Gegen einen Senior als Ersthund spricht nichts, allerdings kannst du einen Hund keine 9 Stunden alleine lassen, schon gar nicht regelmäßig. Und gerade bei einem älteren Hund muss man auch damit rechnen, dass er nicht mehr so lange einhalten kann wie ein junger Hund, es kommen diverse Gesundheitsproblemchen etc.

Gäbe es denn eine Möglichkeit, den Hund tagsüber eine Weile betreuen zu lassen? Eventuell eine Privatperson, die den Hund tagsüber bei sich zu Hause betreut? Oder einen Gassigeher, der jeden Tag vorbei kommt und mit dem Hund eine Runde läuft? Gerade in größeren Städten sollte sich da eigentlich etwas finden lassen, es gibt auch Portale, in denen man gezielt suchen kann.

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Du solltest nur darauf achten, dass du bei größeren Altersunterschieden von jeder Altersklasse mehr als ein Tier im Rudel hast. Eine einzelne junge Ratte in einem Rentnerrudel oder ein einzelnes älteres Tier in einer Gruppe von Jungspunden sollte man vermeiden. Und junge Ratten sollen frühestens mit 10-12 Wochen zu erwachsenen Tieren vg werden.

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Der Lack ist laut der Seite nach DIN-EN-71, also das, was oft als "Sabberlack" bezeichnet wird. Das bedeutet im Grunde nur, dass der Lack speichelfest ist und heißt nicht, dass das Annagen und ev. Abschlucken kleiner Partikel unbedenklich ist. Allerdings benutzen viele Kleintierhalter diesen Lack, scheinbar ohne negative Auswirkungen. Wenn ein Tier aber wirklich dauerhaft daran herum nagt, würde ich lieber von einem solchen Lack absehen.

Ich frage mich allerdings, wieso du so viel Geld für so etwas ausgeben willst? Für Kaninchen ist das viel zu klein, da müsste es auf alle Fälle 24h am Tag Zugang zu einem Gehege von min. 3m² pro Kaninchen geben. Und das sicher einzuzäunen, kostet bei Außenhaltung nicht gerade wenig, da würde ich nicht noch 200€ für den Stall ausgeben. Eine ordentliche Schutzhütte kann man günstig selber bauen.

Also am besten noch mal gründlich über die Haltung informieren, bevor man viel Geld für etwas Unnützes ausgibt http://diebrain.de/k-index.html

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Theoretisch kannst du einfach einen großen, schweren Napf aus Steingut oder Ton nehmen. Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, dass die Ratten das verschüttete Futter nicht finden. Ratten haben einen sehr guten Geruchssinn und im Grunde ist die Suche nach Futter die artgerechteste Beschäftigung, die es gibt. Ich habe weder bei Ratten, noch bei Hamstern oder Mäusen einen Napf fürs Trockenfutter benutzt, sondern das Futter immer im gesamten Gehege verstreut, teilweise etwas eingegraben, in leere Klorollen gepackt u.ä., damit sie sich ihr Futter erarbeiten müssen und es ist niemand verhungert ;) Daher würde ich mir keine Gedanken machen, auch wenn sie den Napf umwerfen.

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Klingt nach einer Atemwegserkrankung, da schnattern die Ratten oft sehr laut und oft ist auch eine starke Flankenatmung zu sehen. Du solltest mit dem Tier umgehend zum Tierarzt gehen und es mit einem Antibiotikum behandeln lassen. Denn von alleine geht so etwas nicht weg und aufgrund des schnellen Stoffwechsels kann es durchaus sein, dass sich der Zustand der Ratte innerhalb kürzester Zeit verschlechtert und ihr dann vielleicht nicht mehr zu helfen ist.

Und noch was Allgemeines: du hast schon vor, deiner Ratte wieder Gesellschaft zu holen? Denn Einzelhaltung ist für diese sozialen Tiere sehr schlimm, auch wenn du dich viel mit ihr beschäftigst.

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Es wird nur eine Art als Haustier gehalten, und das sind Farbratten (domestizierte Wanderratten). Diese haben zwar unterschiedliche Farben, teilweise auch Fellstrukturen (und natürlich gibt es auch hier Qualzuchten wie schwanzlose Ratten o.ä.), aber vom Charakter her unterscheiden die sich nicht. Individuelle Unterschiede gibt es natürlich, nicht jede Ratte wird zahm, manche wollen auch einfach nichts vom Menschen wissen.

