Meine Tochter wünscht sich einen Hund, was soll ich tun?

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In diesem Alter und schon lange davor wollte ich auch unbedingt einen Hund. Habe einen "Vetrag" mit allen Aufgaben ( natürlich um den Hund immer kümmern, Abwasch, Müll, Wohnungsputz, schulische Leistung usw.) die ich dann übernehme meinen Eltern ausgehändigt. Mit fast 15 bekamm ich ihn dann endlich. An den Vertrag habe ich mich gehalten, doch es wurde leider Mutters Hund und ich war bitter enttäuscht. Mit Ausbildung und Wohnheim war ich jedoch erleichtert, da es nie MEIN Hund war und ich endlich diesen Vertrag nicht mehr einhalten musste. Nach Studium, vom ersten Gehalt und eigene Bude kaufte ich mir einen Cocker. Das war dann endlich mein Hund.

nun ja -- in dem alter wünschen sich die meisten mädchen tiere ,wollen hunde oder ein pferd oder zumindest reiten ,manche sind auch mit kleintieren zufrieden ,die sie dann mehr oder weniger gut , nach der ersten euphorie , versorgen .

die anschaffung eines hundes beinhaltet immer , dass ihr als eltern auch einen hund wollt. ein kind ist nich t in der lage auf einen hund aufzupassen und ihn zu erziehen -- es muß ,sollte es sich um eien welpen handeln -- rund um die uhr jemand im hause sein,einen welpen kann man bis zum 1/2 jahr niemals allein lassen ,auch nciht zum eingkaufen gehen . danach bringt man ihm in minutenabständen das allein bleiben bei .bis zu 1 jahr kann er dann mal 2 stunde allein bleiben . länger als 4 stunden sollt auch ein erwachsener hund nicht allein sein müssen. das sind die grundvoraussetzungen.

wenn ihr als eltern also gar kein interesse an einem hund ahbt , dann wird auch keiner angeschafft, dann muß tochter eben ins nächste tierheim gehen und versuchen dort gassie gängerin zu werden , evlt in eurem beisein . bitte auch weiter denken : ein hund wird bis zu 18 jahre alt ( gerade die kleinen rassen ) eure tochter geht noch zur schule ,hat nachmittags ihre hausaufgaben zu erledigen , hat freundschaften- ja und wird in eingen jahren entweder eine ausbildung beginnen und dann ganztags auf arbeit sein ,oder aber sie wird weiter zur schule gehen ,abi machen und auch ganztags eingespannt sein -- also spätestens in 3 jahren hat eure tochter keine wirklich zeit mehr für eine hund ,denn ihr müßt eines wissen -- hunde benötigen auslauf und zwar 2-4 stunde AM TAG zu jeder jahreszeit und bei jedem wetter . hat tochter dann bald die liebe entdeckt , ist hund nur noch lästig (muß nicht ,ist aber oftmals so ) also seid ihr als eltern wieder gefragt.

die finazielle seite solte man auch nicht unberücksichtigt lassen : ein hund kostet im monat um die 100- 150,. € darin enthalten sind __ hundesteuern , haftpflichtversicherung , gutes getreidefreies futter , tierarzt grundkosten ( impfen + aufrischungen- medis gegen flöhe oder würmer ,kleinere untersuchungen ) noch dazu kommen -- hundeschule, evtl hundeführerschein , rücklagen für mal anfallende große operationen , grundausstattung( leine / geschirr, näpfe ,spielzeug)

wichtig ist eben seid ihr als eltern bereit einen hund aufzuziehen ? für ihn bis an sein lebensende zu sorgen , ihn mit in den urlaub zu nehmen ,mehr schmutz in kauf zu nehmen , und eure freizeit zu opfern für gassiegänge ( wobei DAS ja auch freizeit sei kann / ist ) ??und wenn tochter heranwächst , den hund allein zu übernehmen ?? .wenn ihr das alles verneint, auch nur teilweise , dann schafft euch keinen hund an .auch eben nicht wenn ihr alle am arbeiten seid ---ganztags denn man kann einen hund nicht ganztags allein lassen ,und tocher ist morgens in der schule , also ist hund mindestens 3/4 tag tägl. allein .,das geht nicht !

Also ich bin mittlerweile 17 Jahre alt und meine Eltern haben mir mit 14 einen Hund gekauft. Ich liebe meinen Hund und könnte mir mein Leben ohne ihn nicht vorstellen. Dennoch kann ich nur jedem Kind/Teenager davon abraten, einen eigenen Hund zu haben, klar ist das toll, aber glaub mir irgendwann wird das organisatorisch total schwierig zuhandhaben, irgendwann hat man längere Schultagen, geht vielleicht noch in einen Verein oder so und man trifft sich mit Freunden und dann ist es schwierig und nervig immer mit dem Hund rausgehen zu müssen. Ich mache das natürlich trotzdem und stelle mich dafür von den Hobbies und der Freizeit  etwas ein, aber würden meine Eltern nicht ca. 50% der Hundebetreuung übernehmen, hätte ich den Hund schon längst abegeben müssen. Und auch, wenn man seinen Hund liebt und sich gut um ihn kümmern möchte, nach 11 Stunden Schule ist man nicht wirklich motiviert noch einen zweistündigen Spaziergang mit dem Hund zu machen, denn so viel Bewegung braucht ein Hund auf jeden Fall! Deshalb rate ich jedem, sich entweder einen Hund für die ganze Familie anzuschaffen oder zu warten bis man älter ist und flexibler :)

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