Keine Motivation. Braucht man ein Abi?

4 Antworten

wenn du schon zu 100% wuesstest, was du machen moechtest und wofuer du kein abi braeuchtest, wuerde ich sagen, lass gut sein. aber da du noch nicht wirklich weisst, was es werden soll, halte ich es fuer klueger, abitur zu machen, um dir einfach die moeglichkeiten zu erhalten.

und mal ehrlich, wenn du 12 jahre geschafft hast, dann schaffst du auch 13.

Das 12. Jahr ist mein letztes Jahr. Ich habe die 11. aber widerholt, also ist das praktisch mein 13. Jahr. Ich könnte auch die 3 10. Klassen mit einberechnen, die ich hinter mir hab :P

Wenn ich mir sicher wäre, dass ich das mit dem Abi schaffe, dann würde ich es auf jeden Fall tun. Allerdings häufen sich die Unterkurse zu schnell an, wenn ich so weiter mache. Also ist ein Abi im momentanen Tempo für mich ziemlich unwahrscheinlich.

Beruflich würde mir eigentlich etwas in Richtung meiner Hobbys (Klavier spielen, Videospiele, Zeichnen, Elektrokram basteln, programmieren) gefallen, allerdings tue ich nicht alles gern. Beispielsweise spiele ich nicht gern klassische Stücke am Klavier und zeichne auch nicht gerne Menschen.

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@Knusifax

ich sag's dir mal so aus eigener erfahrung: hobbys zum beruf zu machen, ist nur bedingt 'ne gute idee. kann dir schnell passieren, dass das hobby als beruf gar keinen spass mehr macht, INSBESONDERE wenn du schon von vorn herein einschraenkungen machst. 

davon abgesehen sehe ich auch nicht so richtig, wie du mit klavierspielen (aber halt nur was du magst) oder zeichnen (wenn's keine menschen sind) ueberhaupt geld verdienen willst. kann es sein, dass du da ein bisschen blauaeugig bist?

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@howelljenkins

Das kann sehr gut sein. Ich habe ja keinen Plan vom Berufsleben. Trotzdem finde ich immer mal wieder Personen, die ihr Hobby zum Beruf gemacht haben. Auch sie haben Einschränkungen getroffen und kommen trotzdem noch über die Runden. Wenn sie von ihrer Tätigkeit erzählen geht das meistens in die Richtung von "Kann ziemlich knapp und stressig werden mit dem Geld, macht aber Spaß und manchmal ist sogar etwas für Kleinigkeiten übrig".

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Du brauchst natürlich kein Abitur, um gut zu verdienen oder im Leben glücklich zu werden. Aber jetzt die Schule abzubrechen, ohne einen genauen Plan, halte ich für ziemlichen Schwachsinn. Wenn du eine spezielle Ausbildung im Sinn hättest, wäre das komplett in Ordnung, aber das trifft bei dir ja nicht zu. Das ist nebenbei gesagt auch ein ziemlicher Kritikpunkt im Lebenslauf, wenn du ohne ersichtlichen Grund (fehlende Motivation ist kein akzeptabler Grund für Arbeitgeber) die Schule abgebrochen hast. Generell wirkt es auf mich aber auch nicht so, als würdest du das letzte Jahr nicht auch noch durchstehen. Es ist ja nicht so, dass du so überfordert und fertig bist, dass du jeden Morgen zusammenbrichst. Wenn du mit einmal melden im Monat dein Abitur bestehst, kannst und solltest du dich da glücklich schätzen und das letzte Jahr noch durchziehen. Meiner Meinung nach ist das beschweren auf einem ziemlich hohen Niveau, da gibt es Leute, die deutlich größere Probleme mit der Oberstufe haben und auch deutlich überzeugende Gründe, die Schule abzubrechen. Aber wenn ich mir auch so durchlese, dass du gerne Geld verdienen möchtest, aber dafür nicht (hart) arbeiten möchtest, musst du deine Lektion vielleicht auf die harte Tour lernen. Dann brich die Schule ab und sieh, wo das ohne jegliche Motivation, Anstrengung und ohne spezielle Pläne hinführt. Ich fürchte nur, dass du diese Entscheidung in einigen Jahren bereuen wirst.

In den meisten Punkten stimme ich dir zu. Allerdings ist es nicht so, dass ich mit einmal melden pro Monat durchkomme. Das kann ich auch nicht mit meinen schriftlichen Noten ausgleichen.

Vor allem in den gesellschaftlichen Fächern und Sprachen kann ich nur folgen. Allerdings verstehe ich nicht, wie andere Schüler zu dem kommen, was sie sagen. Es erscheint mir irgendwie unlogisch, auch wenn ich verstehe, was sie der Klasse mitteilen. Während sie sich dann nach Klausuren über kleine Fehler ärgern, die ihnen die 14 Punkte gekostet haben, freue ich mich ab und zu darüber keinen Unterkurs geschrieben zu haben.

So habe ich es nun dazu geschafft, dass ich in zwei Semestern in den Kursen auf grundlegendem Niveau zwei von vier Unterkurse habe. Das aber auch nur, weil ich nicht alle Unterkurse mit einbringen muss. Besonders aussichtslos erscheinen mir dabei die Abschlussprüfungen in Politik/Wirtschaft und Deutsch.

