Mutter ständig unzufrieden und jammernd; kritisiert Tochter, mischt sich ein....was tun?

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ich habe das problem seit jahren! mit meiner mutter(gehabt). es half nur das buch "mit mir nie wieder von lilian class. es erklärt die verschiedenen "toxischen" charaktere und wenn man mit ihnen umgeht. ich gehe heute gut damit um, auch wenn ich merke, dass meine mutter oft in mir "drin" sitzt. aber ich erkenne es und reagiere nicht mehr so (selbst)zerstörerisch wie früher. heute bin ich 43 und mache, was ich will. ich höre mir ihre (stets negativen) tiraden nicht mehr an. und bete für sie. loslassen ist das einzige bei kranken beziehungen. aussteigen. aus den machtspielchen. so eine mutter wird alles versuchen, um ihre ansichten durchzusetzen. oder um einen klein zu halten. der hintergrund ist der: die mutter mag sich selbst nicht, kritisiert ständig, erst den mann, dann die tochter. das hat meine mutter genau so gemacht. ich kam an, bekam eine drüber, wieder eine saftige verletzung, regte mich tierisch über wochen auf und kam wieder an. und konnte da jahrelang nichts machen. machtspielchen und psychospielchen. es geht um einen loslassprozess, den oft die mutter der mutter, in dem fall meine oma, damals begann. die sache ist hochinteressant. ich erzähle hier was persönliches, es geht mir aber darum, vielen anderen frauen zu helfen! mir halfen folgende bücher:

wohin mit meiner wut - von harriet golhor lerner. da erkannte ich die vielen verhaltensmuster. und auch, wie man damit umgeht. ich erkannte viel, gut gings mir noch nicht. erst als ich es konsequent umsetzte. und losliess! dann anselm grün - buch der lebenskunst. gelernt habe ich da, das heisse thema mit liebe und loslassen anzupacken.

zuletzt das buch: und jeden tag ein bisschen böser, dem handbuch zu "gute mädchen kommen in den himmel, böse überall hin". und ich kann heute erstaunlich stark und auch sarkastisch sein.

jede frau muss wohl ihre erfahrungen machen, sich lösen, sich selbst erfahren, sich bei so einer mutter befreien. er ist ein lern- und loslassprozess, dies tut mehr oder minder weh.

ich kann heute offen sagen, was da übles lief und halte meine mutter auf distanz. ich hatte in den schlimmsten phasen den "stecker rausgezogen", also mal drei oder vier jahre, also immer wieder, den kontak abgebrochen. aber auch da gings mir schlecht. aber es waren keine so heftigen phasen mehr. ich habe mir in dieser zeit ein soziales netz aufgebaut. über dieses lacht sie ja so gerne, hat aber selber keines. grins. es klingt hier naiv oder blöd, aber ich gabs auch hier gottvater und den engeln ab. sie sanierten mir diese baustelle. ich konnte meine mutter nicht lieben, aber ich hasste sie nicht mehr. ich liess sie los. und betete für sie. ich war selbst überrascht, dass ich es so weit schaffte. denn ich hatte mich mit 16 jahren wegen ihr umbringen wollen, sie machte mich fast fertig. aber nur fast. nichts was ich tat, war gut. ich kam drauf, sie war mir neidisch, auf jeden freund. auf den mann. alles wurde akribisch bewertet! auf mein aussehen. auf meine jugend. auf meine gesundheit. auf alles. sie sagte mir, mit 11 ! jahren, so was wie du dürfte nicht leben und stellte sich damit über gott. mich hat dies jahrelang verletzt. sie entschied! alles für mich, dachte für mich. ich hatte ruhig zu sein. sie regierte - ähnlich wie ein diktator. wehe ich widersetzte mich . mit 18 jahren ging ich in eine clique, kam zwei wochen lang nicht heim. sie ging da fast am stock, nervlich gesehen. ich machte wegen ihr und weil sie mich jahrelang unterdrückt hatte, zweieinhalb jahre - mit unterbrechungen - therapie. sie hätte die therapie gebraucht. sie brauchte eins, jemand fertigzumachen. bei meiner schwester hat sie das nicht geschafft. denn die schmiss die türen und ging! sie machte meinen vater krank, er starb elend. sie hat ihn nie geliebt, sie wollte ihn nur ändern. als er starb, war ich "dran". und heute? ist sie eine kranke frau, zerfressen von rheuma.......... heute weiss ich, dass sie sich nicht liebt, niemals annehmen können wird!, weil ihre mutter sagte, sie sei ja wohl nicht schön! ihre mutter ist tot und sie glaubt es heute noch. ich denke sie betrieb mit mir die höchste stufe an seelischer grausamkeit und die lösung lag nur darin:

