Lehrerin stehllt unklare aufgaben?

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10 Antworten

Da kannst du nicht viel machen.

Ich habe in Französisch bei der schlimmsten Lehrerhin 2 Jahre lang Unterricht gehabt.

90% aus dem Kurs standen genau wie ich mangelhaft, also 5, dauerhaft.

Egal wie viel du gelernt hast. Mein Profil ist noch voll von Fragen dafür.

In einer Aufgabe mussten wir dann Inversionsfragen anwenden, also quasi Fragen umstellen, sodass sie einiges in der Grammatik ändert.

In der Aufgabenstellung stand dann:

"[...] utilisez pas inversion".

Das heißt, du sollst keine Inversion verwenden.

Der Google Übersetzer sagt das auch:

"nicht Inversion verwenden".

Das heißt, man sollte das ganze gar nicht anwenden. Das machte aber überhaupt keinen Sinn, weil wir das doch schließlich lernen mussten und können sollten. Es hoben sich immer mehr Hände, weil alle nachfragen wollten. Die Lehrerin nahm allerdings keine Fragen an, so cool wie sie war.

Am Ende hatte fast niemand dort was stehen, manche haben die Inversion einfach trotzdem angewendet, manche nicht, manche wie ich haben einfach beides probiert, was aber kein Sinn gemacht hat und es dementsprechend einfach nach 2 Versuchen gelassen.

Beim korrigieren fiel der Lehrerin ihr Fehler dann auf.

Es sollte nicht "pas" (was die Verneinung ist, also "nicht" heißt) sein, sondern "par", du sollst es also durch die Inversion machen.

In der Aufgabe gab es 30 Punkte, keiner hat mehr als 3 Punkte gehabt. Nachprüfung? Nur eine Schülerin, und die war die beste aus dem Kurs und hatte selbst eine 4. Nach der Nachprüfung war es eine 2, nur durch diese Aufgabe.

Alle anderen wie auch ich haben keine bekommen. Sie sagte nur, jeder, der was geschrieben hat, hat die Aufgabe auch verstanden, was einfach nur Schwachsinn war.

Was willst du machen?! Das ist so, das lässt sich nicht ändern.

Die Lehrer haben es halt in der Hand...

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Kommentar von danielosterkamp
01.12.2016, 14:03

Es ist eigentlich so das wir eine sehr nette Mathelehrerin haben, aber bei dieser sache wo es eigentlich klar war (selbst die aufgabenstellung war für MICH sehr eindeutig) blieb sie komplett stur und stellte auf durchzug.

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Ich kann hier nur zustimmen. Wobei ich in meinem Leben es als selbstverständlich erachte, dass die Eltern sofort das Gespräch mit der Lehrkraft suchen. 

Warum?

1. So kommt es zu einem Gespräch zwischen den beiden fürsorgeverpflichteten Parteien Dir gegenüber. Unter Umständen lernen sie sich so tatsächlich auch noch kennen. Und einschätzen. Was nie schadet. Sie können sich zudem allgemein darüber austauschen, wie Du bestmöglich bei der Grundlagenerarbeitung Deiner Zukunft unterstützt werden kannst. 

2. Die Lehrkraft erfährt, hinter Dir stehen erwachsene Menschen, die bereit sind sich für Dich einzusetzen.

3. Womöglich ergibt sich im Verlauf des Gesprächs sogar, dass es ja einen Elternbeirat gibt, Ihr Schüler das Recht auf eine Schüler-Mitverwaltung habt, alle drei Organe, also auch der Lehrkörper, gemeinsam das Schulleben durchaus massiv beeinflussen. 

4. Nach meiner nun doch jahrzehntelangen Erfahrung macht so ein Gespräch zwischen Erwachsenen nicht nur einen Eindruck, es beeinflusst auch das zukünftige Verhalten von Lehrkräften. 

Sollte sich nun eine Lehrkraft erdreisten wollen, sich wegen des Einsatzes der Eltern für ihr Kind diesem zukünftig negativ gegenüber verhalten zu wollen, so gibt es schon sehr lange für Eltern die Möglichkeit, diese Verhaltensänderung zu stoppen. 

