Keiner will mehr arbeiten?
Keiner aus meiner Generation (90er) will mehr arbeiten. Ich habe sogar einige Freunde die studiert haben und einen Freund der Masterarbeit abgeschlossen hat aber keinen von ihnen will entweder arbeiten oder sie finden nur Jobs mit schlechter Bezahlung.
Im Internet sieht es auch so aus als würde sich jeder beschweren über Hungerslöhne.
Ich rede auch aus Erfahrung, ich habe für ein Milliarden schweres Unternehmen gearbeitet und viel Umsatz generiert aber für mich blieben nur Brotkrümel übrig aus dem ganzen Umsatz.
Warum ist das so und warum geiern die meisten Firmen so krass?
6 Antworten
Das stimmt so nicht, die meisten Firmen geben den Hauptteil ihres Umsatzes für Gehälter aus.
Das ist in aller Regel der größte Ausgabeposten bei Firmen.
Das individuelle Gehalt richtet sich nach Ausbildung und Erfahrung. Und je besser die ist, umso besser das Bruttogehalt. Was da netto übrig bleibt dass es wieder eine ganz andere Frage.
Wir haben in Deutschland lange Jahre davon gelebt dass wir unsere Waren exportieren konnten und die Käufer im Ausland sehr viel Geld dafür bezahlt haben. Deshalb konnten wir uns bisher auch hohe Gehälter in bestimmten Bereichen leisten vor allem in der Autoindustrie.
Wenn das wegfällt, dann bricht das Gehaltsgefüge auch zusammen weil die Kosten immer weiter steigen und sich halt eine Reinigungskraft auf Sylt keine Mietwohnung mehr leisten kann.
Mama und Papa fahren Q8 und man wohnt im Haus der Familie.
Welchen Sinn macht dann noch arbeiten gehen?
Ist auch eine Form von Logik.
Warum nicht?
Weil es meinem Naturell nicht entspricht?
Ich habe nicht die Ansprüche wie mancher Weltstar
https://www.youtube.com/watch?v=PuXU6zOg1YA
aber darauf zu warten ob das Leben zu mir kommt mag ich auch nicht.
Du arbeitest alleine aus Gemeinsinn?
Ernsthaft?
Ich nicht.
Ich habe Pläne, Pläne die mit dem Bürgergeld nie und nimmer zu finanzieren wären, abgesehen von den Schulden in fünfstelliger Höhe die ich habe.
Die Logik hakt halt etwas, denn wenn man im Haus der Familie wohnt muss man Abstriche machen.
Wenn man irgendwann einmal reich geheiratet hat ist auch das kein Problem mehr.
Je nach Familiensituation wächst halt auch das Vermögen von Generation zu Generation an, weil kein Krieg die Vermögenswerte vernichtet hat in den letzten Generationen.
Ja und dann muss man nur die richtige Partie finden.
Sieht man abends doch bei "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" / "Berlin Tag und Nacht "
Also ich kann das nicht bestätigen. Die meisten wollen arbeiten. Allerdings gibt es einige Missstände im Land, das es sich für einige Personengruppen nicht lohnt oder schwer möglich ist zu arbeiten.
Du hast Umsstz generiert. Das ist aber nicht relevant. Der Gewinn ist relevant ich denke, die Leute stellen zu hohe Ansprüche. Erst mal Berufserfahrung sammeln, dann einen besseren bezahlten Job suchen.
Ich kann das nicht bestätigen. Die meisten Menschen zwischen 25 und 35 wollen nicht nur arbeiten, sondern haben auch einen Job.
“Die Firmen“ geiern auch nicht krass. Wir haben ein Schrumpfen der Wirtschaft gegenüber dem letzten Jahr von 0,3%. „Milliarden schwer“ bedeutet nicht viel. Das kann von heute auf morgen auch in die Pleite führen. Intel und Tesla zum Beispiel sind ja ganz deutlich auf dem absteigenden Ast. Und die deutschen Automobilfirmen auch.
Es klingt für mich eher nach einer TikTok-Blase: „Eh, alle anderen sind schon Millionäre und ich hungere hier mit meinen 4000 Euro netto im Monat!“
Und wovon lebt man dann? Von Selbstversorgung? Das ist harte Arbeit.