Katze: Adultfutter für Jungkatze?

8 Antworten

Ja, es ist schädlich! Meiner hats durch - als ich ihn bekam mit einem halben Jahr, war er bereits 3 Monate lang damit ernährt worden. Wenn er Durchfall (davon) bekam, stopften die Züchter einfach auch noch Haferflocken in ihn hinein - mich grausts immer noch, wenn ich das so überdenken :(

Bittere Folgen bei meinem Tier: Massive Darmentzündung mit drohendem Darmverschluss, was zu einer akuten Not-OP führte, kaum, dass ich ihn 2 Wochen bei mir hatte.

Daher meine eindringliche Bitte: Ernährt eure Tiere art- und altersgerecht!!!!Es ist wichtiger, als man denkt.

Sorry, sowohl das Trockenfutter von S_lect Gold als auch das von S*nabelle Kitten taugt de facto nichts! Insgesamt sind beide zu kohlehydratlastig - gemessen an der Tatsache, dass der feline Organismus auf kohlehydratarme und proteinreiche Kost ausgerichtet ist. Doch was erschwerend hinzukommt: Beide Produkte sind von der Futterart her trocken(!) - anders ausgedrückt: Trockenfutter (auch getreidefreies) ist ein NoGo! Es wurde vom Menschen für den Menschen entwickelt (Stichwort Bequemlichkeit), ist aber vor allem eins: krankheitsauslösend.

Begründung: Es hat rein gar nichts mit gesunder Katzenernährung zutun und ist sowohl schädlich für die Zähne (die Stärkereste legen sich als zäher, klebriger Belag auf die Zähne, was Zahnstein begünstigt) als auch die Nieren (Trockenfutter saugt Wasser auf und senkt somit den Flüssigkeitslevel), das heißt eine Katze muss mindestens die 3-fache Wassermenge der aufgenommenen Futtermenge zu sich nehmen, um ihn zu halten, was keinem Tier möglich ist. Mach selber den Test und tropfe Wasser übers Trockenfutter - du wirst sehen, wie schnell es das aufsaugt, und nichts anderes passiert im Körper der Katze! Dadurch verliert auch die Magenschleimhaut einen Teil ihrer Schutzschicht und macht sie anfälliger für Magenreizungen und -entzündungen, die in Geschwüre übergehen können. Da sich das Futtervolumen aufsaugebedingt verdoppelt, können auch schmerzhafte Blähungen folgen. Was erschwerend hinzukommt: Fängt sie erstmal an zu trinken, hat die Dehydration (Austrocknung) bereits eingesetzt - oft mit gravierenden Folgen, wenn sie es über die Jahre verteilt ausschließlich erhält, wie etwa Diabetes, Nierenversagen und ein vorzeitiger Tod. Männliche Tiere sind aufgrund ihrer langen Harnröhre umso anfälliger für Harnsteine etc.. Eine Katze braucht schlichtweg Flüssigkeit; von Natur aus ist sie es gewohnt, sie über die Nahrung aufzunehmen in Form von Mäusen, Vögeln und dergleichen. Diese bestehen bis zu 80% aus Wasser - Trockenfutter hingegen hat nicht mal 10% Wasser! - Anlass genug, dieses gar nicht erst in Erwägung zu ziehen. Des Weiteren ist Trockenfutter vielfach die Ursache für Übergewicht, Blasenentzündungen (da weniger Harnabsatz), Juckreiz (da trockene Haut), Verstopfung und Übersäuerung (womit die Krebsgefahr steigt), und je nach Lagerzeit und -ort können sich Mykotoxine (Schimmelpilzgifte) bilden, die für uns Menschen nicht immer erkennbar sind. Das Risiko von Futtermilbenbefall (Allergieauslöser) steigt bei falscher Lagerung ebenso - mitunter sind gar Rohstoffe bereits damit kontaminiert!

Am besten, man gewöhnt eine Katze gar nicht erst an Trockenfutter, und sie wird es mit einem gesunden und langen Leben danken. Und sollte sie dennoch derartige Krankheiten entwickeln, was natürlich passieren kann (es gibt ja auch sehr wenige Nichtraucher, die Lungenkrebs bekommen), dann muss man zumindest nicht bei sich anfangen!

