Können Tiere irgendwann sprechen?

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11 Antworten

Erst mal zur Formulierung: Dass der Mensch vom Affen abstammt, ist keine grundsätzlich falsche Aussage, sondern nur furchtbar ungenau. Der Mensch zählt heute noch zu den Affen, ebenso wie seine unmittelbaren Vorfahren. Mit den übrigen Affenarten (von denen es hunderte gibt) teilt er sich gemeinsame Vorfahren, die ebenfalls bereits Affen waren. Zu sagen, Menschen und Affen hätten gemeinsame Vorfahren, suggeriert aber wiederum, dass sie sich parallel entwickelt hätten. Das ist nicht der Fall, da manche Affen näher mit dem Menschen verwandt sind als mit anderen Affenarten. Die Gruppe der Affen hat auch schon Millionen Jahre lang existiert, bevor die ersten Menschen auftauchten.

Zur eigentlichen Frage: Ausgeschlossen ist nichts. Der Mensch ist ja schon jetzt nicht das einzige Tier, dass über Laute kommunizieren kann (das hat auch nichts mit Höhe oder Weite einer Entwicklung zu tun), und es ist durchaus möglich, dass einige Arten das bis zum gleichen Grad weitertreiben wie die Menschen oder noch darüber hinaus. Dass Katzen diese Art sind, ist sehr unwahrscheinlich, da sie aufgrund ihrer Lebensweise weniger Vorteile aus verbesserter Kommunikationsfähigkeit ziehen würden als gesellige Tiere wie Erdmännchen, diverse Affenarten oder Vögel. Für Katzen reicht die Kommunikation über Gerüche und Körpersprache offenbar aus.

Ob Katzen eine komplexe Sprache entwickeln können, ist unter heutigen Bedingungen sehr unwahrscheinlich, da auch keinerlei Notwendigkeit im Sinne der Evolution vorliegt.

Können Tiere/Affen sprechen? - Aber ja, doch:

Weshalb sich der Affe nicht der Lautsprache bedient, deren Kontrollzentrum beimMenschen in der Großhirnrinde liegt, hat vor allem anatomische Gründe.  Der Schimpanse hat eine vergleichsweise dünne Zunge, sein Kehlkopf liegt höher und der Rachenraum ist kleiner, so dass ihm die Aussprache von Vokalen extrem schwerfällt. Der moderne Mensch, wie einst sogar schon der Neandertaler, besitzt zudem einen vergleichsweise doppelt so großen Unterzungennerv. Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Vergrößerung dieses Nervus hypoglossus mit der Evolution der menschlichen Sprache einherging.

Zur Kommunikation von Mensch und Affe

Ein Traum ist wahr geworden - wir Menschen haben einen Weg gefunden mit unseren nächsten Verwandten zu kommunizieren: Allerdings nicht durch gesprochene Worte, sondern mithilfe einer "Plauderei der Hände". Wie kam es dazu?.

Die intelligenten Menschenaffen büffeln die Zeichensprache durch Zuschauen und Nachahmung. Manche Individuen besitzen einen Wortschatz von 1.500 Wörtern und bringen regelmäßig Vier-Wort- und gelegentlich auch Sieben-Wort-Sätze zustande. aus: http://www.scinexx.de/dossier-detail-91-14.html

Die Forscher sind überzeugt, dass die Ursprünge der Sprache in den Gesten liegen - und sie zeigen, wie sich beides gemeinsam entwickelte:

In der ersten Hälfte der Studie kommunizierte der Affen- und Menschennachwuchs vorwiegend über Gesten. In der zweiten Hälfte nutzten die Affen immer häufiger Symbole im Form von Bildern, das Kind in Form von Worten.
aus: http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/gesten-menschen-und-affenbabys-kommunizieren-aehnlich-a-904350.html

Non verbale Kommunikation zwischen Mensch und Schimpanse kann sehr intensiv sein. Sie ist jedoch nicht immer einfach und führt manchmal zu erstaunlichen Ergebnissen. Sie drückt sich z.B. aus in Körperhaltung, Abstreuben der Haare, Gesten, scheinbar zufälligen Bewegungen und in der Mimik, die bei Schimpansen - im Gegensatz zu Orang-Utans- sehr ausgeprägt ist. aus:

Das ist reichlich unwahrscheinlich. Zumal inzwischen längst bewiesen ist, dass der Mensch nicht direkt vom Affen abstammt. Er ist stattdessen zeitgleich mit uns entstanden und hat den gleichen Ursprung wie wir. Deshalb ähneln wir uns genetisch auch so sehr und gehören zur Familie der Primaten.

Würden wir direkt vom Affen abstammen, dann würden sich aus Affen ja auch jetzt regelmäßig Menschen entwickeln, was jedoch nicht passiert.

