Müssen die Zeugen Jehovas Mitgliedsbeitrag zahlen und gehen sie arbeiten?

...komplette Frage anzeigen

27 Antworten

Hallo sthues94! Nein, ZJ zahlen keinen Mitgliedsbeitrag. Jeder kann, wenn er eben kann, unauffällig einen Geldbetrag in einen Spendenkasten einwerfen, der sich in jedem Königreichssaal befindet. Über das freiwillige Spendenaufkommen wird jeden Monat ein Kassenbericht durch den Kassenwart erstellt, der auch die Ausgaben und schließlich den dann aktuellen Bestand, über den eine Versammlung verfügen kann, beinhaltet. Das Versammlungsvermögen lagert nicht einfach so in der Anbetungsstätte, sondern bei einer Bank. Stehen wichtige Reparaturen oder Anschaffungen ins Haus, stimmt die Versammlung darüber ab. Hier hat auch niemand ein Vetorecht und es wird auch niemand befragt, sollte er gegen das eine oder andere zu finanzierende Projekt gestimmt haben. Was das Arbeiten angeht, so ist es immer als Ehrung Gottes anzusehen, für seine Leute zu sorgen. Natürlich sind ZJ auch von Arbeitslosigkeit betroffen. Ein Arbeitsplatz kann nicht herbeigebetet werden, immerhin aber kann um Erleichterung zum Ertragen der Situation gebetet werden. Sicher gibt es unter ZJ diesbezüglich auch Ausnahmen, was dann aber nicht den Segen Gottes hat. Viel Freude beim Erarbeiten des Referates- derErwachte

Wenn Dein Lehrer recherchieren lässt, ob Zeugen Jehovas arbeiten gehen müssen oder alle Milliardäre sind, dann hat der eine Schraube locker!

Ein Beitrag zur Gemeinschaft wird erwartet aber nicht in finanzieller Hinsicht. Die Frage ist allgemein sehr schwierig zu beantworten da eine hohe Fluktation (Ja und doch nicht) vorherrscht. Grundsätzlich ist zur Arbereitsbereitschaft nur positives lt. Daten zu berichten.

Der Erwachte hat die Frage schon gut vom Sachlichen erklärt. Lass mich raten, euer Religionslehrer ist Evangelisch? Da kommen solche Fragen öfter... Wikipedia ist zweischneidig, da seit 2006 Aktualität und Genauigkeit bei dem Suchbegriff "Zeugen Jehovas" nicht mehr gegeben ist.

Das merkst du ganz schnell wenn viele fremde Worte die Zeugen beschreiben, die alle aus einem evangelischen Theologiestudium stammen (könnten.)

Grundsätzlich arbietet jeder für seinen Unterhalt. Auch viele Missionare oder andere Sonderdiener. Die Mama mit 2-3 Kindern als Beispiel wird vielleicht die Kinder zu Hause haben, wenn der Mann besser verdient. Aber das ist ja eine persönliche Entscheidung.

Im Gegensatz zu allen anderen Christlichen Gemeinschaften sind alle Gemeinde Angebote (Hochzeit, Trauerfeier,Seelsorge usw.) kostenlos und auch nicht von Spenden oder Mitgliedsbeiträgen abhängig.

Alles vom Druck der beiden weltweit auflagenstärksten Zeitung, über Katastrophenhilfe, Gemeinde und Kongresse (3x so groß wie der Katholische Weltjugendtag), wird aus freiwilligen Spenden finanziert. Anonym!

Ob du 20 Jahre nichts zahlst, 1 Cent monatlich oder eine Million jede Woche, solange du damit nicht prallst (macht kein echter Zeuge), oder es per Überweisungsauftrag machst wird es niemand anders wissen.

Ein Kollege von mir war Zeuge Jehovas.

Das beantwortet schon die eine Frage: Ja, sie gehen arbeiten.

Ob sie Mitgliederbeiträge zahlen müssen, weiß ich nicht. Ich weiß nur, dass er Geld gezahlt hat.

dankeschön :)

0

Hallo sthues94,

euer Lehrplan, der würde mich schon interessieren. Ihr sollt also rausfinden, ob:

1.) die Zeugen Jehovas Mitgliedsbeitrag zahlen

2.) ob Zeugen Jehovas arbeiten gehen.

Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen, denn durch die Fragestellung wird bereits unterschwellig angedeutet, dass 1.) Mitgliedsbeitrag gezahlt wird, und 2.) "die" nicht arbeiten gehen.

Doch helfe ich dir sehr gerne. Also, fangen wir an. In deiner Kirchengemeinschaft, ich nehme mal an, katholisch, wird ein Kirchenbeitrag eingehoben, ja man kann sogar gepfändet werden, wenn man nicht zahlt. Bei den Zeugen Jehovas ist es allerdings so, dass "jeder so tue, wie er es in seinem Herzen beschlossen hat, denn Gott liebt einen fröhlichen Geber". (Neue Welt)

Den Vers 2. Korinther 9:7 übersetzt die Neue evangelistische Übersetzung so:

7 Jeder gebe so viel, wie er sich im Herzen vorgenommen hat - nicht mit Verdruss oder aus Zwang. Gott liebt fröhliche Geber

Siehst du, so wird das bei uns gehalten, obwohl durch die Anerkennung des öffentlichen Rechts ein Kirchenbeitrag eingehoben werden könnte, wird es trotzdem nicht getan.

Damit ist, wie ich glaube, deine erste Frage beantwortet. Nun, ob sie arbeiten gehen? Ja, wenn sie Arbeit haben, tun sie das. Schüler, Pensionisten, oder auch Brüder, die arbeitslos sind, gehen natürlich nicht arbeiten. Jeder aber wird das Sozialsystem NICHT ausnützen.

Wir halten uns an diese Worte, wieder aus der Neuen evangelischen Übersetzung:

6 Im Namen unseres Herrn Jesus Christus ordnen wir an: Zieht euch von jedem Bruder und von jeder Schwester zurück, die** unordentlich leben** und den Anweisungen, die ihr von uns bekommen habt, nicht folgen. 7 Ihr wisst ja, wie ihr unserem Beispiel folgen müsst, denn wir haben weder unsere Pflichten bei euch vernachlässigt 8 noch je auf Kosten anderer gelebt. Im Gegenteil: Wir haben mit Mühe und Anstrengung Tag und Nacht gearbeitet, um keinem von euch zur Last zu fallen. 9 Nicht dass wir kein Recht auf eure Hilfe gehabt hätten, nein, wir wollten euch ein Vorbild sein, damit ihr uns folgt. 10 Denn schon als wir bei euch waren, haben wir ausdrücklich gesagt: "Wer nicht arbeiten will, der soll auch nicht essen."