Nicht arbeiten und trotzdem bezahlt werden möchte wahrscheinlich jeder. Meine Eltern würden das wahrscheinlich tun, wenn es möglich wäre, allerdings arbeiten beide handwerklich von früh bis spät.

Ich habe schon oft nach Berufen gesucht, die mir zusagen könnten. In der Schule gab es auch ab und an mal Berufsinformationen, die mir aber nicht besonders weiter geholfen haben. Und in die Richtung meiner Hobbys (Klavier spielen, Videospiele, Zeichnen, Elektrokram basteln, programmieren) würde ich auch nur mit Einschränkungen gehen. Beispielsweise spiele ich normalerweise nicht gern klassische Stücke am Klavier und zeichne auch nicht gerne Menschen.

Ein böses Erwachen möchte ich eigentlich vermeiden.

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Nein man braucht kein Abi - es macht mega Spass, 45 Jahre für n Appel und n Ei zu malochen um dann bei der Rente festzustellen, das jetzt nur noch n halber Appel über ist ...

Also son gutes Gehalt um sorgenfrei zu leben...völlig über bewertet /ironie

Man braucht aber kein Abi für ein gutes Gehalt...

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@GhibliStudio

Es erleichtert es enorm....und ...warum kurz vorm Ziel diese Chancen Verbesserung wegwerfen ?

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Kommt drauf an, wie hoch man seine Standards setzt. Ich brauche kein Auto oder Haus und Alkohol oder Tabak nehme ich auch nicht. Selbstverständlich möchte ich ab und an mal etwas aufrüsten und ich esse zugegeben gerne ziemlich viel Schokolade, allerdings kostet das nicht die Welt.

Ich möchte mehr mit Freizeit, als mit Geld bezahlt werden.

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@Knusifax

Arbeiter müssen ja heute schon 60 Std ackern um ihre Miete zu zahlen...also Freizeit ? Niedlich ^^ ...mit gutem Gehalt kann man es sich aber eher leisten auf 30 Std zu gehen ...und es reicht trotzdem locker

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@BigBen38

Ich nehme aber mal an, dass solche Berufe mit gutem Gehalt nicht so einfach mit meiner introvertierten Natur zu vereinbaren sind.

Wenn ich mit wenigen Leuten zusammenarbeiten muss, möglichst wenig Verantwortung übernehmen muss und eben nicht zu lange arbeite, dann würde ich gerne ein paar Vorschläge hören. Eine 30 Stunden Woche klingt sehr gut. Am besten von Zuhause aus aber ein ruhiges Büro oder Labor klingt auch nicht schlecht.

Verbessere mich bitte, wenn ich falsch liege, aber ich dachte, dass ich mit einem erweiterten Realschulabschluss oder nun der Anerkennung des schulischen Teils der Fachhochschulreife nicht mehr auf den Bau müsste, um dort für kleines Geld schwer zu ackern.

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@Knusifax

Aufm Bau ? Lach ...willkommen in der globalisierten Welt ...

Die Löhne sind in vielen Bereichen mies - gabs früher für Kaufleute gute Löhne - gibts heute knapp über Mindestlohn...also ...klar ..man kann Glück haben - aber da Du schon in der 12. Bist - und eine Motivation suchst (dachte ich) das durchzuhalten... Hab ich drauf hingewiesen, das Du einfach bessere Chancen hast.

Und introvertiert bist Du mit Abi - und ohne auch ... Ist also ein echt schlagendes Argument.

Aber gibt noch ne Alternative - Hartz4 und 24/7 mit der PlayStation zocken

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@BigBen38

Also ist es ziemlich egal, für welchen Beruf ich mich letztendlich entscheide. Wenn nicht für den Beruf leben, dann ist der Lohn mies. Wozu dann noch Abi? Oder habe ich dich jetzt falsch verstanden?

Kommt man mit Hartz4 überhaupt an eine PlayStation?

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Kommt drauf an. Du kannst natürlich auch einen guten Job mit ner Ausbildung erwischen.

Ich wüsste aber nicht mal, in welcher Richtung ich nach einem Job suchen sollte. Etwas in der Richtung meiner Hobbys (Klavier spielen, Videospiele, Zeichnen, Elektrokram basteln, programmieren) zu tun wäre zwar toll, allerdings tue ich nicht alles gern. Beispielsweise spiele ich nicht gern klassische Stücke am Klavier und zeichne auch nicht gerne Menschen.

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@Knusifax

Du kannst z.B. an der Fachhochschule in Iserlohn Nanotechnologie lehrnen. Das kommt dem Universitätsniveau sehr sehr nahe. Aber ist dann natürlich auch extrem viel Arbeit.

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@GhibliStudio

Für Nanotechnologie interessiere ich mich schon ziemlich. Aber die damit verbundenen Berufe sind wahrscheinlich, ähnlich wie ich es vom programmieren vermute, mit viel Kaffee verbunden. Ich möchte nicht nach Hause kommen, nur um zu schlafen, um danach wider zu arbeiten.

Generell finde ich aber sowas im Labor mit Elektrokram interessant. Wenn du einen solchen Beruf kennst, der mir dann später auch nicht zu viel meiner Freizeit kostet, dann würde ich mich sehr gerne über ihn informieren.

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