kastration meiner Dogge

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7 Antworten

Wie Dea und Glorii geschrieben haben, ist die Kastration kein Wundermittel gegen durchsetzungsstarke Charaktere. Weniger Testo hilft beim Erziehen, es hilft auch in der Gruppe, weil sich der Geruch eines Rüden verändert. Ich begrüße grundsätzlich die Kastration, so lange es genug Hunde auf dieser Welt gibt. Du mußt allerdings eins dabei im Auge behalten: Ein Kastrat wird von den anderen Tieren nach der Op. nicht mehr richtig "ernstgenommen" und muß sich einen neuen Platz im Rudel erarbeiten. Das kann meiner Erfahrung nach am Beginn des Prozesses zu Problemen führen bei einem Hund, der es gewohnt war, die anderen leicht "dupfen" zu können. Das heißt nicht, Du sollst auf die Kastration verzichten, das heißt nur, daß Du nach der Op. trotzdem ein Auge auf Dein Rudel haben mußt und auf die Entwicklung der sozialen Beziehungen. Du bist ohnehin der Chef im Ring (oder solltest es sein) und solltest auch ordnend eingreifen können, wenn da was aus dem Ruder läuft. Gruß, q.

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Das ein Rüde keine anderen Rüden mag ist bis zu einem gewissen Maße ganz normal! Es gibt sehr viele Rassen, die sich nicht besonders mit anderen Hunden verstehen, fast alle Molossoiden eingeschlossen (besonders Bulldoggen, auch Boxer).

Natürlich muss es in kontrollierbarem Rahmen bleiben, der Hund darf nicht wie wild an der Leine ziehen etc. Dies ist allerdings reine Erziehungssache und muss auf einem Hundeplatz erarbeitet werden.

Was ich damit nur sagen will ist, dass ein Hund, der aggressiv auf andere reagiert, keinen Grund liefert ins Tierheim abgeschoben zu werden, denn dies ist Charakter und keine Störung. Hat man einen solchen Hund, muss man damit klarkommen.

Kastrieren sollte man seine Hunde ohnehin immer, weil wir genug Tiere im Tierheim haben. Außerdem kommt der Aggressionstrieb gegenüber anderen Rüden fast immer durch Testosteron und lässt sich durch eine Kastration eindämmen (habe damit selbst Erfahrung). Kastrieren also definitiv Ja - aber auch Hundeplatz und eine konsequente Erziehung sind nötig. Kein Grund, den Hund abzugeben. Das ein Hund keine anderen Hunde mag kann einem immer passieren, vom Zwergspitz angefangen bis eben zur deutschen Dogge :)

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Ich halte nichts davon, einen Hund aus den genannten Gründen zu kastrieren. Eine Verhaltensänderung wird sich nur dann (und vermutlich auch nur zu einem sehr geringen Teil) ergeben, wenn es sich tatsächlich um eine sexuell motivierte Aggression handelt. Du sagst aber, dass er jetzt praktisch im Fegelalter ist und seine Grenzen testet. Dann sollten Erziehungsmaßnahmen an erster Stelle stehen und nicht das Skalpell.

Auch Hundetrainer und Hundeschulen, die vorschnell eine solche Empfehlung aussprechen, finde ich nicht verantwortungsbewußt. Nun handelt es sich hier bei einem Rüden, bei dem der Eingriff nicht ganz so schwer und die Verhaltensveränderung statistisch etwas wahrscheinlicher ist als bei einer Hündin. Es bleibt aber eine Operation, die in die hormonelle Entwicklung eingreift und ein Roulettespielchen ist. Denn die Wahrscheinlichkeit, dass der Hund hinterher genau so agiert ist ebenso groß wie die Möglichkeit der gewünschten Veränderung.

Bei groß wachsenden Rassen und Frühkastraten hat man in der Vergangenheit auch die erhöhte Anfälligkeit für Knochenkrebs festgestellt.

Persönlich für mich das allerletzte Mittel der Wahl.

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Kommentar von AronFrank
03.10.2011, 09:18

Es kann aber auch nicht sein das die andere Hunde immer ihm oder ich ihn weg tuhen muß wenn ich aus dem Haus gehe . weil die beißen sich richtig das ist kein spiel oder so das ist richtig ernst dann ..

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Kastration zur Verhinderung von ungewolltem Mix-Nachwuchs ist praktizierter Tierschutz.

Und das Fehlen des testosteron hilft danach bei der Erziehung des Hundes...nur Wunder bewirkt die Kastration dabei nicht! Konsequente Umerziehung dauert...die Kastration hilft aber dabei, die Aggressivität zu mildern.

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Kommentar von AronFrank
03.10.2011, 08:24

das ist doch mal eine aussage , ich bin ehrlich ich möchte ihn nicht weg geben . aber wenn es mit denn anderen Hunden nicht klappt tut es mir echt sehr leid dann muß ich es wohl . weil ich muß sagen das ist eine Dogge und kein klein Hund wo man schnell man weg tuhen kann .. wenn ihr mich versteht

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Erkundige Dich (bei der Tierärztekammer?) nach verhaltenstherapeutisch ausgebildeten Tierärzten in Deiner Nähe.
Wenn Du einem solchen Fachmann (-frau) den (die) Hund/e vorstellst, wirst Du sicher gute Richtlinien für die Erziehung zu einem verträglichen Zusammenleben der Hunde bekommen.
Viel Glück dabei!

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lass ihn kastrieren, denn dann hast viel weniger Probleme. Nach der Op wird dein Hund nämlich viel Ruhiger und ausgeglichener. Des war auch so bei meinem Hase, hat die anderen auch immer unterdrückt und gebissen!

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Kommentar von AronFrank
03.10.2011, 08:03

hallo danke für deine antwort aber ich habe ein Dogge kein hasen ich weiß nicht ob man das vergleichen kann ???

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eine kastra ist zu empfehlen....allein schon aus dem grund der ""unerwünschten-unnötigen" vermehrung. nur ist diese kein allheilmittel für unerzogenes verhalten.

du solltest nach der kastra ( eigentlich schon jetzt) deine dogge erziehen. diese hinbeissen und dominieren ist eine erziehungs sache.

arbeite mit dem hund und einem trainer an dem problem!! in """deinem rudel"""" entscheidest du "" die harmonie"" sonst niemand--egal wie gross und schwer der hund ist.

DU musst dem hund vermitteln das eben du der """"""boss"""" bist, und nicht willst das gebissen-dominiert wird.
wie du das umsetzt zeigt dir ein hunde trainer....

hol dir dazu unterstützung und gib der dogge ne chance..... es sind oft nur einige "kleinigkeiten" die zu ändern sind, um dieses verhalten zu beenden....

es liegt an DIR euer zusammenleben harmonisch zu gestalten....

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