Beim schwitzen werden verschiedene Stoffe an die Hautoberfläche gebracht. Zwei davon sind bemerkenswert:

  • Latherin. Das ist ein natürliches Tensid und sorgt dafür, daß die Talgschicht überhaupt durch den Schweiß benetzbar wird (Nur so macht das Schwitzen überhaupt einen Sinn, denn es soll über die Kapillaren das Blut kühlen).
  • Dermcidin. Das ist ein hochwirksames Hautantibiotikum, bestehend aus etwa 42 Aminosäuren, welches die Haut vor allerlei infektionen und Befall schützt .

Das Latherin braucht man nicht abzuwaschen, denn es zersetzt sich, wenn kein Schweiß mehr nachkommt. Durch die Zersetzung ist es dann später bei Regen nicht mehr aktiv, womit das Pferd dann wieder "wasserdicht" ist.

Das Dermcidin würde ich gar nicht auswaschen wollen, da es das Pferd schützt.

Das mit dem Solarium sollte man noch einmal genauer betrachten:

  1. Das Pferd arbeitet und so entsteht in der Muskulatur Wärme.
  2. Das Pferd schwitzt, damit es seine Kerntemperatur senken kann, denn wie wir wissen, geht das Eiweiß, das ja in jeder Zelle vorhanden ist, bei etwa 41°C kaputt.
  3. Das Pferd hört in der Regel auf zu schwitzen, kurz bevor die Kerntemperatur wieder auf normalem Niveau ist. Bei manchen Pferden stoppt der Schweiß aber auch erst dann, wenn die normale Kerntemperatur erreicht ist - das ist harmlos.
  4. Nun wird durch das Solarium von außen Wärme in den Pferdekörper gebracht. Damit steigt die Kerntemperatur wieder - das ist von der Natur aber nicht vorgesehen !

Zum Waschen selbst ist noch zu sagen, daß es in der Regel mit kaltem Wasser geschieht. Mein Pferd hat leider aussen kein Thermometer, an dem ich die Kerntemperatur ablesen kann. Damit hat man leider auch die Möglichkeit das Pferd zu weit herunter zu kühlen ( Die Botenstoffe, welche die Kapillaren weiten können gar nicht so schnell reagieren...)

Wenn man das jetzt alles zusammenfasst, wird klar, daß man ein Pferd nur dann waschen sollte, wenn es viel Weiß enthält und man gerade zu einem Turnier gehen möchte. Das Solarium sollte man grundsätzlich weg lassen.

LG Calimero

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Grundsätzlich gibt es auch leise Getriebe. Zum einen sind sie schrägverzahnt, zum anderen nicht mit einem Teileapparat gefräst. Ja, auch die Herstellung und deren Nachbearbeitung tragen zur Lärmvermeidung bei.

Die guten Getriebe wirst du so im Handel wohl eher nicht bekommen ( sind auch preislich recht heftig...

LG Calimero

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Eine der Farben sollte bei beiden Ohrhörern ankommen. Nach der kannst du dich richten, denn die soll bei beiden Hörern am gleichen Pin angelötet sein.

Aus dem Stecker kommen normalerweise 3 Leitungen:

  1. rechter Kanal (heißes Ende)
  2. GND oder Bezugspotential (ggf auch kapazitiv getrennt) = kaltes Ende für beide Kanäle
  3. linker Kanal ( heißes Ende

LG Calimero

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Wenn schon wieder neue Haare nachgewachsen sind, ist es sehr wahrscheinlich, daß er sich die Haare ausgerissen hat. Möglichkeiten gibt es dazu leider reichlich: von herausstehenden Nägeln am Unterstand bis zu "Fangstellen" (so der technische Ausdruck), das sind Stellen, an denen die Pferde sich den Schweif einklemmen können ( Beispielsweise ein Querholm im Unterstand, der aber Abstand zur äußeren Beplankung hat). Bei sehr verwitterten Unterständen reicht schon das Schubbern an einer Ecke, an der sich die Haare im Hoz hängen bleiben.

