Muss man zwingend studieren?

17 Antworten

Du hast gute Antworten von den anderen Forumteilnehmern bekommen,entscheide Dich und geh Deinen Lebensweg.Überheblichkeit kommt im Forum nicht gut bezogen auf  " niederen Jobs"an..Ich kann Dir aus Erfahrung sagen,das in diesen Bereich Du Leute antreffen wirst,die auf den ersten Arbeitsmarkt gearbeitet haben,aus Krankheitsgründen auf den 2. Arbeitsmarkt einen beruflichen Neuanfang versuchen mussten..

Es kommt darauf an, was Du unter "erfolgreich" verstehst. Ich kenne Menschen, die von sich sagen, dass sie erfolgreich sind,  weil sie ihren Beruf lieben und ihn leben - auch mit normalem Einkommen. Und ich kenne Akademiker mit hohem Einkommen, die sehr hart arbeiten und dennoch unzufrieden sind. Wenn Du unter Erfolg "hohes Einkommen" verstehst, wirst Du hart und viel arbeiten müssen - egal ob mit Studium oder ohne. Auch ein Handwerker, der sich mit harter Arbeit selbständig macht, kann so erfolgreich sein. Ich verstehe unter "Erfolg" wenn man seinen Beruf auch als Berufung ansieht und nicht nur als "Job".

Wenn man nicht Handwerker wird muss man studieren?

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Hallo!

Ich habe auch nicht studiert, nach der Mittleren Reife gleich eine Ausbildung absolviert (ab 2007, also nicht vor vierzig Jahren^^) und bin jetzt an einem Punkt angelangt wo ich für mich festhalte -----> jap, alles ist super & so wie es sein soll bzw. wie ich es mir stets gewünscht habe!

Einige meiner damaligen Mitschüler studieren immernoch, haben mehrfahc ziellos das Studienfach gewechselt & noch nie Geld verdient bzw. gearbeitet -----> das muss meiner Ansicht nach auch nicht sein.

Zum Thema Fachkräftemangel/Akademikerüberschuss besuchte ich im letzten Jahr einen sehr interessanten Vortrag, bei dem ein Lehrer sehr plausibel auf den "Akademikerüberschuss" als Auslöser für den "Fachkräftemangel" eingegangen ist. Da inzwischen sehr viele Leute Abitur machen & studieren, brechen Handwerk und Verkauf immer weiter ein und immer weniger Menschen strömen in handwerkliche oder technische Berufe ------> weil jeder, der mit Schnitt 2.8 die Realschule beendet, meint er müsse das Abi nachholen, da man ja sonst "nix wird" (was auch ein Irrglaube ist; man muss nur reelle Ziele für sich haben). 

Das ist mehr als bedenklich, liegt aber m.E. auch daran dass ein Großteil der Ausbildungsberufe wenig reizvoll ist: Viele Personaler und Firmen leben in einer Berufswelt, in der die 90er scheinbar nie aufgehört haben & der "Stift" ein unterbezahlter Larry ist, der i.welche fragwürdigen Jobs machen muss, die sonst keiner verrichten will & als Freiwild für Beleidigungen fungiert, nicht ernstgenommen wird & mit dem Spruch "na ja, Lehrjahre sind keine Herrenjahre und ich würde vor 45 Jahren von meinem Lehrherrn verprügelt, nun motz' mal nicht, du weißt garnicht, wie gut es dir geht" bitter lächelnd abgefertigt wird, wenn er mal sagt, was er denkt.

Da überlegen es sich viele zweimal & ich finde, dass das Ausbildungswesen einer Reform bedarf: Vieles wird noch so gelehrt wie "damals", während sich aber die Zeiten änderten. Da gehen viele Jugendliche lieber auf die Uni oder holen ihr Abitur nach, ehe sie sich in einem Büro mobben und belächeln oder in einer Halle anpöbeln lassen. 

Ich hatte eine sehr nette Lehrzeit weiß aber auch, dass ich damit einer von wenigen in meiner Berufsschulklasse war, die zufrieden in ihrem Ausbildungsbetrieb gewesen sind.

Was bist du denn von Beruf?

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@Melkor99

Ich habe Industriekaufmann gelernt, bin aber mittlerweile bei einem Zeitungsverlag tätig.

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Deine Fragen sind viel zu pauschal!
Die Einen sind erfolgreich, weil sie studiert haben,
andere sind auch ohne Abitur und ohne Studium sehr erfolgreich.

Zusätzlich ist der Begriff "Studium" viel zu pauschal!
Die Karriere-Chancen nach einem erfolgreich absolvierten Informatik-Studium kannst du überhaupt nicht vergleichen mit den Möglichkeiten nach z.B. einem Studium der Kulturwissenschaften ;-)

Es gibt keinen Standard-Weg zur Karriere, der für alle passt!
Dazu sind die Menschen viel zu unterschiedlich, mit unterschiedlichen Fähigkeiten, Talenten und Interessen.

Viele Wege führen zum Erfolg!

Ja aber ohne Studium wird man keinen guten Beruf finden?

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@Rubezahl2000

Naja die meisten Jobs ohne Studium sind eher "niedere" Tätigkeiten.

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@Melkor99

Wer sich z.B. als Handwerksmeister selbstständig macht ist immerhin Chef ;-) und kann - in der richtigen Branche und mit dem richtigen Konzept - viel mehr Geld verdienen als mancher Akademiker.

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Von DIR hab ich auch gar nicht geredet ;-)
Du hast allgemein nach den Erfolgsaussichten mit oder ohne Studium gefragt!

Willst du jetzt alle möglichen Berufe und Ausbildungswege schlechtreden, nur weil sie dir für DICH nicht geeignet erscheinen?

Was willst du denn überhaupt mit deiner Frage erreichen?

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Nicht unbedingt, und der Trend könnte ganz anders laufen, als man so denkt. Matthew B. Crawford stellt in seinem Buch "Ich schraube also bin ich" die These auf, daß Leute mit solider handwerklicher Ausbildung, die reale Dinge zum Laufen bringen können, in Zukunft besser bezahlte Jobs haben werden als die, die vor den Bildschirmen sitzen. Allerdings ist das Gehirn bei einer anspruchsvollen handwerklichen Arbeit keinesfalls weniger beteiligt als die Hände, das stellt Crawford ebenfalls klar. Er kennt beide Welten, ist gelernter Elektriker und studierter Philosoph. Seinen Job in einer sog. Denkfabrik hat er gekündigt und eine Motorradwerkstatt aufgemacht. Das Geld war dafür allerdings nicht der Grund. http://www.ullsteinbuchverlage.de/nc/buch/details/ich-schraube-also-bin-ich-9783548610474.html

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