Kindesmutter lügt ihr Kind an,was kann ich tun?

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6 Antworten

Denke doch bitte an das Kind. Es ist normal, dass kleine Kinder ohne Zutun anderer den Partner der Mutter irgendwann Papa nennen. Für das Kind stimmt es so.

Dass du der leibliche Vater bist, ist für das Kind zu abstrakt. Diese Information ist für das Kind erst später interessant.

Das Kind hat nun mal zwei Väter, einen leiblichen und einen der anwesend ist und den grössten Teil des Lebens mit ihm teilt.

Kann doch nicht sein, dass ein erwachsener Mann sein Ego und seine Befindlichkeiten über das Wohl des Kindes stellt.

Irgendwann wird das Kind fragen stellen, wie: War ich auch einmal in Mamas Bauch, wie bin ich da rein gekommen? etc. Dann ist der Zeitpunkt da, dem Kind ehrliche Antworten zu geben, mit denen es auch umgehen kann.

Genau so macht man das auch mit Adoptivkindern.

Dein Vorname genügt doch erst einmal, einen Onkel muss man nicht dazu dichten.

Mir scheint, du willst einen Hahnenkampf.

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Kommentar von martin3311
28.02.2017, 21:43

das nicht,ich möchte nur für mein Kind da sein und ich bin nun mal ihr vater,deine Argumente sind gut,nur eine Beziehung geht schnell mal kaputt und ein vater bleibt man ewig.Ich will keinen Streit,nur das kind soll nicht angelogen werden und es hat das recht zu erfahren wer ihr leiblicher Vater ist und es kann sein,das er sein ego zurückstellt,aber ganz ehrlich,ich glaube es ist ein unterschied ob man ein eigenes Kind hat oder nicht,d.h aber nicht das ich deine Argumente für schlecht halte,im gegenteil das stimmt schon,was sagst

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Kommentar von vogelstation
28.02.2017, 22:03

nein es ist nicht normal, dass kinder fremde menschen als papa benennen, es sei denn sie werden von klein auf belogen und manipuliert dies zu tun.

der leibliche vaer ist für das kind der einzige vater. der andere mensch wird nie ein vater sein und auch nie eine rolle als vater spielen. er ist nix weiter als mitbewohner und muttis freund, maximal ein guter kumpel für das kind oder der liebe onkel.

die befindlichkeiten der mutter spiegeln hier das ego wieder, um den vater völlig zu entsorgen.

für das kindeswohl ist es von anfang an wichtig hier fronten zu klären und dem kind endlich die wahrheit zu sagen. was du vorschlägst ist schwere kindeswohlschädigung.

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Dein Wunsch, "Papa" genannt zu werden ist insofern verständlich, da du mit diesem Begriff einen bestimmten "Stellenwert" aus der Sicht eines Erwachsenen verbindest.

Ein dreijähriges Kind ordnet die Begriffe "Mutter-Vater-Kind" Personen zu, die seinem Verständnis nach die entsprechende "Rolle" besetzen.

Der Partner seiner Mutter ist der Mann, mit dem es zusammen lebt.... und den deshalb sowohl das Kind selbst als auch Umstehende in der Papa-Rolle sehen, also wird er als Papa betitelt.

Die tatsächlichen Verwandschaftsbeziehungen interessieren das Kind nicht die Bohne - diese kann es momentan weder begreifen..., noch verbindet es irgendwelche Emotionen damit.

Deine Existenz als leiblicher Vater ist für das Kind irrelevant, du spielst eine Rolle im Leben des Kindes - und für die wird ein Rolllentitel vergeben....

Den Titel könnt ihr zusammen aussuchen oder du einen vorschlagen... Du könntest dem Kind auch sagen, dass du ebenfalls gern "Papa" genannt werden möchtest, weil dir "Onkel" nicht gefällt...

Verlang nur um Gottes Willen nicht vom Kind, den Partner der Mutter nicht mehr "Papa" zu nennen, du würdest es in Konflikte bringen, die es nicht verarbeiten kann.....

Irgendwann wird das Kind Fragen stellen zu seiner Herkunft - und dann könnt ihr, die Mutter des Kindes und du, ihm die Zusammenhänge erklären.... Wenn das Kind die Kenntnis seiner Anbstammung dann "locker wegsteckt", habt ihr alles richtig gemacht....

Wenn du dich hier eine Weile durch das Forum liest, findest du unzählige Beschreibungen und Bezeichnungen, die Kinder hier für ihre leiblichen Väter vergeben... - sei einfach mehr als ein "Erzeuger".....

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Da ich mich hier nun "durchgearbeitet" habe, möchte ich gern was dazu sagen.

