Niemals

Tierquälerei muss nicht sein!

Ich lebe hier ländlich, kaufe mein Fleisch beim Metzger, der die Tiere von den Bauern der Region bezieht. Tiere also, die Freiland aufgewachsen sind, die ich vorher gesehen habe. Das ist scheinbar teurer, aber nach dem Braten bleibt mehr auf dem Teller, also doch nicht teurer! Und nein, ich muss nicht jeden Tag 300 g Fleisch auf dem Teller haben! Jeden 2. Tag ein Gericht mit 100 g Fleisch, der Asia-Küche sei Dank, das reicht. Und wenn ich mal ein fleischlastiges ungarisches Gulasch mache, dann erhöhe ich den Anteil an Zweibeln und Beilagen, da kann man wunderbar schummeln. Danach gibt es dann zwei fleischfreie Tage, passt. Und ja, auch ich grille mir mal ein 300-g-Hüftsteak! Danach allerdings ist auch ein gebratener Eisbergsalat a la Ning kocht (in Youtube zu finden) für den nächsten Tag angesagt, oder eine Pilzpfanne, oder beides nacheinander.

Aber ganz ohne Fleisch finde ich über das Ziel hinaus geschossen! Wir Menschen benötigen tierische Bestandteile. Natürlich kann man das alles irgendwie ausgleichen, aber das hat auch wieder Nachteile. Also nicht täglich 400 g Steak aus Südamerika, dazu morgens und abends Wurst, sondern tatsächlich 300-500 Gramm "vernünftiges" Fleisch pro Woche, also regional und Freiland, das ist mein "gesunder Mittelweg!"

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Ohne Vertrag keine Ansprüche, insofern hast Du schon mal keine Chance an Deine Bilder zu kommen. Aber, wenn Du nichts unterschrieben hast, darf er auch nicht die Bilder von Dir selber nutzen!

Daher würde ich mal nach dem Namen googlen, ob der vielleicht noch woanders aktiv ist und die Bilder dort gepostet hat? Wenn ja, dann rappelt es!

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Kommt auf Dein Auftreten an, und wo Du damit auftrittst!

Viele andere Männer sind Raubtiere. Erkennen die beim Anderen eine Schwäche, dann wittern sie Beute. Trittst Du aber selbstbewusst auf, dann werden die ganz zahm. Dazu noch ein paar gute Konter parat gelegt (wenn einer mit "hey, schwul?" kommt, einfach antworten "nee, haste Pech, such' Dir nen anderen Ars..), dann ist selbst bei den größten Schwachköpfen schnell die Luft raus.

Wo? Das bedeutet: je primitiver Dein Umfeld, desto primitiver die Reaktionen, ganz einfach weil Du an ihrem Weltbild rüttelst. Sie verstehen das nicht!

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Ganz einfach: weil es einerseits nur wenige Leute gibt die das bezahlen können, und andererseits weil die anderen das nicht bezahlen können!

Früher gab es bei Mercedes nur die Vorgänger der heutigen E-Klasse und S-Klasse. Als 1982 die C-Klasse auf den Markt kam, sanken die Umsätze der S-Klasse - weil auf einmal die Untergebenen 3 Stufen unter den hohen Herrschaften die gleiche Marke fahren konnten! Die stiegen dann auf Jaguar oder ähnliche Mitbewerber um, die für die Mittelschicht kein Auto im Sortiment hatten.

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Kommt drauf an was Du damit machen willst? Es ist natürlich ein einfaches Stativ, bekommt Stabilität durch die "Spinne", also diese drei Streben, die die Beine nochmal zusätzlich abstützen. Dennoch nur 5 Kilo Tragfähigkeit (Nennlast bei zentraler Belastung, also kein dickes Tele vorne dran) bei über 1,7 Kilo Eigengewicht, das ist nicht das meiste. Das Packmaß von gerundet 60x12x12 cm lädt dabei auch nicht zum Mitnehmen ein.

Wenn Du das Teil nur brauchst, um alle zwei Jahre bei Familienfeiern die Kamera auf's Stativ zu stellen, damit Du selber auch auf dem Bild bist, dann ist das ok. Je häufiger Du das aber einsetzt, und je mehr Ansprüche Du stellst, desto schneller kommt das an seine Grenzen. Aber um zuerst mal festzustellen "nutze ich das überhaupt wie gedacht?" ist das auch dann noch gut!

