein Problem.

Wenn Dir "GOTT MIT UNS" auf Millionen Koppelschlössern der Wehrmacht nicht reichen, wenn der Umstand, dass Atheisten nicht zur SS durften nicht reichen, wenn Dir diverse Zitate mit Gottesbezug von Hitler höchstpersönlich nicht reichen, kann ich Dir nicht helfen. 

 

Ich lasse jedenfalls nicht zu, dass Hitlers Massenmorde auf den Bierdeckel des Christentums geschrieben werden.

Dann regst Du Dich umsonst auf. Ich sage nur dass Hitler Christ war. Nicht dass das Christentum für Hitler verantwortlich sei. Sagte ich oben bereits mehrfach.

 

Und nein, ich weiche nicht aus. Ich bin nur so fair, mich zurückzuhalten, wenn es um Themen geht, bei denen ich mich nicht auskenne. Ich habe den Koran nicht gelesen. Ich gehe nicht regelmäßig in die Moschee. Darum werde ich keine Aussagen dazu treffen. Das ist nur konsequent.

Doch, Du weichst aus.
aber ignorieren wir eben die Entwicklung in der Zukunft und nehmen das was Du wissen kannst. 

Christen 2,2 Milliarden, Muslime 1,7 Milliarden wenn ich mich richtig erinnere. Fast gleichauf.

Somit frage ich wieder, bezüglich diesem hier:

Dafür, dass sich Gott angeblich so dumm angestellt hat, und dafür, dass es damals noch keinen Buchdruck gegeben hat, ist die Bibel heutzutage aber erstaunlich weit verbreitet, findest Du nicht?

Und dafür, dass sich ALLAH angeblich so dumm angestellt hat, und dafür, dass es damals noch keinen Buchdruck gegeben hat, ist der Koran heutzutage aber erstaunlich weit verbreitet, findest Du nicht?

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@HumanistHeart

Es ging doch aber um das Christentum, über dessen Gott du sagtest, er sei dämlich, weil er sich einer später toten Sprache bediente und das alles vor dem Buchdruck weitergab etc. etc.

Das Christentum hat sich doch aber prächtig ausgebreitet. Es ist nicht in Vergessenheit geraten. Um mehr ging es doch nicht.

Ich verstehe nicht, wo du einen Zusammenhang zum Islam/Koran/Allah siehst? Ja, der Islam ist auch sehr verbreitet. Und? Ich argumentiere doch nicht für Allah, sondern für den Chistlichen Gott.

"Die Gebrüder Albrecht waren so dämlich, dass sie damals keine Werbung gemacht haben" -> "Aber schau, wie erfolgreich sie dennoch geworden sind" -> "Aber Lidl auch!"

Des Atheisten Argumente sind grundsätzlich plausibler als die des Gläubigen.

Sehr gut erkannt. So ist es nahezu immer.

Ich muss präzisieren: "Des Atheisten Argumente werden vom Atheisten grundsätzlich für plausibler gehalten". Sollte eher so in die Richtung Dunning-Kruger gehen. Auch wenn ich dich keinesfalls als inkompetent oder gar dumm bezeichnen würde. Vielleicht sind es einfach nur Scheuklappen, die aus Fraktionszwang aufgesetzt sind.

Hitler benutzte die Kirche --> das war auf jeden Fall echtes Christentum.

Konstantin förderte das Christentum --> das war natürlich nur politisches Kalkül

Hitler: "Man ist entweder Christ oder Deutscher. Beides kann man nicht sein." Ein nationalsozialistisches Deutschland könne mit der christlichen Mentalität nichts anfangen, die dauernd ein Auge auf das Leben im Jenseits werfe. (http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46169486.html)

Ich werde nicht müde zu fragen: Christ?

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P.S.... Welche Fehleinschätzung?
Ich glaube zu erkennen was Du meinst, aber Du arbeitest hier mit zu viel schwarz/weiß, weswegen ich nicht ganz folgen kann.

Sind Christen aktiv am Prozess des wissenschaftlichen Arbeitens beteiligt? Klar!

Wo ist das Problem?

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Das ist Unsinn! Ich bin Atheistin studiere jedoch Theologie.
Ich verspotte niemanden und kenne auch viele Atheisten, die das auch nicht tuen.

"Wir" mögen es nur nicht, wenn uns Christen missionieren wollen. Als Atheist hat man sich entschieden... sonst wäre man Agnostiker.

Ich habe nicht alle gemeint. Habe leider aber gemerkt dass der Großteil einen verspottet wenn man zB Freitags am Abend keine Zeit hat weil man in die Gemeinde geht. Musste mir schon das übelste anhören. Und Missionieren find ich selbst daneben. Jeder soll an das Glauben was er möchte aber man sollte doch keinen dafür verspotten. :/

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@KimieRaili

Dann hast du dir nichts vorzuwerfen :)
Leben und leben lassen... Ich greife keine Gläubigen an, möchte aber auch nicht missioniert werden.
Von manchen Christen möchte ich mir jedoch gerne wünschen sich etwas genauer und kritischer mit den inneren Strukturen ihrer Glaubensgemeinde auseinander zu setzen :) Aber das ist nur ein Wunsch!

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Das stimmt. Das wünsche ich mir von manchen auch da manche Glaubensströmungen im Christentum recht fragwürdig sind. Habe deswegen auch von der strikten Evangelischen Kirche zur Freikirche gewechselt da mir diese am humansten schien.

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Als Atheist hat man sich entschieden... sonst wäre man Agnostiker.

Ermm... Du bist Atheistin, studierst sogar Theologie und hast dennoch von den Begriffen falsche Definitionen??

Zum einen ist Atheismus keine Entscheidungssache. Aber das nur am Rande.
Punkt ist dass sich Atheismus und Agnostizismus keinesfalls ausschließen und dass beide komplett verschiedene Themen behandeln. Man kann beides sein und de facto sind fast alle Atheisten beides. Agnostische Atheisten. (So auch ich)

Als Agnostiker weiß ich, dass ich die Antwort auf die Frage nach Göttern nicht final wissen kann. Das berührt es aber nicht im geringsten, dabei gleichzeitig ein vollwertiger Atheist zu sein, der der theistischen Behauptung eben nicht glaubt.

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@HumanistHeart

:) Danke für die Antwort.
Ich kann dazu nur sagen, dass ich hier keine wissenschaftliche Arbeit schreibe, sondern meine Gedanken so einfach verständlich wie möglich ausdrücken möchte. Möchte hier nicht alles 100% genau belegen und erklären. Mir ist bewusst dass vieles Einstellungs- und keine Entscheidungssache ist, aber als überzeugter (!) Atheist hat man sich entschieden das Zweifeln aufzugeben.

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