Denn grundsätzlich gilt: 

Kinder werden nicht in der Schule abgeparkt. Diese von den von arbeitenden erwachsenen Menschen bezahlte Institution soll in ihrem Bereich auf das Leben vorbereiten. Nach manchem Landesschulrecht - kannst Du online nachlesen - durchaus Hand in Hand mit den Eltern. 

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Ich würde mit ihr Diskutieren und es meinen Eltern sagen. Wenn dir die Punkte wichtig sind, sollen deine Eltern mit der Lehrerin reden.

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Im 1. Versuch liegt die Chance bei 1:6 also 16,66%.

Beim 2. Versuch bei 1:5 also 20%

Wenn man nur den 2. Versuch betrachtet liegt die Chance bei 20%. (So steht es in der Aufgabenstellung)

Wenn man die Aufgabe so verstehen möchte: Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass Alexandra nach 2 Zügen die schwarze Kugel zieht?

1,166*1,2-1=0,4 also 40% Wahrscheinlichkeit.

Eine andere Interpretation lässt die Aufgabenstellung eig nicht zu. Es ist aber immer besser ein Bild davon zu machen, so muss man dir blind bei der Aufgabenstellung vertrauen.

Ausgehend davon, dass die Fragestellung 1:1 von dir wiedergegeben wurde liegt die Lehrerin falsch. 

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Kommentar von danielosterkamp
01.12.2016, 13:59

ich habe die aufgabenstellung 1:1 abgetippt. Danke dir

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Hallo,

wenn man den Satz "Alexandra hat beim ersten Hineingreifen eine weiße Kugel erwischt" mal beiseite lässt, wie wäre deine Antwort dann gewesen?

Dann wäre die Antwort 1/6.

Der genannte Satz beinhaltet nur eine Zusatzinformation, die aber für die Aufgabenstellung nicht relevant ist. Grundsätzlich hat deine Lehrerin nicht unrecht, wobei ich die Art der Fragestellung mit diesem irrelevanten Satz sehr zweifelhaft finde.

Wenn wirklich die komplette Klasse die falsche Antwort gegeben hat, wäre aber die logische Konsequenz für den Lehrer die eigene Aufgabenstellung zu hinterfragen.

Argumentiere logisch, sachlich und ruhig, vielleicht lässt deine Lehrerin dann mit sich reden. Wenn du so nen Aufstand machst wie hier, würde ich als Lehrer vermutlich auch auf stur schalten.

LG, Chris

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Kommentar von danielosterkamp
01.12.2016, 13:56

doch der satz ist sogar sehr relevant. es sind 6 kugeln drin (und jetzt was der satz beinhaltet) sie nimmt sich eine raus. Logischer weise sind noch 5 kugeln im behälter und eine davon muss schwarz sein.

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Kommentar von Neweage
01.12.2016, 14:33

Für die Aufgabenstellung nicht relevant?!?
Natürlich ist sie das! Es wurde eine weiße Kugel aus der Urne genommen. Das Ereignis ist also abgeschlossen und beeinflusst die Nachfolgenden nicht mehr. Die Wahrscheinlichkeit ist die gleichen, als wenn am Anfang gleich eine weiße Kugel weniger da gewesen wäre.

Und auch dann wäre die Antwort nicht 1/6 da die Kugel nicht zurück gelegt wurde.

Ansonsten könnte man auch "Alexandra greift nun in ein anderes Gefäß, in dem kleine lustige Elefanten sind" schreiben und nach der Wahrscheinlichkeit fragen die die schwarze Kugel hat. Wenn das ein Nebensatz ist, liegt die Wahrscheinlichkeit bei 1/6...

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Wie schon mehrmals gesagt wurde: du hast richtig gerechnet und die Aufgabenstellung lässt in dieser Form eigentlich auch keine andere Interpretation zu.

