Könnt ihr mit eurem/eurer Ex befreundet sein - auch in einer neuen Beziehung?

11 Antworten

kommt darauf an, wenn man sich einfach auseinander gelebt hat und es halt nicht mehr passte dann geht das durchaus, wobei da die Voraussetzung ist dass nicht insgeheim einer der beiden doch wieder zusammen sein möchte.

oft geht man aber so erfüllt von Wut auseinander dass man sowieso keinen Kontakt mehr möchte, oft ist eine Trennung auch nicht einvernehmlich.

Hätte ich einen Freund und der würde hin und wieder mit seiner Exfreundin reden wäre mir das egal, zumindest solange da nichts läuft.

Und BTW blockieren gehört sich überhaubt nicht, das ist eine extreme Respektlosigkeit in meinen Augen, sowas mache ich nur wenn ich wirklich guten Grund habe, evtl bei beleidigungen stalking etc...

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Da müsste ich individuell antworten, das kommt auf soviele Faktoren an, wie: Trennungsgrund, Eifersucht, Charakter, finanzielle Lage, Zufriedenheit, Reife und und und.

Ich habe aber durchaus die Erfahrung gemacht, dass es geht

LG Dennis

Hey :)

Ich finde in seltenen Fällen ist sowas möglich. Meine Eltern sind ein Bsp. Beide trennten sich einvernehmlich. Ebenso verlief es bei einer Bekannten. Ihr Ex ist der BF ihres neuen Freundes und nun auch ihr BF. Jedoch texteten sich diese nicht voll oder nervten sich, sondern gingen so miteinander um wie mit anderen Freunden.

Bei den meisten anderen Fällen klappt so eine Freundschaft jedoch nicht, da einer von beiden meist noch Gefühle für den anderen hegt. Und in deinem Fall schien es so, als würde seine Ex noch was von ihm wollen und ihn daher volltexten. Zugleich war es aber vermutlich auch eine Ausrede von ihm das dies nervt. Denn wenn es nerven würde, dann hätte er sie entweder schon lange blockiert oder ihr einfach nie geantwortet. Dennoch scheinst du ihm letztendlich wichtiger zu sein.

Das ist sogar passiert und die Freundschaft zu meiner früheren Exfreundin (Trennung 2011) hat meine letzte Beziehung sogar überlebt. Wir sind immer noch befreundet, ich bin seit Februar 2017 wieder Single und sie hatte seitdem keine neue Beziehung mehr. In meiner letzten Beziehung stand diese Freundschaft nie zur Debatte, auch weil klar war, dass das echt nur eine wenn auch tiefe Freundschaft ist.

Allgemein finde ich, dass das schon funktionieren kann -----> aber nur, wenn man sich nicht im totalen Streit voneinander getrennt hat und es menschlich harmoniert. Meine Exfreundin und ich trennten uns 2011 vollkommen freundschaftlich, weil wir einfach zu verschiedene Auffassungen über die Zukunft hatten und sie Kinder wollte, ich aber das Thema für mich ausgeschlossen habe. Wir wissen, dass eine Beziehung keinen Sinn (mehr) macht, aber eine Freundschaft beiden gut tut. Wenn beiden das klar ist, kann so etwas schon klappen. Will einer mehr, wird es aber schwierig.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Das kann man m.E. nicht verallgemeinern, da es sehr auf die Struktur einer Beziehung und insbesondere auf die Ursache und den Verlauf der Trennung ankommt. Manchmal gibt es Konstellationen, in denen einer der Partner noch ziemlich stark liebt, für den anderen das Feuer allerdings erloschen ist. Bei einer solchen Konstellation wäre ich als "neuer" Partner auch mehr als kritisch. Dann wiederum gibt es Beziehungen, die sich im Laufe der Zeit einfach "totgelaufen" haben, und beide Partner haben mehr oder weniger im Einvernehmen beschlossen, dass alles Gute seine Zeit hat und dass dieser Weg jetzt abgeschlossen ist. Aus solchen Konstellationen können gute Bekanntschaften oder auch Freundschaften entstehen und das würde mich als neuen Partner nicht stören.

Was mich in Deinem konkreten Fall skeptisch macht, sind seine reichlich defensiven bis unreifen Äußerungen. Wenn er sagt, dass sie ihn nerve und er sich verpflichtet fühle, dann glaube ich ihm - sorry - erstmal kein Wort. Das klingt für mich nach einer absoluten Schutzbehauptung und nach dem Versuch, etwas vor Dir herunterzuspielen. Keine Ahnung, was das soll, aber mich würde das in mannigfacher Hinsicht stören. 1.) Ist die Trennung der Regelfall, nicht die Ausnahme. Ergo stört es mich doch sehr, dass jemand solch eine negative Aussage über eine Person trifft, für die er offensichtlich mal Gefühle hatte. Ich würde mir da immer vorstellen, wie er in ein paar Jahren mal so über mich redet. 2.) Unabhängig davon, inwieweit die Aussage ernst gemeint ist, zeichnet er damit ein denkbar unsympathisches Bild von sich, so nach dem Motto: "Ja, eigentlich ist sie mir ja egal, und nervt nur noch, aber ich in meiner hochmütigen Großherzigkeit gewähre ihr noch eine Spur Restkontakt, weil eigentlich tut sie mir ja leid." Unabhängig davon, dass ich ihm, wie gesagt, kein Wort davon glaube, offenbart das eine für mich sehr unangenehme Charaktereigenschaften. 3.) Sollte er Dir gegenüber tendenziell mit offenen Karten spielen, wenn Ihr wirklich zusammen seid. Und sollte er ihr tatsächlich "ständig" geschrieben haben - es bestünde ja die Möglichkeit, dass es Dir, auch aufgrund einer gewissen Eifersucht, nur so vorkam - dann wäre das für mich tatsächlich ein Warnzeichen, weil man eigentlich im ersten Monat einer frischen Liebe Schwierigkeiten haben sollte, die Finger voneinander zu kriegen und überhaupt eine Nachricht zu beantworten. Das wäre für mich wiederum an Deiner Stelle das größte Warnsignal.

Also er sagte, sie seien irgendwie noch befreundet. Aber eigentlich war es nicht so. Sie schrieb ihm ständig und er antwortete eben. Er wusste, denke ich, nicht, wie man es ganz beenden kann. Weil er eben keine Gefühle mehr hatte und eine Freundschaft nicht mehr möglich war (schlechte Beziehung gewesen). Und irgendwann entschied er sich, den Kontakt abzubrechen. Er hat sie auch nie von sich aus angeschrieben. Und er hat mir auch schon im ersten Monat jeden Tag gezeigt, wie wichtig ich ihm bin und dass er mich liebt.

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