Hoffentlich konnte ich dir helfen,

Gruß Alfred

...noch je auf Kosten Anderer gelebt....... Was machst du noch mal beruflich???

0
@lagrimas

@lagrimas: sieht so aus, als ob du Leute, die staatliche Leistungen beziehen von vorn herein als "Schnorrer" ansiehst, obwohl wir alle in die Sozialvaersicherung einzahlen und im Versicherungsfalle völlig legal Versicherungsleistungen in Anspruch nehmen. Warum sollte jemand, der evtl. den Arbeitsplatz aus irgendwelchen Gründen verloren hat, das Gefühl haben, "auf Kosten anderer" zu leben? Das ist deine Lieschen-Müller-Sichtweise.

Zeugen Jehovas gelten im übrigen als die zuverlässigsten und fleißigsten Arbeitnehmer. Erkundige dich bitte bei Personalchefs großer Unternehmen.

Deine Frage an asteppert: "was machst du beruflich" ist schlicht geschmacklos, kleinkariert und unangebracht. Seine persönliche Situation kenne ich auch nicht, ebensowenig wie deine. Auf jeden Fall hoffe ich für dich, du kommst niemals in die Lage, Sozialleistungen in Anspruch nehmen zu müssen., das wäre hart für dich.

1
@Tiefgang

@ tiefgang- Ich habe astepperts Aussage lediglich wiederholt... Kein Zeuge lebt auf Kosten anderer? Du irrst dich ,wenn du dier Meinung bist, das jeder ,der in ein Sozialsystem einzahlt auch berechtigt ist, seine Leistungen abzufeiern. Jeder ,der Sozialleistungen in Anspruch nimmt,lebt auf Kosten anderer, genau wie jeder ,der in ein Sozialsystem einzahlt, andere mitfinanziert- dieses Solidarprinzip greift nicht nur bei Arbeitslosigkeit , sondern auch im Gesundheitswesen- auch hier lebt ein schwer Kranker auf Kosten derer, die weniger Beiträge verbrauchen. Die Frage ist wie man damit umgeht- indem man " die Welt" verurteilt und dem Untergang weiht ( die Leistungen dieser Welt aber gern haben möchte, da gilt kein Teil der Welt sein plötzlich nicht mehr) sich als die einzig wahren Christen darstellt , die , ich zitiere " nicht auf Kosten anderer leben" - " Tag und Nacht arbeiten um euch nicht zur Last zu fallen " usw..... Da ist eine ganz grosse Diskrepanz zwischen dem Bild nach aussen und dem was wirklich ist.... Genauso wie die Fürsorge sozialer Institutionen der Kirche gern in Anspruch genommen wird- da ist man dann nicht mehr so genau... Die Beliebtheit von Zeugen Jehovas als Angestellten kann ich dir leider auch nicht abnehmen- die ständigen Extrawünsche - da Kongress ,da pünktlich zur Zusammenkunft, da das nicht usw..... haben bei mir bekannten Chefs eher für das Gegenteil gesorgt...... Zusammengefasst- ich habe kein Problem mit Menschen die Sozialleistungen empfangen- nur mit welchen die Waser predigen und Wein trinken ... Wenn ich die böse Welt so verachte dann muss ich mich für meinen Lebensunterhalt eben auch an meine Brüder wenden!

0
@lagrimas

sthues94, "lagarimas" hat total Recht! Besonders Alte, die nicht mehr produktiv für die Organisation sein können, werden oft in staatliche oder christlich geführte Altenheime abgeliefert, das heißt in Häuser der "bösen (satanischen) Weltmenschen. Das ust Ehrfurcht vor grauen Häuptern!


In einer Wachtturmschrift (hab sie grad nicht zur Hand, kann sie aber finden) werden ZJ aufgefordert, ggf. ihre Schweigepflicht zu brechen und den Ältesten ein "Vergehen" z.B. eines Patienten zu melden. Ob ZJ ihren Arbeitgeber vorher über die evtl. Schweigepflichtsverletzung in Kenntnis setzen?

0
@anneliesa

Mit Sicherheit nicht- Ich kann mich ebenfalls erinnern, auf einem Kongress von einer dementsprechenden Erfahrung gehört zu haben- hier würde ebenfalls die Schweigepflicht gebrochen , die Schwester wurde gekündigt und ihre Treue zu Jehova dann natürlich in aller öffentlichkeit gelobt! Der Straftatbestand und der Vertrauensbruch der betroffenen Person und ihrem Arbeitgeber ist natürlich mit keiner Silbe erwähnt worden. Auch beim anderen Punkt kann ich dir nur zustimmen -. kein Zeuge hat ein Problem damit, kirchlich finanzierte oder ehrenamtliche kirchliche soziale Institutionen in Anspruch zu nehmen- während seine lieben Mitbrüder und -schwestern sich lieber den zu füllenden Stellen auf dem eigenen Berichtszettel widmen.....

0
@anneliesa

... und die kirchlichen Altenheime nehmen natürlich auch nur rein altruistische Pflegesätze, was?

1
@McSteven

Sowohl kirchliche Pflegeheime wie auch kirchliche Krankenhäuser arbeiten rein kostendeckend- private Krankenhäuser oder Klinikverbände wie Helios müssen Gewinne erwirtschaften... Wie es in den Heimen und Krankenhäusern der Zeugen aussieht.....ach so, die halten sich da ja komplett bedeckt und orientieren sich ausschliesslich am Stamme Nimm.

0

Hallo, die Mitglieder der Zeugen Jehovas stehen nicht immer im Weg sie arbeiten auch. Oft als Selbständige oder in Firmen der "Zeugen" man bleibt lieber unter sich. Sie zahlen Steuern und Krankenversicherung. Du wirst kaum Hartz 4-Empfänger darunter finden.

stimmt nicht ich war 38 Jahre bei "Quelle"

0
@Wolfgang1160

Ich kenne unter den ZJ hauptsächlich Berufstätige in "einfachen" Jobs. Man findet unter ihnen nur sehr selten welche mit Hochschulbildung. Das sind dann fast ausschließlich welche die bekehrt wurden und nicht so aufgewachsen sind. Es gibt aber auch viele Hartz4-Empfänger!!!