Ich kann deine Situation verstehen, jedoch solltest du die verschiedenen Rollen verstehen.
Du bist leiblicher Vater und rechtlicher Vater...jedoch bist du momentan nicht der Mann, der die Vaterrolle ausübt.
Das möchtest du natürlich ändern, aber das braucht Zeit.
Aus vielen Gesprächen mit Psychologen und Therapeuten habe ich mir sagen lassen, dass das beste Alter einem Kind z.B. von seiner Adoption zu erzählen etwa bei 10-12 Jahren liegt. Erst dann kann ein Kind das Ausmaß der Sache verarbeiten.
Die Sache bei dir liegt zwar anders, aber wie soll ein dreijähriges Kind verstehen, was ein neunjähriges noch nicht versteht?
Nutz die Umgänge um dein Kind kennenzulernen, vielleicht um Gemeinsamkeiten zu finden und vor allem, um zu zeigen, dass du es liebst...auch wenn es noch nicht weiß, dass du der Vater bist.
Natürlich verhält sich die Mutter nicht korrekt, aber auch ihr wird die Situation schwer fallen. Wer zerstört schon gern die Welt von sich und die des Kindes.
Das Kind hat natürlich das Recht auf Mutter und Vater und ihr seid auf dem besten Weg dahin.
Aber bitte nimm der Mutter nicht die Aufgabe, die Familienverhältnisse klar zu stellen, denn wie du selbst weißt, sie wird das Kind in dieser Situation auffangen.
Bring die Vater-Kind-Beziehung nicht schon vorher ins Schwanken, denn der Zwerg wird sich irgendwann wie zwischen zwei Stühlen fühlen und dann musst du beweisen, dass es dir vertrauen kann.
Woher weißt du eigentlich, ob dein Kind gezwungen wurde "Papa" zu sagen? Viele Kinder tun dies automatisch.

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Kommentar von vogelstation
02.03.2017, 19:56

das beste kinder von adoption zu erzählen ist von anfang an. das wird dir jede seriöse therapeut oder psychologe sagen. kinder die du 10 jahre belügst bekommen einen tiefen riss im vertrauen den adoptiveltern gegenüber und das lässt sich nicht kitten.

 er ist der vater, er ist derjenige dem die vaterrolle verwehrt wird seitens der mutter. hier wird ein kind belogen und massiv manipuliert, somit gehört es dem kind jetzt gesagt und das recht zügig. damit wird keine welt zerstört, sondern das kind begreift recht schnell was los ist.

dann kann sich die vater-kindbindung auch bilden und das kind begreift warum es da jede woche 2 stunden antanzen muss. wenn es bleibt wie es ist, dann fühlt es sich zwischen den stühlen hergezogen.

und natürlich wurde das kind gezwungen papa zu sagen. das kind sagt doch nicht zu jedem hergelaufenen fremden vati. dem kind wurde der mensch als vater untergeschoben und vorgestellt. von sich aus betiteln kleine kinder nie automatisch menschen mit titeln die demjenigen nicht zustehen.

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Kommentar von DieFee85
02.03.2017, 21:07

Ach vogelstation, man merkt, dass es deiner Welt leider nur dich gibt. Natürlich kannst du einem Kind von Anfang an alles erzählen, aber es geht darum, wann es das ganze verkraften und verarbeiten kann. Übrigens hat meine Tochter auch wochenlang zu allem und jedem Papa gesagt...und ich hab sie kaum dazu gezwungen, andere Personen als Papa zu bezeichnen. Soviel zu deiner Argumentation!

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das kind hat ja nun begleiteten umgang mit dir und der betreuerin. erkläre dem kind, dass du der papa bist und dich freust, dass sie zum spielen gekommen ist. fertig.bei jedem treffen erklärst du ihr immer wieder wie sehr papa sich freut, dass tochterkind da ist.

ab wann werden denn die begleiteten umgänge in normale umgänge übergehen`? (2-3 nachmittage die woche mit einer übernachtung, jedes zweite we von fr-so, hälftige ferien und feiertage, drei wochen sommerurlaub - so als mindestansatz?)

das ist etwas was du vor augen haben solltest. dann kannst du bei den unbegleiteten umgängen kind immer wieder erklären, dass du dich freust das sie bei dir papa ist und das es schön ist, dass mutti auch einen freund - den xy hat. kind lernt dann mit der zeit, dass du vati bist und der onkel bei ihr zu hause wohnt. fang darüber keinen streit an, damit will km dich nur kränken. zeig ihr einfach nicht, dass es dich stört und treib die sache mit dem umgang voran. eine dauerlösung ist es ja nicht, nur begleiteten umgang zu haben.

gut ist, dass du das mit der betreuerin zusammen erlebst udn die somit sieht, dass mutti nicht bindungstolerant ist.

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Kommentar von martin3311
28.02.2017, 21:07

genau das ist es,weil jetzt noch wieder Streit anzufangen wäre dumm.Ich denke das es noch eine Weile dauert bis zum unbegleiteten Umgang ca.Anfabg Mai,der Umgang wird aber jetzt schon auf 2 Stunden erweitert!

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Da müsste man wissen, warum sie das tut. 

Damit das Kind ein Stück Normalität hat? Damit das zusammenleben daheim einfacher ist? Weil du im Alltag des Kindes aktuell wirklich eher die Position eines "Onkels " hast?  

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Kommentar von vogelstation
28.02.2017, 22:03

das nennt man vati entsorgen und einen auf neue familie spielen.

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Dann sag Du Ihr doch, dass Du ihr Papa bist.

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