Menschen die keine Freunde haben?

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27 Antworten

Das Thema ist wirklich sehr interessant. Ja, es gibt Menschen die keine Freunde haben, dazu zähle ich mich dazu. Die damaligen (Freunde) waren gar keine richtigen Freunde, nur Freunde auf Zeit oder wenn die etwas brauchen. Freunde die nie selbst mal angerufen haben um einfach so zu fragen, wie es einem geht oder ob man auch mal lust hat etwas zu unternehmen, es wurde immer erwartet das Ich anrufe und nachfrage, umgekehrt war es nie. Ich habe mich versucht immer anzupassen und würde es sogar als hinterher rennen bezeichnen. Irgendwann so mit 19Jahren habe ich gründlich über vieles nachgedacht, wieso und warum? Irgendwann kam der Tag, wo ich absolut jedem meine Meinung gesagt habe und natürlich hört niemand gerne etwas negatives über sich selbst, aber das musste sein. Am Ende hat sich keiner mehr gemeldet, was sowieso nie der Fall war. Ich habe mich für den ( mach alles sauber) Weg gewählt, am Ende bist du alleine. Ich hätte auch so scheinheilig weiter machen können, mich weiter ausnutzen lassen und so tuen, als wäre ich zu blöd um es zu bemerken. Ich hatte irgendwann die Schnauze voll gehabt, entweder oder sagte ich mir. Und wie oben The Phoenix01 geschrieben hat, ich habe keinen gefunden der zu mir passt, wo wir auf der selben Wellenlänge sind. Vielleicht bin ich speziell und ja, ich suche mir meine Freunde selbst aus. Ich kann einfach nicht gegen den selben Strom schwimmen und anpassen würde bei mir nur funktionieren, wenn ich merken würde das mein Leben und Leben deren Menschen die ich gern habe in Gefahr wären und es müsste, dann ja. Ich habe es immer für sehr wichtig gehalten, sich nie für andere Menschen verbiegen zu müssen, auch wenn mich das vieles gekostet hat. Am Ende ist man das Opfer und wirst für jeden Scheiss gemobbt, nur weil du nicht das machen willst, was andere Dir sagen. Mittlerweile finde ich das gut so, ich bin mächtig stolz drauf, auch wenn nicht alles einfach war und es hat sich bis Heute nichts geändert, ich bin immer noch ich und nicht irgendwer. Ich jage keinem Trend hinterher, ich rauche nicht, weil es andere von mir verlangen, entweder ich zünde dieses Gesundheitliche schädigende Ding selbst an und rauch mir die Lunge zu, bis sie schwarz wird oder ich lasse es. Mit Drogen bin ich nie in Berührung gekommen, weil ich es nicht für notwendig und richtig hielt, es auszuprobieren, dafür waren Süßigkeiten und Schokolade meine einzige Droge wo ich deswegen auch zugenommen habe, was genauso schädlich ist. *g* Ja, man muss einiges einstecken, irgendwann Geduld lernen und sich irgendwann damit abfinden. Ich bin nicht abgeneigt, neue Leute kennen zu lernen, nur Blind einem vertrauen das kann ich nicht, da muss einiges passieren und Jahre verstreichen um zu merken, das die Person wirklich Interesse zeigt, statt sich nur zu melden, wenn man etwas braucht.

Danke! Das hat mich aufgebaut ! Ich habe auch keine wahren Freunde ! Das liegt aber eigentlich wegen einer Person die mich fertig macht 😞

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Wie hast du dich getraut deinen "Freunden" die Wahrheit zu sagen, Azuna26?

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Ja das gibt es & kann alle möglichen Gründe haben zB wenn man selbst zu hohe Ansprüche hat, viel diskutiert etc. Ich hab btw heute meine letzte verloren, komm aber klar glaube bzw hoffe ich :) #saaadlife

Ich denke die Antwort wurde nun schon mehrmals gesagt und ich bin auch einer von denen die noch nie eine wirkliche Freundschaft hatten. Jemanden der mich wirklich. Versteht und der die gleichen Hobbys und Ziele verfolgt wie ich.

