Vorbereitungen von der Taufe der Zeugen Jehovas?

4 Antworten

Wer ein Freund Gottes werden möchte, muß eine gute Erkenntnis der biblischen Wahrheiten erlangen (1.Tim.2:3,4). An das gelernte glauben (Hebräer 11:6). Seine Sünden bereuen (Apg. 17:30,31) und seinen Lebenswandel ändern (Apg. 3:19). Seine Liebe u Gott sollte dann bewirken, daß er sich Gott hingibt. Nachdem man sich Gott hingegeben hat, sollte man sich taufen lassen (Matth. 28:19,20). Durch die Taufe wird die Hingabe an Jehova für jedermann offenkundig. Demnach kommt die Taufe nur für diejenigen in Frage, die alt genug sind, zu entscheiden, ob sie Gott dienen möchten. Bei der Taufe wird der ganze Körper kurz untergetaucht (Markus 1:9,10; Apg. 8:36).

Woher ich das weiß:Recherche

Am besten vergleicht man das mal mit einer christlichen Taufe.

Jemand hört die Botschaft von Jesus Christus, zum Beispiel durch einen Film, einen Vortrag usw. und erkennt, dass Gott uns so sehr liebt, dass er Mensch wurde um unsere Sünden zu bezahlen. Er fasst den Entschluss, sein Leben Jesus zu übergeben und macht das persönlich mit Jesus ab. Wenn er dann getauft werden möchte, ist das eigentlich kein Problem. Bei der Taufe wird er wahrscheinlich noch gefragt ob er Jesus sein Leben übergeben hat und das öffentlich bekennen will. Das war damals auch so, man hörte, erkannte und lies sich am gleichen Tag taufen. Und zwar auf den Namen Jesus Christus oder auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes

Bei den ZJ ist das völlig anders. Bevor man sich taufen lassen kann muss folgendes erfüllt sein

a) Man studiert mit einem ZJ die Lehren der ZJ und muss alle Lehren anerkennen. Man nennt das zwar Bibelstudium aber es ist eher ein Buchstudium wo die Lehren stehen in Form von Fragen und Antworten.

b) Danach studiert man die Regeln der Sekte anhand eines zweiten Buches. Dort wird klar gemacht was man darf und was nicht. Angefangen von Kleiderordnung bis hin zu der Rangfolge, also wer was zu sagen hat. Wer all das akzeptiert wird anfangen sich die Haare zu schneiden, einen Bart zu entfernen und sich anders zu kleiden usw. Er wird mit dem Rauchen aufhören und falls es noch nicht geschehen ist alle christlichen Symbole wie Kreuze usw, entsorgen.

c) Dann muss er zwingend predigen gehen, dass nennt man ungetaufter Verkündiger. Wenn er es regelmäßig macht und dazu gibt man Berichte ab wie viele Stunden man gepredigt hat kann er einen Antrag stellen getauft zu werden.

d) Dann muss er noch eine lange Liste von Tauffragen beantworten und im nächsten öffentlichen Kongress kann er getauft werden. Aber nicht auf den Namen Jesus Christus oder des Vaters, des Sohnes und des Geistes sondern er muss zwei Tauffragen beantworten:

1) Hast du deine Sünden bereut und dich Jehova hingegeben und akzeptierst du den Weg der Rettung durch Jesus Christus?

2. Bist du dir darüber im klaren, dass du dich durch deine Hingabe und Taufe als ein Zeuge Jehovas zu erkennen gibst, der mit der Organisation Jehovas verbunden ist? 

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Es kann sein dass sich diese Fragen schon wieder geändert haben. Früher waren sie ganz anders.

1968

1 Hast du erkannt, dass du vor Jehova Gott ein Sünder bist und der Rettung be­darfst, und hast du vor ihm anerkannt, dass diese Rettung von ihm, dem Vater kommt, und zwar durch seinen Sohn Jesus Christus?

2. Hast du dich aufgrund dieses Glaubens an Gott und an seine Rettungsvor­kehrung Gott rückhaltlos hingegeben, um fortan seinen Willen zu tun, wie er ihn dir unter der erleuchtenden Kraft des Heiligen Geistes durch Jesus Christus und durch die Bibel offenbart? 

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Man sieht eigentlich ist es mehr eine Weihe auf eine Organisation ähnlich wie damals in der DDR und keine christliche Taufe

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung – Bin bei den ZJ aufgewachsen und dann Christ geworden

Bei der Taufe geht man in ein Schwimmbad und wird ganz unfeierlich mit zugehaltener Nase rückwärts ins Wasser gedrückt. Das größte Thema im Vorfeld bei den Mädchen war meist, welchen Badeanzug sie dabei anziehen wollen.

Auf jeden Fall müssen sie mit der Meinung konform gehen das die Führung ( 8 ältere US Herren) der direkte legitime Mitteilungskanal Gottes ist.