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Die Aufgabe ist unglaublich schlecht gestellt. Wenn die Lehrerin wirklich wollte, dass man die Wkeit für den Ausgang beim ersten Versuch berücksichtigen soll, hätte sie die Aufgabe aus meiner Sicht umformulieren müssen, denn 1/6 ist schlicht und ergreifend falsch.

Wenn sie gewollt hätte, dass man die Wkeit des ersten Versuchs berücksichtigt, hätte sie den Ausgang des ersten Versuchs nicht determinieren sollen. Es ist doch nicht so schwierig, eine vernünftige Formulierung zu finden. Schlag ihr mal folgendes vor:

In einem Gefäß liegen eine schwarze und fünf weiße Kugeln. Alexandra zieht so lange Kugeln aus dem Gefäß, bis sie die schwarze kriegt. Wann immer sie eine weiße Kugel zieht, legt sie diese nicht zurück. Berechne die Wahrscheinlichkeit, dass sie beim zweiten Versuch die schwarze Kugel zieht.

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Kommentar von Willy1729
01.12.2016, 14:34

Oder noch einfacher:

Berechne die Wahrscheinlichkeit für den Fall, daß beim ersten Versuch eine weiße Kugel gezogen wird und beim zweiten eine schwarze.

Das ergibt dann 5/6*1/5=1/6

Aber da Mathelehrerinnen natürlich immer recht haben, selbst wenn sie behaupten, daß 1+1=3 - sie haben schließlich studiert - werden alle Einwände nichts helfen.

Kein Wunder, daß so viele Schüler Mathe hassen.

Herzliche Grüße,

Willy

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Weil 1/6 korrekt ist. Stelle es dir als Baum vor. Um im zweiten Versuch schwarz zu ziehen, muss vorher weiß gezogen werden. Dafür beträgt die Wahrscheinlichkeit 5/6 . Die Wahrscheinlichkeit schwarz im zweiten ist 1/5.

Du musst die bedingte Wahrscheinlichkeit ausrechnen (schwarz gegeben weiß im ersten) = 5/6 mal 1/5 = 5/30 = 1/6

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Kommentar von danielosterkamp
01.12.2016, 13:52

das problem ist ja nicht das ich ihre antwort nicht glaube. Das problem ist eher das es gar nicht aufgabe war den ersten versuch auszurechnen sondern das klar war, 

sie hat das und das gezogen. berechne du mir was als nächstes kommt. Und so haben wir (alle schüler und auch der schulleiter) gerechnet.

Sagen wir:

du hast weiß gezogen. du beauftragst einen freund dir auszurechnen wie die chancen auf schwarz stehen. So und nicht anders ist die aufgabe gestellt!

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Kommentar von Ingoberta
01.12.2016, 14:04

sorry .... ich habe die frage so verstanden wie deine Lehrerin sie wohl auch gemeint hat.

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Kommentar von Ingoberta
01.12.2016, 14:05

als tipp, wenn sie die Fragen öfters in deinem Sinne unklar stellt: Schreibe einfach deine Annahme hin mit begründet, warum du dies annimmst.

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Kommentar von Neweage
01.12.2016, 14:42

Aber das im ersten Versuch Weiß gezogen wurde legt die Aufgabe fest. Bedeutet, im ersten Zug muss (p=1) Weiß gezogen werden ansonsten macht die Aufgabe überhaupt keinen Sinn mehr.

Und es steht ganz eindeutig da: Berechne die Wahrscheinlichkeit, dass sie beim zweiten Versuch die schwarze Kugel zieht.

Nicht "unter Berücksichtigung des ersten Zuges" oder etwas in der Richtung sondern bei dem zweiten Versuch. Der zweite Versuch ist unabhängig vom ersten (damit meine ich nur die Wahrscheinlichkeiten).

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Hallo,

Du hast vollkommen recht und die Aufgabenstellung läßt keine andere Interpretation zu.

Deine Lehrerin redet Unsinn.

Herzliche Grüße,

Willy

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Ich sehe das so wie du.

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