Kind will nicht aus der Badewanne

11 Antworten

Hallo Fruehlingswind,

Badewanne ist angenehmer, als rauskommen. Also könnte man ihm das wiederum schmackhaft machen. Da ein Zweijähriger ja nicht allzu schwer ist:

Nachdem man schnell alles Spielzeug aus der Badewanne genommen hat, ein großes Badehandtuch (je größer, desto besser)) auf die Badewannenkante legen, den Kurzen schnell packen, ehe er überhaupt merkt, was da passiert, draufsetzen, mit den vier Enden einen riesigen Sack bilden, das Ganze auf die Schulter und ihn schaukelnd und singend durch die Gegend tragen.

Anschließen auf dein eigenes Bett werfen und knuddeln, dann Schlafzeug anziehen.

Ich tippe - nach meiner Erfahrung - darauf, dass er nach zwei-dreimal schon freiwillig rauswill, wenn du mit dem Handtuch - natürlich mit entsprechendem Theater - kommst.

Viel Erfolg.

Ich finde es mit dem großem Badehandtuch eine tolle Idee :)

So meine Gastkinder hatten tolle Bademäntel (Krokodil- und Maus-Motiv) :) Ich habe immer den Stöpsel rausgeholt und dann habe ich mich ein Märchen über einen Krokodil und Maus ausgedacht. Die Kinder waren immer begeistert.

Kindererziehung ist immer schwierig, aber man muss ein paar Tricks kennen :) https://www.aupair-village.com/aupair/waehrend-des-aupair-aufenthaltes/kinder

gastkind im bademantel  - (Psychologie, Familie, Kinder)

Ein bisschen länger kannst du ihn schon lassen , 20 Min , dann wird das Wasser ja schon von alleine kalt....vllt wird es ihm dann auch mit der Zeit langweilig .Versprich ihm eine Geschichte , in dem Alter zieht Vorlesen doch noch oder mag er das nicht ? Auf Irgendwas ist er sicher besonders scharf , dann gibt es das halt nur noch nach dem Baden....Man kann die Kleinen schon noch " Beluchsen " , später wirds schwerer !LG

Zieh einfach den Stöpsel raus, wenn das Wasser weg ist, wirds kalt. Dann vergeht ihm das rumzicken. Da gibt es wohl einige Erziehungsschwierigkeiten, die man dich ausbügeln lässt.

Erziehungsschwierigkeiten sind anwesend. Aber sie lieben die Kinder über alles

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@XXungerechtXX

Was sind denn Helikopter-Eltern?

Immer abgehoben und um sich selbst kreisend?

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@Zoelomat

Google funktioniert prächtig, dass kann man googlen...gibt sogar ein Buch darüber! Bevor man sich entschließt Kinder in die Welt zu setzen ist das Pflichtlektüre!

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@XXungerechtXX
...ein Buch darüber! Bevor man sich 
entschließt Kinder in die Welt zu setzen...

Ja, es ist absolut wichtig ein Buch zu lesen bevor man etwas tut.

Ich finde auch man sollte überhaupt nicht mehr aus dem Haus gehen, bevor man nicht ein Buch über "das aus dem Haus gehen" gelesen hat. Ich gehe schon lange nicht mehr nach Hause, bevor ich nicht ein Buch gelesen habe, worin steht, was mich zu Hause erwartet.

Schlimmer geht's immer!!!

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@vierfarbeimer

Ich glaub nicht, dass das so ernst gemeint war, mit der Pflichtlektüre.

Und es ist ja teilweise genau der selbe Fehler, Kinder überzubehüten und alles bewusst durch Bücher lernen zu wollen.

Ich habe keine Bücher gelesen, auch nicht das angesprochene. Nur eben http://de.wikipedia.org/wiki/Helikopter-Eltern.

Aber folgender Satz kommt mir, obwohl oder gerade weil meine Kinder erwachsen sind, sehr vertraut vor:

Wie Mogel ausgeführt hat, liegt die Problematik dieses Verhaltens nicht nur darin, dass betroffene Eltern Risiken, die ihren Kinder drohen, systematisch falsch einschätzen. Mogel kritisiert, dass diese Eltern sich ‒ obwohl sie liebevoll, intelligent, einfühlsam und äußerst engagiert sind ‒ in ihrer Erziehungsarbeit weitgehend auf ein Mikromanagement der wechselnden Stimmungen des Kindes beschränken und darüber das große Ganze der Erziehung aus dem Blick verlieren: dem Kind Werte zu vermitteln und es zu Widerstandsfähigkeit und Selbstständigkeit anzuleiten („Charaktererziehung“).

Fast wie ein Deja-vu. Fasst vieles zusammen, für das ich bislang keinen Sammelbegriff hatte.

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Hi Fruehlingswind!

Man kann's auch überteiben. Sicherlich soll man Kinder ernst nehmen, aber auch sich selbst. Wenn die Zeit um ist, heb ihn einfach raus, und wenn er schreit, lass ihn. Er wird sich schon beruhigen.

Du kannst mit Kleinkindern nicht diskutieren, und ihnen auch nicht immer das beibringen, was du willst. Im schlechtesten Fall lernen sie, dass sie immer nur schreien müssen, dann machen alle, was sie wollen.

Der Trick ist, kein schlechtes Gewissen zu haben, wenn du "deine" Interessen durchsetzt, denn die sind die Notwendigkeiten für die Gemeinschaft. Das Kind ist selbst dafür verantwortlich, was es daraus macht.

Gruß, Zoelomat

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