Gemobbt wurde ich, wie ich herausgefunden habe, hinter meinem Rücken und das tut weh aber hätte mich mal jmd geschubst hätt ich zurückgeschlagen.

Jedenfalls DIE LÖSUNG FÜR MEIN ALLEINSEIN IST MEINE HÜNDIN gerade mal 2 Jahre alt, total süß und ein riesen Energiebündel. Sie liebt mich trotz Ecken und Kanten und verbringt immer gerne Zeit mitmir. Ein Hund oder ein anderes Tier ist etwas wunderbares. Es braucht vielleicht viel Pflege aber man bekommt es ums 10fache zurück. Außerdem gibts immerwas zu tun und das Alleinsein verfliegt im Nu :D

Ich weiß ist echt spät auf diese Frage zu antworten, aber ich wollte das, weil ich grad über diese Frage beim Surfen im Internet gestolpert bin und mich das interessiert, wollte ich mal darauf antworten. =)

Ich habe viel nachgedacht über dieses Thema und kam auf das Ergebnis das es oft oder meistens nur Individualisten trifft, die wenig bis keine Freunde haben, das erkenne ich an mir und Bekannten von mir. Ich bin selbst so einer, ich habe nie richtige Freunde gehabt, mit denen ich über alles reden konnte oder ich zu 100% ich sein konnte. Das Problem ist, das Individualisten sich nicht der Gesellschaft anpassen, weil sie ein eigenes Leben führen wollen, so stößt man auf viel Ablehnung, es ist echt schwer Menschen zu finden die mir ähneln. Aber ich hab gelernt, allein klar zu kommen, Geduld zu haben und glücklich zu sein, ich glaub das ist auch das wichtigste im Leben, Geduld zu haben und glücklich zu sein! =)

Das ist allgemein bekannt dass es Menschen ohne Kontakte gibt, einige Menschen haben es sich so selbst ausgesucht während andere aus Gründen wie keine Zeit, zu schüchtern oder wegen Arbeitslosigkeit keine Kontakte haben.

hey, sicherlich gibt es das. Finde es ziemlich daneben, solche Leute zu diskriminieren. Studien haben ergeben, dass man allein genauso viel Spaß hat. Außerdem sind viele "Außenseiter" echt ganz coole Leute, mit denen man locker und unverbindlich quatschen kann und vielleicht eher mal ein nettes Gespräch bei nem Bier hat, als der so maßgebliche Freund, für den man eine bestimmte Rolle einnimmt. Würde nicht zu viel auf einzelne Personen geben, sondern zusehen, dass ich selbst im Leben klarkomme und mit so ner Frage: "Gibt es das?" erscheint der Fragesteller allein schon weltfremd und ängstlich. Sollte man zurückfragen, was machst du ohne Freunde? Hast du ohne Freunde überhaupt ein Leben?

Ja sowas gibt es, ich selber hatte bis jetzt noch nie einen wirklichen Freund. Der mit dem ich am längsten befreundet war, war insgesammt 6 Jahre, aber anschließend habe ich gemerkt das er meine Hilfe und so nur ausgenutzt hat und wenn ich mal hilfe bauche hat er mir nie wirklich geholfen, er hatte dann keine zeit, oder er hat nicht drann geglaubt das es was bringt, das machte mich dann echt sauer, bis ich ihn letzten endes wegjagte.Dann habe ich mal geschaut ob man im internet nicht gleichgesinnte findet und endlich ganz durch zufall habe ich eine frau kennengelernt, die genau wie ich eine schlechte vergangenheit hinter sich hat, aber nicht nur nimmt sondern auch geben kann, sie ist viel älter als ich, ich bin 25, sie 36, aber das ist ok. Leider wohnt sie zu weit weg von mir und ich kann sienicht besuchen, das nervt mich, aber wir stehen in sehr engem kontat zueinander. Ware freundschaft ist vermutlich das kostbarste und seltenste der erde, wer würde für einen echten freund schon sein leben riskieren oder gar opfern, in den filmen wird einem immer sowas angepriesen was für eine edle tat das ist, aber ich glaube das kaum einer das tuhn würde. Ich wär naiv genug dafür, aber ich bin nicht mehr so naiv, das ich jeden der nett zu mir ist als meinen freund bezeichne.

