Hundehaltung zuerst unter Bedingungen erlaubt... Dann wieder nicht... Was mach' ich nun?

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7 Antworten

Solange man nicht schriftlich die Zustimmung vom Vermieter hat, solange ist es unsicher. Nur schriftlich gilt und sogar die kann unter gewissen Gründen wiederrufen werden - soviel ich weiß.

Meiner Meinung nach, darf der Vermieter bestimmen, ob er Hund erlaubt oder nicht und meiner Meinung nach braucht er keinen Grund um sich gegen Hunde zu entscheiden. Aber ich bin kein Anwalt und die anderen hier auch nicht. Daher frage einen Anwalt, der kann Dir das ganz genau beantworten.

Wie auch immer - eine Probezeit bitte nicht vereinbaren. Was ist, wenn der Vermieter - aus welchem Grund auch immer - nach der Probezeit es nicht akzeptiert? Was ist dann mit dem Welpen? Weiterverkaufen, Rückgabe?

Nein, ruf sofort den Züchter an, erkläre die Situation und verzichte auf den Welpen. Denn jetzt hat der Züchter und der Welpe die Chance gut vermittelt zu werden - später nicht mehr unbedingt.

Kläre alles mit dem Anwalt und wenn Du irgendwann sicher bist, dass Du einen Hund halten darfst und dies schriftlich hast (vielleicht sogar in einer anderen Wohnung wohnst) dann hole Dir einen Welpen - nicht jetzt - zur Liebe zum Tier.

Wenn der Vermieter seine Zustimmung von der Meinung der anderen Parteien im Haus abhängig macht, dann müsst ihr das leider akzeptieren.

Jeder Hund kann Krach machen und gerade bei Welpen muss man einfach damit rechnen, dass da öfter mal gejault wird und der mal seine 5 Minuten bekommt und polternd durch die Wohnung springt u.ä.. Ihr müsst mit dem Welpen alle paar Stunden nach draußen, auch nachts, was nicht geräuschlos abgeht. Dreck bringt ein Hund natürlich auch ins Treppenhaus und wenn vielleicht jemand Angst hat, dann wird der nicht begeistert sein, einem Hund im Treppenhaus zu begegnen, auch wenn der keine 80cm Schulterhöhe hat...

Bitte jetzt nicht falsch verstehen, ich liebe Hunde, ich will nur zeigen, dass es unzählige Möglichkeiten gibt, einen Grund zu finden, wenn jemand keinen Hund in der Nachbarschaft möchte. Daher würde ich, so schwer es auch fällt, von sämtlichen Überredungsversuchen oder gar einer "Probezeit" absehen. Wenn der Vermieter einverstanden ist und eine schriftliche Erlaubnis erteilt, ist alles gut. Alles andere ist Murks und im Zweifelsfall ist der Hund der Leidtragende. Denn was passiert denn, wenn sich das Ehepaar während dieser Zeit darüber beschwert, dass der Hund Lärm macht, sie im Treppenhaus belästigt o.ä.? Selbst wenn man das nicht nachweisen kann: wenn der Vermieter schon von Anfang an auf Zustimmung der Mitmieter pocht, wird er sicher keine Querelen wegen des Hundes dulden. Und das würde bedeuten, dass der arme Welpe nach ein paar Wochen wieder abgegeben werden muss, und dass ist mehr als unfair!

Also: noch mal mit dem Vermieter reden, ob eine verbindliche Erlaubnis erteilt wird. Wenn nicht, beim Züchter Bescheid sagen und die Anzahlung als Lehrgeld verbuchen, war schließlich auch sehr voreilig, alles fest zu vereinbaren, wenn das OK vom Vermieter noch nicht erteilt war...

DH! Und erst die drei hundehaare in der waschmaschine in der alle parteien waschen,grrr...da wird sofort gemotzt...

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Hi du,

unter diesen Bedingungen würde ich eher auf die Anzahlung verzichten und vom Kauf zurück ziehen. Das Zubehör kannst du dem Tierheim spenden.

Für die nächste Wohnung würde ich dir empfehlen, solche Vereinbarungen schriftlich zu tätigen und auch die Fehlenden Parteien einfach schriftlich anzuschreiben, damit kannst du Probleme mit fehlender Anwesenheit eher vermeiden.