Wenn du gerne zahme Tiere möchtest, dann ist es am besten, schon erwachsene Tiere aus einer Pflegestelle zu nehmen, die an den Menschen gewöhnt sind. Da kannst du relativ sicher sein, dass die auch so aufgeschlossen bleiben. Aber auch Jungtiere, mit denen man sich viel beschäftigt, werden i.d.R. zumindest futterzahm, man darf nur nicht enttäuscht sein, wenn die Ratte ansonsten ihre Ruhe vorm Menschen haben will.

Aber bitte kaufe auf keinen Fall Ratten in Zoohandlungen oder beim Privatvermehrer, denn Tierheime und Nothilfen sitzen voll mit Ratten jeder Altersstufe, die dringend ein neues zu Hause suchen. Und wie schon geschrieben, gerade bei Pflegestellen kannst du auch schon viel über den Charakter der Tiere erfahren. Und bitte min. 3-4 Ratten nehmen, 2 sind zu wenig.

Vom Geruch her muss man schon sagen, dass Ratten zu den geruchsintensiveren Tieren gehören. Inwieweit dich das stört, kommt auch darauf an, wie empfindlich du bist. Und es gibt auch zwischen den Individuen Unterschiede. Ein ordentlich großer Käfig (nicht unter 1m² Fläche und deutlich über 1 m hoch, mit mehreren Voll- und Teiletagen) ist schon mal eine gute Voraussetzung für wenig Geruch, da du hier gut Teilreinigungen durchführen kannst. Denn ein Komplettputz ist für die Tiere nicht nur sehr stressig, sondern animiert sie auch dazu, anschließend umso stärker zu markieren. Auch beim Auslauf sollte man darauf achten, das sich alles gut reinigen lässt, denn Ratten markieren ständig alles und jeden mit Urin, das fängt natürlich an zu müffeln, wenn man sie einfach auf dem Wohnzimmerteppich laufen lässt.

Du kannst dich auch mal in Rattenforen umhören, ob du vielleicht einen Rattenhalter in der Nähe hast, den du mal zum "Probeschnuppern" besuchen kannst.

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Kannst du vielleicht genau beschreiben, was du mit beißen/auf den anderen Hund losgehen meinst? Beißt dein Hund wirklich in Beschädigungsabsicht zu? Trägt der andere Hund Wunden davon? Oder macht er nur durch knurren, abschnappen etc. seine Grenzen klar?

Sollte er wirklich einfach aus dem Spiel heraus ernsthaft zubeißen, dann würde ich mir möglichst schnell einen kompetenten Hundetrainer suchen, denn da kann man aus der Ferne schlecht Tipps geben.

Sollte der Hund hingegen nur zeigen, dass der andere Hund zu weit gegangen ist, dann ist das normales hündisches Verhalten. Dein Hund muss sich nicht von anderen bedrängen und besteigen lassen, allerdings bist auch du in der Pflicht, deinen Hund soweit zu schützen, dass es zu solchen Vorfällen möglichst gar nicht erst kommt.

Ich würde an deiner Stelle zunächst mal das Spiel genau unter die Lupe nehmen. Oft ist das, was vom Halter als lustiges "Spiel" interpretiert wird, schon längst Mobbing und dann wundert man sich, wenn die Sache irgendwann eskaliert. Also achte mal in nächster Zeit genau darauf, ob das einvernehmlich ist. OK ist es, wenn jeder Hund mal der Gejagte ist, es zwischendurch kleine Pausen gibt, in denen die Hunde kurz schnüffeln o.ä., bevor sie weiter toben etc. Wenn immer der gleiche Hund gejagt wird, das Spiel sehr hektisch ist, es keinerlei Unterbrechungen gibt, von einem Hund ständige hektische Spielaufforderungen ausgehen usw., dann ist das ein Zeichen dafür, dass es lang nicht so friedlich zugeht, wie es scheint. In einem solchen Fall sollten beide Hunde abgerufen werden und eine Weile beim Halter bleiben, um sich etwas abzuregen. Sollte einer der Hunde den anderen nicht in Ruhe lassen wollen, dann muss der zur Not angeleint werden. Auch ist es sinnvoll, von vornherein nur ausgewählte Hundekontakte zuzulassen und lieber zu früh als zu spät einzugreifen. Denn wenn die Hunde sich erst einmal richtig hinein gesteigert haben, wird oft auch ein Abruf schwierig.