loslassen. loslassen. loslassen. dies ist aber ein lernprozess.

nicht auf psychologen hören, sondern auf sich, sich achten. den hörer auflegen, wenn es wieder anfängt. für die mutter beten. ihr sagen, ich liebe dich obwohl man mal wieder vor wut kocht. ich musste dies auch lernen. sie versuchte danach, mit meiner schwester gegen mich zu agieren, es wurde heftig und die schwester fragte, mensch, wer weiss, ob es deinem mann bei dir gut geht!!! - nach mir fragte sie nicht. (denn bei dem gings mir beschissen). als ich mich vom mann getrennt hatte, gings mir gut. und meine schwester habe ich rausgeschmissen. der kontakt ist endgültig beendet. meine mutter rufe ich heute noch ab und zu an. aber ich kriege keine mehr drüber. sie weiss, ich lege sonst auf. da lege ich rechtzeitig auf. ich habe die psychospiele beendet, indem ich sie durchschaute, nicht mehr mitspielte, sie nicht mehr - auch noch! - entschuldigte. und total losliess. ich gehe heute meinen weg und höre auf mein bauchgefühl, nicht auf mama oder andere leute. ich liebe mich heute selber und brauche nicht andere leute, die mich lieben sondern das gebe nur ich mir. ich bin aus den ganzen verhaltensmustern ausgestiegen. ich habe echt oft gelitten wie ein hund. heute kann ich alles verstehen und anderen frauen helfen. ich "rieche" schnell die coabhängigen strukturen. ich rate einer frau die von so einer mutter "fertiggemacht wird", mal auf den tisch zu hauen und zu sagen, hör auf mit deinem mist und - nützen wird es wenig. weil man das öfters machen muss. man muss sich auf alle fälle wehren. denn so eine mutter beeindruckt nichts! betonung liegt auf nichts. sie will die macht. und sie wird einem auch beim eigenen, späteren, kind versuchen, dreinzureden. nach dem motto: auch hier, siehst du, du kannst ja nichts, ich weiss das besser. du machst ja alles falsch.

ich bin heute autark. ich bin heute stark. und sie neidet mir jeden erfolg und hat keine kraft mehr. sie kann mir nicht mehr weh tun. wenn sie wieder anfängt, sage ich ihr, ich melde mich - vielleicht - wieder, wenn es dir besser geht. oder ich lasse sie anrufen und zappeln. aber ich folge nicht mehr ihrem weg. auf den sie mich führen will. ich gehe nicht mehr auf ihr negatives denken ein. sondern ich gehe nach meinem herzen und willen. und ich diskutiere nicht mehr und weine nicht vor ihren augen. ich biete ihr notfalls die stirn. wenns hart kommt oder lege auf. aber ich treffe sie kaum persönlich. zwei mal im jahr. sie kann und konnte bei mir nicht loslassen und ich schaffe es heute. ich bin stolz auf mich und kann wirklich für sie beten, loslassen, es gottvater überlassen. sie ist krank. sie hat nie ihre dominante mutter verarbeitet. aber ich habe es endgültig geschafft. ich wünsche hier im forum jeder frau, dass sie sich so toll entwickeln und lösen kann wie ich. und ich kann es, ohne zu hassen und ihr das beste zu wünschen. ein leben ohne mich.

Danke für die tolle Antwort! LG.