0

Die eigentliche Frage ist doch, wie finanziert sich eine weltweite Organisation, die nicht nur über erstaunliche Immobilien sondern auch über mehrere hundert Millionen Dollar Aktienbesitz/Firmenbeteiligungen verfügt?

Ganz einfach, die Wachturm-Gesellschaft ist nichts weiter wie das in Amerika übliche Prinzip eines MLM-Vertriebes (Multi-Level-Marketing), die Produkte sind die Druckerzeugnisse, allen voran die kleinen Heftchen, die an Haustüren und auf der Straße plakativ vor die Brust gehalten werden. Nun sind diese Hefte keine kostenlose Gabe der Hauptverwaltung, jeder Zeuge Jehova kauft (bzw. spendet) diese Druckerzeugnisse, bekommt man also so ein Heftchen, ist das ein Geschenk des jeweiligen Zeugen und nicht der Gemeinschaft oder gar der Wachturm-Gesellschaft.

Nimmt man nun den Auftrag jedes einzelnen Mitglieds als Basis, ist der Absatz von so und soviel Heftchen und anderer Druckerzeugnisse pro Jahr und Land genau kalkulierbar, nimmt man die 164.000 Zeugen in der Bundesrepublik als Beispiel, ergibt sich ein Betrag den man - je nach Verbrauch der Missionstätigkeit - sicher auf 2-3 Millionen Hefte beziffern kann...

Bis zum 1. Juli 1990er befand sich noch ein Preis auf den Heften, dieser wurde nach einer Steuerforderung des Finanzamt Limburgs, die die Zweigstelle der Zeugen in Selters/Taunus mit einer Forderung 'überraschten' einfach ersatzlos gestrichen, der Bezug der Drucksachen erfolgte fortan über eine Spende, die angeblich im Ermessen des Beziehers liegt, wahrscheinlicher ist, dass der Preis weiterhin pro Exemplar von der Zentrale vorgegeben wird...

Die Gemeinnützigkeit der einzelnen Versammlungen blieb erhalten, allerdings zahlen die Produktionsbetriebe seither freiwillig einen geringen Betrag Umsatzsteuer...

Interessant sind auch die Steuereklärungen der Landesverbände, während man in der Schweiz regelmäßig eine schwarze Null (0 Gewinn) als Ergebnis angibt, erwirtschaften die Zeugen in Luxemburg regelmäßig Gewinne von mehr als 300.000 DM (1994), weil sie in Luxemburg nicht steuerpflichtig sind...

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13693277.html

Wer sich einen Überblick über das Vermögen der Wachturm-Gesellschaft verschaffen möchte, dem sei dieses PDF empfohlen:

http://datei.sektenausstieg.net/literatur/WTGFin2.pdf

Es beinhaltet u.a. die Auflistungen (nebst Links zu Online-Quellen) der Immobilien und Firmenbeteiligungen, bei letzteren fällt auf, dass die Zeugen trotz Ihrem immer wieder betonten Pazifismus offenbar kein Problem haben in US-Rüstungskonzerne zu investieren...

1

@riara

Schön, dass du die eigentliche Frage erkannt hast, stellt sich aber schon wieder eine Frage. Wie kommst du dazu, den Fragesteller zu belehren, was denn die "eigentliche" Frage sei?

Und bezüglich Vermögen, hast du auch einen Link über die Katholische Kirche?

0
@asteppert

Die katholische Kirche mitfinanziert Kindergärten, Altenheime, Krankenhäuser, Stiftungen usw.... Wieviel davon nimmst DU in Anspruch???

0
@lagrimas

ich zahle 85 % aus Steuermittel und die kat. Kirche max 15%, wobei die Kirche Kostendeckend arbeiten, d.h. sie schliessen, wenn sie kein Geld mehr bekommen. siehe Abtreibungberatung anfang 2000

0
@asteppert

Das ist ein berechtigter Einwand, den ich natürlich gerne beantworte:

  • Die Frage habe ich trotz der kleinen Änderung in der Form trotzdem gemäß der Anforderung beantwortet, sollte Dir das entgangen sein, dann nochmal "die ZJ finanzieren Ihre Dachorganisation mit dem Kauf von Druckerzeugnissen"...

  • Die Katholische Kirche hat sicher ein bisschen mehr Geld als die Wachturm-Organisation, nur betreibt sie auch ungleich mehr öffentliche Einrichtungen in der ganzen Welt, im Gegensatz zu Deutschland werden Kirchen, Hospitäler, Schulen oder Missionsstationen in 3. Welt Ländern fast ausschließlich durch Spenden und direkte Zuwendungen des Vatikans finanziert. In Deutschland kann man die Ein- und Ausgaben sehr leicht überprüfen, denn die einzelnen Bistümer müssen als Körperschaften Ihre Finanzen offenlegen, das gilt aber z.T. auch für einzelne Gemeinden und Orden. Nur fließt im Gegensatz zu eurer Organisation kein Geld aus den Einnahmen der Gemeinden und der Kirchensteuer an den Vatikan, das ginge auch gar nicht, denn im Falle einer Abschöpfung geht die Gemeinnützigkeit flöten...

Den Link liefere ich gerne für Erzbistum Berlin:

http://www.erzbistumberlin.de/erzbistum/haushalt/einnahmen/

Dort ist der gesamte Haushalt transparent dargestellt, sogar bis 2005 kannst Du das ganz genau nachprüfen, eine Praxis, die den ZJ bisher noch fehlt...:-)

0
@handtasche

Du zahlst 85% aus Steuergeldern?

Im übrigen geht das gar nicht anders, jede öffentliche Einrichtung bekommt diese Zuschüsse, damit garantiert man den Zugang aller Bevölkerungsschichten, es gibt aber auch private Einrichtungen ohne Zuschüsse, wer es sich leisten kann geht da oft hin, ist das gesellschaftlich erwünschter?

0
@handtasche

Du nutzt auch den Anteil den die Kirche bezahlt, sei es in einem Kindergarten, der sich nicht aus den Beiträgen der Eltern allein finanziert, sei es in einem Krankenhaus, das als kirchliches Haus keinen Überschuss erwirschaften muss wie private Kliniken ( und dann oft unrentable Patienten aufnimmt die woanderst abgewiesen werden) , und wenn einen Herzanfall o. Ä. hast nimmst du auch ganz gern das rote Kreuz in Anspruch - oder wartest du auf den Wagen vom roten Wachtturm???