Doch leider fängt ein Großteil der Besitzer aus folgendem Grund nicht bei sich an: Viele Tierärzte schieben Diabetes, Harnwegserkrankungen und Niereninsuffizienz fälschlicher- und somit fatalerweise auf das Alter! Grund: Sie haben oft nur unzureichendes Wissen über Katzenernährung, da sie die Informationen aus der Futtermittelindustrie erhalten, deren Ziel u. a. auch der Verkauf von Trockenfutter ist! Nur die wenigsten(!) sind in der Hinsicht so kompetent wie diese 4 Tierärzte:

  • Zitat Lisa A. Pierson, DVM (2009), snuselcoons.de/trockenfutter (Stand: heute): “[…] Es ist unglaublich frustrierend, dass meine Kollegen eine Trockenfutter Diät empfehlen, anstatt Dosenfutter mit zugesetztem Wasser. […]“
  • Zitat Dr. Bettina Brabänder (2008), t-online.de/lifestyle/tiere/katzen/id_14346784/tiere-trockenfutter-ist-schaedlich-fuer-katzen (Stand: heute): “Das Zeug ist so etwas wie Fastfood bei Kindern und als ständige Kost nicht gesund.“
  • Zitat Dr. Ian Billinghurst (o. J.), savannahcat.de/katzenernaehrung (Die größten Irrtümer, Stand: heute): “…Die traurige Wahrheit ist, dass Fertigfutter hilft, Tierärzte mit Patienten zu versorgen…“
  • Zitat Dr. med. vet. Dorsie Kovacs (o. J.), savannahcat.de/katzenernaehrung (Methoden der Fütterung, Stand: heute): “...Ungeachtet der irreführenden Werbung kann Trockenfutter wesentlich mehr Probleme verursachen als beseitigen. Die Hersteller machen den Haustierbesitzer das Gegenteil glauben, da buchstäblich Milliarden Verkaufswerte auf dem Spiel stehen. Trockenfutter, fütterungsbereit verpackt, ist speziell für die Bequemlichkeit des Tierbesitzers designed, nicht für das Haustier…“

Beachte auch: In diesem Alter legst du Grundsteine für spätere Vorlieben, die prägend sind. Soll heißen: Je früher er an schlechte Nahrung herangeführt wird umso schwieriger wird eine spätere Futterumstellung!


Kathy34  26.12.2014, 22:53

…, da der Platz leider nicht ausreichte:

Man bedenke: Eine Katze benötigt täglich mindestens 60 ml Flüssigkeit pro Kilogramm Körpergewicht [je nach Temperatur, Gesundheitszustand, Alter und Aktivität sogar bis 80 ml ==> z. B. im Welpenalter, bei Durchfall oder chronischer Niereninsuffizienz (CNI)]. Da kommt ein Tier mit Trockenfutter niemals hin, zumal es - im Gegenteil - auch noch Wasser entzieht! Leider müssen im Alter viele Trockenfutter-Katzen am Blasenkatheter angeschlossen und / oder wegen Niereninsuffizienz behandelt werden bzw. viele Tiere wegen Zahnbeschwerden auch schon früher (Stichwort Zahnsanierung aufgrund Zahnfleischentzündung und Zahnstein, Kosten 200 €). Dies ist häufig der Tatsache geschuldet, dass sich Katzenbesitzer nie das erforderliche Wissen darüber angeeignet haben. Entsprechend groß ist der Aufklärungsbedarf.

Die beste Wahl ist Nassfutter mit 60% Fleisch-Mindestanteil ohne Getreide und Zucker. Mittel- bis hochwertig sind folgende Sorten:

  • N*TUR plus
  • Chr*stopherus
  • B*zita
  • R*al Nature
  • C*tz Finefood
  • Gr*nataPet
  • Gr*u
  • L*onardo
  • M*C’s und
  • T*rra Faelis (alle erhältlich im Zoofachhandel).

