Müsste es nicht eigentlich auch verboten sein, JESUS bildlich darzustellen?

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Gott ist ein Geist und hat vielleicht garkein "Aussehen".Warum sollte man ihn dann mit menschlichen Körper darstellen? Jesus wurde aber - laut Bibel - als menschlicher Mann geboren und hatte demnach auch ,zu seiner irdischen Zeit, ein menschliches Aussehen. Man weiß natürlich nicht wie er aussah, aber man kann sich seine Vorstellung machen, wie er ausgesehen haben könnte.

Und warum sagt man dann dass die Menschen nach Gottes Vorbild erschaffen wurden?

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@deathcore12345

Hallo! Der Mensch ist in dem Sinne „im Bilde Gottes“ erschaffen worden, dass er wie Gott sittliche Eigenschaften besitzt, nämlich Liebe und Gerechtigkeit. (Vgl. Kolosser 3:10.)

Außerdem hat er Fähigkeiten und Kenntnisse, die ihn den Tieren überlegen machen. Auf diese Weise kann er das schätzen, was Gott Freude bereitet, z. B. die Schönheit, die Kunst, das Sprechen, das Ziehen von Vernunftschlüssen und ähnliche Vorgänge im Sinn und im Herzen, zu denen die Tiere nicht fähig sind. Darüber hinaus hat der Mensch ein religiöses Empfinden, und er kann sich mit geistigen Dingen befassen, er kann Gott kennenlernen und mit ihm sprechen (1.Korinther 2:11-16; Hebräer 12:9).

Aus diesen Gründen war der Mensch befähigt, Gottes Vertreter zu sein und sich alle niederen Lebewesen, die des Himmels, der Erde und des Meeres, untertan zu halten.

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Soweit ich weiß, darf Gott nicht bildlich dargestellt werden, weil Gottes Gestalt jenseits der menschlichen Vorstellungskraft liege, und daher es nicht möglich wäre, ihn korrekt darzustellen. Bei Jesus ist es natürlich was anderes, da er in einer menschlichen Gestalt erschienen ist.

Allgemein darf man die Bibel aber nicht zu Ernst nehmen. Historisch ist sie so präzise wie die Sammlung der Gebrüder Grimm. Vieles wurde aus anderen Werken übernommen und einfach nur umgeschrieben und erweitert. Das Alte Testament besteht zum Großteil aus Werken, welche teils mehrere Jahrhunderte älter sind als das Alte Testament. Das neue Testament hingegen besteht zum Großteil aus menschlichen Interpretationen, kaum noch aus dem Inhalt "Ein Geist/Engel/Gott ist mir erschienen, und hat mir das und das gesagt". Viel plausibler ist es, dass, wenn überhaupt der Teil mit Gott wahr ist, vieles nachträglich hinzugedichtet wurde. So gibt's nachweislich Werke, welche verblüffende Ähnlichkeiten zu Teilen der Bibel haben, aber deutlich älter sind, und gleichzeitig im Vergleich zeigen, dass Informationen in der Bibel bei der Übertragung in sie nachträglich um Information oder Übertreibungen ergänzt wurden.

Es gibt keine VERbote, es gibt GEbote, das sind Empfehlungen, Bedingungen.

Es geht auch gar nicht um bildliche Darstellungen, sondern darum, bestimmte Vorstellungen über Gott/das Göttliche zu entwickeln.

"Sich ein Bild von etwas machen" ist nicht Dasselbe, wie "ein (Ab)Bild von etwas machen".

Du sagst es: "in Menschengestalt" - und nur diese ist sichtbar...

Im alten Testament ist davon die Rede, dass Gott den Menschen nach seinem Bilde geschafft hat... Nach der Evolution müsste Gott dann vermutlich den ersten Menschen ähnlich sehen! Oder nicht? Vielleicht ist auch nur gemeint, dass der Mensch - so wie Gott - anders als die übrigen Lebewesen zwischen gut und böse unterschieden kann...

"nach seinem Bilde" ist m.E. ein Übersetzungsfehler und hätte besser mit "nach seiner Vorstellung" übersetzt werden müssen

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@wogro

Genau!

Gott schuf den Menschen nicht nach einem  Pixi-Foto, sondern nach Seiner Vorstellung!

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Kein Mensch, der heute lebt und ein Bild davon machen könnte, kann es so machen, dass es der Wirklich entspräche.

Warum soll man sich ein falsches Bild und somit eine falsche Vorstellung anderer aneignen? Vielleicht noch mit einem Heiligenschein?

Jesus, Gottes Sohn, war ein Mann wie jeder andere auch. Er fiel nicht auf durch irgendwelche Besonderheiten. Man erkannte ihn an seiner Sprache und an dem, was er tat. Ansonsten gab es nichts Außergewöhnliches.

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