Natürlich gibt es die.

sicher! ich sehe nur meine jüngere schwester als echte freundin an!! alle anderen sind bekannte, gute bekannte oder freunde auf zeit.

lg Tohma

Jetzt wo du es sagst merke ich, dass das bei meiner großen Schwester auch so ist! Nur meine Familie sind meine richtigen Freunde.

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Ja ... solche Menschen gibt es ... und es sind mehr als man gemeinhin annimmt.

Freunde mit denen man durch "dick und dünn" gegangen ist und nach vielen Jahren immer noch gehen kann, die sind etwas sehr "Kostbares" und Kostbarkeiten sind sehr dünn gesät.Das gilt für vieles im Leben und ganz besonders für Freunde.

Und dazu fällt mir ein altes Sprichwort ein:

"Suchst du Freunde in der Not, dann geht ein Dutzend auf ein Lot !"Und ein Lot ist ein altes Maß ... man könnte stattdessen auch sagen: auf eine Messerspitze.

Habe mal eine Aussage gelesen (weiß leider nicht mehr von wem), die ich sehr überzeugend fand:

Um Freunde zu finden muss man erstmal lernen, selber Freund zu sein.

Und noch ein Spruch gefällt mir:

Jeder Fremde könnte ein Freund sein, den man noch nicht kennt

Man bricht sich keinen Zacken aus der Krone, wenn man auf Jeden erstmal freund-lich zu.-und eingeht und riskiert dabei auch nicht enttäuscht zu werden solange man nichts erwartet. Dass dann die meisten Leute nicht in die engere Wahl einer echten Freundschaft kommen ist ja klar, dazu sind die Interessen einfach zu verschieden und mit manchen Charakterzügen kann ich mich beim besten Willen nicht anfreunden...:) -

Aber überall wo mich das Leben so hingeführt hat, bin ich immer auf Menschen getroffen, mit denen mich große Zuneigung und viel Gemeinsames verbunden hat, auch wenn die Wege sich dann durch die Umstände wieder getrennt haben - die Verbindung bleibt bestehen und das gemeinsam Erlebte ist ein großer Schatz.

Ich glaube, dass viele Leute nur deshalb so oft enttäuscht werden weil sie zu viel erwarten. Deshalb suche ich auch keine Freunde, die für mich sterben würden sondern habe lieber Freunde für´s Leben...;)

Ja auch hier ahst du welche die Dich ziemlich gern haben ;-)Sehr schön, hast Du es wiedermal geschrieben liebe Veritasss!

Ja das stimmt, mit der Erwartung. Wer mit hohe Erwartungen an eine Sache ran geht wird oft enttäuscht, wer die Erwartungen niedrig hält der hat auch weniger Enttäuschungen. Besser gar nichts erwarten, dann wird man überrascht.

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Toller Spruch. Freund sein. Was ist denn das? Freund ist ein Substantiv, kein adjektiv oder Verb von daher hat der Satz für mich kein logische Folgerung. Was heißt denn Freund sein? Was ist das. Ich glaube das wissen nur Leute die Freunde haben, ich kann mir glaub ich denken was damit gemeint ist, kann echt sein das nicht eder diese Eigenschaften die nötig sind um Freund zu sein hat. Das darf man den Personen allerdings nicht übel nehmen, da keiner etwas dafür kann so geboren zu sein. Das wäre so als würde man jemand mit einer Behinderung meiden

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aber sicherlich gibt es das. ich zähle mich auch dazu. bin deswegen aber nicht unglücklich oder vermisse etwas ganz essentielles deswegen in meinem leben. ich hatte immer irgendwelche freunde oder gute bekannte ... ist ja auch eine ansichtssache, was denn nun "richtige freunde mit denen man durch dick und dünn geht" sind. je nach lebensphase/-abschnitt wohnortwechsel oder ähnlichem wechseln oder laufen bei mir die freundschaften aus. passiert mir so, vielleicht steuer ich es auch dahin ... wer weiss.

Selbstverständlich, ich zum Beispiel.