Völlig akzeptabel und somit ein Kompromiss zwischen Geldbeutel und Qualität sind diese Sorten:

  • C*chet (wie von dir genannt, doch bitte nur die zucker- und getreidefreien Sorten)
  • B*anca (alle, außer „Geflügel und Leber in Wildgelee“ ==> hellgelbe Dose; erhältlich beim P-Discounter)
  • Opt*cat (Achtung: nur die zucker- und getreidefreien Sorten; erhältlich beim L-Discounter)
  • akt*va (Achtung: nur die zucker- und getreidefreien Sorten; erhältlich im Zoofachhandel) sowie
  • W*nston (Achtung: nur die 195-g-Dosen ==> „Schlemmertöpfchen“ sowie die zucker- und getreidefreien Schälchen + Tütchen, erhältlich in der R-Drogerie).

Somit: Nein, es ist nicht schädlich für eine Jungkatze, wenn sie adultes Futter zu sich nimmt. Man bedenke: Ihr naturgemäßes Futter (z. B. Mäuse, Vögel usw.) versorgt alle Katzenaltersgruppen mit den notwendigen Nährstoffen. Zum Vergleich: Hochwertiges Nassfutter kommt nährwertbezogen dicht an dieses Futter heran, weshalb Kittenfutter entbehrlich ist. Besser ein Adult- als ein sogenanntes Kittenfutter, das so gut wie gar nicht ihrem Nährstoffprofil entspricht und ihnen als Trockenfutter im wahrsten Sinne des Wortes an die Nieren geht …! - Ferner lassen sich Begriffe wie adult und junior gar „jonglieren“ bzw. ins Gegenteil verwandeln. Beispiel: Besser ein Juniorfutter für adulte Katzen als ein Futter für erwachsene, das weniger ihren Bedürfnissen entspricht, weil z. B. der Rohasche-Gehalt mit 3% zu hoch ist. Wie du siehst, sind solche Definitionen vor allem eins: Geschäftemacherei.

Außerdem irrst du leider mit der Annahme, dass Katzen rund um die Uhr Nahrung zur Verfügung haben müssen - mehr noch: ständige Futter-Verfügbarkeit ist sogar ein NoGo:

  • Erstens kann Fressen so zu einer Art Beschäftigung werden, Stichwort Fresssucht;
  • zweitens können Katzen bei ständiger Futter-Verfügbarkeit kein natürliches Hunger- und Sättigungsgefühl mehr entwickeln;
  • und drittens neigt insbesondere Trockenfutter vermehrt zu Bildung von Schimmelpilzgiften (==> krebserregend).

Da Katzen Gewohnheitstiere sind, empfehlen sich am ehesten feste und über den Tag gut verteilte Fütterungszeiten bei 3-4 Portionen. Von nur 2 Portionen ist abzuraten; dann können sich Katzen aufgrund des großen Hungers leicht überfressen, was Erbrechen begünstigt. Erbrechen bedeutet Nahrungsentzug, und das wiederum schadet der Leber.

Ich hoffe, das reicht soweit an Informationen.

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teslareborn 
Beitragsersteller
 26.12.2014, 23:32
@Kathy34

Ich sag zwar mal Danke, aber im Prinzip sagst du mir da nichts Neues. Leider scheitert der Beste Wille des Dosenöffners oft am Dickkopf der Katze ;) Trockenfutter ganz verbannen kann ich leider nicht, einer meiner Stubentiger ist ne ehemalige Straßenkatze und reagiert sehr schlecht auf leere Näpfe. Er schaltet dann wieder in den Hungermodus und Schlingt alles was er bekommen kann in sich hinein.

Sowieso fressen die beiden eher wenig TrFu, so im Verhältnis 80% zu 20% würde ich mal sagen.

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ordrana  27.12.2014, 10:22
@teslareborn

ich hatte auch einmal eine katze aus schlechter haltung, bei der war es ähnlich. sie fraß alles, was nicht niet und nagelfest war.

als konsequenz darauf, hab ich alles weggeräumt, was irgendwie ins maul paßte.

permanent rum stehendes futter gab es bei uns nie, hätte dank hund auch gar nicht funktioniert.

das extreme freßverhalten hat sich nach ner weile gegeben.

vielleicht ist das auch ne option für euch, an stelle des trockenfutters.

