Meine Katze lässt sich nicht berühren?!

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4 Antworten

Du solltest mal versuchen, Deine Katze** nicht von oben und nicht am Kopf** zu streicheln. Fange einfach mal sachte an, sie mit dem Handrücken und seitlich zu berühren und wenn Du merkst, dass sie keine Angst mehr zeigt, kannst Du langsam anfangen, sie normal zu streicheln. Wenn sie an Deinen Händen schnuppert, kannst Du ja auch mal nen Finger ausstrecken und sie einfach mit nur einem Finger an den Backen zu streicheln. Habe einfach Geduld mit dem Kerlchen, denn ich denke mal, dass sie sich mit der Zeit doch noch ohne Angst streicheln lässt.

Meine Mamikatze hat mir sogar lieber ihre Babies auf die Hand gelegt, bevor sie sich selbst anfassen lassen hat, aber heute, 4 Jahre später ist sie eine richtige Schmusekatze, die nicht genug bekommen kann. von Gekrault- und Gestreichelt werden.

Lass Deine Katze kastrieren und dann kannst Du ihr evtl. sogar den Freigang ermöglichen, wo sie sich Kumpel findet.

Hallo

Hast du jemals mit deinen Eltern darüber gesprochen, wie wichtig es für deinen Tiger wäre, kätzische Gesellschaft zu haben?

Viele Leute wissen auch heute leider immer noch nicht, dass Katzen soziale Tiere sind, auch wenn sie deshalb nicht in ganzen Rudeln leben müssen. Sie gelten als Einzelgänger, weil sie alleine jagen gehen. Trotzdem haben Katzen, die draussen leben, aber immer auch Kontakte zu ihren Artgenossen.

Auch Hauskatzen mit Freigang treffen draussen auf andere Katzen. Nur reine Wohnungskatzen werden in Einzelhaltung für den Rest ihres Lebens komplett von ihren Artgenossen isoliert - das ist wirklich richtig schlimm und trägt zu Verhaltensstörungen bei.

Deine Katze ist noch jung - was für eine traurige Vorstellung, dass sie nie wieder ein Wesen ihrer eigenen Art treffen soll - ausser vielleicht beim Tierarzt.

Mit zunehmendem Alter wird es nicht einfacher, Katzen zu vergesellschaften, weil so ein "Zwangs-Einzelgänger" dann eigenbrötlerisch wird und natürlich auch seinen Revieranspruch verteidigt.

Die Argumentation "meine Eltern erlauben es nicht", ist insofern schwach, als man sich VORHER darüber hätte informieren müssen....

Zum eigentlichen Problem kann ich nur sagen, dass es durchaus Katzen gibt, bei denen man sehr viel Geduld benötigt.

Einer meiner Kater kam mit ca. 5-6 Monaten zu mir, Herkunft nicht wirklich klar (kam aus dem Tierschutz). Den durfte ich runde 3 Jahre nicht anfassen, hab ihn nur zwangsverhaftet, wenn es zum Tierarzt ging. Sein Vertrauen wuchs nur ganz langsam, bis er eines Tages - nach fast 3 Jahren zum ersten Mal von sich aus zu mir aufs Sofa kam und Streicheleinheiten wollte. Er mag es bis heute nicht, hochgenommen zu werden, aber er schmust mich abens auf dem Sofa fast zu Boden ;-)

Einfach unbeirrt weitermachen und niemals bedrängen, eines Tages wird die Geduld belohnt.

Danke, für deine nette ausführliche Antwort Ich habe ja nun eingesehen, dass es ein Fehler war und werde noch Heute umgehend mit meinen Eltern reden. Falls es keine Möglichkeit gibt, werde ich sie natürlich abgeben um ihr eine bessere Zukunft zu geben.

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Katze wühlt?

Du hattest diese Frage ja schon mal im März gestellt, aber damals hast Du noch gesagt, sie wäre vom Züchter...

Wenn sie aus solchen Verhältnissen stammt, ist es kein Wunder, dass sie so scheu ist, sie hat es ja als Kitten nicht gelernt .

Wir haben Dir aber auch schon im März geschrieben, dass Du eine zweite Katze brauchst und dass Einzehaltung ganz schlimm ist für eine Katze, wenn sie nicht raus darf.

Wieso sitzt die Arme denn dann immer noch alleine rum?

Bitte hol eine zweite gut sozialisierte Katze dazu (also keine vom Bauerenhof), damit sie von dieser mit Glück noch lernen kann, dass es nicht schlimm ist, angefast zu werden.

Wie schön gesagt, darf ich keine zweite Katze halten. Und sie ist ja auch sonst nicht scheu. Sie legt sich ja auch auf meine Beine etc. Ich möchte hier wirklich nur Ratschläge bekommen und es tut mir sehr Leid, dass ich ihr keinen Artgenossen geben kann.