Ich bin leider auch einer von denen. Habe weder Freunde noch Kumpels. Ich komme zwar mit jedem gut aus, habe aber das Vertrauen verloren. In den Schulen wurde ich meistens gemobbt/ gehänselt/ diskriminiert. Zum Teil aus heutiger Sicht leider verständlich. Mittlerweile tue ich mich schwer gleichaltrige anzusprechen. 

Bis vor ungefähr zwei Jahren war mir dieses allein sein noch richtig unangenehm. Ich wollte nie irgendwas machen, weil ich es im Endeffekt ja immer alleine mache. Aufs Volksfest gehen, am See gehen, in den Urlaub fahren. Bis ich mir irgendwann dachte, warum ich mein Leben nicht leben sollte, nur weil ich niemanden habe mit dem ich meine Erlebnisse teilen kann. 

Das einzige, was noch hart für mich ist, ist mein Geburtstag. Wenn lediglich die Familie anwesend ist ist das irgendwie nicht so berauschend. 

Und trotz allem bin ich ein überglücklicher Mensch. 

Geht mir gleich bis auf die Tatsache dass ich nicht Glücklich damit bin.

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@Freddyz

Entweder habe ich mich schon so daran gewöhnt, dass es mir nichts mehr ausmacht. Oder ich bin einfach ein Einzelgänger. 

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Mehr als Du denkst. Sei sind einsam, wissen mit sich nichst anzufangen. Sind zu stolz um es anmerken zu lassen. Sei leiden allein und sterben einsam. Und keiner kriegt es mit. Wenn es die anderen mitbekommen ist es zu spät. Da lagen sie schon längere Zeit tod in ihren Häusern.

Sie sind wie die Bäume im Wald, die still und leise sterben. (hier gab es mal dazu eine sehr schöne Frage)

Menschen sind sehr unterschiedlich, es gibt leute die haben soviele leute um sich, sie wissen nicht wie es ist, einsam zu sein. Du hast auch anscheinend viele Leute/Freunde.Wenn ich mal zu manchen Menschen gehen muss, reden die ununterbrochen über Dinge die mich gar nichst angehen, eigendlich. Aber sie haben es nötig, zum Schluss kenne ich die ganze Lebensgeschichte und Familiengeschichte.

Einsamkeit und Alleinsein

  • Wer keine Menschen um sich hat, ist allein.
  • Doch auch in großen Menschenmengen,
  • unter Freunden und Bekannten
  • und selbst in der Familie
  • kann man sich einsam fühlen.
  • Einsamkeit ist nicht, wenn gerade niemand anwesend ist.
  • Einsamkeit ist, wenn man niemanden hat, an den man sich wenden kann.
  • Wenn niemand da ist, von dem man verstanden wird.

http://www.sinnvollerweise.de/sprueche/einsamkeit-sprueche.htm

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jaa klar gibt es leute die keine freunde haben, ein bekannter von mir, also den kenne ih nur übersinternet wir schreiben viel, aber eigentlich hat er soo im realen leben keine freunde, das einzigste was er hat ist eine nutzfreundschaft, aber mehr auch nicht , tragisch finde ich das wirklich traurig !! :o

Ja natürlich gibt es das.Ich möchte sogar behaupten,daß es den wenigsten vergönnt ist gute,verläßliche Freunde zu haben.Dazu kommt aber,das eine echte Freundschaft sorgsamer Pflege bedarf . Es soll,wie in einer Ehe,ein ausgewogenes Geben und Nehmen stattfinden.In Ermangelung reeller Freunde,greifen viele Menschen heute auf virtuelle Freundschaften zurück ,was die Vereinsamung fördert.Wünsch dir einen schönen Wochenbeginn und alles Gute

Gibt es ich bin einer davon und kann ganz ernst dazu sagen. Das ist genauso wie eine Behinderung mit der man zur Welt kommt. Der Großteil aller Menschen meidet dich, weil du aus der Reihe tanzt. Nur vergessen diese Leute wie schlecht es diesen Personen eigentlich geht und vor allem können Sie nichts dafür.

