Liebe Mann der 2 Kinder hat

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ich denke, das es schwer ist, ein richtig oder falsch zu betiteln. Ich kann z.B. sagen, dass es auch viele Positive Aspekte gibt, die du bedenken solltest.So wäre er vieleicht garnicht so, wie er jetzt ist, wenn er nicht voher schon verheiratet gewesen wäre, zwei Kinder hätte und alle umsorgen hätte gemusst.Dazu kommt meiner Meinung nach, dass es nicht DIE ioder DEN einen gibt. Es gibt mehrere Milliarden Menschen auf unseren Planeten, was mich zu den Schluss kommen lässt, das es sehr viele geeignete Kanidaten gibt. Gut, es ist nie einfach mehrere Familien zusammen zu führen aber so kann doch jeder noch etwas lernen oder? Ich sage dazu nur, andere Läner, andere Sitten..;D

Vieleicht ist das was blockiert einfach dein Stammhirn was dir sagt, das es quasie schon vergeben ist (zumindestens was kinder angeht) da ihr wahrscheinlich keine oder höchstens noch ein bekommen werdet.....oder vieleicht ist es auch die entgültigkeit die dich plagt....das ist jetzt jedoch etwas, das nur du beantworten kannst.

Ich habe auch einen Vater von zwei Kindern geheiratet. Wir sind jetzt seit 8 Jahren zusammen und ich weiß, dass die Kinder mich mögen und als Frau des Vaters akzeptiert haben. Aber ich merke auch, dass ich meinen Platz in der Familie noch nicht wirklich gefunden habe. Die Mutter der Kinder ist da kein Problem - die ist Geschichte und hat auch längst einen neuen Partner.

JA , warum denn nicht, das hat doch nichts mit der Ex-Frau zu tun... Vielleicht siehst du das mal aus der Perspektive. Die beiden haben sich getrennt haben aber zusammen Kinder und? Nichts und! Lebe mit meinen 3 Kindern zusammen, habe somit wie gesagt auch einen Exmann, selbst wenn man die Kinder vor sich stehen hat und meine Tochter sieht meinem Exmann wie aus dem Gesichtgeschnitten aus, man freut sich aber ohne hier und da Emotionen an Früher erinnert zu werden oder das man den Gedankengang der alten Familienkonstellation hinterher hängt. Klar das sind seine Kinder und diese kann dieser nicht verleugnen und lieben tut dieser sie auch... aber deswegen liebt man ja nicht automatisch den Partner noch... Das ist eine Zeit gewesen, das ist richtig, die kann dir keiner nehmen aber danach kommt eine Neue Zeit, dazwischen lag die Zeit des Abschlusses sich dem Alten zu stellen und Aufräumarbeiten mit seiner Gefühlswelt nebst Kindern zu vollziehen... Man geht getrennte Wege und auch gefühlstechnisch... bissi aufgeschlossener sein... Klar bist du nicht ihre Mutter aber gute Freundin braucht der Mensch auch Kinder können Erw.-Freunde gebrauchen, das ist eine Art Bereicherung, sie haben somit bei Ängsten und Nöten aber auch bei ganz viel Spaß und schönen Erlebnissen EINE WEITER ANLAUFSTELLE gefunden. Wo sie sich wohlfühlen, das ist wichtig...

Es geht nicht darum das der Expartner auf Platz Nr. 1 rangiert, der ist da meist gar nicht mehr an irgendwelcher Stelle vertreten. Die meisten Expartner gehen entweder den Kindern zu Liebe einigermaßen vernünftig miteinander noch um, und es gibt Expaare, die haben es geschafft eine gute Freundschaft wachsen zu lassen. Davon sind die meisten leider total entfernt, diese blicken nicht mit bitteren Nachgeschmack oder mit enttäuschten Gefühlen auf die Beziehung zurück ABER auch nicht mit Gefühlen, dass die Beziehung zuvor das NON-Plus Ultra war. Daher ja auch EX, man ist da im neutralen Bereich angekommen, das wenn man die Kinder vor sich stehen hat, man zwar erinnert wird was man zusammen hat aber das war es auch schon. Marotten der Kinder, Genetik läßt sich eindeutig klassifizieren. Das man bei bestimmten Sachen sagen kann, süß genauso wie bei meinem Exmann früher (darf das sagen, kenn meinen Exmann seit Kindergartenalter und dann mein ganzes Leben lang durchweg, von den ganzen Entwicklungsstufen) aber ohne dabei wirklich wehmütig zu werden oder ein Gefühl von Liebe diesem gegenüber zu verspüren. Liebe zu den Kindern ganz klar, das einem warm ums Herz wird, wenn man sich ertappt das man in ihnen etwas wieder gefunden hat, was der andere unterhält... Aber zu diesem verhält sich der Gedankengang dann ungefähr so, "Schön" ---> Aber kein positives oder negatives Gefühl noch nicht mal gedankliche Präsenz (beim Vergleichen mit den Kindern schon aber ohne eine Wertung über den Ex vorzunehmen sei es positiv oder negativ)...