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teslareborn 
Beitragsersteller
 27.12.2014, 10:42
@ordrana

Leider hilft das bei mir nicht, hab ich auch schon versucht. Wenn nur etwas Futter bereit steht ist die Straßenkatze zufrieden, vermutet er einen Futtermangel dreht sich sein Verhalten komplett, auch was meine andere Katze angeht. Lieber etwas Trockenfutter als jedes mal Blut beim Füttern da er die andere Katze mit allen mitteln vertreiben will. An zwei orten Füttern geht leider auch nicht da die andere Katze immer in sehr kleinen Etappen frisst. Und ihn zur Fütterung zwei Stunden einsperren will ich dann auch nicht...

Solange die Hauptmalzeit aus einigermaßen gutem Nassfutter besteht sehe ich da allerdings auch keine Probleme, anders wie bei reiner Trockenfütterung.

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ich hab eine trächtige katze aus dem katzenschuitz übernommen, als die kleinen auf der welt waren und zu fressen anfingen, wollten die auch partout kein kittenfutter sondern haben sich am futternapf der mama bedient. selbige hat im gegenzug dann das kittenfutter gefressen. ^^

wir füttern bis heute ausschließlich dosenfutter von animonda carny, real nature und co und ab und zu gibts rohes fleisch, innereien etc. pp.

bei hochwertigem futter ist das in der regel kein problem.

kittenfutter hat meist nur etwas mehr kalorien.

aber mit 8 monaten, kannst du problemlos ohnehin auf erwachsenenfutter umstellen. die hauptphase des wachstums ist schon vorbei.

das trockenfutter würde ich allerdings wegräumen. solltest du etwas für die zahnpflege deiner miezen tun wollen, besorg hühnerklein, gibts in jedem supermarkt und verfüttere das samt knochen. auch rindergulasch in großen stücken, lamm, fisch, .... kannst du anbieten. alles roh und bitte kein schweinefleisch.

alles gute, dir und deinen miezen.


teslareborn 
Beitragsersteller
 27.12.2014, 10:51

Naja, wachsen tun Coonys bis sie drei sind, und wenn mein Neuzugang nach seinem Vater kommt fehlen da noch ein paar Kilo...

Mir ging´s ja eher um Vitamine und Mineralstoffe die dem Adultfutter fehlen könnten bzw. das er davon nicht genug bekommt. Rohfleisch mögen meine "Altkatzen" auch nicht, keine Ahnung woran das liegen könnte, versucht hab ich schon Fleischstücke zu verfüttern, nur kann ich das immer unberührt wegwerfen. Trockenfutter ganz verbannen kann ich leider auch nicht da für eine wirklich immer etwas bereitstehen muss, das hab ich weiter unten schon erklärt.

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mit 8 monaten ist der alles, aber kein kitten ;)

katze frisst maus. und auch mama bringt dem nachwuchs maus. imemr dieselbe art maus, keine speziellen kittenmäuse. ja klar, futter ist futter, rein damit ins tier. nur das trofu würd ich ganz wegstellen.


teslareborn 
Beitragsersteller
 26.12.2014, 10:47

Vielleicht habe ich deshalb auch etwas von Jungkatze geschrieben ... ;)

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palusa  26.12.2014, 13:52
@teslareborn

"sanabelle kitten" <--deswegen

ich halt nicht viel von kittenfutter aber aus dem alter für das das vermarktet wird ist er so oder so raus

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Nein, schädlich ist es nicht. Es gibt diese Jungkatzenfutters nur, damit es eine größere Auswahl gibt und der Käufer mehr Geld ausgibt. Also meine Katze ist 7 Monate alt und ist schon seit sicher 3 1/2 Monaten das normale Futter, weil sie es mehr mag. Und die Züchterin, von der wir die Katze haben, meinte auch, dass sei in Ordnung. Nur beim Trockenfutter bekommt sie noch eins für Kitten, erstens, weil es ihr schmeckt und zweitens, weil wir einen so großen Sack gekauft haben ;)


DaRi40  26.12.2014, 20:33

@ MiniMint

Eben hab ich´s unten geschrieben:

Der Mensch denkt nunmal sehr menschlich und glaubt, das die Tiger nur futtern mögen, was "schmeckt" - dabei haben Katzen gar keine Geschmacksrezeptoren auf der Zunge.