LG Calimero

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Der Abrieb wird nach der Umstellung auf Barhuf immer größer sein, denn durch die Eisen wächst sowieso nur "Bröckelhorn" nach, da die Belastung für die Hufwand anders ist und das Horn bekanntlich "nach Bedarf" wächst. Also dauert es ca. ein Jahr, bis vernünftiges Horn nachgewachsen ist ( etwa 1cm je Monat ). Da muss man durch. Hufschuhe helfen die Zeit zu überbrücken.

Der eigentliche Mißstand ist der Hufschmied, der zu viel abgeschnitten hat. Pferde sind keine Sohlengänger (bis auf eine Ausnahme), sondern laufen auf der Hufwand. Wird diese zu stark gekürzt, geht das mit den kleinsten Steinchen schon nicht mehr und dann belasten sie die Sohle, die insbesondere durch Hufeisen ja immer besonders geschont wurde und damit auch kein besonders starkes Horn bildete.

LG Calimero

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Sliding-Eisen haben eine eingeschweißte Platte im hinteren Bereich ( ca. 2/3 der Eisenlänge). Damit kann das Pferd auf Sand dann wirklich wie ein Surfer gleiten. Im Gelände sind die Dinger höllisch gefährlich für das Pferd, denn jede Kurve wird zur Rutschpartie, wenn das Gelände auch nur ein wenig feucht ist, oder feiner Sand an der Oberfläche eines harten Bodens ist, gleitet das Pferd seitlich weg.

Diese Eisen sind nur für Turnierpferde, die dann aber sonst nicht mehr ins Geländ gehen.

LG Calimero

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Einmal natürlich, was die anderen schon geschrieben haben, wenn eine Led defekt ist, werden die anderen überlastet.

Hier ist noch etwas wesentliches zu beachten ! im Gegensatz zu Glühlampen sind die Led´s Halbleiter mit einer Dioden Kennlinie. Bei exakt gleichen Leds funktioniert das auch, aber die sind in der Realität nicht gleich! Leds haben auch eine sehr steile Kennlinie (kann man auch gut als Referenz nutzen).

Das bedeutet, daß die Leds durchaus unterschiedlich hell sein können, weil nicht alle vom gleichen Strom durchflossen werden. Die Led mit der geringsten Flussspannung "greift" sich den meisten Strom....

LG Calimero

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Als erstes würde ich die Besi fragen, welche Schädigung denn hier vorliegt.

Mauke ist eigentlich mehr eine Ortsbezeichnung ( Fesselbeuge), aber keine Ursachenkennzeichnung. Mauke kann durch Bakterien, Viren oder Pilze ausgelöst werden. um die richtige Behandlung sicher zu stellen, muss erst einmal Geschabsel abgenommen und bestimmt werden, um welche Ursache es sich handelt.

LG Calimero

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Solche Artikel gibt es mit USB-Anschluss für 3D-CAD-Programme. Meiner ist von : 3D-Connexion.

LG Calimero

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Habe meinen seit dem letzten Sattel nicht gewechselt und das ist auch schon 10 Jahre her.

Für einen Universalsattel hatte ich mir sogar mal einen extra dünnen Tie-strap (etwa halb so dick wie normal) machen lassen, der ist auch schon 15 Jahre in Benutzung.

Wenn der regelmäßig gefettet wird, sollte er eigentlich ewig halten....

LG Calimero

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im Süden von Berlin und südlicher gibt es etliche Reitställe ..von Birkholz bis Treuenbrietzen..

Im Westen, gibt es in Staaken (Dallgow-Döberitz) einen, dann in Falkensee und Bötzow.

Im Norden erst mal Reitparkanlage Stolpe, aber leider kein Offenstall (nur so halb/halb). Erst wieder weiter ausserhalb in Richtung Oranienburg gibt es Offenställe. Abzuraten ist der Reiterhof Oranienburg / Heike Tischler.