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Total richtig. Ich habe jeglichen Kontakt abgebrochen, weil meine Mutter noch einen Schritt weiter gegangen ist, sie wollte mir meine Kinder weg nehmen. Das war dann zuviel,also absolutes Kontaktverbot zu mir und meiner Familie. Manchmal der einzige Weg um Ruhe zu kriegen

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Helfen könnte vielleicht, sich eine Zeit lang rar zu machen ("absence makes the heart grow fonder") und auf den Protest der Mutter, dass sie ihre Tochter öfter sehen möchte, möglichst sachlich zu antworten, dass die Nörgeleien der Mutter wirklich VERLETZEND sind und der Tochter jedes Treffen verderben. Als Tochter würde ich dann u. U. anbieten, selbst auch persönliche Kritik ganz in den Hintergrund zu stellen (auch wenn sie ihre Mutter gar nicht kritisiert!) und mit der Mutter eine Vereinbarung treffen, bei der nächsten Zusammenkunft nur Positives zur Sprache zu bringen. Klappt dies nicht, den Zeitraum bis zum nächsten Besuch noch etwas verlängern... Klingt vielleicht ein wenig herzlos; Sie kann es ja vorher mit einem In-den-Arm-nehmen, wie Ulf es vorschlägt, versuchen, aber ich fürchte, die Mutter wird bald wieder in ihre angstammten Verhaltensweisen zurückfallen. In dem Fall, probier meine Empfehlung aus. Guten Erfolg, mit welcher Methode auch immer, wünsche ich Deiner Freundin.

So lief es bei uns auch ziemlich lange. Reden lassen und die Sache nicht ernst nehmen, ist das Schlimmste, was man tun kann, denn dann glaubt die Mutter alles richtig zu machen. Ich habe dieses Problem gelöst, indem ich meiner Mutter klipp und klar gesagt habe wie es um meine Gefühle steht, wenn sie meint mich wie ein Kind behandeln zu müssen. Dass ich mit Ü40 meine eigenen Entscheidungen treffe, egal ob es dabei um Kindererziehung, Haushalt oder Freizeit geht und dass ich keine ungebetenen Ratschläge wünsche. Dieses Verhalten einer Mutter läßt sich nicht von Heut auf Morgen abstellen. Mit einem abgenervten "Muuttii" erkennt sie inzwischen immer, wenn es mal wieder soweit ist und hält sich zurück. Vorsicht bei "ja, aber"-Antworten/ Kommentaren der Mutter. Einfach unterbrechen mit "nix,aber" oder "ich bin auch schon groß". Solltte die Mutter sich daraufhin nicht zurücknehmen, wäre wirklich der Besuch bei einem Therapeuten angesagt.

Meiner Mutter Geht es schlecht mir auch!

hallo. ich habe ein problem, meiner mutter geht es zur zeit sehr schlecht daher mein bruder seine ausbildung verloren hatt sie weint ständig das macht mich richtig traurig :'( ich weiß nicht wie ich ihr helfen könnte !

kann mir einer helfen ? Bitte nur ernstgemeinte antworten.

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Hi

Die Mutter meiner Freundin hat was gehen den Freund und es ist so schlimm dass die Mutter einfach den Kontakt abbricht . Ständig gibt es Streit und die Mutter behauptet sie fängt an. Und dann sagt ich habe dich erzogen ich habe so viel getan und du nimmst so einen Freund . Und dann weint sie. Die Tochter war ja früher so lieb und hat immer auf sie gehört.

Der Freund hat wohl ne psychische Erkrankung und zurzeit noch ne Hirnentzündung und kann nicht laufen . Nach der Meinung der Mutter tut er nur so weil er kein Bock hat zu arbeiten und ist nur faul. Dass er krank ist sieht sie nicht.

Die Tochter ist 30 und hat sich nunmal für ihn entschieden das muss doch mal aufhören . Sie hofft dass irgendwann Tag X kommt und sie sich endgültig trennen. Krankheitsbedingt waren sie mal kurz getrennt( war schon länger her) der Tochter ging es nicht gut und die Mutter war erleichtert. Und irgendwie froh.

Wenn sich die Tochter von ihm trennt , nur weil die Mutter das will ist die Tochter unglücklich und sie handelt einfach gegen ihren eigenen Willen .

Zudem jammert sie rum dass ihr richtig übel ist. Was ist aber das gegen eine Hirnentzündung?

Was meint ihr ?

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