Steht im Mietvertrag, dass Hundehaltung verboten ist, bzw. nur mit Zustimmung der anderen Mieter?

Nur das gilt, was dort schriftlich vereinbart ist. Frag mal bei einem Mieterschutzverein nach, dem ich mich ohnehin als Mieter immer anschließen würde (kostet in München nur 30 € im Jahr).

Ich würde es aber vermeiden, mich mit dem Vermieter ernsthaft oder sogar per Gericht anzulegen. So viel Freude kann Dir ein Hund gar nicht machen, dass das einen grundsätzlichen Dissenz mit dem Vermierer aufwiegt. Und was Dir aus einem ernsthaften Zerwürfnis mit dem Vermieter erwachsen kann, merkst Du dann beim Auszug. Ich musste in einem solchen Fall, nur um einen Monat früher – es musste sein – ausziehen zu können (obwohl ich 3 Nachmieter offerieret hatte), Teppichböden im ganzen Haus für ca. 7.500,- € ersetzen lassen – reine Schikane.

das war sehr voreilig,das du ohne zustimmung eine anzahlung getätigt hast...probezeit abmachen ist meiner meinung nach nicht in ordnung,wen die vermieter dann doch nein sagen,hast du einen welpen der wieder umplatziert werden muss,das ist nicht im sinne des hundes,schadet ihm nur,stess pur...sprich mit dem züchter ob du ein teil der anzahlung zurück kriegst (ein seriöser züchter verlangt sowieso keine anzahlung,das tut man nicht,genau aus diesem grund,da der käufer dann dem druck ausgesetzt wird den hund nehmen zu müssen,obs dann passt od.nicht...und wen nicht landet der welpe im tierheim,wird umplatziert od.irgendwohin verschachert,stress pur für hunde)

Sie müssen die Ablehnung begründen. Daß du die anderen Hausbewohner nicht erreichst, ist kein ausreichender Grund. Ohne Begründung dürfen sie die Haltung gar nicht ablehen, also frag nach der Begründung.

Probezeit ist Mist, was machst du, wenn der Vermieter nach der Probezeit nein sagt? Dann muß der Hund wieder weg - für den Hund eine Katastrophe.

Franz. Bulldoggen sind Qualzuchten, die schnarchen, weil sie keine Luft kriegen. Die haben immer Atemnot. Laß die Finger davon, steigere nicht die Nachfrage nach diesen gequälten Tieren!

Und einen Hund zu kaufen, bevor man das Ok. vom Vermieter hat, und zwar schriftlich, ist, pardon, Schwachsinn.

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Leider hast du dich mit deinem Freund zusammen nicht richtig verhalten.

Nur aufgrund einer so wackeligen mündlichen "Beinahe-Erlaubnis" kannst du dich niemals darauf berufen, eine Erlaubnis praktisch schon in der Tasche gehabt zu haben...

...zumal du ja auch wirklich die anderen Mietparteien nicht alle erreichen konntest.

Wenn die Vermieter euch jetzt die Hundehaltung untersagen wollen und das auch entsprechend triftig begründen, dann seid ihr "gekniffen"...

Warum seid ihr denn so voreilig gewesen und habt schon einen Hund bei einem Züchter reserviert?

Da kommt jetzt nämlich das nächste Problem auf euch zu: selbst wenn der Züchter euch nicht zwingen kann den Hund zu kaufen und zu übernehmen (sowas wird ein ordentlicher Züchter sowieso niemals tun) - der Züchter kann die Reservierungsgebühr einbehalten... (zu diesem Thema gibt es bereits einige Gerichtsurteile).

Also meldet euch schnell bei dem Züchter, dann kann er den Welpen anderweitig zum Verkauf anbieten und vielleicht gibt er euch ja sogar die Reservierungsgebühr zurück.

Welpenzubehör aus dem Handel kannst du ggf. zurückgeben und bekommst auch das Geld zurück.

Ganz schlecht finde ich die Idee mit der Probezeit für den Hund in eurem Haushalt!

Willst du es wirklich einem jungen Welpen zumuten, ggf. nach 5 oder 6 Wochen wieder abgegeben zu werden?

Wenn dir sowas im Kopf rumschwirrt, dann bist du kein(e) Hundeliebhaber(in)

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