Maklercourtage fällig wenn Verkäufer dem Makler den Auftrag entzieht?

8 Antworten

Also, soweit mir bekannt, bezahlt der Auftraggeber den Makler. Ist ziemlich neu.

Das einzige was der Makler verlangen darf ist die Leistung dass er erbracht hat. In deinen Fall, Exposé schreiben und Versand dessen.

Bevor Du irgendwas unternimmt, rede mit der Verkäufer um sicher zu sein dass bei der "Makler" nicht um ein Betrüger handelt.

Das mit dem Auftraggeber gilt nur für Vermietungen, bei Verkäufen zahlt (leider) immer der Käufer.

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@treiche

uuups. sorry. Aber es bleibt dabei dass der Makler eventuell diese Leistungen (Exposé und Versanf) in Rechnung stellt.

Mit der Kauf hat er wahrscheinlich nicht mehr zu tun

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@fernandoHuart

Das Expose ist ziemlich sparsam, der Versand erfolgte als pdf-Datei.

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@treiche

Ist auch Zeit und Arbeit, ne? Keine Ahnung ob er dies geltend macht oder es abschreibt. Ich hoffe es für Dich. Manche Anwälte z.B. stellen schon ein Telefongespräch von ein paar Minuten in Rechnung. Heut´zu Tage gibt es kein Wunder mehr. ;-) <-

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Immobilienmakler handeln grundsätzlich auf Erfolgsbasis.

Die Courtage/Provision wird also nur fällig, wenn es tatsächlich zu einem Kauf- oder Mietvertrag kommt.

Ob der Auftrag zurück gezogen werden kann, ist eine ganz andere Frage. Normalerweise wird dieser für einen Zeitraum von 6 Monaten erteilt. Dabei ist es Verhandlungssache, ob das Objekt von mehreren Maklern angeboten werden kann.

Ohne den Makler hättest Du das Objekt nicht gefunden. Mit Zusendung des Expose´s (egal in welcher Ausführung) hat der Makler damit die "Gelegenheit zum Kauf" erschaffen. Ein weiteres handeln setzt der Gesetzgeber zur Erlangung des Provisionsanspruchs erstmal nicht voraus. Da wundern mich doch die "Meinungen" der vielen "Profis" hier im Forum. Der Makler hat nun auch einen Kundenschutz und Du bist ihm gegenüber auch noch länger (u.U. bis zu 1 Jahr) provisionspflichtig. Deine Chance die Provision nicht bezahlen zu müssen, ist, das Objekt zu einem deutlich geringeren Preis zu erwerben oder aber einige Monate (je nach Richter) zu warten und dann zu kaufen, sofern der Verkäufer da mitmacht. In Deinem Fall könnte es auch so sein, dass der Makler vom Wunsch des Verkaufs Kenntnis erlangt hat, das Objekt einfach ohne Auftrag eingestellt hat und ihm dann vom Verkäufer das Veröffentlichen des Objekts verboten wurde. Ihr ward leider zu schnell. Aber !!! Was viele nicht beachten. Ein Makler ist auch ein rechtliches Schutzschild. Sollte es Mängel geben, die tlw. erkennbar sind oder noch "Spuren" davon, darf sich ein privater Verkäufer unwissend stellen.....ein Makler nicht! Es wird von ihm eine Grundkenntnis verlangt und er kann dann nicht einfach sagen,..."ach, das wusste ich nicht, keine Ahnung etc." Den Makler der nur die Türe aufschliesst gibt es vll. nur noch bei Vermietungen.....bei Verkäufen schon lange nicht mehr.

Auch das ist nicht korrekt ! Das Objekt wurde noch nicht mal einen Tag später vom Eigentümer selbst ins Internet gestellt, der Makler musste auf Anordnung des Eigentümers seine Veröffentlichung nach nur wenigen Stunden wieder aus dem Netz entfernen. Einen Kontakt vom Eigentümer, der der einzige ist, der überhaupt Besichtigungen ermöglicht, habe ich erst über die Annonce des Eigentümers bekommen. Ohne den Eigentümer wäre eine Besichtigung unmöglich gewesen, der Makler hat sich den vermeintlichen Vermakelungsauftrag ohnehin unter Vortäuschung falscher Tatsachen erschlichen, mit Kindesbegleitung hat er sich als Interessent ausgegeben, mit dem Vorsatz das Objekt anschließend als Makler zu vermitteln, der Eigentümer wollte von vornherein keinen Makler im Spiel haben und hat dem Makler bereits rechtliche Schritte angedroht.

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@treiche

Wie schon gesagt : Das Entscheidende ist das Verhältnis zwischen Eigentümer und Makler.

Wenn der Makler gar keine Beaufragung vorweisen kann bzw. sogar gegen den Willen des Verkäufers gehandelt hat, dann ist er draußen.

Nach deinen Schilderungen wäre er aufgrund der Ablehnung durch den Verkäufer nämlich überhaupt nicht in der Lage gewesen vermittelnd tätig zu werden.

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@bauteufel

Genau so ist das, er hätte mir nie eine Besichtigung ermöglichen können, der Eigentümer hätte das bei sogenannter Vermittlung durch den Makler rundherum abgelehnt.

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@treiche

Wie "nicht korrekt". Du hast keine Ahnung, fragst hier nach Hilfe (von Fachleuten) und zweifelst dann meine korrekte Antwort an?! Es ist tatsächlich so, dass der Makler Dir prinzipiell nur eine "Gelegenheit zum Kauf" und somit eben nur die Adresse übermitteln muss um einen Anspruch auf Provision zu erlangen. Das Verhältnis von Eigentümer zu Makler ist dazu erstmal zweitrangig. Ein Makler benötigt dazu keinen Auftrag vom Eigentümer. Es ist aber natürlich so, ein Makler hat eine Sorgfaltspflicht und der Gesetzgeber setzt ein seriöses arbeiten voraus. Mit der gefakten Besichtigung und dem weiteren Ablauf, hat er nicht danach gehandelt. So verwirkt man in den Augen eines Richters sicher seinen Provisionsanspruch. Man ist jederzeit dazu verpflichtet, mitzuteilen, dass man als Makler arbeitet. Das grenzt ja fast an Hausfriedensbruch. Dass er danach auch nicht an Verhandlungen sowie Besichtigungen mitwirken kann, ist auch nicht zu seinen Gunsten. Einem Provisionsbegehren würde ich da gelassen entgegen sehen. Letztendlich ist das aber dann eine Sache für einen Fachanwalt.

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@bauteufel

@bauteufel....."Wie schon gesagt : Das Entscheidende ist das Verhältnis zwischen Eigentümer und Makler. " Ist es nicht. Man kann Immobilien auch ohne Auftrag anbieten. Bietet ein Eigentümer seine Immobilie z.B. in Medium A und B an und der nicht beauftragte Makler bei C und ein Interessent meldet sich bei C, ist der Interessent provisionspflichtig. Das Gesetz verlangt nämlich nur die "Gelegenheit zum Kauf". Die Mitteilung der Adresse langt dafür aus.

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