Luftmatratze als Wasserbett verwenden?

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Was noch nicht gesagt wurde.... stammt der Luftkern von einer Matratze? Dann ist der meistens aus Polyurenthan, was bedeutet, dass es nicht zu 100% wasserdicht ist, dafür für ein gutes Bettklima sorgt (Durchlüftung). Hast du aber eine Wassermatratze ist die aus 100% PVC was natürlich dicht ist. Beim Wasserbett hast Du zudem eine Art Innenfolie als Schutz (stell dir vor, wie bei einem Teich diese Innenfolie:-), damit bei einem allfälligen Wasserrinnen kein grösserer Schaden entsteht. Wenn es nur ums aufblasen geht, gibt es einfache Campingpumpen, was etwas rascher geht als das Aufblasen mit dem Mund. Viel Spass mit deinem Abenteuer.

Der Druck wird höher sein, als mit Luft. Erstens mal durch das doch recht hohe Eigengewicht des Wassers und andererseits, weil Flüssigkeiten inkompressibel sind (im Gegensatz zu Gasen, die man ja ordentlich quetschen kann).

Dazu kommt, die höhere Wärmeleitfähigkeit von Wasser. Wenn die mit Wasser gefüllte Matratze 20°C hat wird sie ständig, die Wärme die dein Körper abgibt, aufnehmen und ableiten. Dir wird schnell kalt werden (wodurch du das mit Decken als Zwischenlage abschwächen könntest).

Wieso meinst du eigentlich, dass der Druck weniger werden würde?

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@Zagdil

Mit Wasser würde man die Matratze ja nicht "komplett" bis zum Anschlag auffüllen, sondern nur bis die Matratze "voll" wäre bzw ein bisschen weniger.

Luft drückt ja an allen Seiten und Wasser nur nach unten, was der Boden dann "abfängt". Druck kommt nur dann drauf wenn man draufliegt oder liege ich da falsch?

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@breekachu

Erstens wirkt Druck immer in alle Richtungen gleichmäßig.

Zweitens drückt das Gewicht des Wassers natürlich auch auf die Seitenwände mit seiner Gewichtskraft.

Drittens würde der Druck auch beim halben Befüllen nicht weniger werden. Dein Gewicht, das auf der Matratze liegt, ist ja das gleiche und diese Gewichtskraft muss ja irgendwo hin.

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Hatte als Student ein Wasserbett aus einer großen Baumwoll-Luftmatratze gebaut. Erst alle inneren Stege vorsichtig zerreißen so das ein goßer Gummisack / Ballon entsteht. Aufpassen, das die innere Gummihaut nicht verletzt wird. Wasser einfüllen, klar! Aber nur zu Hälfte füllen, damit man dann schön einsinken kann.

Das Wasser hat aber bald Raumtemperatur. Beim rauflegen mit dünnem Hemd dachte ich, ich müsste erfrieren, so kalt kam es mir vor. Ein übergezogener Schlafsack in deckenform war dann die Lösung. Jetzt war alles schön weich und warm. Zwei Jahre lang habe ich (wir) die Wasser-Luftmatratze täglich und mit viel Freude genutzt (auch richtig zum schlafen ;) ). 

Zum testen ob man an dieser angenehm weichen und wabbligen Unterlage gefallen findet, am besten eine Box Luftmatratze aus Baumwolle-Gummi günstig kaufen. Das Material ist sehr stabil und die Nähte hatten sich bei mir nie aufgelöst. Nicht kaputt machen (die inneren Stege) sondern halb mit lauwarmen Wasser füllen und rauflegen. Vorher die überflüssige Luft rauslassen.

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Habe das ganze mal mit einem etwas robusteren Schlauchboot gemacht. Im Gegensatz zu dem, was einige hier geschrieben haben, ist das tatsächlich ziemlich bequem, allerdings nur mit warmem Wasser... und ob die Körperwärme reicht, um das Wasser dauerhaft auf einer vernünftigen Temperatur zu halten, kann ich nach dem kurzen Test leider auch nicht sagen...

ich denke mal die nähte werden es nicht halten können

die sind zu dünn dafür

Luftmoleküle sind ja im allgemeinen kleiner als Wasser und wenn man die Matratze nicht komplett füllt, wird ja auch weniger Druck drauf sein als mit Luft

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@breekachu

na dann sollte man es doch mal probieren

mehr als platzen kann die luftmatratze nicht

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