Auf alle Fälle sollte das Spiel aber unterbrochen werden, wenn ein Hund gemobbt wird (dazu gehört auch besteigen durch einen anderen Hund). Zeig deinem Hund, dass er bei dir Schutz suchen kann und du nicht einfach daneben stehst, und ihn machen lässt. Und im Zweifelsfall lieber mal ein Spiel vorzeitig abbrechen und weiter gehen oder einen Kontakt gar nicht erst zulassen, als eine blöde Situation zu provozieren. Such dir lieber souveräne Hunde mit einem guten Sozialverhalten, um deinen Hund gezielt mit diesen interagieren zu lassen und meide Hunde, die sehr aufdringlich sind und schnell hochdrehen.

Und bitte für die Zukunft: schreien und körperliches Maßregeln ist in solchen Fällen ein absolutes No Go! Hunde können nun mal nicht miteinander diskutieren, sondern müssen einen aufdringlichen Artgenossen mittels Drohgebärden auf Abstand halten. Was soll dein Hund denn sonst machen, wenn du ihm die verbietest? Sich einfach alles gefallen lassen? Es ist zudem deine Aufgabe, dafür zu sorgen, dass dein Hund bei dir Schutz findet und die Dinge nicht selber regeln muss, da ist es unfair, ihn für deine Versäumnisse zu bestrafen. Abgesehen davon kann so etwas auch dazu führen, dass dein Hund Artgenossen irgendwann mit Strafe und Stress in Verbindung bringt und irgendwann gar nicht mehr gut auf andere Hunde zu sprechen ist.

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Na ja, viele Vegetarier/Veganer ernähren sich ja nicht so, weil ihnen Fleisch und Co nicht schmeckt, sondern weil sie nicht wollen, dass nur für ein paar Minuten "Genuss" auf der Zunge fühlende Lebewesen leiden und sterben müssen. Wenn es dann eine Möglichkeit gibt, etwas zu essen, was wie Fleisch schmeckt und aussieht, ohne dass dafür ein Tier sterben musste, warum nicht?

Ich verstehe auch nicht, was daran heuchlerisch sein soll?


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TA ist sicher keine schlechte Idee, wenn sich der Bauch eigenartig anfühlt. Aber abgesehen davon, ist es doch mehr als verständlich, dass die Ratte Angst hat und panisch, wenn sie plötzlich von einem riesigen Wesen gepackt wird! Ich weiß, Ratten haben den Ruf, zahme Streicheltiere zu sein, aber trotz allem musst du dir das Vertrauen der Ratte erst einmal verdienen. Nimm sie nicht einfach gegen ihren Willen, sondern biete ihr Futter aus der Hand an und lass sie selbst entscheiden, wie weit sie gehen möchte. Je nach Charakter und Vorgeschichte des Tieres kann es sein, die Ratte stiefelt sofort ohne zu zögern auf die Hand. Es kann aber auch sein, dass es viele Tage oder sogar Wochen braucht, bis das Tier auch nur Futter von dir nimmt. Manche Ratten werden nie zahm und wollen ihr ganzes Leben lang nichts vom Menschen wissen. Auch das muss man akzeptieren! Also bitte nicht anfangen, die Ratte zwangszähmen zu wollen, indem du sie ständig nimmst, bis sie irgendwann aufgibt und sich nicht mehr wehrt!

Wenn es um den Auslauf geht, dafür musst du die Ratte nicht nehmen. Oft ist es einfacher, die Ratte dazu zu überreden, in eine Röhre oder einen Karton zu klettern und sie dann so zu transportieren. Am einfachsten wäre es, wenn die Ratten von selber aus dem Käfig und wieder zurück könnten, da reicht schon ein dicker Ast, den du an die offene Käfigtür legst. Im Freilauf werden manche Ratte auch aufgeschlossener, und wenn die Ratte merkt, dass von dir keine Gefahr mehr ausgeht, wird sie vielleicht auch noch Vertrauen zu dir fassen.