Richtung Osten kenne ich mich nicht aus.

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So, Du bist dir also ziemlich sicher, daß bei Training, Haltung und Futter nicht so viel verkehrt sein kann........

Welche Art Training führst du durch?

Kraf- oder Ausdauertraining ?  ( Aerob / Anaerob)

Wie sieht dazu jeweils der konkrete Plan aus ? (Aktivzeit / Pause / Intervalle)

Hat der Plan irgendetwas mit der Trainingslehre zu tun ???

Natürlich kannst Du ein Blutbild machen lassen umeventuelle Mangelerscheinungen zu erkennen. Die meisten Fehler werden allerdings beim Training verursacht. Denn durch Überlastung kann die Muskulatur auch schon mal athropieren (sich zurückbilden) !

LG Calimero

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Sorry, liebe Mitstreiter, aber das Martingal scheint immer noch ein Mysterium der Reiterei zu sein. Hier noch einmal die Fakten:

  1. Ein Martingal dient nicht dazu, zu verhindern, daß das Pferd sich nicht in die Zügel tritt. Im Gegenteil - die Seitenarme des Martingals fallen ebenfalls herunter und führen den Zügel damit (durch die Schwerkraft bedingt) genau vor die Hufe. Ohne Martingal "flattern" die Zügel dann meist seitlich. Bei geschlossenen Zügeln mag das noch gehen, bei Westernzügeln wird es gefährlich.
  2. Ein Martingal wird vorwiegend beim Springen und bei der Vielseitigkeit eingesetzt. Insbesondere bei Sprüngen nehmen die Pferde den Kopf nach der Landung gerne sehr hoch. Da die Zügel dann nur noch auf die Prämolaren wirken - und damit wirkungslos sind-, man das Pferd aber ggf. zurücknehmen muss, um es auf den nächsten Sprung vorzubereiten, setzt man ein Martingal ein, das die Kraft umleitet und das Gebiss wieder auf die Laden wirken lässt.
  3. Ein Martingal hat keinerlei Hebelwirkung, sondern lenkt lediglich die Richtung der Kraft um.
  4. Ein Martingal wird auch benutzt, wenn sich das Pferd durch hochnehmen des Kopfes den Zügelhilfen entzieht (dann wirkt das Gebiss nämlich nur noch (rückwärtsgerichtet) auf die vorderen Mahlzähne (Prämolaren) und ist damit wirkungslos).
  5. Der Entscheidende Vorteil eines Martingals ist, dass er nur diese eine Aufgabe erfüllt und das Pferd nicht in eine bestimmte Haltung zwängt.

Liebe Fragestellerin: Wenn abgeklärt ist, dass das Pferd keine Schmerzen oder Verspannungen hat, ist ein Martingal angemessen. Wichtig ist jedoch, dass der Gebrauch des Martingals nur während der Lernphase erfolgt. Hat das Pferd gelernt, dass es sich nicht entziehen kann, sollte man auf das Martingal verzichten. Die Gebrauchsphase eines Martingals sollte nicht mehr als 3 Monate betragen. Danach kann man es i.d.R. auch weiterverkaufen.

Vor Jahren hatte ich schon einmal zu dem Thema geschrieben, mit Zeichnungen die die Wirkweise erklären.

LG Calimero

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Wenn ein Tauchanker in einer Spule verschoben wird, muss es einen mechanischen Antrieb dafür geben (mechanische Verbindung zum bewegten Objekt). Je größer der Anker, desto größer auch die zu verschiebende Masse.

Den letzten Punkt kannst Du dann wohl selbst beantworten.

Ach ja, Stichwort Reibung nicht vergessen

LG Calimero

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Kann man grundsätzlich bei einer Wickelei kaufe, kostet aber entsprechend.

Man bekommt aber im Handel auch Trafo-Bausätze bzw Trafo-Kit. Da bekommt man Spulenkörper und Eisenpaket zum selbst bewickeln. Früher gab es die auch mal mit fertiger Primärwicklung für 230V, die habe ich jetzt aber auf die Schnelle nicht mehr gefunden.