Sollte ich sie deswegen etwa abgeben?

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@HarukaMaus

Es gibt keine Katzen, die von der Rasse her Einzelgänger sind. Und nur weil andere auch Katzen in Einzelhaft halten, wird es nicht besser.

Und bitte lass sie kastrieren, Rolligkeit ist kein Vergnügen für Katzen und es besteht ein hohes Risiko der Dauerrolligkeit, was dann wieder zu Gesäuge- und Gebärmuttertumoren (Krebs) führen kann.

Wie können ihre Geschwister zu alt sein? Dann können es aber nicht ihre Geschwister gewesen sein.

Du kannst sie also entweder rauslassen (natürlich nur kastriert und geimpft), oder ihr einen Katzenkumpel holen. Wenn beides nicht geht, gib sie bitte an katzenerfahrene Menschen ab, damit sie artgerecht leben kann.

Sie hat jetzt schon eine Verhaltensstörung, das wird auch mit einer Tierpsychologin nicht besser.

Das sind Ratschläge...

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@SilkeJa

Ich kann es nur so weitergeben, wie es mir gesagt wurde: Die Eltern der Katze hatten schon öfter Kinder. Sie war mit vom dem jüngsten Wurf, von dem aber die Anderen alle schon vermittelt wurden. Ihr älteren Geschwister waren noch von einem älteren Wurf

Ich will sie nicht quälen. Wo sollte ich mich am besten hinwenden? Ich möchte sie auf keinen Fall in ein Tierheim geben. Danke, für deine Ratschläge und ich bewundere dein Wissen über Katzen.

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@HarukaMaus

Siehst Du wirklich keine Chance, Deine Eltern zu einer zweiten Katze zu überreden? Zwei Katzen kosten nicht wirklich viel mehr als eine und wo Platz ist für eine Katze, ist auch Platz für zwei :-)

Zeig Deinen Eltern doch vielleicht mal diese Links, vielleicht überzeugt sie das:

"Hartnäckig hält sich das Gerücht, dass Katzen Einzelgänger sind und sich ALLEIN in Wohnungshaltung wohl fühlen. Dies ist FALSCH. Das Leben, als Wohnungs-Einzelkatze, grenzt an Tierquälerei."

Quelle: katzennetzwerk.de/katzeninfos/rund-um-die-katze/113-einzelhaltung-von-wohnungskatzen

Und noch ein paar Links dazu:

katzenhilfe-radolfzell.de/einzelhaltung.php

tierheim-hilden-ev.de/2010/10/wohnungskatzen-in-einzelhaltung/

katzen-fieber.de/einzelhaltung-katzen.php (jeweils kopieren und im Browser einfügen)

Versuch es doch noch mal, ansonsten gibt es eigentlich in jeder Stadt Katzenhilfsorganisationen, die Dich unterstützen können.

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@SilkeJa

Meine Eltern sind, leider, wirklich total dagegen. Aber natürlich werde ich es nochmal versuchen, schließlich ist sie mir ja ans Herz gewachsen. Und wer möchte schon seine geliebte Katze abgeben? Aber wenn nicht, will ich natürlich nur das Beste für sie und würde sie lieber in sicher aufgehobenen Händen geben.

Bin Dir auf jeden Fall sehr dankbar und werde mir die Links nun mal in Ruhe durchlesen und mit meinen Eltern sprechen!

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Eine Bauernhofkatze in eine Wohnung einsperren ist Tierquälerei. Die wird ihr lebenlang Verhaltensstörungen haben.Einzige Möglichkeit das zu verhindern: sie zum Freigänger machen.

Sie war auch als wir sie geholt haben in einem Raum "eingesperrt". Ich hatte den Bauern sogar extra gefragt, die kleine würde mir draußen eingehen.

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@SilkeJa

Ja, es war eine Art stall, in dem sie mit ihren Geschwister lebte.

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@HarukaMaus

Warum hast Du dann nur eine Katze genommen? Katzen sind keine Einzelgänger und sie brauchen einen Artgenossen, mit dem sie toben können, sich gegenseitig putzen, schmusen usw. Einzelhaltung in der Wohnung ist nicht artgerecht.

Ist sie kastriert?

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@SilkeJa
  1. Meine Eltern erlauben mir keine zweite Katze
  2. Waren ihre Geschwister zu alt, daher wollte der Bauer mir auch nur sie geben, da sie die jüngste war. Ich weiß, dass es besser wäre, wenn sie Jemanden zum spielen und schmusen hätte. Aber es gibt ja genug Katzen die alleine gehalten werden und es gibt auch genügend Katzen die schon von der Rasse her eher Einzelgänger sind, Ich kann es ja jetzt leider nicht mehr ändern und versuche nur das Beste draus zu machen. Und nein, sie ist nicht kastriert.
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