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Bei Farbmäusen ist es oft so, dass durch wenig Fläche und Inventar Aggressionen unterdrückt werden (da es nichts gibt, worum man sich streiten könnte und die Fläche zu klein ist, um Reviere ausbilden zu können). Wenn dann die Tiere plötzlich viel Platz haben, kommt es sehr oft zu heftigen Streitereien.

Dazu kommt noch, dass im Zooladen einfach Tiere zusammengesetzt werden, ohne sie anständig zu vergesellschaften. Das bringt dann noch mal Streitpotential.

Als erste Hilfe würde ich daher an deiner Stelle den Platz verkleinern (du kannst z.B. mit einem Brett einen Teil der Wanne abgrenzen). Wenn das nichts hilft, ev. auch einen Teil der Erde und des restlichen Inventars entfernen. Damit sollte sich zumindest verhindern lassen, dass sie sich ernsthaft verletzten.

Dann sollte schnellstmöglich das Geschlecht bestimmt werden. Das kann ein mäusekundiger TA machen (aber aufpassen, nicht alle TÄ kennen sich mit Mäusen aus) oder du fragst mal in einem Forum nach (hier z.B. http://mausebande.com/forum/), da kann dir auch bei der Geschlechtsbestimmung geholfen werden, wenn du Fotos machst.

Wenn es Männchen sind, müssen sie zwingend kastriert werden, bei Weibchen muss man mit Nachwuchs rechnen. Solltest du Pech haben und es ist ein Pärchen, dann müssen die Mäuse leider getrennt werden. Du musst dir dann überlegen, ob du die Tiere behalten willst (in diesem Fall brauchst du ein ordentliches Gehege, möglichst noch Gesellschaft, da 2 Mäuse zu wenig und musst die Böcke kastrieren lassen) oder ob du sie weiter vermitteln möchtest.

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Ratten Dominanzkämpfe?!

Hallo ich habe folgendes Problem.... Ich habe 3 Ratten alle 3 Männlich alle 3 nicht kastriert in einem großem käfig nun ist mir aufgefallen das meine graue ratte sehr dominant ist und auf die anderen beiden los geht.... Die weiße wurde sogar am hinterbein verletzt und humpelt jetzt und benutzt das bein fast garnichtmehr.... Mit der gehe ich auf jedenfall mal zum tierarzt die arme.... Die schwarze versucht sich immer raus zu halten und ist unterwürfig.... Nun dachte ich mir ich hole die Graue mal raus und separiere sie von den anderen.... für eine Nacht z.B. Kaum ist die Graue draußen fängt der schwarze an die weiße (verletzte ) zu dominieren.... wobei diese vorher immer zusammen geschmust haben immer zusammen geschlafen haben etc nur die graue seperiert war....

Die weiße tut mir total leid weil sie sowieso schon verletzt ist und total gerne schmusen kommt... die schwarze naja die kommt klar und die graue ist zwar sehr sehr aggresiv und dominant aber ich habe sie dennoch lieb... Erziehungsmaßnahmen wie der grauen ratte direkt mit einem kleinen spartel aufn kopf hauen wenn er angegriffen hat funktionieren leider nicht....

Es gilt zwar das gesetz des stärkeren in der welt allerdings sind Ratten doch rudeltiere und sollten eigentlich mit einander auskommen... Es kann ja nicht sein dass sobald eine 2. ratte im käfig ist die gegenseitig anfangen sich zu bekriegen bis sie bluten... und schlimmeres wenn ich nicht dazwischen gehe....

Würde kastration helfen?! oder was soll ich tun? ich habe sie alle 3 lieb aber so tun sie mir halt alle 3 leid weil der graue immer alleine ist der weiße verletzt ist und immer alles abkriegt und der schwarze total ängstlich und dann aber doch dominant ist...

Helft mir bitte....

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Wie lange hast du die Ratten schon und seit wann tritt dieses Verhalten auf? Wie alt sind sie jetzt? Es könnte schlicht sein, dass sie nie ordentlich vergesellschaftet wurden und es daher jetzt Konflikte gibt. Wenn sich die Ratten mal zoffen, ist das nicht weiter ungewöhnlich, aber wenn es dabei Verletzungen gibt oder der Angegriffene keine Ruhe mehr hat, dann ist das schon bedenklich.