0
@lagrimas

Was hat das mit den Kirchen zu tun? Bei denen weiß man wozu die ihr Geld nutzen:

Unterhalt von Kirchen und "Angestellten"

Soziale Einrichtungen (Schulen, Krankenhäuser etc.)

Anhäufung von Kunst und Reichtümern im Vatikan und großen Kirchen

Missionierung

etc.

Warum stellt man bei den ZJ diese Frage immer so gern? Ganz einfach, weil sie nach außen hin so tun, als würden sie sich nichts aus Geld machen - ja sie verteufeln es sogar - aber schaut man dann hinter die Kulissen, dann findet man ein Multi-Milliarden-Dollar-Imperium. Neueste Zahlen zeigen einen Jahresumsatz von über 10 Milliarden Dollar!

Umsatz? Ja, durch Immobliengeschäfte (als drittgrößter Immobilienbesitzer in NewYork), versicherungen, Aktiengeschäfte und vieles weitere. All das kann man bei der New Yorker Steuerbehörde anfragen.

Was ist daran schlimm? Eigentlich nicht mehr als bei den Kirchen. Nur mit dem einen Unterschied,d ass die Zeugen mit ihrer "Unsere Häuptlinge sind so wie wir und haben nicht viel Geld"-Botschaft hausieren gehen. Sie belügen die Menschen um sie in ihr Haus zu kriegen. Wer heute der Kriche beitritt, der weiß genau wo die Gelder hinfließen, zumindest bis zu einem bestimmten Grad. und man weiß, das der Kirche viel Geld zur Verfügung steht. Bei den ZJ ist das anders. Sie behaupten, das es kein Geld gibt. Aber das ist eine glatte Lüge! Nur weiß es der einzelne kleine Verkündiger nicht, weil er dumm gehalten wird.

Auch wenn ich mit riara nur selten konform gehe, kann ich nichts sehen, was sie in diesem Thema falsch berichtet hätte. Denn hier geht es um Fakten und nicht um Glaubensinhalte ;)

0
@asteppert

Ist es immer noch nicht bekannt, dass die Organisation der ZJ keinerlei soziale Einrichtungen finanziell unterstützt oder selbst eingerichtet hat? In jeder Hinsicht sind sie Nutznießer staatlicher und auch kirchlicher Einrichtungen! Statt dies dankbar anzuerkennen, werden kath. od. evgl. Hilfswerke als "Teil der Großen H.u.r.e. Babylons" geschmäht.

0

Hallo riara,

Du glaubst also ernsthaft dass sich die Versammlungen der Zeugen Jehovas durch den "Verkauf" von Druckerzeugnissen finanzieren? Mag sein, dass sich die Zentralen so fianzieren, aber keinesfalls die Versammlungen vor Ort und da fallen ja die meisten Kosten an.

0
@cchrisa

Natürlich nicht, die einzelnen Gemeinschaften beziehen Ihre Mittel biblisch im Sinne des 10ten, dass weis doch nun wirklich jedes Kind...:-)

0

DH!!!! sehr gut

0

Jehovas Zeugen zahlen keinen Mitgliedsbetrag, und obwohl die Gemeinschaft das Recht hätte aufgrund ihrem Status als Körperschaft des öffentlichen Rechts Kirchensteuer zu erheben, greifen sie nicht in den Geldbeutel ihrer Anhänger.

Jeder kann Spenden soviel er will und kann. Das bleibt aber ungenannt. Im Gegensatz zur Kirche werden Spender NIE genannt und geehrt, auch nicht, wenn größere Summen gespendet werden.

Die Organisation der Zeugen lebt weltweit einzig von freiwilligen Spenden. Eine Gegenleistung für Schriften und Bibeln wird nicht gefordert. Dabei hat z. B. der Wachtturm weltweit mehrere Rekorde: Von der Auflagenzahl und von der Zahl der Übersetzungen in anderen Sprachen toppt diese Zeitschrift jede andere Verlagsausgabe. an zweiter Stelle weltweit steht die Zeitschrift Erwachet.

Dabei werden Zeitschriften auch in Dialekten und Sprachen übersetzt, von denen es nur wenige Menschen gibt, die sie sprechen. Dieser Aufwand ist nur möglich, weil die Gesellschaft keinen Gewinn erzielen, sondern nur das Wort Gottes verbreiten will. Daher werden weder Mühen noch Kosten gescheut, um so viele Menschen wie möglich zu erreichen.

Sie stehen mit diesem Werk allein da, weil andere christliche Gemeinschaften nicht daran interessiert sind, ihrem Auftrag von Jesus nachzukommen und die gute Botschaft vom Königreich auf der ganzen bewohnten Erde zu predigen. (Matthäus 24:14) Und diese gute Botschaft vom Königreich wird auf der ganzen bewohnten Erde gepredigt werden, allen Nationen zu einem Zeugnis;

Die Kirchen kümmern sich ja nicht mal um ihre eigene Anhänger, die zwar in ihrer Gemeinde sind, aber sonst keinen Bezug zur Kirche haben und nicht mal in den "Gottesdienst" gehen.

Und was deine Frage angeht, ob Zeugen arbeiten gehen.

Und bei den Zeugen findest du alle Bildungsstände und fast alle Berufe. Von der Hausfrau bis zum ehemaligen Außenminister von Finnland, vom Fensterputzer bis zum Vorstandsmitglied bei Mercedes. Vom Grundschüler bis zum Abiturienten, vom Straßenfeger bis zum Arzt, von unbekannten bis zu bekannten Künstler.

Du findest aber KEINEN Zeugen in einer Waffenfabrik, in einer Tabakfirma, in einer Blutbank, in einer kirchlichen Einrichtung, bei der Bundeswehr, und in der Politik.

Es sind also ganz normale Menschen, die eben ihre Religion ernst nehmen und alle weltlichen Quellen ablehnen. sie akzeptieren nur die Bibel. Deshalb sind ihre Schriften auch so aufgebaut, dass sie in allen Artikeln biblisch belegbar sind. Das unterscheidet sie deutlich von anderen Institutionen, die gerne auf Traditionen Wert legen.

