Montagebereitschaft Arbeitsrecht

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Ich kenne mich mit dem Job des Industriemechaniker nicht so aus, hier aber einige allgemeine Regelungen zu solchen Dienstverträgen:

  1. Der Arbeitgeber darf prinzipiell immer zu den üblichen Arbeitszeiten deine Arbeitskraft verlangen (soweit klar)
  2. Zusätzlich bestimmt der Arbeitgeber auch deinen Urlaub, sollte aber deine Wünsche berücksichtigen.
  3. Berufstypische Besonderheiten müssen vom Arbeitnehmer eingehalten werden ins besondere dann, wenn sie explizit im Arbeitsvertrag geregelt sind.

Wenn ich das jetzt weiterspinne dann könnte man also sagen: Solange es zum typischen Berufsbild des Industriemechanikers gehört oft auf Montage zu sein und es dazu noch im Arbeitsvertrag geregelt ist (und nicht gegen einen evtl. Tarifvertrag verstößt) kann eine Arbeitsverweigerung zur Kündigung, mindestens aber zur Abmahnung führen.

Sollte es jedoch eher eine Ausnahme als die Regel sein, das auf Montage entsendet wird, dein Mann trotzdem oft geschickt wird kann man evtl. etwas machen.

Ansonsten zählt wie üblich, das die besonderen Anforderungen des Berufs (Beispielsweise mehr Stunden durch Montage) zeitnah ausgeglichen werden müssen. Entweder durch Geld oder Stundenabbau.

Was steht im ArBeitsvertrag  Auslandseinsatz

Montagebereitschaft oder nicht, der Chef kann einen immer auf Montage schicken .... in der Regel werden immer Ledige Arbeitnehmer dafür genommen, aber wenn das nicht reicht können auch Familienväter rangezogen werden

Ob es ein Arbeitsrecht dazu gibt weiß ich auch nicht....auf jeden Fall sollte er mal mit seinem Chef darüber sprechen das er nicht ständig auf Montage muss...schließlich leidet das Familienleben darunter

Danke schon mal für die schnelle Antwort. Dann bleibt wohl nichts anderes übrig als sich mit einem Anwalt über die Grenzen des Direktionsrechtes und der Arbeitsrechte zu unterhalten.

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@Shibbi1

Der Anwalt wird Euer Problem nicht lösen - er wird nur Geld von Euch kassieren! Selbst wenn es rechtens wäre, dagegen vorzugehen - wollt Ihr ernsthaft Überlegungen anstellen, gegen den Arbeitgeber vorzugehen? Aus meiner Sicht völlig absurd...!

Das Problem liegt ganz woanders - nämlich darin, dass es schön ist, durch die Montage viel Geld zu verdienen, ihr es leider nicht zusammen ausgeben könnt. Das Ganze wird vielleicht noch eine Weile gut gehen, dann werdet Ihr Euch auseinandergelebt haben. Mein Rat: Dein Mann braucht eine andere Arbeitsstelle !!

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Ebenso ist es verboten Handys und andere digitale Speichermedien mitzunehmen. Hat man sein Handy aus versehen mitgenommen, wird es einbehalten und von ausgewählten Mitarbeitern mit höherer Sicherheitsstufe gecheckt, was teils schon mal einige Tage dauern kann, wenn diese Mitarbeiter viel zu tun haben oder nicht anwesend sind und vorher wird man es nicht zurück bekommen.

  1. Darf der Arbeitgeber die persönlichen Sachen durchsuchen?
  2. Darf der Arbeitgeber das Handy durchsuchen?
  3. Darf der Arbeitgeber einen pauschalen Verdacht auf Diebstahl und Betrug hegen?

Schliesslich handelt es sich bei all dem ja eigentlich um Eingriffe in die Privatsphäre, da auf Handys und im Portemonaie auch durchaus jede Menge private Daten und Bilder sein können. Hinzu kommt, dass es firmeneigene Securities und angeheuerte Securities einer Securityfirma gibt, die nicht immer den besten und vertrauenswürdigsten Eindruck machen, welche dann diese Kontrollen durchführen.

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