Kann man einen Atomkrieg überleben?

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5 Antworten

Selbstverständlich ist das überhaupt kein Problem. Bei der Explosion von Little Boy über Hiroshima, haben Menschen in einfachen Luftschutztunneln wenige hundert Meter vom Nullpunkt der Explosion überlebt. Ihr würdet also wohl auch eine Atombombenexplosion in wenigen Kilometern Entfernung ohne größere Probleme überstehen können.

Aber zu sagen, dass man sowieso keine Chance hätte ist Quatsch. Es ist auch Quatsch zu sagen , man müsse über Jahre im Untergrund bleiben. Gemäß der Siebenerregel ist zwei Wochen nach der Detonation einer Kernwaffe nur mehr ein tausendstel der Anfangsstrahlung verblieben, sodass man den Schutzraum schon wieder für mehrere Stunden verlassen kann. Und Fallout kann relativ leicht von Strukturen im freien abgewaschen werden. Auch verstrahlte Erde kann einfach so weit abgetragen werden, dass man wieder unverstrahlten Boden unter sich hat. Auch kann aus möglichst tiefen stehenden Gewässern Wasser entnommen werden, welches man mit Sandfiltern weiter behelfsmäßig enstrahlen kann.

Mit dem Fallout ist es an sich schon so eine Sache. Da kommt es auf das Wetter, die Detonationsart, die Sprengkraft und vieles andere an. Es kann zum Beispiel sein, dass eine Kernwaffenexplosion mehrere Länder verseucht, oder der Fallout nicht einmal Dörfer in der Nähe des Ground Zero erreicht...
Auch die Theorie des nuklearen Winters ist längst überholt.

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Man kann in einem normalen Keller sogar eine wesentlich nähere Atomexplosion überleben. Hier spielen:

http://nuclearsecrecy.com/nukemap/

Die Frage ist, was danach kommt. Dass die Menschheit an sich einen Atomkrieg überleben kann, halte ich für relativ sicher. Womöglich wäre das sogar einer der wenigen Wege, die Klimakatastrophe noch aufzuhalten.

Die Frage ist tatsächlich , was danach kommt. Anrachische Gesellschaft, deutlich schlechtere gesundheitliche Versorgung, eine Hungersnot dürfte relativ sicher auch breiter Front eintreten... womöglich neue Krankheiten... da gibt es einen ganz guten Roman, "Kriegstag und die Reise danach" von Whitley Strieber und James Kunetka.

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Kommt natürlich auf die Bombe an, aber wenn eine Bombe von 'little boy' (Hiroshima) auf Hamburg abgeworfen werden würde, könnte man wahrscheinlich in Baden Württemberg auch ohne Bunker überleben. Die Bomben sind natürlich viel 'besser' im Laufe der Zeit geworden. Trotzdem sollte man mit einem Bunker wie eurem einen Angriff außerhalb Baden Württembergs ganz gut überstehen. Keller schirmen Strahlen natürlich nicht perfekt ab, sind jedoch besser als nichts. Das Problem mit einem Atombimbenaburf wäre eher, dass es sicher nicht der einzige wäre. Die Welt würde ziemlich sicher in einem nuklearen Winter versinken, dessen Kälte fast jeden dahinraffen würde.

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Eher nicht, bis die Strahlung weg ist müssen mindestens 100 jahre vergehen

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Die strahlung wird dann ja nicht abgeschirmt und spätestens nach 2 monaten würdet ihr rausmüssen und die strahlung würde euch qualvoll töten

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KalifvonBerlin 10.09.2016, 11:55

hallo, das sind von ihm 800km bis hh

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