Mein Arbeitgeber möchte mein Führungszeugnis sehen, leider bin ich "nicht ganz" unbescholten, was soll ich tun?

21 Antworten

Wenn ich ihnen das Führungszeugnis vorlege, wie werden sie reagieren? Mich in der Probezeit feuern oder darüber hinweg sehen und mir eine 2. Chance geben?

Wenn sie streng sind, werden sie auf das Führungszeugnis bestehen, legst Du es nicht vor, ist es sehr wahrscheinlich, dass sie Dich kündigen.

Beantrage das polizeiliche Führungszeugnis und dann schaue erst mal rein, ob da etwas negatives steht.

Ich weiß, das manche Sachen nach einiger Zeit gelöscht werden, aber auch welche die nicht gelöscht werden, vielleicht werden bei Jugendrecht aber mache Sachen doch nach einiger Zeit gelöscht.

Wenn sie streng sind, werden sie auf das Führungszeugnis bestehen

Verlangen kann das der Arbeitgeber aber nur, wenn er ein berechtigtes Interesse daran nachweisen kann - für eine Tätigkeit im Bereich des Controllings dürfte das aber der Fall sein.

Andererseits dürfte eine Weigerung selbst dann, wenn der Arbeitgeber keinen Anspruch hätte, für den Job-Bewerber "prekär" sein.

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Hey Du.

Was wird von Dir verlangt?

Ein Führungszeugnis, ein polizeiliches Führungszeugnis oder das erweiterte Führungszeugnis?

Will ich nicht wissen, was bei Dir dazumal losgewesen ist, aber wenn das 10 Jahre her ist und kein aktueller Fall, wird das sicherlich auch im FZ anders aussehen.

Wenn Du beim Sicherheitsdienst oder so arbeiten möchtest, ist zum Beispiel ein erweitertes Führungszeugnis als Nachweis erstmal Pflicht. Dort steht alles drin, was je vorgefallen ist - soweit mir bekannt ist.

Die Abgabe eines Führungszeugnisses ist in vielen Firmen Vorraussetzung für die Einstellung überhaupt - unabhängig vom schon unterzeichneten Arbeitsvertrag. Also nicht ungewöhnlich.

Soweit erstmal

LG

In vielen Firmen also?

Aber das bestimmte Fragen erstmal unzulässig sind, ist dir bekannt? Dazu gehört auch die Frage nach Straftaten, welche nicht mit der Ausübung des Jobs zu tun haben.

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@melman86c

Stopp!

Fahr mal runter bitte!

Es wird nicht gefragt, sondern es wird das Führungszeugnis verlangt!

LG

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@ChloeSLaurent

Gar keinem. Genau so wenig wie der AG des Fragestellers.

Es geht darum, dass die Nachfrage nach Straftaten in das Persönlichkeitsrecht des Fragestellers eingreift.

Das Verlangen eines Führungszeugnisses ist nur da um diese unzulässigen Fragen zu umgehen. Deshalb ist es erstmal grundsätzlich auch unzulässig.

Es ist auch unzulässig zu fragen, ob jemand schwanger ist. Da kann man dann auch nicht als Alternative eine Hormonmessung verlangen.

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@melman86c

@CloeSLaurent

Wenn ich dir einen sehr guten Ratschlag nach fast 8 Jahren auf dieser Plattform geben darf. Lass dich nicht auf eine Diskussion mit diesem Typen ein. Das ist die Sorte Mensch, die eigentlich gar keine Lösung erreichen möchte, selbst auch keine eigene Antwort schreibt, aber alle anderen Antworten kiritisiert. Die eine Diskussion führt, nicht um Meinungen auszutauschen und den eigenen Horizont zu erweitern, sondern nur um zu diskutieren. Die auch eigene Fehler oder Irrtümer nicht einsehen wird, sondern sicn entweder rausredet oder ab dem Zeitpunkt einfach nicht mehr antwortet ...

Weiter oben kommt der sogar mit dem Arbeitsgericht. Auch eine typische Verhaltensweise solcher Typen, dass sie immer direkt mit Autoritätsargumenten kommen, wenn ihnen nichts besseres einfällt.

