LED Tod aufgrund Überspannung im Netz?

4 Antworten

LEDs mögen Kälte nicht wirklich gerne.

Aufgrund eines aktuellen Projektes welches ich betreue, kann ich Dir sagen, dass wenn es Null Grad oder kälter wird, "billig" LEDs sterben.

Aktuell ist mir nur 1 europäischer Anbieter bekannt (es wird sicher mehrere geben) der seine Produkte bis zu arktischen Temperaturen frei gibt. Selbst namhafte deutsche Anbieter tun sich schwer damit frostsichere Produkte anzubieten.

IP44 schaffen viele, aber dass reicht alleine nicht aus.

Grundsätzlich ist eine gute Wärmeableitung wichtig, aber zuviel des guten kann dann ebenso schädlich sein.

Sicher können auch Spannungsspitzen im Netz LEDs zerstören, aber der Nachweis wird schwierig.

so ganz kann ich dem toptec nicht zustimmen. das mit den überspannungsspitzen kann schon sein. die kleinen netzteilchen in den refit Leuchtmitteln sind dem was als normale Spannungsspitze durchgeht manchmal nicht gewachsen...

da gibts aber auch deutliche Unterschiede. wenn man irgendwelchen fabrikneuen schrott zu 69 cent das stück (ja zu dem preis gibts die schon) kauft, ist das noch ne andere hausnummer, als wenn man markenprodukte z.B. Osram, Phlips,.Sylvania etc. kauft.

ne investition in bessere netzfilter ist m.E. schwachsinn. das wird auf jeden fall deutlich teurer, wie eine andere lösung.... die von toptec vorgeschlagenen fertigen einbauleuchten sind schon mal eine sehr gute idee. alternativ gingen noch 12 volt LEDs (GU 5,5) und entsprechende externe vorschaltgeräte....

lg, Anna

37

Ja, es kann natürlich sein, dass Spannungsspitzen auftreten, gewisse Schwankungen in den Stromnetzen kommen ja vor. Das Problem ist, ich hab schon so einige Elektriker und auch Verkäufer erlebt, die bei neuen Geräten, die nach kurzer Zeit einen Defekt aufwiesen, gleich mit der Überspannungskeule kommen. 

Als Laie und unbedarfter Kunde ist man, wie hier auch geschrieben wurde, erst mal verunsichert und denkt vielleicht noch, das dass stimmt. Das nachzuweisen, dass der Defekt ist nicht durch Überspannung auftrat, ist fast nicht möglich.

Von daher, Gewährleistung in Anspruch nehmen und ggf. was ordentliches kaufen.

1
67
@Topotec

ich kenn das speilchen eine ebene weiter oben. wir geben gerne auch mal dem  EVU die schuld, wenn was nicht ganz rund läuft...

das geht natürlich auch nach unten... wenn wir mal beim EVU anrufen, heißts gleich: "sicher dass das von uns kommt?"

in manchen fällen aber auch duchaus berechtigt...

lg, Anna

0

Hi,

ich arbeite mit Leuchdioden beruflich und hab schon viele Reklamationen bearbeitet. Überspannung und Spannungsspitzen sind eine mögliche Ursache aber recht selten. Der Kunde kann dem schlecht wiedersprechen und wird unsicher wie du. Reklamiere unbedingt erneut und schließe Überspannung und Spannungsspitzen aus. Nach so kurzer Zeit liegt die Beweispflicht beim Hersteller und er sollte in jedem Fall Reklamationsmuster erhalten und prüfen.

Viele LEDs werden mit zu hohem Strom betrieben um mehr Licht raus zu holen. Zu hoher Strom führt zu einer Schädigung des Chips, ähnlich frühzeitiger Alterung. Die LED wird dadurch dunkler. Es kann auch zu einem Flackern kommen. Totalausfall ist kaum drin, daher tippe ich auch auf einen Defekt der Kontroller. Wenn die ein CE-Zeichen haben (und das müssen die) dann müssen sie auch gewisse Überspannung und Spitzen ertragen. Kein Hersteller lässt sich gerne das Gegenteil nachweisen.

Also: Reklamieren!!! (und selbst Muster behalten)

Beweislastumkehr

So besagt § 476 BGB, dass bei Schäden, die sich innerhalb von sechs Monaten nach Gefahrübergang an einer Sache zeigen, vermutet wird, dass die Sache bereits vor Gefahrübergang mangelhaft war, sofern es sich um einen Verbrauchsgüterkauf handelt. Dies bedeutet, dass bei einer Reklamation innerhalb von sechs Monaten ab Kauf der Verkäufer beweisen muss, dass die Sache beim Kauf frei von Mängeln war.

