Meine Tochter rutscht ab, was kann ich als Mutter machen?

22 Antworten

Mit 18 Ist sie volljährig und das weis sie ... Es wird schwer für dich werden, sie noch als Mutter zu erreichen , aber du hast bessere Chancen, wenn du ihr als Freundin begegnest ... Überrasch sie mal und geh mit ihr schoppen und dann kaufst auch du dir mal was verücktes ... Zeig ihr das du kein Spießer bist, der nur herrumkommandieren will... Sie muss selbst ihre Erfahrungen machen auch mit dem Typ ... Du weisst doch selbst am besten, das am Anfang der Himmel immer voller Geigen hängt ;)

Na Klasse , sehe gerade das die Frage 3 Jahre alt ist :(

DU pubertierst und schiebst es Deiner Tochter in die Schuhe. Auch noch als Schuld. Das finde ich unerhört und hat mit Erziehung nicht das Geringste gemein.

Nein. Meine ersten Sätze müssen Dir nicht gefallen.

Zu akzeptieren hast Du allerdings, dass der Weg hin zu Erwachsen-Sein mit Ablösung verbunden ist.

Dir muss der neue Freund nicht gefallen. Das bitte schreibe Dir hinter die Ohren.

Je mehr Du gegen ihn bist, je mehr wird Deine Tochter an ihm hängen. Das ist natürlich.

Insgesamt machen Deine Ausführungen auf mich den Eindruck als erwartetest Du, dass Deine Tochter ein Leben nach Deinen Wahnvorstellungen zu führen hat. - Das Wort Wahnvorstellungen ist hier mit Bedacht gewählt. -

Deine Tochter ist ein eigenständiger Mensch. Und sie ist alt genug selbst zu entscheiden.

Recht hat sie: Hättest Du ihr vorher die Möglichkeit eingeräumt davon ausgehen zu können

dass Du sie immer liebst, egal, was ist

würde sie jetzt womöglich nicht so über irgendwelche Stränge schlagen.

Wobei:

Die Frauen in meinem Umfeld hatten so zwischen dem 13. - 15. Lebensjahr auch mal so eine Phase des Überschminkens. Und ich bin heute Uropa. Neu ist das Verhalten also keineswegs. Nur halt ein wenig spät.

Und wenn sie kein Abitur macht, dann geht die Welt auch nicht unter. Dessen sei versichert.

Sehr ich ganz genau so!

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Das hast du echt i'll gesagt.Wenn aucb ein bisschen hart manchmal aber so ist das Leben nun mal

Hätte dich gern als Uropa

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Einer Meiner Opas (bzw. Uropas meiner Kinder) würde dir vollkommen Recht geben, in allem, was du gesagt hast, der Andere würde sagen "Das Mädel braucht eine ordentliche Trachtprügel". Ach die Unterschiede innerhalb einer Generation.

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Ach du Arme!

So ähnlich ging es mir mit meiner Tochter auch, nicht ganz so schlimm, aber für mich sehr belastend.

Je mehr du dich dazwischen stellst, desto mehr wird sie von dir abrücken. So schwer es auch fällt, dir bleibt nichts weiter übrig, als sie machen zu lassen und zu hoffen, dass sie irgendwann mal wach wird.

Das Einzige, was dir bleibt, ist ihr zu signalisieren, dass du immer für sie da sein wirst.

Mal überlegt das es genau deine Vorurteile und Einschränkungen sind die sie zu diesem aufmucken verleiten?

Ne, das fällt so spießige Helikopter-Eltern leider nicht auf. Kinder die locker und offen großen geworden sind, neigen viel weniger so solchen "Extremen".

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Liebe Isabell,

da bekam ich zur Antwort das ich doch selber Schuld sei.

Hast du diese Aussage deiner Tochter mal auf dich wirken lassen?

Dann würde dir klar, dass das Wort Schuld nicht passt, denn ich bin sicher, du hast jederzeit das Beste für deine Tochter gewollt.

Leider hast du nie bemerkt, wie eng dein Weltbild ist, das dir deine Eltern und deine Lebenserfahrung vermittelt haben. Solche unbemerkt übernommenen Muster werden gewöhnlich erst hinterfragt, wenn es Probleme gibt. Und die sind nun da.

Das Geschehen im Zusammenhang mit deiner Tochter ist genau genommen kein Problem, doch du machst eines daraus.

Wenn du sehen könntest, dass deine Tochter dabei ist, das über einige Generationen zu enge Weltbild gründlich zu hinterfragen und in Richtung mehr Toleranz und Risiko zu öffnen, könntest du sehen, dass deine Tochter die Ahnenreihe, aus der du stammst, liebevoll für eure Nachfahren weitet und öffnet.

Das ist für sie ebenso schwer, wie für dich, doch sie ahnt, wofür sie kämpft, während du noch im Dunklen suchst.

Alles Liebe....

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