Macht sich eine abgebrochene Ausbildung sehr schlecht im Lebenslauf?

10 Antworten

Erst einmal würde ich versuchen, mit den Ausbildern dort zu reden und Missstände anzusprechen und auch zu sagen, was so störend ist, das es kaum auszuhalten ist. Auch ein Gang zur Arbeitsagentur oder oder zur übergeordneten Ausbildungsstätte (IHK ?) kann hilfreich sein. Vielleicht auch zur Gewerkschaft oder zur Personalvertretung gehen, das Störende ansprechen, jedenfalls erst einmal den"Schwarzen Peter" ansprechen und eine Besserung versuchen, nicht gleich aufgeben und sich selbst ins schlechte Licht rücken. Hast Du aber das Gefühl, das der ganze Beruf die falsche Wahl für Dich ist, dann gehe zur Arbeitsagentur und sieh zu, etwas anderes zu finden, ehe Du alles hinschmeißt!

Naja das was mich stört sind Dinge, die man nicht ändern kann, nämlich die Arbeitszeiten und der Spätdienst im Service.. Das gefällt mir an sich nicht und ändern lässt es sich leider nicht..

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Wenn du Abi machst und eventuell danach studierst, fragt kein Mensch mehr danach, ob du eine Ausbildung abgebrochen hast. Wenn doch, erklärst du, dass du das Gefühl hattest, in einer "Einbahnstraße" gelandet zu sein, du wärest karrieremäßig nicht wirklich heraugefordert durch einen einfachen Job im Hotelbereich, halt irgendwas "Aufgeblasenes", das nach "höheren Interessen" klingt.

Du hast nen Fehler gemacht, es eingesehen und neue Pläne, die du auch umsetzt - das macht sich nicht schlecht im Lebenslauf, solange das nicht ständig passiert. Such dir ´ne vernünftige Beschäftigung für die Zwischenzeit, vllt. auch freiwillig, und überlege, was du nach dem Abi machen willst. Bis dahin ist das alles sowieso Schnee von gestern, du warst halt jung und hattest dir das anders vorgestellt...

natuerlich macht sich ein abbruch im lebenslauf nie gut. aber wenn du jetzt dein abitur nachholst, schlaegst du ja ohnehin eine etwas andere "laufbahn" ein, so dass der abbruch auf lange sicht eher irrelevant wird. schlecht waere es vor allem, wenn du jetzt direkt eine andere ausbildungsstelle suchtest.

lieber ein ende mit schrecken, als ein schrecken ohne ende: ich habe gefühlte 100 verschiedene berufe\ausbildungen angefangen und trotzdem mit meinen bewerbungen NIEMALS probleme gehabt: wenn ich etwas WIRKLICH wollte, hat das auch immer geklappt. ich hatte manchmal den eindruck, dass ein breites spektrum an "versuchen" bei den potentiellen arbeitgebern gar nicht schlecht ankam. wer viel wissen in seinen beruf einbringt, der kann ihn dann optimal erfüllen.

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