Es ist richtig, früher wurden die Schriften, Bücher und Bibeln verkauft. Das liegt einzig und allein daran, dass die Druckereien eben auch nicht ohne Geld laufen, wenn Papier z. B. eingekauft wird. Obwohl die Zeugen vieles selbst herstellen, eine Einrichtungen unterhalten ganze Farmen, müssen auch sie an andere wieder Geld für erbrachte Leistungen zahlen, ist doch logisch, oder?

Da sie vieles selbst herstellen, sind die Druckkosten gering. Später haben sie dies daher geändert und geben die Zeitschriften mittlerweile völlig kostenfrei ab. Sie haben darauf vertraut, dass sie ihre Druckereien weiter unterhalten können und zwar nur durch Spenden. Das ist auch gelungen, und das muss man ihnen mal nachmachen:

Obwohl sie in ihren Versammlungen keine Kollekten durchführen, obwohl sie Spender nicht mit Nennung ihres Namens oder sonst wie ehren, obwohl sie nicht in die Taschen ihrer Anhänger greifen durch Kirchensteuern z. B. können sie jeden Monat die auflagenstärksten und die am weitesten verbreiteten Zeitschriften der Welt heraus geben.

Deine Ausführungen entsprechen absolut den Tatsachen. Gut, daß das mal jemand so deutlich und ausführlich darstellt. DH!

0

die Angehörigen der ZJ sind überwiegend keine Mitglieder. Lange Zeit hatten die ZJ bundesweit immer den Status eines eingetragenen Vereins oder Ähnlichem. In diesem Verein waren nur wenige besonders auserwählte Personen als Mitglied eingetragen.

Wo man nicht Mitglied ist, kann/muss man keine Mitgliedsbeiträge bezahlen.

Es wird in regelmäßigen Abständen - mit unterschiedlichen Suggestivmethoden -daran erinnert, dass man Spenden soll, man erinnert gerne an die Witwe mit dem Scherflein, die alles, was sie hatte, in den Tempel eingeworfen hat. Man bringt gerne Berichte von armen Kindern aus Afrika oder anderen armen Ländern, die ihr ganzes Taschengeld zusammen mit einem Brief gespendet haben. Meine eigene Tochter hatte mal auf einem Kongreß, im zarten Alter von ca. 8 Jahren, sich aufgrund dessen dazu bewegen lassen, es genauso zu machen - ihr Brief wurde sogar vorgelesen.

Also, es wird schon so gut mit psychischen Tricks gearbeitet, dass man fast ein Dauerschämgefühl bekommt, nicht genug gespendet zu haben.

Wer spenden möchte, sollte natürlich über ausreichend finanzielle Mittel verfügen, dazu ist es also nötig, arbeiten zu gehen. Es wird aber sehr häufig auf den großen Veranstaltungen, wie Kongressen, empfohlen, wenn es geht, nur halbtags zu arbeiten, damit man die andere Zeit für die "Königreichsinteressen" verwenden kann. Einige Ehepaare, die mir bekannt waren, haben dies dann gemeinsam so gehandhabt. Andere haben sich dann Selbstständig gemacht, um die Zeit freier einteilen zu können. So manche, die ich kenne, sind aber auch Frührentner geworden, ganz wenige, die mir bekannt sind, waren und sind Harz4-Empfänger

Ja, sie gehen arbeiten. Allerdings ist eine " Weltliche " Karriere beziehungsweise eine Hochschulausbildung nicht erwünscht, da sie ihre Hauptenergie in das weltweite Predigtwerk investieren sollen. Feste Beiträge gibt es nicht, der Bau von Königreichssäälen wird durch Spenden in materieller Form und freiwilliger Helfer finanziert- dann gehen sie in den Besitz der Wachtturm und Traktatgesellschaft über. Auch die Schriften der Wachtturmgesellschaft werden durch Spenden finanziert- in jedem Königreichssaal hängt ein dementsprechender Kasten, viele Zeugen erledigen dies aber auch über einen Dauerauftrag. Zum Thema Freiwillligkeit: Offiziell kann das durchaus so deklariert werden, allerdings wird die Notwendigkeit dieser Spenden immer wieder intensiv " angesprochen"- gerade auf Kongressen ( Stadionmiete) oder wenn ein neuer Saal gebaut wird häufen sich dementsprechende Pogrammpunkte - " Jehova sieht alles" ...... inwieweit sich jeder einzelne davon beeinflussen lässt hängt selbstverständlich vom Grad der Indoktrination ab. Spenden in Form von Zeit und Arbeitskraft, sei es beim Predigen oder beim Bau, Reinigen usw, der Sääle oder anderen Freiwilligen Diensten werden von der Ältestenschaft durch mehr oder weniger Konsequentes Nachfragen eingefordert....

du solltest mal in die bücherei gehen und dir über dieses thema bücher besorgen ,da wirst du viel rausbekommen ausserdem kannst du auch im internet suchen und zwar könntest du dir erfahrungsberichte von ehemaligen mitgleidern raussuchen.das finde ich auch sehr wichtig sonst kannst du dich in das thema nicht einfinden.

danke :)

0

Dazu empfehle ich dir die Seite www. sektenausstieg.net- hier findest du auch aufschlussreiche Berichte darüber, wie sich die Wachtturmgesellschaft finanziert!

1

@schakra8,

ehemalige Mitglieder sollten zu diesen 2 Fragen mehr sagen, als es nach zum Beispiel meiner Antwort zu sagen gibt? Kann ich mir nicht vorstellen.

0
@asteppert

Auch auf die Gefahr hin ,dass es dir wieder weh tut- oder deine Vorstellungskraft übersteigt.....Die Behauptung, das deine Antwort informativer ist als die Antworten ehemaliger Zeugen Jehovas- die du gar nicht beurteilen kannst weil du sie nicht lesen darfst- entbehrt jeglicher logischen Grundlage!!

0
@asteppert

ich finde einfach der aspekt der aussteiger sollte berücksichtigt werden in einem referat über dieses thema.

0

Die Zeugen Jehovas sind ganz normal berufstätig, Arbeitslose wirst Du kaum unter Ihnen finden. Sie müssen keinen Mitgliedsbeitrag zahlen, allerdings spenden die meisten Zeugen Jehovas regelmäßig einen ihrem Einkommen angemessenen Betrag an ihre örtliche Versammlung, wovon dann die laufenden Kosten (Gebäudeunterhalt, Schriften etc.) gedeckt werden.

Jehovas Zeugen findest du in allen Berufen. Selbstverständlich gehen sie arbeiten.