Verbrauchen ***meine*** LED Strahler mit ***meinem*** Dimmer gedimmt weniger Strom als nicht gedimmt

Ich bin von Halogen-Strahlern in der Decke auf LED Strahler umgestiegen. Anzahl der Strahler 8 Stück. Früher Halogen 50 Watt, jetzt Osram Superstar Spot PAR16 GU10 7.5W (entspricht 50 Watt herkömmliches Leuchtmittel).

Mit dem Dimmer, den ich in der Wand hatte, funktionierten die LEDs nur dann, wenn ich mindestens noch einen der Halogenstrahler dabei hatte (einer mit 35 Watt reichte auch). Wechselte ich alle Strahler, gingen die LEDs beim Einschalten nur an und aus...

Welche Dimmer nun wirklich für dimmbare LED Strahler geeignet sind, scheinen auch die Fachleute nicht so richtig zu wissen... :( Bei dem Tastendruck-Dimmer der Fa. JUNG, den ich bisher hatte, scheint die Mindestlast zu hoch zu sein. Ich kaufte dann einen günstigen anderen Dimmer (mit Drehschalter), der die Mindestlast 60 W hatte, was meinen 8 x 7,5 W genau entspricht. Die LEDs funktionierten damit auch, aber die Dimmwirkung war kaum sichtbar.

Also beschwerte ich mich beim Fachgeschäft, wo ich den Drehdimmer (für meine dort genau bezeichneten) LED Strahler gekauft hatte, und der Verkäufer suchte ca. 15 Min. im Internet und druckte mir ein Datenblatt von OSRAM aus, auf dem steht, welche Dimmer mit welchen OSRAM LED Leuchtmitteln über den vollen Bereich dimmen.

Auf diesem Blatt war auch der Busch-Jaeger 2247 U Dimmer als voll kompatibel zu den genannten LED Strahlern aufgeführt. Also kaufte ich ihn (rund 90 EUR), obwohl auf der Verpackung steht, dass es ein Dimmer für Halogen und NV-Halogen Leuchtmittel sei. Kein Wort von LEDs...

Mit diesem Dimmer funktioniert jetzt endlich alles, aber ich weiß weder, ob es sich um einen Phasenabschnittsdimmer handelt, noch ob ich nun wirklich Strom spare, wenn ich meine 8 LED Strahler gedimmt leuchten lasse.

Welcher Elektro-LED-Dimmer-Fachmann kann mir diese Frage beantworten? Hier ein Link zum Dimmer (und in einem eigenen Kommentar poste ich noch einen Link zu den OSRAM LED Strahlern):

http://www.conrad.de/ce/de/product/631787/?insert_kz=NA&hk=SEM&WT.srch=1&scamp=GB2_Haus_u_Garten_Elektro&saddg=Schalterprogramme_Busch-Jaeger_Elektro_GmbH&gclid=CLrG2f6sx7wCFafnwgod_zkAYQ

...zur Frage

Reihenschaltung 4x LED Einbauspots 230V(7W, GU10 Fassung) und LED Vorschaltgerät - 12V - 30W ok?

Ich möchte mir gern eine Deckenleuchte selbst bauen mit 4x LED Einbauspots 230V(7W, GU10 Fassung) und einem LED Vorschaltgerät - AC230V->DC12V - 30W an welches dann LED Streifen angeschlossen werden. Ist das problemlos in Reihe schaltbar oder bekomme ich Probleme auch im Bezug auf Widerstände weil der Trafo zum Schluß dran hängt? Das ganze wird mit normalen Wago Anschlußklemmen verbunden.

Hier der Trafo den ich verwenden möchte. Die anderen Teile sind auch auf der Webseite aber ich kann hier leider nur einen Link einfügen:

http://www.lichtdekor.de/flexible-LED-Streifen-flexible-LED-Leisten-flexible-LED-Stripes/LED-Netzgeraete-116/LED-Vorschaltgeraet-12V-30W-IP68.html

Danke für Euer Feedback.

...zur Frage

Lautes Knacken bei erster Betätigung des Lcihtschalters

Guten Tag zusammen,

ich habe zu Zeit meine ehemalige Deckenleuchte gegen mehrere 12V LED Strahler getauscht. Davor ein LED Trafo mit 60W (LED Leistung beträgt ca. 30W). Nun weiß ich nicht ob dieses Problem vorher schon bestand und durch die Schalterabdeckung selber gedämpft wurde, welche im Moment nicht montiert ist. Im Moment kommt ein relativ lautes Knacken bei der Betätigung des Schalters. Funktionieren tut alles wunderbar, die Lampen leuchten und wenn ich kurz darauf den Schalter betätige ist nichts zu hören. Nur bei längerer Pause ohne Betätigung ist beim ersten mal wieder dieses Geräusch zu hören.

Kann mir jemand sagen was das ist und wie ich es unterbinden kann. Ich habe schon etwas von Funken im Schalter gelesen, konnte aber nichts derartiges sehen. Allerdings riecht es nah am Schalter nach diesem Knacken schon nach "Funkenflug".

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?