Zudem ist Trockenfutter (vor allem das getreidelastige) sehr ungesund. Schau mal auf die Zusammensetzung....

Bitte kopier den Link, füge ihn in einen neuen Tab ein und lies das mal durch:

dr-ziegler.eu/de/die-praxis-13/ernaehrung-87/

LG DaRi

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Kathy34  26.12.2014, 23:22

@MiniMint: Sorry, Trockenfutter wird zwar als Katzenfutter deklariert, hat aber nichts mit artgerechter Ernährung zu tun. Es wurde vom Menschen für den Menschen entwickelt (Stichwort Bequemlichkeit), ist aber vor allem eins: krankheitsauslösend (==> siehe auch meine ausführliche Antwort, wenn du magst).

Besser, ihr entsorgt das Zeug. Da ihr einen großen Sack besitzt, möchte ich nicht wissen, was sich in Anbetracht der dadurch längeren Lagerzeit an Futtermilben (Allergieauslöser) und Schimmelpilzgiften (krebserregend) darin tummelt, wenn es zur Neige geht - doch vermutlich gar früher, da mitunter auch Rohstoffe von Futtermilben befallen sind ;-(

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MiniMint  30.12.2014, 08:36
@Kathy34

Warum hat es mir dann meine Tierärztin empfohlen???

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Kathy34  03.01.2015, 20:46
@MiniMint

Kann ich dir genau sagen: Weil sie in erster Linie Medizinerin und keine Ernährungsexpertin ist! - Und warum sollten Tierärzte ein Futter in Frage stellen, das sie zumeist gar selbst vertreiben?! Nicht umsonst heißt es:

Was bringt den Doktor um sein Brot? a) Die Gesundheit, b) der Tod. Drum hält der Arzt, auf dass er lebe, uns zwischen beiden in der Schwebe. (Eugen Roth)

Leider wähnen sich viele Katzenbesitzer auf der sicheren Seite, wenn der Tierarzt ihnen das Trockenfutter-Märchen auftischt. - Obwohl durch ein bisschen Hinterfragen des Sachverhalts jeder Laie von selbst drauf kommen kann, oder hast du schon mal eine Katze auf dem Ährenfeld gesehen? Und wenn ja, dann allenfalls zum Mäusefangen.

Vielmehr sind Tierärzte auf eine ganz andere (traurige) Weise Spezialisten für dieses Thema, und zwar für damit einhergehende Probleme: Immerhin sind sie es, die über Gerätschaften wie Blasenkatheter verfügen sowie entsprechende Medikamente für nierenkranke Katzen, die durch Trockenfutter jahrelang fehlernährt wurden. Jene Kandidaten werden irgendwann zu einer hervorragenden Einnahmequelle …!

Was hinzukommt: Viele Besitzer von Trockenfutter-Katzen pflegen zu sagen: „Meiner Katze geht es gut“. Dazu vermerke ich: Ausnahmen von gesunden Trockenfutter-Katzen wird es immer geben - doch dafür sind es Ausnahmen, d. h. sie besitzen keine Allgemeingültigkeit. Typische Leiden, die auf Trockenfuttergabe basieren, sind i. d. R. Spätfolgen - dennoch weiß ich gar von 3 Trockenfutter-Katzen, die ihren 6. Geburtstag nicht erlebt haben, Diagnose: Nierenversagen! Das Tückische: CNI (chronische Niereninsuffizienz ==> häufige Auslöser: Tumorerkrankungen, erbliche Faktoren oder Trockenfuttergabe) ist ein schleichender Prozess, da sich die Symptome erst zeigen, wenn ¾ des Nierengewebes bereits zerstört sind. Die zunehmend geschädigten Nieren sind irgendwann nicht mehr in der Lage, selbst leichte Dehydrationen (z. B. durch Erbrechen) zu kompensieren, weshalb die Krankheitsmerkmale auch sehr plötzlich auftreten können. Eine Trockenfutter-Katze als gesund zu bezeichnen, kann somit schneller zur Fehleinschätzung werden, als man meint …!

Fakt ist: Durch derart ungesunde Kost erleidet sie ein dauerhaftes Flüssigkeitsdefizit, das ihr im wahrsten Sinne des Wortes an die Nieren geht.

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