mein pferd sprengt alle stricke ....Wer kann helfen?

11 Antworten

Schlaues Pferdchen!

Vorsicht, Dein Tier ist Trickie! Wenn Du in Zukunft nicht die Strick - Halfter und Hakenindustrie sponsern willst, musst Du ebenso trickie sein.

Zuerst muss sie lernen, dass losreißen keinen Sinn macht.

Also binde sie in einer Box an. (Nimm ein altes Halfter und einen alten Strick, bei dem es egal ist, wenns kaputt geht.

Dann übt ihr mal angebunden stehen bleiben.

Wenns gut geht, gehst Du mal kurz weg. Bleibt sie stehen - Belohnung. Reißt sie sich los  - wieder anbinden - ohne jeden Kommentar.

In kleinen Schritten üben.

Auf dem Platz könnt Ihr das Ground Tieing üben, also Strick liegt auf dem Boden- Pferd bleibt stehen.

Würde mich nicht wundern, wenn es sich um ein Pony handeln würde - die sind so schlau.

Übrigens, wenn Du auf Sicherheit gehst, ein Super Halfter, einen Tollen Karabiner * Stricjk hast und Dein Pferdchen seine Flausen nicht aufgibt, reisst es Dir entweder den Haken aus der Wand oder verletzt sich selbst..

Zuerst macht mal vertrauenstraining und antischreutraining täglich im Wechsel.

Dann benutze einen putzplatz, wo andere Pferde dabei sind.

Wir hatten anbindeketten mit wirklich stabilen Panik haken.

Jetzt binde ich schon ewig nicht mehr an, also über 20 Jahre.

Ausnahme möglich mit  segeltau und Feuerwehrhaken.

Viel üben ist nötig, wird aber belohnt!

:-)

Viel Erfolg

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Reiten-Haltung-Zucht-Ausbildung n.LTJ u.ä.

Sie hat sich noch nie im leben erschreckt am putzplatz ich hasse diese Tips. Ich wollte jedeglich wissen was ihr zu dem Strick sagt nicht wie ich mein Pferd anbinde zumal sie mir mehr vertraut als der besitzerin. Ich mache regelmäßig schrecktrainig ich kriege sie schon im galopp über planen und durch flatterband kann sogar mit regenschirm reiten... Jeder erschreckt sich mal sogar Menschen egal wie viel Training man hat

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@verityfabi

Du willst, dass die Leute aus der Ferne die Qualität deines Strickes beurteilen oder was stellst du dir aufgrund deiner Fragestellung vor? Das Material des Hakens (was soll das für einer gewesen sein, wenn das weder Karabiner noch Panik-Haken war?) muss halt Mist gewesen sein, sonst passiert sowas nicht. Daran kann aber keiner was ändern.

In deiner Frage schreibst du, dass sie am Anbindeplatz (oder wo auch immer sie angebunden stand, als du den Sattel geholt hast) den Haken zerstört hat, weil sie sich erschrocken hat. Jetzt heißt es plötzlich, sie vertraut dir mehr als der Besitzerin..... Ist das nicht ein Widerspruch ? Bzw. woher sollen dann die Antworter wissen, dass das Pferd nicht generell sehr schreckhaft ist ? Ich finde es sehr unfreundlich, die Leute dann so anzupampen, die sich die Mühe (!) machen, dir zu antworten !

Ach ja und was hilft es übrigens, mit Regenschirm auf dem Pferd sitzen zu können, wenn ein über den Hof wehender Heusack das Pferd erschrickt ? Deshalb liebe ich Antischreck-Training so :-) Man sieht teilweise die absurdesten Dinge, vor denen Pferdchen im "geschützten" Raum keine Angst hat, potentielle Alltagsdinge bringen dann plötzlich Haken zum Explodieren :-)

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Hallo verityfabi,

die Karabiner - auch oft von teureren Stricken - sind oft minderwertig und geben schneller nach als erwünscht. Wir haben dann richtige Karabiner im Lagerhaus gekauft - der gibt dann aber gar nicht nach und ist auch nicht zu öffnen . . . .

Allerdings habe ich auch das Gefühl, dass dein Pferd mit dem Erschrecken "spielt". Eine entsprechende Erziehung mit festem Strick und Haken (in der Hand) und Leckerli für's brave Stehenbleiben schadet nicht ;-)

Nein... sie hat Angst vor hängern und wird dann ziemlich guckig da sie damals in Hänger geprügelt wurde... und beim erstem mal war es so windig das ein lerer heusack übern hof flog richtig Box und da hat sie sich doch schon sehr erschrocken.... Ansonsten bleibt die total lieb steh3m immer

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@verityfabi

Danke für dein Lob!