LG Calimero

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Hallo steffiratzi, bei deinem Text fallen mir sofort böse Dinge zum Thema Ausbildung ein - nicht nur der Pferdeausbildung, sondern auch der reiterlichen (damit bist jetzt nicht Du gemeint!). Die Vorbesitzerin hat das Pferd offenbar über die Hand geritten, weil sie mit den Zügeln korrigieren musste, was der Hintern falsch macht... (sehe ich leider viel zu oft). Das führt sehr oft zu der von dir genannten Verspannung, wenn die Gewichtshilfe sagt:"nach rechts" und der Zügel sagt:" das andere rechts". Dadurch lernt das Pferd natürlich in die Richtung zu gehen, die der Zügel vorgibt.

Als Lernhilfe für´s Pferd kann ich empfehlen, die innere Hand deutlich an zu heben, damit das Gebiss auf die Maulspalte und nicht mehr auf die Laden wirkt. in dem Moment, wenn das Pferd die Stellung zeigt, sofort anhalten und loben.

Damit das Pferd nun nicht wieder die Richtung mit der Stellung verknüpt, sollte der innere Zügel dann auch an den Hals gelegt werden.

LG Calimero

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Ja

Die meisten sind der Meinung, daß die abgestrahlte Energie so klein ist, daß keine Schädigung auftritt. Das ist falsch.

Es gibt Medizingeräte, die mit einem Zwanzigstel der Energie eines Handys Heilerfolge nachweisen.

Der Nachweis der biologischen Wirkung von Niedrig-Energie-HF ist übrigens schon mehr als 50 Jahre alt......

Die Betrachtung der zugelassenen Grenzwerte ist aber ebensowenig Zielführend. Die Grenzwerte sind größtenteils aus internationalen Grenzwerten übernommen. Die Amerikaner, beispielsweise, hätten etliche Ihrer Radarstationen abbauen müssen, wenn andere Grenzwerte gelten würden - so hat man einfach die Grenzwerte angepasst. Realistischer sind da meines Erachtens die ehemals russischen Studien, die nur deshalb durchgeführt wurden, weil zu viele Radartechniker krank wurden. Dort gelten nun erheblich niedrigere Grenzwerte, die aufgrund des anderen Staatssystems nicht dazu führen, daß das Militär seine Geräte verschrotten muss...  Diese Grenzwerte sind teilweise um den Faktor 100 niedriger als unsere !

Als weiteren Faktor muss man in Betracht ziehen, daß es sich um gepulste Pakete handelt. Diese Modulation ist der eigentlich schädliche Aspekt und nicht, wie viele glauben, die Trägerwelle.

Wie wird nun die Unschädlichkeit der Handystrahlung gemessen? Das wird in einem EMV-Labor durchgeführt und zwar derart, daß das Handy unter einem Kopf-Dummy, der mit einer speziellen Flüssigkeit gefüllt ist, betrieben wird. In der Flüssigkeit befinden sich Temperaturfühler, die mittels eines X-Y-Z-Manipulators an jede Stelle im inneren des "Dummys" bewegt werden können. Die Absorptionsfähigkeit der Flüssigkeit entspricht dem menschlichen Gewebe. Wird keine Übererwärmung festgestellt, so erfüllt das Handy die Anforderungen. Hier wird also nur der thermische Effekt beachtet. So drückt sich das eben auch in den zulässigen Leistungen aus: Ein Sender, welcher dauernd sendet, darf eine bestimmte Leistung abgeben. Wenn ein Sender aber gepulst betrieben wird, darf die zulässige Pulsleistung so hoch sein, daß im Mittel wieder die Dauer-Sendeleistung erreicht wird.

Die (zulässige) Pulsleistung ist also wesentlich höher, als die mittlere Dauerleistung. Das sollte man schon wissen, wenn man behauptet:" Es werden ja nur geringe Leistungen ausgesendet"

LG Calimero

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