Und ausserdem so müssten wir ja alle bei einem neuen Partner immer eifersüchtig oder verwirrter Natur sein, denn die meisten haben ein Vorleben. Hierbei ansetzen... Und selbst diese Vorleben gilt es zu tolerieren und selbst bei diesen haben die neuen Partner mit ihren EX abgeschlossen... Das ist nichts anderes...

Der Kontakt wird eben halt aufrecht gehalten wegen der Kinder, denen würde man ja ein Elternteil sonst rauben, das macht man nicht... Mehr ist das nicht... Und vlt. in den Kindern aus deiner Warte deinen Partner wiederfinden und für das erste wenn du die Exfrau nicht so tolerieren kannst (wird diese Variante einfacher sein) immer diesen in ihnen sehen. Dann ist's leichter, so als Miniformat, denn die Kinder lassen einen daran teilhaben an ihrer Kindheit und spiegeln uns somit meist den Partner wieder oder wir erkennen uns selbst in ihnen wieder auch wenn man nicht verwandt ist.....

Ein Kind würd vlt. so argumentieren "von den Gefühlsfressenden - Monsterkind bitte wegkommen, bin nur ein Kind, mach nichts und für meine Genetik kann ich nichts und ja wir haben leider beide Teile von Mama und Papa in uns. Bitte uns als Menschen mit großen Kinderherz sehen und nicht als Feind" Dann ist vieles einfacher und man nimmt selbst großen Abstand zu allzu negativen Gedankengängen bez. des Expartners mit diesem man ja eigentlich gar keinen Vertrag hat und somit auch nicht in irgendeiner Weise positiv als auch negativ beeinflusst sein sollte... Viel Glück...

vielen, vielen Dank für deine ausführliche Beantwortung :) ich habe mir richtig sorgen gemacht... ich will bevor ich mich entscheide ihn zu heiraten mir im klaren sein ob ich verantwortlich mit den Kindern umgehen kann, immerhin sind das Kinder und haben ein Recht darauf respektiert zu werden und auch von mir als eventuell "Stiefmutter" obwohl das Wort so böse klingt, vielleicht kann ich sie nicht so lieben wie meine Eigenen, aber sie sind mir nicht egal und der Umgang mit Ihnen ist mir nicht egal und ich will nicht nachher die Eifersüchtige blöde Kuh sein :S...... ich will deswegen halt einfach alles nochmal 10 mal durchdenken :) aber du als Mutter mit eigenen Erfahrungen hast mir ein bissen geholfen... Dankeschön :)