Gibt es ich bin einer davon und kann ganz ernst dazu sagen. Das ist genauso wie eine Behinderung mit der man zur Welt kommt.Sie hindert dich an einem gesunden Leben teilzuhaben. Und keine Freunde zu haben aufgrund mangelnder Kompetenzen ist damit gleichzustellen Der Großteil aller Menschen meidet dich, weil du aus der Reihe tanzt. Nur vergessen diese Leute wie schlecht es diesen Personen eigentlich geht und vor allem können Sie nichts dafür. Das Problem ist aber das Sie alleine damit klarkommen müssen, denn sowas wird aktuell ja nicht als Behinderung anerkannt. Das heißt Sie kriegen keine extra Betreuung. Kein schönes Leben

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@Geographie91

Hey, Ich(w./14) habe auch keine freunde(mein ernst). Wie alt bist du? In welcher stadt wohnst du? Ich wohne in Dresden. Lg sweethoneypeace

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Hallo allesistsinnlos, es haben schon viele User geantwortet, aber diese Thematik ist doch sehr wichtig innerhalb der menschlichen Beziehung, so dass ich auch eine Antwort dazu formulieren möchte.

Ich finde Menschen ohne Freunde tristen ein ärmliches Leben. Freunde sind Menschen, die nicht nach deinem Weg fragen, sondern ihn mit dir gemeinsam gehen. Dazu muss man aber auch bereit sein!!! Man muss aus seinem Schneckenhaus ausbrechen, bereit sein Kompromisse zu schliessen und sich selber nicht in den Mittelpunkt stellen wollen.

Es gibt Menschen ohne Freunde, in meinem Umkreis kenne ich 2 Exemplare!!!! Sie sind immer Einzelgänger gewesen, meinen mit ihrem Leben sehr zufrieden zu sein, das ist aber reiner Selbstbetrug.........sie sind nicht in der Lage auf Menschen zuzugehen, können sich nicht öffnen und und haben trotzdem ihre Sehnsüchte in Punkto Freundschaft, was aber permanent verneint wird.

Freundschaft lebt aus Glauben und Treue; sie atmet im Gespräch, das können mache Menschen nicht, ihre Verschlossenheit und auch Angst lässt es nicht zu, wie soll es dann zu freundschaftlichen Beziehungen kommen????

Ja, ich denke auch, dass diese Menschen selber Schuld sind, denn man kann keinen Menschen zwingen Freundschaft zu schliessen, das muss von Innen her kommen. Ein freundschaftliches Gefühl erwärmt das Herz, gemeinsamer Austausch, gemeinsame Unternehmungen und das immer für einander Dasein, in glücklichen, wie in unglücklichen Tagen.

Menschen ohne Freunde befinden sich in einer sozialen Vereinsamung, aber sie tun auch nichts dagegen!!! Ich gebe Christa251248 vollkommen RECHT: "Menschen können nicht Mensch werden, ohne die Wärme der Freundschaft."

Der Mensch ist ein soziales Wesen und braucht Kontakt zu seinesgleichen. Wer keine Freunde hat ist eigentlich zu bedauern!!!! LG elenore

Ich gehöre leider zu der Sorte, aber ich frage mich wie das denn sein kann. Der Mensch soll ja von Natur aus ein geselliges Wesen sein.Vermutlich gibt es da auch Ausnahmen -.-

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@Geographie91

Ich war einst ein geselliges Wesen, bis ich immer wieder feststellte, dass ich ausgenutzt werde, dass auf meinen Schwächen herum getrampelt wird etc. Ich bin heute leider Einzelgänger, hätte gerne 1, 2 oder 3 gute Freunde, das würde bereits reichen, aber die Wahrheit ist: die Leute interessieren sich nicht für andere Menschen, nicht wirklich. Keine Reziprozität, keine wechselseitige Selbstoffenbarung etc. Die traurige Wahrheit: Wir leben in einer narzisstischen Gesellschaft, da geht es allen immer nur um sich selbst...