Aber bitte versuche, die Tiere in ihrem Verhalten nicht zu pauschalisieren. Der Begriff "dominant" als pauschale Wesenseigenschaft eines Tieres ist bei Ratten genauso fehl am Platz wie bei Hunden... Ein Tier kann in einer bestimmten Situation ein anderes dominieren, das ist aber keine grundsätzliche Charaktereigenschaft des Tieres und sagt auch nichts darüber aus, wo es in der Hierarchie steht . Oft sind besonders "aggressive" Tiere auch gerade die unsicheren, die lieber nach vorn gehen, als selbst Opfer zu werden. Da bringt es nichts, dass Tier für sein Verhalten zu bestrafen, was soll es daraus lernen? Ganz sicher keinen entspannten Umgang mit seinen Artgenossen...

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Wenn du mit der Rattenhaltung aufhören willst, solltest du selber nach einem neuen zu Hause für die verbliebenen Tiere suchen. In Foren (rattenforum.de, ratteneck . eu z.B.) findet man oft Vermittlungsbereiche und auch erfahrene Pflegestellen, die einem bei der Vermittlung helfen können. Da findest du sicher jemanden, der die beiden Ratten in seinem Rudel aufnimmt (und wenn es nur vorübergehend ist). Das hat den Vorteil, dass du genau weißt, wo deine Ratten hinkommen und wie dort die Haltung aussieht.

Wenn du sie ins Tierheim gibst, kannst du hingegen gar nicht kontrollieren, was passiert. Gut möglich, dass sie schnell ein zu Hause bei informierten, verantwortungsvollen Menschen finden. Genauso kann es aber auch sein, dass sie ewig sitzen, da viele Leute lieber Jungtiere haben wollen. Zudem sind die Vermittlungsbedingungen nicht in allen TH auf einem guten Niveau, oftmals sind die Ansprüche an die neuen Halter viel zu gering.

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Wie alt sind denn die Ratten und wie lange hast du sie schon? Wie verhält sich die "bissige" Ratte im Auslauf? Es gibt recht viele Ratten, die reine Revierbeißer sind, also nichts fremdes in ihrem Territorium wollen und da sofort angreifen. Diese Tiere sind im Auslauf dagegen viel entspannter und zeigen nicht diese heftigen Reaktionen wie im Käfig. Dieses Verhalten zeigt sich meist erst im Laufe der Zeit und nicht von Anfang an (v.a., wenn man die Ratten jung übernommen hat). Wenn das bei deiner Ratte der Fall ist (also im Käfig Angriff, draußen lammfromm), würde ich mit keine großen Gedanken darum machen und das einfach akzeptieren. D.h., die Ratte im Käfig nicht bedrängen (auch nicht unbeabsichtigt), nötige Arbeiten am Käfig machen, wenn die Ratten gerade im Auslauf sind und sich ausschließlich draußen mit dem Tier beschäftigen.

Sollte die Ratte aber in allen Situationen relativ plötzlich aggressiv reagieren, dann sollte auf alle Fälle ein gründlicher Gesundheitscheck erfolgen, das kann ein Zeichen für Schmerzen sein. Außerdem solltest du (falls du es nicht schon getan hast) genau überlegen, ob vielleicht irgendetwas passiert ist, was deine Ratte misstrauisch gemacht haben könnte (unbeabsichtigt im Auslauf getreten; ein lautes Geräusch, während du deine Hand im Käfig hattest; zu starkes Bedrängen etc.). Auch so etwas kann Angst und daraus resultierende Aggressionen auslösen.

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Das Problem ist v.a., dass es unzählige Ratten in Tierheimen und Nothilfen gibt, die dringend ein neues zu Hause suchen. Regelmäßig gibt es auch richtige Großnotfälle, da steht ein Tierheim dann schnell mal mit 100 Tieren da, von denen die Hälfte trächtige Weibchen sind... Vor diesem Hintergrund stellt sich daher die Frage, ob man unbedingt noch bewusst weitere Ratten produzieren muss, wenn auf der anderen Seite so viele Tiere teils Monate im Tierheim versauern.