Über die Nachteile solltest Du Dir aber vorher im Klaren sein. Deswegen:

  • die im Alltag nutzbare Traglast ist ca. Nennwert geteilt durch drei, also irgendwo bei 1,5 bis 2 Kilo; das gilt für alle Stative!
  • tief runter kommst Du damit nicht (Makro, Landschaft, Architektur), denn die Spinne verhindert das weitere Abspreizen der Beine oder deren Überschlagen!
  • die Beinklemmen halten nach 2 Jahren wahrscheinlich nicht mehr, erst recht nicht wenn es draußen kalt wird und das Alu sich zusammenzieht.
  • die Adapterplatte ist eine Eigenkonstruktion. Mal eben schnell ein anderes Stativ nutzen ist da nicht. Wenn Du das brauchst, solltest Du nach "Arca-Swiss-kompatibel" suchen.

Ich habe auch mit einem solchen Stativ angefangen, ganz schnell zum 300-Euro-Alu-Modell gewechselt, und jetzt bin ich bei einem knapp-1000-Euro-Stativ. Die anderen beiden habe ich mit 2/3 Verlust verkauft.

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Wenn der Rock passt, dann hält der auch. Bei manchen Jeansröcken kannst Du allerdings auch noch einen Gürtel einziehen.

Ich finde Röcke wesentlich angenehmer, gerade für mich als Mann, da ich nix einquetschen muss. Am liebsten sind mir knapp bis ans Knie gehende leicht ausgestelle Röcke. Die sind luftig, Du brauchst nicht aufpassen dass Dir jemand drunter schaut (und wenn, dann ist das auch nicht schlimm, dann sieht man Deine Unterhose, also nicht mehr als im Schwimmbad).

Aber das ist nur mein Empfinden. Das kann für Dich vollkommen anders sein! Einfach durchprobieren. Auch ein bis zum Knie knallenger wadenlanger Rock (Godet-Schnitt) hat seinen Reiz, auch wenn (oder weil?) er die Schrittweite drastisch begrenzt. Und ein schlichter gerade geschnittener Jeansmini wird von den meisten Betrachtern erst gar nicht für einen Rock gehalten, die Leute denken Du trägst eine Short, weil sie das erwarten und gar nicht genauer hinschauen!

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Röcke trage ich seit über 20 Jahren, oft und gerne. Da passt mir Größe 38, fertig. Ich kaufe mittlerweile auch Jeanshosen in der Damenabteilung, weil mir die einfach besser passen. Herrenjeans musste ich immer in der Taille enger machen lassen.

Bei Kleidern sieht das bei mir anders aus: Brustumfang 105 cm, und kein (Speck-) Busen, entsprechend massiver Brustkorb und breite Schultern, dazu ist der Oberkörper relativ lang. Da machst Du in der Damenabteilung gar nichts mehr: wenn mein Oberkörper irgendwie reinpasst, sind die Ärmel oder Armlöcher immer noch zu eng, es hängen riesige leere Beulen über der Brust, und die Taille sitzt auf den unteren Rippen. Darunter ist dann alles viel zu groß. Also hilft da nur die freundliche Schneiderin um die Ecke, die zu einem sehr fairen Preis genau das näht was ich will.

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Ich trage seit über 20 Jahren Rock, und kann Dir aus eigener Erfahrung berichten: die meisten Verkäuferinnen in diesen Läden sind richtig begeistert, wenn ein Mann reinkommt und sagt "ich suche einen Rock für mich." Nicht selten ist es mir passiert, dass sich dann gleich mehrere Verkäuferinnen eingebracht haben, und dafür die alltäglichen Kundinnen stehen ließen! Das ist für die Abwechslung vom tristen Alltag, für Dich kein Grund zur Schüchternheit. Die reißen Dir nicht den Kopf ab, die bedienen Dich fürstlich!

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Es ist wahrscheinlich nur in unseren Köpfen? Aber elegant oder festlich sind für viele in unseren Breiten nur konventioneller Anzug, also lang, oder ein adäquates Kleid! Bei letzteren hat sich das Cocktailkleid als kürzere Variante mittlerweile durchgesetzt, lang ist nur noch selten angesagt. Alles andere ist ein Bruch mit den Traditionen und fällt daher auf. Dem kurzen Anzug wie im Link abgebildet gebe ich derzeit nur eine begrenzte Chance bei Jungs zwischen 6 und 12 Jahren.

