Muß man auf einer evangelischen Beerdigung zwingend schwarz tragen?

19 Antworten

Nein, es gibt hier keine zwingende Kleiderordnung. Manche Familien wollen gar nicht- im Sinne des Verstorbenen- dass schwarz getragen wird, sie zeigen das bereits mit der Anzeige an.

Dunkel ist immer angebracht, wenn ihr keine näheren Infos habt. Damit macht man nichts falsch oder verärgert jemanden damit.

Natürlich kommt es auf Äußerlichkeiten nicht an. Die wahre Trauer trägt jeder für sich im Herzen. Manchen Menschen ist es aber sehr wichtig, auch nach Außen diesen Kummer durch dunkle Kleidung auszudrücken.

Das muss man respektieren.

Per se ist es immer wohltuend, wenn jemand an einer Beisetzung teilnimmt. Auch trifft man dort entfernte Verwandte, darüber freut man sich, auch wenn das Weinen näher liegt.

Meine Cousine hat genau das erkannt und deshalb ihren Geburtstag mit vielen Verwandten und Freunden begangen, damit die Freude überwiegt und das Lachen...

Modisch - es handelt sich ja wohl um eine jüngere Person - wäre es sauberer, er trägt - falls vorhanden - dunkelblaues T-Shirt, drüber ein weißes Hemd (oben offen) und dann das dunkelblaue Sakko. Dazu schwarze Hose, schwarze Schuhe. Nur dunkelblaues Sakko zu dem vielen Schwarz beißt sich.

Es ist nicht mehr üblich, dass man komplett in Schwarz geht. Aber es sollten schon gedeckte, dunkle Farben sein. Dunkelblau geht also durchaus. Ich habe jedoch für "solche Fälle", die leider doch mal vorkommen, immer etwas Schwarzes im Schrank.

Unfug. Selbstverständlich wird bei einer Beerdigung schwarz getragen.

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@Reling

Nein, es ist durchaus nicht mehr üblich, total schwarz gekleidet zu einer Beerdigung zu gehen, sofern man kein naher oder nächster Angehöriger ist. Es ist jedem freigestellt, ob er sich in schwarz kleidet, oder in anderen Farben erscheint. Die Farbwahl ist allerdings schon eine Sache des "guten Geschmackes".

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