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@feminam

Ich gebe dir teilweise RECHT!!! Ich bin von 2 besten Freundinnen in der letzten Zeit so optimal enttäuscht worden, dass die Freundschaften zerbrochen sind. Ich war tief traurig, habe aber den Verlust gut verarbeitet.......habe mir  gesagt, dass neue Freundschaften nie wieder so leicht von  bzw. durch mich geschlossen werden.......Zum Glück habe ich 2 echte Freundschaften mit absolutem gegenseitigen GEBEN und  NEHMEN, optimalem Vertrauen....also echte Freundschaften,  sie sind ein Geschenk in diesem oft harten Lebenskampf.......Neid und Egoismus spielt zwischen uns keine Rolle, eine wirkliche Ausnahme.....den in der Gesamtheit siehst du es schon richtig....Neid zerfrisst die Menschen, wie sollen da ehrliche Freundschaften entstehen...LG elenore

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@elenore

Ja, Neid ist ein fieses Gefühl. Gehört aber zum Menschsein dazu. Ich denke auch, dass dies in guten Freundschaften passieren kann. Das lässt sich nicht kalkulieren, niemand kann sich davon frei sprechen. Ich denke, dass man in einer wirklich guten Freundschaft sich den Neid auch gegenseitig eingestehen kann. Das muss ja kein Endzustand sein, sondern kann auch mal eine Phase im Leben sein. Es kommt doch darauf an, wie der Freund mit diesem Thema umgeht. Ob man den Neid überwindet und wieder zu sich selbst findet, Erfolgserlebnisse hat etc.

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Das ist der größte Bullshit, den ich seit langem gelesen habe!!!! Aus den Zeilen spricht nur deine eigene, ganz persönliche Sicht der Dinge, ohne dass du dich auch nur im entferntesten in andere Menschen hineinversetzen kannst, die anders sind, als du.

Fakt ist, es gibt zwei Typen von Menschen: Introvertierte und Extrovertierte.

Während Extrovertierte keine Probleme haben, auf andere Menschen zuzugehen und von dem Kontakt zu Menschen profitieren und damit ihre Energieressourcen auftanken, sieht es beim introvertierten Menschen ganz anders aus. Der introviertierte Mensch kann nur schwer auf andere Menschen zugehen und tut sich sehr schwer nur flüchtige Kontakte zu hegen, des Weiteren ist für ihn der Kontakt mit Menschen sehr anstrengend, er braucht zwischendurch lange Ruhephasen, in denen er wieder zu sich kommen kann. Durch diese Umstände hat der introvertierte Mensch in der Regel nur sehr wenige bis (wenn es dumm läuft oder die Ausprägung besonders stark ist) gar keine Freunde.

Weder das eine noch das andere ist gut oder schlecht! Es sind einfach nur zwei völlig verschiedene Menschen mit ganz unterschiedlichen Bedürfnissen. Leider wird in unserer Gesellschaft häufig der Mensch mit den extrovertierten Veranlagungen als "richtiger" angesehen, vielleicht weil dieser präsenter ist.

Viele Bedeutende Wissenschaftler und Künstler waren eher introvertiert und hatten ebenfalls keine Freunde. Manche sind sogar erst nach ihrem Ableben bekannt geworden, weil sie die Mitmenschen gescheut haben. Diese Menschen haben viel mehr von ihrem Tun gelebt und daraus Energie gezogen, als aus Mitmenschen. Das ist legitim und sollte nicht verurteilt werden!

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Auch wenn das Thema schon uralt ist, muss ich es doch noch kommentieren. Liebe Elenore, Du bist einer der Menschen, die die Introvertierten immer introvertierter machen. Ignoranz, immer nur den eigenen Bauchnabel betrachten und nur die eigenen Regeln gelten. Kein Verstand und kein Verständnis für die Vielfalt der Welt und keine Fähigkeit, mal in die Tiefe zu gehen. Aber: Immer alles besser wissen und missionieren! Grad die Introvertierten können die besten Freunde sein, weil sie sich und andere reflektieren, weil sie sich Zeit lassen, weil sie die Welt noch betrachten können und nicht immer nur nach sozialen Erfolgen gieren. Weil sie wissen, wie es ist, alleine zu sein und weil sie wissen, wie es ist, unglücklich zu sein.

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