Ob eine Hobbyzucht an sich seriös ist, kann man nicht immer 100% sagen. Wichtig wäre mir, dass der Züchter seine Tiere anständig hält, Zuchttiere "in Rente" ihr Gnadenbrot bekommen, Interessenten genau geprüft werden (Informationsstand, Haltung, Erwartungen etc.) und im Zweifelsfall lieber keine Tiere vermittelt werden. Außerdem sollte der Züchter sich natürlich mit der Genetik seiner Tiere auskennen, ein sinnvolles Zuchtziel haben (also nicht nur irgendwelche Äußerlichkeiten), sich der Risiken bestimmter Genpaarungen bewusste sein,... Manche dieser Dinge kann man gut kontrollieren, bei anderen muss man sich darauf verlassen, dass der Züchter die Wahrheit sagt. Aber wie schon geschrieben, so lange es noch so viele Notfellchen gibt, sollten erst einmal die versorgt werden.

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Bitte nimm unbedingt gleich eine Gruppe von 3-4 Tieren, denn nur 2 Ratten sind noch kein Rudel und das ist für die Tiere deutlich langweiliger und kann auch schnell zu Streit führen.

Generell sollte man keine Tiere in Zoohandlungen, Baumärkten, Privatvermehrern etc. kaufen. Es gibt immer wahnsinnig viele Ratten in Nothilfen und Tierheimen, die ein neues zu Hause suchen. Wenn es bei dir im TH derzeit keine Ratten gibt, dann schau doch mal in den Nothilfen. Vermittlungstiere findest du z.B. unter rattenforum.de oder ratteneck . eu (registrieren, damit du Zugang zur Vermittlungsgalerie bekommst).

Sollte nicht direkt etwas in deiner Näher sein, so ist es meist auch kein Problem, dass die Tiere auch über weitere Strecken per Mitfahrgelegenheit zu dir kommen.

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Na ja, halt das, was man auch erwachsenen Kaninchen füttert (darüber hast du dich hoffentlich vorher informiert...). Grünzeug, Heu, kein Trockenfutter oder irgendwelcher Leckerlikram aus dem Zoooladen...

Aber die Frage ist: wo hast du denn ein so junges Kaninchen her? In dem Alter sollte es noch bei seiner Mutter sein! Vor der 10. Woche sollten die Jungen nicht abgegeben werden, da sie in dieser Zeit ein ordentliches Sozialverhalten lernen. Wie lange hast du das Tier schon und woher kommt? Besteht die Möglichkeit, es noch mal zurückzubringen? Du hast hoffentlich nicht vor, das Tier alleine zu halten?

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Ich würde sagen, um damit überhaupt erfolgreich zu sein, müsstest du auf irgendein "Nischenprodukt" setzen, denn es gibt schon so viele große Anbieter von Tierzubehör im Netz, dass es kaum funktionieren wird, dort Fuß zu fassen. Zumal du auch in Bezug auf Preise und Auswahl mithalten müsstest, was kaum möglich sein wird, wenn man alleine so einen Shop eröffnet.

Was mir z.B. einfällt sind Anbieter, die für Hunde maßgefertigte Geschirre, Halsbänder u.ä. anbieten. Oder Nagerheime auf Wunsch fertigen, da es da ja im Zoohandel nichts Gescheites gibt. Das hat den Vorteil, dass man preislich und zeitlich etwas freier ist (für eine Maßanfertigung ist man eher bereit, mehr zu zahlen und hat auch Verständnis für längere Wartezeiten) und man ein überschaubares Sortiment hat, d.h. keine riesigen Lagerkapazitäten braucht und nicht massig Ware vorhalten muss. Es gibt Anbieter, die sich damit über die Jahre einen guten Ruf aufgebaut haben, in Foren etc. weiterempfohlen werden, viel verkaufen und das Angebot mit der Zeit auch erweitern. Ob man im Endeffekt davon leben kann oder ob es eher nur ein Nebenverdienst ist, müsste man natürlich durchrechnen. Aber ich denke, wenn Onlineshop mit Tierartikeln, dann so etwas und nicht der 500. Shop, in dem man die gleichen Produkte wie überall kaufen kann.

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