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@Loush

Gerne, das empfinde ich genauso wie ich es beschrieben hab und manchmal geht man tatsächlich mit den nicht eigenen Kindern anders um, den Gedankengang Stiefmutter würd ich persönlich verbannen. Denn die eigene Mutter müßte ja tot sein (rein rechtlich gilt hier nur die Bezeichnung Stiefmutter wenn tatsächlich der Tod bei der Exfrau und Mutter eintrudeln würde, das andere Wort "Stiefmutter bei dieser Konstellation unterhält der Volksmund fälschlicherweise), um diesen Stellenwert zu erhalten... Das ist vlt. auch das gedankliche Problem, welches man so unterhält, wie ist die genaue Bezeichnung dann. Du bist die Ehefrau deines Mannes, so wie er dein Ehemann sein wird zu den Kindern und das finde ich eigentlich sehr schön hierbei unterhält man keine rechtliche Stellung und keine rechtliche Bezeichnung, wenn der vorige Expartner noch lebt. Hierbei find ich das Wort Freundin sehr wichtig, denn Freunden gegenüber empfinden wir Liebe und Zuneigung und zeigen in der Beziehung zu diesen einen verantwortlichen Umgang. Das schöne hierbei man hat als Freund hier und da bzw. Freundin einen ganz anderen Stellenwert noch dazu, man kann vermittlender sein, da in einem Alter die Kinder hier und da mal nicht gerne auf die Eltern hören. Das soll jetzt nicht heißen, das diese generell jedem wohl gesonnen gegenüber treten aber hat man es geschafft das Freundschaft sich entwickeln konnte, so hören diese auf Freunde... Weil Freunden wird meist Neutralität unterstellt und das sie immer zum Wohl für einen selbst bemäht sind. Das sind Dinge, die unterstellt man gerne hier und da den eigenen Eltern. Als Eltern hat man es meist schwieriger, manchmal ist man sein eigener Gefangener und agiert bewusst und unbewusst aus der Elternrolle zum Wohle des Kindes... Kann man vermitteln auf neutraler Ebene auf der einen Seite Freunde sprich die Kinder auf der einen Seite der Mann, kann man hier bestimmte Gefühlswelten leichter einränken. Man gehört zur Familie aber gleichzeitig, kann man hier und da gesunden / vernünftigen Abstand einhalten und die Sache noch diplomatischer angehen. Da man beide Seiten versteht und hier und da sogar (nicht negativ bitte bewerten ist fast so wie bei der Stellung der Großeltern) die Verantwortung wieder abgeben... Das ist leichter gesagt, weil man möchte ja nie Unfrieden haben, aber bei sachlicher und neutraler Herleitung und des Familienfriedens Willen kann man (auch wenn es schwer fällt) noch besser einleiten... und von hier aus agieren... Das ist zuweilen nicht immer einfacher aber Durchhalten und kleine Missverständnisse unterhalten jede Beziehungen nunmal und da wo Kinder nunmal sind, (sind ja auch mehr Personen dann in der Familie, alles Individuen ---> eigenständige Persönlichkeiten mit guten und kleinen Fehlern im Charakter) da kann es auch mal zu Unstimmigkeiten führen.... Alle müssen unter einem Hut gebracht werden und niemals etwas unterstellen, das man nicht dazu gehört. Dem ist nicht so nur die Stellung als solches ist eine andere, als wenn man Frau und Mann und hat eigene Kinder... Die Rolle als Frau zum Mann bleibt unverändert, die Rolle als Frau zu den Kindern Freundin, wärst du ein Mann dann natürlich Freund... Das ist eigentlich die Chance, denn die Eltern müssen erst lernen im Laufe des Lebens und nach ausgeübter Erziehung von der Vater -oder Mutterrolle zum Freund zu werden. Manche schaffen dieses, für manche ist es leicht und für manche bedeutet es harte Arbeit, manche bleiben darüber hinaus auf der Strecke, manche lernen dieses zwar ABER sie bleiben nachwievor (SO HOLEN UNS DIE GESCHEHNISSE IM LAUFE DER ZEIT ALS AUCH BESTIMMTE SITUATIONEN immer wieder ein), dass trotz gelernter Freundschaft man in die Elternrolle wieder gedrängt wird. Zwar mit gesunden Abstand aber man bleibt nach wie vor Eltern oder Mama oder Papa und das Alter des Kindes ist eigentlich völlig uninteressant.... Und das denke ich mal wird hier und da mit bissi Schwer- oder Wehmut auch mal von dem Ehepartner aufgenommen, weil der Partner (der sagen wir mal so lapidar in die Familie hineingeworfen wurde---> nicht bös gemeint) VIEL SOUVERÄNER und TOLERANTER meist ist als man vlt. selbst und dieser wird meist von allen gleich gut bewundert oder bestaunt, das gerade dieser Mensch an der Seite durchgehalten hat, beigestanden hat in guten und schlechten Zeiten. Das macht es eigentlich aus ...

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@sindbadkaroL

Danke :) du hast mir Mut gemacht... es ist eigentlich genauso wie ich es versuchen will zu machen :))) ich geh eigentlich mit der Situation sehr diplomatisch um... ich will keine Mutterrolle übernehmen, will die Kinder aber respektieren und respektiert werden und versuchen so gut wie möglich sie zu behandeln... will keinen Hass... obwohl ich manchmal Angst habe.. da die Mutter sehr eifersüchtig ist... ist auch andere Kultur bei uns... da ich aber hier aufgewachsen bin... denke ich einigermaßen einen Menschlichen Umgang pflegen zu können... hoffe halt nur das sie mich nicht als gehasste Person sehen weil ich die neue Frau von Papa sein werde... ich als Erwachsene kann verstehen, dass die Beziehung vom Vater zu den Kindern nichts mit der gebrochenen Ehe zu tun hat... aber bis die Kinder das verstehen werden später kann vieles schief gehen... werde trotzdem versuchen eine Goldene Mitte zu finden...

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