mann wohnt mit 29 noch zuhause?

10 Antworten

Hallöchen

Es kommt darauf an weshalb die Person zuhause ist und welche Beziehung zwischen den Eltern herrscht.

Wenn der Sohn sehr eigenständig ist und die Eltern und Sohn voneinander profitieren können, ist das eine gute Sache.

Alles andere wäre für mich ein komplettes NOGO. Sei es Frau oder Mann.

Das Leben ist nicht immer fair und ein Partner welches mehr Probleme macht als Lösungen zu finden brauchst du echt nicht.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Ich bin mit 30 ausgezogen, war zu der Zeit schon 5 Jahre mit meiner damaligen Freundin (= heutigen Frau) zusammen. Hintergrund: sie ging noch zur Schule (Abitur, danach Sprachenschule), wohnte wie ihr Bruder noch in der Wohnung der Eltern (150 m²). Ich wohnte im freistehenden Einfamilienhaus meiner Eltern, war aber nur am Wochenende kurz da, die Woche durch im Außendienst in Hotels geschlafen, am Wochenende bei meiner Freundin. Erst als ihre Eltern die Wohnung auflösten um 600km weg zu ziehen, war das für uns der Anlass zu einer eigenen Wohnung. Zu der Zeit hatten wir dann aber schon so viel gespart, dass wir 6 Jahre später schuldenfrei ein eigenes Haus bauen konnten.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Bin 29 und tue das auch. Es ist preiswerter und wir haben genug Platz. Es stört auch niemanden. Ich sitze ja nicht auf der faulen Haut oder so, sondern arbeite und mache meinen Anteil im Haushalt. Erfahrungen mit Frauen habe ich auch. Es gibt eigentlich genug Gründe.

Btw. ich wohne in Berlin und da sind die Mieten sehr hoch. Da gab es für mich noch keinen Grund in eine Wohnung zu ziehen wo ich mehr zahle.

Stimmt, vielleicht sollte man auch sagen, wo das ist. In Berlin hat man ja kaum eine Möglichkeit was zu finden.

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Das ist bei uns hier aufm Dorf auch noch so. Auch ich werde "Zuhause" wohnen bleiben aber halt in einer separaten Wohnung. Möchte mir mit 30 einen Hof kaufen und bis dahin monatlich einiges wegsparen.

Nicht jeder der mit Ü20 noch Zuhause wohnt ist gleich ein Muttersöhnchen.

Wenn man das Geld hat, und bis 29 noch nie alleine gewohnt hat, ist das definitiv weird. Weil alleine wohnen nunmal sehr viel zum Erwachsen werden und Reifeprozess beiträgt.

Wenn man jetzt nicht genug Geld hätte, wäre das was anderes, dann kann man es halt nicht ändern, das ist hier ja nicht der Fall.

Ich habe mit 26 mal drei Monate wieder bei meiner Mutter gewohnt, nachdem ich mich von meiner langjährigen Freundin getrennt habe. Bin aber auch mit 19 schon ausgezogen. Diese drei Monate waren ,,schlimm'' genug. Und ich bin mir vorgekommen, wie ein Teenager. Auch wenn meine Mutter nichts für mich macht. (Kochen, Abwaschen, Wäsche waschen…) Falls man zu Hause wohnt und das auch noch von der Mutter gemacht bekommt, bleibt da echt was in der Entwicklung stehen.

Ich kannte mal eine, die hatte mit Anfang 20 einen Partner, fast 40. Dessen Mutter kam einmal die Woche zu ihm nach Hause um seine Wäsche zu waschen. Weil er das nie gelernt hat. Manchmal hat sie ihm auch Nudeln vorbei gebracht, weil er nicht selbst was kochen konnte und sonst nur bestellt wurde. Ich habe ihr daraufhin gesagt: Wer mit 40 seine Wäsche nicht selbst waschen kann, ist ein Versager.