Zudem fehlt es der Katze einfach auch an Hirnvolumen im Bereich des (Neo-)Cortex, um so komplexe Gehirnstrukturen zu besitzen, wie wir Menschen es tun.

NadarrVebb 24.02.2017, 16:22

Nein. Ein häufiger Irrglaube.   Er bassiert wahrscheinlich auf dem früher weit verbreiteten Glauben, der Mensch stamme vom Schimpansen ab (Mitte des 20. Jahrhunderts).  Wissenschaftler klärten die irrgeleiteten Menschen daraufhin auf, und machten den Menschen klar: der Mensch ist keine Schimpansenart, sondern teilt mit ihm nur einen gemeinsamen Vorfahren.

Die Menschen dachten infolgedessen: 

Schimpanse -> Affe 

Mensch -> Mensch

 Sie bildeten ihre eigene Interpretation, die wie folgt lautet: Der Mensch ist kein Affe, aber er hat mit dem Affen den gleichen Vorfahre.  

Die Wahrheit ist allerdings: Die heute mit Abstand individuenreichste Affenart ist der Mensch mit einer weltweiten Population von mehr als 7,4 Milliarden. Er hat alle Kontinente mit Ausnahme von Antarktika besiedelt und ist auch weltweit das Säugetier mit der größten Population. 

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Da verstehst du etwas falsch: Der Affe hat sich nie zum Menschen entwickelt. Wir haben gemeinsame Vorfahren mit allen heute lebenden Lebewesen, auch mit den Affen. Unser gemeinsamer Vorfahre mit zum Beispiel Schimpansen liegt aber weniger weit in der Vergangenheit, als unser gemeinsamer Vorfahre mit Löwen usw. Außerdem gab es damals (vor Millionen Jahren) keine Lebewesen, wie wir sie heute kennen, weil sich alle Lebewesen durch kleinst Mutationen verändern. Durch natürliche Selektion werden dann die Individuen bevorzugt, die am besten an ihre Umgebung angepasst sind. 

Und wie sich heute lebende Lebewesen weiterentwickeln, kann man nur spekulieren. Zumindest können andere Lebewesen auch miteinander kommunizieren. Aber das Katzen irgendwann mit Menschen reden werden (falls du das meinst), hält ich für nicht möglich.

Tiere sprechen nonstop! Das problem des nicht verstehen könnens, liegt beim menschen! Ich verstehe alle tiere, weil sie klartext zu mir reden. Es ist schön, mit tieren zu reden, ihre sprache ist klar und meistens respektvoll und liebevoll! 

Nachdem es einmal passiert ist könnte es wieder passieren.

Wie genau menschliche Sprache biologisch zu begreifen sei, dürte noch wenig geklärt sein. Menschen haben nicht nur Organe zum Sprechen, sondern erweitern ihre angeborenen Fähigkeiten durch kulturelle Errungenschaften, wie eigentlich keine andere Tierart. Das betrifft auch die Kommunikation: Sprache über Schrift, Erfindung von Wörtern und Grammatik entstanden zum Beispiel dadurch.

Vielleicht sind wir deshalb auch dazu fähig, uns über Szenarien zu unterhalten, die es nicht gibt und von denen es einige sogar nicht geben kann. Auch können wir Begriffe für etwas bilden, was uns neu ist (das könnte man Neologismus nennen).

Ich denke, alle Tiere, die eine Kultur wie menschliche Kultur entwickeln können, würden eine ähnliche Sprachfähigkeit entwickeln. Als soziale Spezies würden sie kommunizieren und sie würden ihre Kultur nutzen, um auch ihre kommunikativen Fähigkeiten auszubauen.

Affen haben sich nicht zu Menschen entwickelt - die herrschende Auffassung der Evolutionsbiologen ist, daß Menschen und Affen von gemeinsamen Vorfahren abstammen.

Sprache ist dabei ein weites Feld. Tiere können über hörbare Signale mitnander kommunizieren, manche haben dazu Körpersprache, Ameisen kommunizieren miteinander indem sie Pherome (Geruchsstoffe) austauschen, Bienen haben ne ziemlich ausgefeilte Tanz-Sprache mit der sie sich mitteilen, in welcher Richtung und Entfernung es Blütenstaub gibt und welche Gefahren dort lauern. Ob sich ne Art höherentwickelt, hängt vor allem vom Evolutiondruck und den Mutationen ab.

Lies doch mal

Dawkins, Richard - Der blinde Uhrmacher.

Da sind lauter so Sachen angesprochen.

theoretisch möglich, allerdings musst du dazu ein paar millionen Jahre warten...

make america great again amina koyiiiiiiiiim

ja bestimmt

Wenn ja sind wir bis dahin eh alle tot

Sie kommunizieren jetzt schon....!

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