Auffallen aber muss nicht schlecht sein! Unsere Gesellschaft lebt im stetigen Wandel, auch wenn der an der Herrenmode scheinbar spurlos vorübergeht. Frauen machen das einfach anders, greifen zu dem was gerade gefällt, während Männer nur den 1:1-Ersatz für ihre Jeans suchen. Nein, auch Männer dürfen sich versuchen - und gegebenenfalls mal daneben greifen, das passiert bei Frauen genauso, kein Weltuntergang. Aber wer nix neues wagt kommt auch nicht weiter!

Erwachsenen Männern empfehle ich an dieser Stelle die Gleichberechtigung durchzusetzen: ein Kleid ist auch nicht auffälliger als so ein kurzer Anzug (der ist allerdings aufgrund der Taschen praktischer, zum Kleid muss eine zusätzliche Handtasche dazu), aber weitaus angenehmer zu tragen - und das mit der Tasche ist andererseits auch wieder praktisch! Wer also mit der Tradition brechen will, der sollte Nägel mit Köpfen machen! Gut, aufgrund der anderen Proportionen speziell im Bereich Oberkörper muss das der Schneider fertigen, einfach in die Damenabteilung gehen klappt nicht oder sieht lächerlich aus, aber das wird auch nicht teurer als ein Cocktailkleid von der Stange in einem ordentlichen Haus!

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Seit Februar 2001 trage ich Rock. Damals trat Thomas Gottschalck bei "Wetten, dass..?" in einem Minirock im Kiltmuster auf, wir hatten Freunde zu Besuch, und ich sagte "das wäre doch mal was für mich, was der kann, das kann ich auch!" Reaktion: "das traust Du Dich nicht!"

Montags hatte ich einen, Samstags zum Ausgehen angezogen, fertig. Ich fand das super angenehm. Die Jungs hatten zwar ein Problem, aber die Mädels fanden es klasse ... Du darfst raten was mir wichtiger war?

Seitdem trage ich Rock, immer dann wenn ich Bock darauf habe (auch jetzt). Probleme? Ein paar lästernde Teenies, oder die Hansa-Pils-Brüder in der Fußgängerzone, die hatten mal ein Problem damit, aber deren Probleme sind nicht meine Probleme. Das ist allerdings höchst selten vorgekommen, in den über 20 Jahren an einer Hand abzuzählen. Da habe ich mit Anzug mehr zu hören bekommen!

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  1. Wer sieht das, und wen geht das was an? In einer Partnerschaft, ok, da mus man schon gelegentlich dem anderen gefallen wollen, sonst ist das vorbei - aber manchmal muss man dem Partner auch Freiheiten lassen, sonst ist es auch vorbei! Andere hingegen hat das nicht zu interessieren.
  2. Spitze, Transparenz, Blümchenmuster, Rüschen ... wem's gefällt! Es muss mir nicht gefallen, was andere an sich mögen, die können das ganz alleine entscheiden! Umgekehrt muss ich auch andere nicht fragen, ich muss mich selber wohlfühlen!
  3. Etwas schwer tue ich mich mit dem BH - aber nicht weil ich ein Mann bin, sondern weil ich keinen Busen stützen muss. In meinen Augen ist der BH nämlich Funktionskleidung, und wenn ich diese Funktion nicht brauche, dann wird das für mich schwer zu verstehen. Es gibt allerdings durchaus Frauen die definitiv keinen BH brauchen, und es gibt Männer die besser einen BH tragen würden! Aber egal: wer Spaß daran hat einen zu tragen sollte das halt tun, und wer nicht, sollte das halt lassen. Das tut mir nicht weh, egal ob Mann oder Frau. Ich muss das nicht verstehen, sondern einfach akzeptieren.
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Am Hoodie selber kann ich nichts feminines entdecken. Allerdings habe ich mit Oberteilen aus der Damenabteilung oft das Problem, dass sie im Oberkörper zu kurz und in der Schulterbreite zu knapp sind; auch die Ärmel sind mir meist zu eng. Oft, das heißt "nicht immer", kommt also auf den Versuch an. Wenn Du die passende Figur hast, dann ist das prima.

