Mein Lehrer sieht mich als "Untermensch" an?

13 Antworten

Ja, das ist Diskriminierung.

Und ich würde an deiner Stelle mal mit dem Vertrauenslehrer sprechen.

Und dann mit dem Vertrauenslehrer gemeinsam mit der Lehrerin.

So geht das nicht!

Muss nicht sein...kommt darauf an wie sie im Unterricht sich verhält. n der Pubertät fällt es einem oft nicht auf was man selber dazu beiträgt wenn was schief läuft, man ist dann ganz verwundert wenn man angeschimpft wird und sieht die Schuld einzig und allein beim Gegenüber.

Dass die Lehrerin dei Mutter nicht per Handschlaf begrüßt hat...könnte man vielleicht als ungerecht bewerten..aber das passiert immer mal..vielleicht hat sie etwas abgelenkt...oder nur die drei viel langbekannten Mütter begrüßt und die anderen nicht.

Auf jeden Fall ist es nicht förderlich wenn sie sich da jetzt in soetwas reinsteigert. Es ist schwer genug heute im Schulunterricht gut mitzukommen udn man sollte sich positiv auf die Schule konditionieren, Und wenn die Lehrerin sich jetzt ganz kniggemäßig verhält sollte man daraus keine Staatsaffäre machen, dann müßte man das auch machen wenn der Schüler sich nicht ganz perfekt verhält.

Toleranz ist wichtig..auf beiden Seiten!!! Jeder hat da seinen Lernbedarf, keiner ist perfekt. Mit positiven Methoden kommt man im Leben weiter als mit negativen. Jetzt könnte sie sich nochmal voll anstrengen und auf eine bessere Note hinarbeiten. Wenn sie sich jetzt durch den Konflikt belastet, bekommt sie am Ende höchstwahrscheinlich wegen schlechter Leistung! eine schlechtere Note UND wird depressiv. DANN wird sie nochmehr glauben dass der Lehrer sie nur nicht mag und sie deshalb die schlechte Note bekommen hat.

Wenn man sich suggeriert dass man den Lehrer oder das Fach serh gern mag...dann fällt einem vieles leichter,.

Wenn man sich solchen Gedanken hingibt wachsen sei zu großen Gebäuden heran, die einen zu überwältigen drohen. Und schließlich denkt man die ganze Welt ist gegen einen.

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@Schnabelwal

Wenn man sich solchen Gedanken hingibt wachsen sei zu großen Gebäuden heran, die einen zu überwältigen drohen. Und schließlich denkt man die ganze Welt ist gegen einen> >

und dann weiß man oft garnicht mehr , was am anfang eigentlich war , was der auslöser war. das hat nichts mit selbstbeschuldigung zu tun sondern nur was mit offenheit und objektivität. daher sich immer zunächst selber bemühen sich zu verändern , bei sich selber --objektiv -- nachfragen , ob sich was ändern läßt .

gute antwort-- DH

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@Schnabelwal

Eine kleine Anmerkung als depressive Person.
Depressionen entstehen durch ein Unterdrücken der Gefühle, nicht durch ein Ausleben. Depressionen entstehen wenn man selbst oder das Umfeld nicht in der Lage oder bereit ist, Gefühle anzuerkennen, ernst zu nehmen und an störenden Umständen zu arbeiten. Depressionen entstehen NICHT, weil man über Probleme spricht, sondern GERADE wenn man es nicht tut.
Und ja: Toleranz ist wichtig. Auf allen Seiten.
Und es mag sein, dass das Verhalten der Lehrerin keinen rassistischen oder diskriminierenden Hintergrund hat. ABER:
Eine pädagogische Lehrperson, die in jedem Fall als Wegweiser und Vorbild für Schüler dient, sollte in der Lage sein, Unterrichtssituationen ohne die Anwendung von Geschrei zu meistern. Andernfalls sollte diese Lehrperson um Unterstützung bitten oder die sie überfordernde Situation abgeben, sich selbst weiterbilden... aber gegenüber seinen Lehrlingen laut zu werden und sie damit so sehr zu treffen, wie das hier der Fall ist, ist ein Unding und NICHT förderlich.
Zweitens finde ich es bedenklich, dass du der Fragestellerin aufgrund ihres Alters unterstellst, sie könne die Situation nicht einschätzen und dies zum Anlass nimmst, ihre Frage, ihr Problem, herunterzuspielen.

