Meine Katze ist sauer auf mich, was tun?

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9 Antworten

als erstes solltest du von solchen gedanken abstand nehmen.

anders als beim menschen brodelt es nicht lange in tieren. man kann zwar erreichen, dass einem ein tier mit misstrauen und angst begegnet. aber sie tragen es einem nicht nach, wenn man sie des zimmers verweist.

ein junger kater will spielen und raufen. und wenn es dafür keine andere katze gibt, dann macht er das mit menschen.

ich fands eigentlich schön, so mit unseren katzen zu spielen. aber es muss klar sein, dass man sich bei solchen spielen oft kratzer einhandelt. wer das nicht aushält, der sollte die katze gar nicht erst dazu erziehen, so zu spielen. man muss auch an den rest des haushalts denken: sind kinder da, die die katze dann attackiert, weil sie es eben so gewohnt ist, so zu spielen, wäre das schlecht. also würde es auch gar nicht gehen, der katze so ein spielverhalten beizubringen.

besorg dir eine katzenangel. man kann auch an eine schnur etwas papier anbinden- die schnur muss dann aber immer weggeräumt werden, damit die katze sie nicht fressen oder sich darin verheddern und erwürgen kann.

mit solchen spielzeugen kann man gefahrlos die katze jagend lassen.

katzen sollte nicht alleine gehalten werden. vor allem wenn sie noch klein sind.

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Den Sinn verschlossener Türen können Katzen - ebenso wie den Grund für Bestrafungen - nicht verstehen, da sie die Strafe nicht mit ihrem Verhalten in Verbindung bringen können (zumal, wenn das "Fehlverhalten" in der Vergangenheit liegt).

Hilfreich sind vielmehr Lob und Belohnungen, und zwar immer genau in dem Moment, in dem die Katze sich so verhält, wie es von ihr erwartet wird (Clicker-Training wäre hierzu z.B. eine sinnvolle Übung).

Solange es bei den Bissen nicht zu (ernsthaften) Verletzungen kommt, könnte es sich auch immer noch um den sog. "Liebesbiss" handeln, der Zuneigung ausdrücken soll.
Als Übersprungshandlung kann der Biss dabei durchaus mal kräftiger ausfallen, als von der Fellnase eigentlich beabsichtigt.

Darüber hinaus ist es - wie Du ja selbst schon ganz richtig beobachtet hast - sinnvoll, beim Streicheln, Schmusen oder Spielen verstärkt auf die Signale einer Katze (z.B. Augen, Haltung der Ohren, Schwanzschlagen etc.) zu achten, und ggf. rechtzeitig aufzuhören, bevor sie aus Unmut, Übermut oder Zuneigung "über-schnappt".

Der Begriff "unerwünschtes Verhalten" wurde übrigens schon vor langer Zeit aus dem Vokabular der Fellnasen gestrichen, und durch den Begriff "katzentypisches Verhalten" ersetzt... ;-)

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1. Dein kleiner Kater hat angestaute Energie, die er an dir auslässt, weil ihm ein Katzenkumpel fehlt mit dem er spielen und raufen kann. Kleine Katzen spielen normalerweise mit ihren Geschwistern und lernen auch so zu deuten, wann dem anderen etwas zu viel wird. Wenn du ihm einen Katzenkumpel holst wirst du sehen, das der Kater ausgeglichener sein wird. Das ersetzt jedoch nicht das spielen mit dir.

2. Ein stillstehender Karton animiert überhaupt nicht den Jagdtrieb der Katze. Eher gilt er als eine spannende Höhle aber nicht als Jagdziel. Katzen in der freien Natur jagen kleine Vögel, Mäuse und der gleichen, Frösche, Eidechsen... manchmal sogar Hasen und Ratten. Es gibt nur leider keine freilaufenden Kartons ;-) An diesen Jagdobjekten kannst du dich interessieren. Alles was die Größe "Maus" hat und sich zappelnd,schlängelt und hüpfen fortbewegt spricht die Katze an. Also Spielangeln, Bälle, Flummis,Spielmäuse. Es müssen nicht mal unbedingt die teueren Sachen aus dem Tierfachhandel sein. Ein mit Reis gefülltes Ü-Ei, ein gesäuberter Weinkorken oder Schokolindas Angel mit Papier dran tuns auch. Du kannst auch alte Zeitungsseiten knüllen und werfen, der kleine Kater wird seine helle Freude an der raschelnden Kugel haben.

3. An die Zankapfel: Wir reden von einer geschlossenen Tür! Wir reden nicht von physischer Gewalt, von Nase-in-Pfütze oder von Staubsaugern als Schreckmittel. Sicher nicht unbedingt die feine englische und nicht zum wiederholen geeignet. Besser wäre gewesen bei unerwünschtem Verhalten die Katze zu ignorieren und sie bei erwünschtem Verhalten zu belohnen.

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Kommentar von Belano
27.11.2016, 19:55

2. interessieren = orientieren

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So einen "Armbeißer" habe ich auch zuhause. :) Meiner attakierte seit dem 1. Tag an unsere Arme und macht es bis heute noch wenn er stinkig ist. Nach 6 Jahren erkennt man aber ziemlich genau, wenn er das Gesicht zum Angriff verzieht und man ihn mal kurz in Ruhe lassen sollte.

Hatte von Anfang an die Befürchtung, dass er vielleicht schlechte Erfahrungen in seinen ersten Lebenswochen gemacht hat und deshalb gezielt in den Arm beißt. Ich werde es wohl nie erfahren, aber abgewöhnen war nicht drin.

Am besten einfach mal in Ruhe lassen, bis er sich wieder entspannt hat, oder mit einem Spielzeug ablenken. Meist ist nach wenigen Minuten wieder Frieden. 

Aussperren ist aber auch gemein! ;-)

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Dein Kater ist nicht sauer auf Dich, der hat durch Deine Grausamkeit sein Vertrauen in Dich komplett verloren.

Bitte gib den Kater an verantwortungsbewusste Halter ab. 

Es ist sehr unwahrscheinlich, dass er aufgrund der Wwederholten Misshandlung jemals wieder Vertrauen zu Dir aufbauen wird.

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Kommentar von oezzge43
27.11.2016, 17:27

Achso was war an meinem Denn bitte Grausam, wenn du keine Ahnung hast, rede nicht

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Kommentar von portobella
03.12.2016, 08:37

Allein der "Kasernenhofton" in der Frage sagt ja wohl einiges aus, solche Menschen  sind denkbar ungeeignet so sensible Tiere wie Katzen zu halten.

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Das Problem hatte ich gestern auch mit meinem Kater. Nachdem ich ihn mit ner Packung Futter bestochen habe, war er wieder ganz der alte

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Kommentar von oezzge43
27.11.2016, 17:28

Das versuch ich mal:D Danke für deinen Rat!

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katzen sind sehr launisch.

ich leg mich immer auf den boden wenn eine meiner katzen wieder beleidigt ist und dann kommen die irgendwann an :D

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Wie alt ist dein Kater? Ist er eine Wohnungskatze und alleine mit dir?

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Kommentar von oezzge43
27.11.2016, 17:24

Er ist 4 Monate alt und alleine

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Mit solchen Zurechtweisungen (aussperren) erreichst du bei einer Katze das Gegenteil. 

Bestrafungen sind bei Katzen fehl am Platz. 

Es wäre interessant gewesen, wenn du auch geschrieben hättest, wie sein Fehlverhalten aussah.

Behandel ihn ganz normal. Wenn er dich attakiert, geh einfach weg, schimpfen, einsperren oder sontiges, bringt überhaupt nichts.

L. G. Lilly

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