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Was erwartest Du von einer Folie? Da setzt der Hersteller eine teure Linse vor den Sensor, total optimiert, und Du klebst eine profane Folie davor und das soll nicht schlechter werden?

Jede Folie verschlechtert das Ergebnis! Absorption, Kontrastverlust, Farbverlust, dazu Reflexionen, das alles lässt sich nur für sehr viel Geld minimieren, aber nicht vermeiden. Eine ausreichend dicke Hülle, die Ausschnitte für Kamera und Blitz groß genug um nicht für Randabschattung zu sorgen, das muss als Schutz ausreichen. Alles was vor die Linse kommt ist ein Verlust!

Natürlich, für dicke Kameras gibt es spezielle Vorsatzlinsen: Polfilter, Apochromaten, ND-Filter, ... die kosten aber auch alleine mehr als so manches Handy, und bringen nur Vorteile in der einen Richtung mit Nachteilen in der anderen Richtung! Man kann halt nicht alles haben. Für Smartphones konnte ich noch keine sinnvolle Erweiterung sehen, die Linsen und Sensoren sind einfach zu klein für einen Vorteil. Alles was Du davor machst schluckt zu viel Licht. Dann musst Du Dir schon ein richtig gutes Stativ kaufen, und Dich mit den Möglichkeiten der Kamera so weit vertraut machen, dass diese Fragen nicht mehr entstehen!

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Ganz einfache Antwort: wer die Verantwortung hat, trifft auch die Entscheidung! Das ist per Gesetz mindestens bis zum vollendeten 18. Lebensjahr so, dass damit auch die Eltern die Verantwortung tragen und damit auch die letztendliche Entscheidung.

Ob das im Alltag Sinn macht, so bis an die Grenzen zu gehen statt den Nachwuchs vernünftig auf ein eigenständiges Leben vorzubereiten, das ist allerdings eine andere Frage. Da finde ich es sinnvoller, je nach Kind ab 7 - 12 Jahren gemeinsam zu entscheiden, das Kind an eine eigenständige Entscheidung heranzuführen.

Hängt natürlich auch von der Situation ab: für einen besonderen Anlass zum Beispiel muss ich als Vater auch mal meiner 20-jährigen Tochter nochmal klare Vorgaben erteilen, auch wenn die keinen Bock darauf hat - sonst kommt sie halt nicht mit, blamiert sich selber!

Kreative Spielräume sind eine Sache, nutze ich als rocktragender Mann auch gerne selber. Aber wenn der Gastgeber gewisse Erwartungen vorgibt, dann ist mein Spielraum halt eben begrenzt, oder ich bin nicht dabei! Allerdings kann ich dann auch selber entscheiden ob ich überhaupt dabei sein will?

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Wäre mir egal

Wenn es Dir Spaß macht, ist das doch ok. Sextoys sind genau dafür da. Jeder kann an oder in sich damit machen was er will. Abstoßend wäre für mich eine unbegründete Abneigung. Ich mag keine Menschen, die auf Vorurteile stehen!

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Ein Anzug hat Vor- und Nachteile: natürlich, der Einstieg ist damit einfacher, weil leider noch immer viele Menschen Anzug mit seriös gleichsetzen (ich persönlich werde da misstrauisch, Stichwort "vorgetäuschte Seriösität!") Momentan bist Du damit leider noch immer auf einer guten Spur, musst aber damit leben dass sich das ganz schnell ändern kann!

Ein Anzug macht mich persönlich misstrauisch, jüngere Generationen vielleicht noch mehr (bin noch 56)? Nein, seit der 68er Revolte hat die Bedeutung des Anzugs stetig abgenommen. Natürlich gibt es noch die Bereiche in denen der Pflicht ist, die Finanzbranche vorneweg. Aber für viele Menschen ist das auch gleich Verbrecherkleidung, vorgetäuschte Kompetenz!

Ich finde ein authentisches Auftreten ist sinnvoller! Also wenn Du lieber in Lederweste und voll tätowiert auftrittst, dann wirst Du auch Deine Kunden finden. Alles andere ist vergleichbar, da geht es nur noch um den Preis, nicht um Leistung und Vertrauen!

Es wird allerdings immer einen geben, der es billiger kann! Gibt es aber auch einen der es besser kann? Da hilft kein Anzug, nur Kompetenz!

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