Was du hier als Lösungsstrategie anbietest: Sich selbst etwas suggerieren, das nicht dem eigenen Empfinden entspricht, die eigenen Probleme ausschweigen und ignorieren, zu funktionieren und es einfach zu ertragen, sich selbst zu sagen, dass es gar nicht so schlimm ist, einfach durchzuhalten "kein großes Ding draus zu machen" - nennt sich Verdrängungs- oder Ausweichverhalten und ist eine Reaktion, die eher auf ein schwach ausgebildetes Koheränzgefühl schließen lässt.
Was ich damit meine: Ein selbstbewusster, gesunder Mensch muss in der Lage sein, über seine Probleme zu sprechen und an einer Lösung arbeiten zu können. Er redet sich selbst, seine Gefühle, seine Probleme und auch die anderer nicht klein. Er nimmt sich selbst und andere in ihrer Sichtweise ernst.

Ich weiß, dass Selbstsuggestion in bestimmten Fällen hilfreich ist. Langfristig ist sie aber niemals eine gute Lösung, um Problemen aus dem Weg zu gehen. Selbstsuggestion ist eher dann angeraten, wenn du unter einem allgemeinen Gefühl der Unzufriedenheit leidest, alles generell etwas negativer bewertest als andere -> Dann ist es wahrscheinlicher, dass eine Neubewertung deines Weltbildes dir helfen kann, mehr Farbe zu sehen. Unter Anderem.
Oder wenn du dich in einer Situation befindest, von der du weißt, dass du sie irgendwie ertragen musst und die einen festen Endpunkt hat. Dann kann Verdrängung eine nützliche Taktik sein, um eine akute Stresssituation zu überstehen.

In diesem Fall denke ich, dass sowohl das Ausweichen des Problems als auch das Verdrängen der dazugehörigen Situation zu keiner Besserung führt, keine positiven mittel- oder langfristigen Konsequenzen hat und auch die Selbstwirksamkeit der Fragestellerin langfristig schädigen würde. Unter diesen Gesichtspunkten erscheint mir dein Ansatz leider absolut fragwürdig.

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Habt ihr in der Schule einen Vertrauenslehrer? Das ist schon sehr auffällig, wie deine Lehrerin dich behandelt, ja das ist sehr diskriminierend und das ist klar, dass Du darunter leidest. Du solltest dich wirklich jemanden anvertrauen oder nimm dir ein Herz und versuche vielleicht auch mit Deiner Lehrerin ganz ruhig und vernünftig darüber zu reden, was dich bedrückt... (brauchst dafür nur etwas Mut) Auf jeden Fall brauchst du jemanden, an dem du dich wenden kannst, Denn so ist ja kein richtiges Lernen möglich. Wenn du Deine Leherin selber darauf ansprichst, vielleicht kriegt sie einen "ruck" und besinnt sich anders... Wenn das allerdings nicht der Fall ist, dann ist sie vom menschlichen und pädagogischen her einfach fehl am Platze... Ich wünsche dir viel Glück und alles Gute! Mit Grüssen v. Irinya :-)

In erster Linie ist das einmal deine persönliche Auffassung. Wenn du dich benachteiligt fühlst, solltest du dich an den Vertrauenslehrer deiner Schule wenden.

Auch dieser Lehrer hat einen Vorgesetzten. Rede mit dem Schulleiter. Am besten im beisein Deiner Mutter.

Das könnte schon sein, frag doch mal einen Vertrauens Lehrer nach hilfe? Wenn es nicht besser wird ist es wahrscheinlich besser damit zur Schulleitung zu gehen. Viel Glück :)