Es spielt doch keine Rolle, was zulässig oder unzulässig ist. Der Arbeitgeber bittet darum ein Führungszeugnis vorzulegen. Warum er das tut, weiß ich nicht. Würde ich das tun? Vielleicht. Wenn ich nicht dazu berechtigt bin, würde ich es vermutlich nicht tun. Aber wenn ich es tun würde bzw. getan hätte würde ich auch erwarten, dass es vorgelegt wird. Und wenn es dann nicht vorgelegt wird, würde ich höchstwahrscheinlich in der Probezeit kündigen. Und dieses Recht habe ich. Zwar nicht mit der Begründung. Aber ich brauche keine Begründung. Der Fragesteller sitzt also so oder so am kürzeren Hebel. Also wozu die Diskussion, um Dinge, die hier irrelevant sind?

Na ja, wie auch immer. Schönen Tag noch. :-)

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@Hacker48

Warum sollte man auch nicht diskutieren? 9/10 Antworten die auf GF gegeben werden sind komplett falsch.

Klar kann ich auch einfach eine Antwort geben wie : "Entweder legst du eins vor und er kündigt dich zu 80% wegen des Sexualverbrechens oder du legst es nicht vor und er kündigt dich zu 85% ohne Angabe von Gründen."

Ich selbst würde in der Situation einfach das mit dem Führungszeugnis ein wenig raus zögern und schon mal so einen guten Eindruck machen. Und vielleicht ist der AG ja nicht so ein Depp der sofort feuert wenn er den Eintrag sieht.

Und ja, es wäre auch eine Antwort möglich i.S.v " Wenn du dich nicht gläsern machen willst, dann arbeite dort nicht". Prinzipiell zu sagen man "müsse" und "wenn man nichts zu verbergen hat" sind einfach Unsinn.

Der absolut dürftige Informationsgehalt diverser Fragen auf GF gehören ja auch zum Standard hier.

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@melman86c

Vielen Dank für deine Rückmeldung.

Bedenke bitte auch, daß Meinungen grundlegend verschieden sein können. Es muß sich dabei auch nicht immer auf die Meinung allein und selbst beziehen, sondern es können Erfahrungswerte drin enthalten sein.

Nur um die Diskussion zu entschärfen letztendlich - Der Fragesteller hat seine Frage schließlich in diese für Ihn relevante Richtung gestellt, hat Angaben zu einem Fehler gemacht, meinetwegen auch einen unbewußten Fehler - lassen wir bitte auch so stehen. Passieren kann einem Vieles. Daß Er jetzt natürlich dadurch einen Konflikt mit sich herumträgt, erscheint logisch.

Meine Erfahrung lediglich ist, daß es Arbeitgeber gibt, die auf nem FZ bestehen, unabhängig vom schon geschlossenen Arbeitsvertrag. Es kommt am Ende aber auch auf die auszuführende Tätigkeit an, ob ein gewisser Eintrag im FZ für die Arbeit relevant ist. Bitte versteh, wie ich das meine.

In diesem Zusammenhang kommt es auf alle Arbeitgeber-Beteiligten an, sowie auch auf das Handeln des zukünftigen Arbeitnehmers, dessen Art und Weise etc. Wenn die Kommunikation in Ordnung und gesund ist, könnte es sein, daß ein noch vorhandener Eintrag, wie Jugendsünde meinetwegen, niemals zum Thema wird.

Es gibt auch Arbeitgeber, die gezwungen sind, sogar bestimmte Fachkräfte nicht einstellen zu dürfen, wenn ein bestimmter Eintrag im FZ vorhanden ist. Das ist leider nicht von der Hand zu weisen.

Ich denke, daß es hierbei auch immer auf die Einzelsituation, in und aus jeglicher Blickrichtung gedacht, ankommt.

LG

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Jaja, immer diese 13-Jährigen, die aussehen wie 16 ...

- Nein, können sie nicht. Du kannst dir aber sicher vorstellen, welchen Einfluss es auf das Arbeitsklima hast, wenn du diese Vorlage verweigerst.

- Ja, sie könnten dich in der Probezeit problemlos feuern.

- Und nein, wir haben keine Glaskugel und können daher nicht abschätzen, ob sie das tun werden oder, ob sie dir eine zweite Chance einräumen.

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