Klar, dass dein Pferd nach den schlechten Erfahrungen so reagiert. Trotzdem kannst du die Hängerangst mit Geduld und Leckerlis "wegtrainieren". Einfach in die Nähe (wobei das natürlich ein dehnbarer Begriff ist - sollte nur mit der Zeit weniger werden) gehen. Wichtig dabei ist, dass du selbst davon überzeugt bist, dass dein Pferd das lernen kann. Denn Pferde sind Weltmeister im Lesen der Körpersprache! Und wenn du nicht überzeugt bist als "Alphatier", wie soll dann dein Pferd davon überzeugt sein ;-) Nach einer "Spaziergehphase" am Hänger vorbei und ev fressen lassen - falls der Hänger auf oder neben einer Wiese steht, kannst du ruhig auch am Strick Richtung Hänger ziehen. Nicht fest - einfach nur festhalten und nicht nachgeben. Sobald das Pferd ein ganz kleines bisschen nachgibt, musst du SOFORT auch nachgeben. Dadurch lernt das Pferd, dass der unangenehme Druck nachlässt, wenn es vorwärts geht.

Ebenso lernt dein Pferd, dass ein Plastiksack nichts Lebensbedrohendes ist.

Viel Erfolg dabei!

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karabiner sind generell suboptimal.

hacken ist übrigens das, was du hinten am fuss hast.

was du meinst, ist ein haken - das a wird lang gesprochen.

einen ordentlichen panikhaken, der auch unter zug mit 2 fingern zu öffnen ist und der eine hochwertige feder und eine schraube anstatt de billigen einpressdorns hat, bekommst du ab 25 euro aufwärts im segelbedarf.

bei einem solchen haken musst du allerdings ein stück hanfschnur zwischen halfterring und haken als "verbinder" nehmen.

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einen haken, der im "richtigen" moment gesprengt wird, sehe ich nicht als problem, sondern vielmehr, dass das pferd nicht ganz blöd ist und entdeckt hat, dass man sich mittels dem "erschrecken" spiel prima befreien kann. denn du verstärkst sie noch darin. du "beruhigst sie ja noch. dadurch fühlt sie sich belohnt.

um das tänzchen zu unterbrechen und es nicht zur gewohnheit werden zu lassen, solltest du das pferd vorerst nicht mittels haken befestigen, sondern wirklich von beiden seiten anbinden. und zwar kurz. nicht länger als 50cm zwischen anbindering und pferdekopf.

oder die dame beidesitig "einhaken". dann kann sie gar nicht erst grossartig kraft entwickeln kann.

auch putzständer sind ganz praktisch - da kann man am hinteren ende des pferdes noch eine kette davormachen.

ausserdem lässt man ein angebundenes pferd NIE unbeaufsichtigt lassen.

also kopf sortieren, alles parat legen und erst dann das pferd holen.

Woher ich das weiß:Beruf – Sachgerechter Umgang ist aktiver Tierschutz!

Also beim einmal lief sie dabei übern hof das andere mal ist sie einfach still stehen geblieben ich bezweifle das das Absicht war ich kenne das pferd gut gebug

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Die Stricke oder Halfter, die kaputt gehen, sind nicht unbedingt minderwertig.

Wenn ein Pferd sich mit Kraft versucht zu befreien, kommen Kräfte zustande, die man nicht mehr in kg sondern in t angibt (!).

Nur muss man sich überlegen, ob ein haltbarer Strick, Haken und Halfter wirklich das ist was man möchte. Was passiert denn dann ? Mögliche Szenarien sind :

  • Gesamter Anbinder aus der Erde gerissen
  • Wandöse abgerissen
  • Genick verletzt
  • Ausgerutscht und am Halfter erhängt

Das sind alles Dinge, die kein Mensch braucht (und Pferd schon gar nicht), aber leider immer wieder vorkommen (habe ich alles schon miterlebt).

Gern genommen wird übrigens Knotenhalfter und Bodenarbeitsstrick mit "Bullsnap". Die bekommt kein Pferd kaputt. Dafür geht alles andere kaputt, notfalls auch das Pferd.

Also besser zwei neue "Billigstricke" kaufen und mit dem Pferd üben... Dabei sollte die Antwort von Ponyfliege hilfreich sein.

LG Calimero

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