Kondensator Mikrofon "doppelt verstärken"?

4 Antworten

Wenn dein Mikrofon mit den 15 Volt auskommt, ist eine höhere Spannung nicht nötig. Die Spannung dient dazu, die Kondensatorkappsel aufzuladen und den Impedanzwandler zu betreiben. Die eigentliche Verstärkung findet im Vorverstärker statt an dem das Mikrofon angeschlossen ist.

Das Mikro ist für Spannungen von 9V bis 48V geeignet. Also brauchst Du nichts hintereinanderzuschalten (und solltest das auch nicht). Das Ausgangssignal des Mikros wird sich nicht ändern, egal ob Du 9V, 33V oder 48V einspeist.

Das die Phantomspannung bis 48V beträgt, hat historische Gründe, alte "echte" Kondensatormikros brauchten das. (Es gab sogar Mikros mit weit höheren Spannungen, war nicht ganz ungefährlich...) Heute sind das Elektret-Kondensatoren und die Spannung wird eigentlich gar nicht mehr für das Mikro, sondern für den Mosfet-Impedanzwandler gebraucht, der direkt am Mikro sitzt.

"Heute sind das Elektret-Kondensatoren "

In der Regel eher nicht. Zumindest wenn es sich tatsächlich um ein "recht professionelles" Mikrofon handelt.

Außerdem ist es der Impedanzwandler, der sich "beschwert" wenn die Spannung zu niedrig ist. Um einfach nur den Kondensator aufzuladen, ist keine besonders hohe Spannung nötig.

"Es gab sogar Mikros mit weit höheren Spannungen, war nicht ganz ungefährlich..."

Die gibt's auch heute noch. Das sind Kondensatormikrofone, deren Impedanzwandler in Röhrentechnik ausgeführt sind.

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@TheStone

Du hast Recht, die Röhrenverstärker benötigen natürlich auch eine entsprechende Versorgung. Aber echte Kondensatormikros benötigen eine Vorspannung im Bereich 50V-100V. Je niedriger die Vorspannung, desto kleiner das abgegebene Signal (Ausnahme: Kondensatoren in Oscillator-Schaltung, ich kenne aber kein Mikro, das tatsächlich so arbeitet.)

Ich habe gerade mal ein bisschen im Netz dazu rumgelesen und eine ganz lustige Erklärung für die 48V gefunden:

"Die Höhe der Phantomspannung ist aus ganz banalen Gründen entstanden. Als die Firma Neumann 1966 ihre neue Serie Kondensatormikrofone beim norwegischen Rundfunk vorstellte, sollte die vorhandene Betriebsspannung der Zusatzbeleuchtung der Studios als Phantomspannung benutzt werden können – sie betrug 48 V."

gefunden hier: http://masterclass-sounddesign.com/content_bonusmaterial/kondensatormikrofon.htm

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@spelman

Die Stärke des abgegebenen Signals hängt von der Kapazität des Kondensators ab und die ist nicht Abhängig von der Spannung. Mit einer höheren Spannung ist der Kondensator lediglich schneller geladen. Ist der Kondensator einmal aufgeladen, muss die Spannung nur noch die Entladung durch die Luft ausgleichen. Dass Spannungen bis 100V benötigt würden um die Membran und die Kathode aufzuladen ist falsch.

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Was erhoffst Du Dir von höherer Spannung?

Professionalität geht etwas anders, nicht mit Behringer.

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