Sie zahlen lediglich keine Kirchensteuer wie wir, ob sie einen Mitgliedsbeitrag zahlen, weiß ich nicht genau. Ich nehme es aber an, dass sie einen Beitrag zahlen und auch spenden.

Sonst könnten sie nicht die Königreichsäle bauen und instand halten.

Alles freiwillig. Keiner weiß was der andere gibt.

0
@tiergartennbg

Richtig, keiner weiß WAS bzw. wieviel das andere gibt, aber jeder gibt! (bis auf wenige Ausnahmen)

0

Hallo sthues94

Um es vorweg zu nehmen: Niemand bei uns zahlt Mitgliedsbeiträge und wir sind überall auf der Welt in all jenen Berufen tätig, in denen die zu verrichtende Arbeit biblischen und christlichen Grundsätzen NICHT widerspricht.

Du findest uns also nicht in der Rüstungsindustrie, nicht in der Tabakindustrie und nicht in der Vergnügungsbranche - um nur ein paar Beispiele zu nennen.

Ähnlich wie bei den Verfassern des Wortes Gottes, zu denen Könige, Hirten, Fischer, Beamte, Priester, ein Rechtsgelehrter, ein Heerführer und ein Arzt gehörten, sind auch wir überall dort zu finden, wo man seinen Lebensunterhalt reinen Gewissens und auf ehrliche Art und Weise verdienen kann.

Weitere Einzelheiten findest Du in diesem Beitrag

http://www.gutefrage.net/frage/was-machen-die-zeugen-jehovas-eig-beruflich#answer26184566


Finanziert wird unser global organisiertes Verkündigungswerk genau so, wie es schon immer in der biblischen Geschichte üblich war, wenn es um gemeinsame und organisierte Aktivitäten ging, durch die der Name und die Anbetung unsere Gottes Jehovas gefördert werden sollte.

Als es beispielsweise um den Bau der Stiftshütte ging, wurde festgehalten: „Dann kamen sie, ein jeder, dessen Herz ihn drängte, und sie brachten ein jeder, dessen Geist ihn trieb, den Beitrag Jehovas für das Werk des Zeltes der Zusammenkunft und für dessen gesamten Dienst und für die heiligen Kleider.“ (2. Mose 35:20, 21)

Und es dauerte gar nicht lange, da musste Moses den Spendenfluss stoppen, weil es zu viel wurde!!

Der Bibelbericht lautet: „Männer und Frauen, verfertigt kein weiteres Arbeitserzeugnis mehr für den heiligen Beitrag.“ Damit wurde das Volk zurückgehalten, es hereinzubringen . . . es erwies sich als genug für die ganze Arbeit, die zu tun war, ja mehr als genug.“ (2. Mose 36:5-7)

Später sagte König David bei der Vorbereitung zum Tempelbau in Jerusalem „. . .Und ich weiß wohl, o mein Gott, dass du das Herz prüfst und dass du an Redlichkeit Gefallen hast. Ich [David] für meinen Teil habe in der Geradheit meines Herzens alle diese Dinge freiwillig gegeben, und jetzt habe ich mich gefreut, zu sehen, wie dein Volk, das sich hier befindet, dir freiwillig Gaben darbringt.“ (1. Chronika 29:17)

Für alle Zeugen Jehovas und besonders für alle die Verantwortung tragen gilt deshalb der christliche Grundsatz aus 1. Petrus 5:2, 3 „. . .Hütet die Herde Gottes, [die] in eurer Obhut [ist], nicht aus Zwang, sondern freiwillig; auch nicht aus Liebe zu unehrlichem Gewinn, sondern voll Eifer;  auch nicht als solche, die über die herrschen, die Gottes Erbe sind, sondern indem ihr Vorbilder für die Herde werdet.“

Motiviert durch solche Vorbilder erreichen wir mit unserer systematischen, global angelegten Predigttätigkeit Hunderte Millionen Menschen.

Wir alle sind dabei ernsthaft bemüht, Jesus und seine ersten Jünger nachzuahmen. Deshalb haben wir keine bezahlten Geistlichen. Jeder Zeuge Jehovas ist ein Prediger und jeder einzelnen fühlt sich dem Auftrag verpflichtet, die „gute Botschaft vom Königreich“ hinauszutragen in die Welt (Matthäus 24:14).

Rund um die Erde beteiligen sich über sieben Millionen Zeugen Jehovas daran, anderen kostenlos „Wasser des Lebens“ zu bringen (Offenbarung 22:17). Auch wer kein Geld hat, kann infolge dessen von der biblischen Botschaft profitieren (Jesaja 55:1). Dieses weltweite Werk wird ausschließlich durch freiwillige Spenden finanziert - dennoch wird kein Zeuge Jehovas jemals irgendeinen Menschen dazu auffordern, sich am Spenden zu beteiligen.

Als echte Diener Gottes „hausieren wir nicht mit dem Wort Gottes“, sondern reden „in Aufrichtigkeit, ja als von Gott gesandt“ (nachzulesen 2. Korinther 2:17).

Fortsetzung

Fortsetzung

Kein Zeuge Jehovas wird für sein Predigen bezahlt. Jeder setzt seine Freizeit dafür ein und bietet Literatur an, ohne - um es noch einmal zu unterstreichen - Geld dafür zu verlangen.

Damit Du nicht ganz ohne Zahlen bleibst:

Im Dienstjahr 2011 gaben Jehovas Zeugen über 173 Millionen Dollar aus, um Sondervollzeitprediger, Missionare und reisenden Aufseher zu unterstutzen.

Außerdem sind weltweit insgesamt 20.595 ordinierte Diener Gottes in den Zweigbüros und Druckereien tätig. Sie alle gehören zum Weltweiten Orden der Sondervollzeitdiener der Zeugen Jehovas.

Zudem wird die weltweit größte religiöse Fachzeitschrift, der WACHTTURM in 194 Sprachen mit einer Auflage von 42 Millionen Exemplaren pro Ausgabe und die Millionen Exemplare der Bibel in 106 Sprachen und Millionen von bibelerklärenden Büchern überall kostenfrei abgegeben.

Außerdem wurden nicht unerhebliche Beträge für humanitäre Aktionen der Zeugen Jehovas in Krisengebieten ausgegeben, nichts selten waren dabei unsers Hilfsmannschaften als erster vor Ort.

Getreu dem christlichen Grundsatz aus Matthäus 6:3, 4 werden darüber keine Zahlen veröffentlicht. Jesus sagte nämlich: „. . .Du aber, wenn du Gaben der Barmherzigkeit spendest, so lass deine linke Hand nicht wissen, was deine rechte tut, damit deine Gaben der Barmherzigkeit im Verborgenen seien; dann wird dein Vater, der im Verborgenen zusieht, dir vergelten.“


Und zum Schluss noch dies: Der oben zitierten Ausspruch des Königs David: „Ich weiß wohl, dass du [Jehova] an Redlichkeit Gefallen hast . . .“ veranlasst mich zu einem Nachsatz, nachdem ich einige Antworten auf dieser Seite gelesen habe:

  • Man kann mühelos das Gerücht ergooglen, wir wären an der Rüstungsindustrie beteiligt.

  • Man kann genauso mühelos ergooglen, wie der wahre Sachverhalt sich darstellt.

  • Und man kann ohne zu googlen zu der richtigen Schlussfolgerung kommen, dass jenes Gerücht eine Falschdarstellung und Verleumdung ist.

  • Und wer schon mehr als zwei oder dreimal gegooglet hat und nicht völlig begriffsstutzig ist, weiß dass Gerüchte im www noch schwere wieder einzufangen sind als im realen Leben!! (siehe „Das Gerücht“ - auch leicht zu ergooglen)

Gerüchte zu verbreiten ist schon mal nicht redlich. Ungeprüfte Gerüchte weiter zu verbreiten ist noch weniger als redlich und die Verbreitung verleumderischen Anklagen bleibt denen vorbehalten, die in Johannes 8:44 von Jesus Christus selbst direkt und deutlich gemaßregelt werden.



0

Der Wikipedia Artikel enthält viele Fehler. Korrigiert man diese, so wird das nicht übernommen, weil es in der Wachtturm-Gesellschaft eine extra Abteilung dafür gibt, die kontrollieren, dass Berichte über sie möglichst so lauten, wie sie es wünschen. Wiki nimmt daher lieber Infos von offizieller Seite an, als von Leuten die sich gemäß WTG nur rächen wollen etc ....

Zu deiner Frage:

1.Es gibt keinen festen Mitgliedsbeitrag. Jeder gibt das was er meint. Es gibt bestimmt auch welche die gar nichts spenden, aber das ist eine Minderheit. Die Höhe ist freiwillig, richtig, aber das man spendet wird eigentlich vorausgesetzt, wenn auch nicht konrolliert.

ZJ unterstützen die Wachtturm-Gesellschaft auf verschiedene Weise. ZB bauen sie freiwillig Königreichssäle in Eigenregie. Sie sammeln die Kosten selbst zusammen. Anschließend wird der fertige Saal der Wachtturm-Gesellschaft überschrieben. So bekommt die WTG kostenlose Immobilien.

2.Zeugen Jehovas unterscheiden sich im normalen Leben kaum von anderen Menschen. Bei ihnen dürfte die Arbeitslosenquote ebenso hoch/niedrig sein wie im restlichen Land. Die meisten Frauen gehen allerdings nicht arbeiten, zumindest nicht Vollzeit. Das wird nicht gern gesehen. Schließlich sollen sie für Nachwuchs sorgen in Form von Kindern die man dann in die Statistik packen kann und in Form von Neuanwerbungen durch den Predigtdienst. Hochschulabsolventen findet man nur selten bei ihnen, da hohe Bildung als materialistische Einstellung angesehen wird. Wer als ZJ aufwächst geht idr nach Klasse 10 von der Schule ab.

Bis ich den lezten Absatz gelesen hatte, dachte ich "Wow, was ist denn mit unserem lieben Garwain los? Plötzlich so objektiv - is ja ein Ding!"

Doch dann las ich den letzten Absatz mit den üblichen Un- und Halbwahrheiten, und die Seifenblase zerplatze jäh.

0
@McSteven

Würdest du bitte genauer spezifizieren was denn Unwahr sein soll in meiner Antwort? Ist alles korrekt und entspricht voll und ganz den Tatsachen.

0
@McSteven

Ehrlich?? Ich kann garwain voll und ganz zustimmen.... es wird immer wieder vor den Gefahren eines Hochschulstudiums gewarnt. Statt dessen wird eine Laufbahn als Vollzeitpionier empfohlen am besten in " Gebieten wo Hilfe notwendig ist" . Kinder in eine Ganztagsschule/ Hort zu geben ist verpönt, weil sie viel zu viel Zeit in schlechter Gesellschaft verbringen ( wie soll eine Frau aber sonst ganztägig berufstätig sein?) Und das Zeugen Jehovas mehr als die übliche Anzahl Kinder haben ist ja wohl eine Tatsache ... Lass mich überlegen ,die Versammlung in der ich sein " durfte" -da gab es eine 2 Familien mit 3 Kindern, eine mit 5, eine mit 6 Kindern , die mit 7 ist weggezogen und die Familie mit 13 Kindern war in der Nachbarversammlung .... Deutscher Durchschnitt??

0
@lagrimas

Ich kenne nicht viele Zeugen J. Doch zwei Begebenheiten haben mich beeindruckt. Einem jungen Zeugen J. wurde von den Eltern die Berufsausbildung untersagt, weil Harmagedon unmittelbar vor der Tür stünde. Er arbeitete, wenn er nicht arbeitslos war, sein Berufsleben als Hilfsarbeiter auf dem Bau. Heute ist er im Rentenalter.

Ein anderer wurde nach seinem Hochschulstudium Diplom Volkswirt. Er nutzte gerne die Notlage so genannter Weltmenschen aus, die sich in der Zwangsversteigung ihrer Eigentumswohnungen oder Einfamilienhäuser befanden. Erwarb wenn es möglich war die Immobilie weit unter dem Verkehrswert, um diese anschließend gewinnbringend und vorzugsweise an Zeugen J. zu vermieten. Das nenne ich doch wirkliche christliche Nächstenliebe.

1
@BenJoshua

Solche Beispiele gibt es leider immer wieder.. traurig ,wenn Menschen ihr ganzes Leben nach einer Seifenblase ausrichten und so viele Chancen ungenutzt lassen ( müssen).

1
@BenJoshua

BEN.

Leider und überraschend muss ich feststellen das deine Beiträge in (den 3-4 letzte) der letzten Zeit zu denen in der vorangegangenen zeit sehr an Sachlichkeit verlohren haben. Bitte kehr zu sachlichen Argumenten zurück, ich möchte nicht lesen das du dorthin treibst wo so einige sind.

Friede sei mit Dir und Unterscheidungsvermögen.

0
@heinsneu

Im Gegenteil , die Argumente von benjoshua sind als Erfahrungsberichte extrem sachlich - was kann wirklicher sein als das,was man selbst erlebt hat? Zurückzukehren und nach hinten zu schauen ist meist die schlechter Wahl- Fortschritt geht nach vorn!

0
@lagrimas

Richtig Ben. Ich kann dir genügend Erfahrungen dazu nennen. Z.B. mich und meine Frau. Wir waren beide sehr gute Schüler und durften kein Abitur machen. Meine Eltern haben z.B. gesagt, dass dies Zeitverschwendung wäre. Meine Lehrer haben mich für dumm erklärt, dass ich nach der 10 von der Schule gegangen bin. Meiner Frau wurde eingeredet, dass Abitur nutzlos sei und dass es nur was bringt wenn man anschließend studieren geht. Und ein Studium würde nur nutzloses Wissen bringen. Außerdem wären viele studierte dennoch arbeitslos ...

Als ich nach meiner recht einfachen Berufsausbildung mein Abitur nachholen wollte, musste ich mir eine ordentliche Standpauke meiner Eltern, Großeltern und eines Ältesten anhören. Ich ließ mich davon abbringen.

Ein paar Jahre später habe ich dann einfach angefangen mein Abi auf Abendschule nachzuholen, nachdem ich genug räumlichen Abstand zu meinem Elternhaus und der damaligen Versammlung hatte. Meine Familie fand das alles andere als amüsant. Seit dem hagelte es Sprüche wie: "Du warst nicht im Dienst? Wenn man sich nicht zusätzliche Lasten aufbürden würde, könnte man auch genug für Jehovas tun...." oder wenn ich mal nicht auf dem laufenden war was Wachtturm und Co betrifft (was ich eigentlich nie war ;)): "Wenn du dich mal 'der Wichtigeren Dinge' besinnen würdest, wüsstest du das was relevant ist ...."

Nach meinem Ausstieg habe ich dann angefangen zu studieren (Geschichte und Soziologie). Als meine Eltern das erfuhren waren sie stinksauer!

In meiner ganzen Familie (7 Geschwister meiner Eltern, also 14 Onkle/Tanten, deren Kinder (17 Cousins/Cousinen, zum größten Teil verheiratet mitlerweile) gibt es keinen einzigen, der das Abitur hat. Sie haben alle entweder eine Arbeitsstelle die (ich sag es mal krass) jeder Depp von der Straße kann, oder sind Arbeitslos. Die Frauen sind bis auf 2 Ausnahmen alle "nur" Hausfrauen und die meisten haben nicht einmal eine abgeschlossene Berufsausbildung.

BenJoshua ist nicht unsachlich, sondern hat genau das bestätigt, was mir und vielen anderen ZJ wiederfahren ist. Das sind keine Ausnahmen sondern der Standard bei ZJ!

1
@heinsneu

Hallo Heins...ich werde mich weiterhin sehr bemühen, keine Unwahrheiten zu verbreiten. Die beiden Beispiele von mir sind kein Konstrukt um Zeugen J. ins schlechte Licht zu rücken, sondern die Beispiele hat es tatsächlich im realen Leben so gegeben. Ich stimme dir zu. In meinen Worten lag auch eine deutliche Missbilligung, besonders dem Diplom Volkswirt gegenüber.

0

Ja, sie gehen arbeiten. Allerdings sollen ZJ vorzugsweise nur halbtags oder so Stunden reduziert arbeiten, dass sie sich oder ihre Familie gerade so durchbringen und damit sie die durch reduzierte Arbeitszeit gewonnenen Stunden im "Predigtdienst" oder "freiwilligem" Arbeiten an Königreichsälen usw. investieren können. Harz IV Empfänger sind durchaus gern gesehen, da die dann Zeit zum "Eifrig mehren" (neue Spender anwerben) haben.


"Ermuntert" wird auch, seine geerbte oder evtl. erworbene Immobilie der WTG zu überschreiben, was ihn bei Jehova in besondere Gunst bringt. Und weil "Hermagedon" sowieso in Kürze kommt. Hunderte haben das vor dem Hermagedondatum von 1975 getan und wurden dann dem "bösen satanischen System" als überlassen - als Sozialhilfeempfänger auf Staatskosten! Der Trick funktioniert noch immer!

Hallo sthues94,

ZJ müssen nicht Mitgliedsbeiträge zahlen, wie es z.Bspl. bei Evangeln oder Katholn üblich ist.

Es sin freiwillige Spenden. Es wird auch nicht wie in der Kirche ein Korb herumgereicht, wo man was rein legt. ( Spendet) Denn das ist in meinen Augen ein Art Druckmittel, denn andere können sehen ob man etwas rein macht oder nicht.

In dem Saal wo die ZJ sind ist ein unaufälliger Spendenkasten wo jeder das Spenden kann, was er möchte und ohne angeschaut zu werden.

Natürlich gehen auch ZJ Arbeiten! Wie kommst du auf so eine komische Frage???

-- -- ZJ sind auch ganz normal Menschen, wie du und Ich

Lg SelinaN

Hoffe ich konnte dir Helfen

wir müssen keinen Mitgliedsbeitrag leisten, wir zahlen lediglich Spenden, und man muss nicht spenden, z.B. ich hab noch nicht gespendet und man nervt mich nicht damit, und mit zeugen jehovas gehen wie alle anderen normal arbeiten

Hallo! Ich anworte mal nicht allgemein sondern für mich.

1.) Nein, ich muß keine festen Beiträge oder Kirchensteuer zahlen.(tue es aber gern und ohne, dass es gesehen wird oder jemand weiß wieviel ich spende!)

2.) Ja, ich arbeite bei der Feuerwehr und im Rettungsdienst

DH für Befra 1980

Seinen Lebensunterhalte ehrlich und mit sinnvoller Arbeit zu verdienen ist einfach gut.

Wesentlich besser als die von der Kirchen so gut bezahlte SEKTENBEAUFTRAGTEN und ihre Handlanger. Ihre Verleumdungen sind ja auf dieser Seite ein schlagender beweise.

0

Was möchtest Du wissen?